AT24090B - Abschärfmaschine. - Google Patents

Abschärfmaschine.

Info

Publication number
AT24090B
AT24090B AT24090DA AT24090B AT 24090 B AT24090 B AT 24090B AT 24090D A AT24090D A AT 24090DA AT 24090 B AT24090 B AT 24090B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
frame
knife
workpiece
seam
machine according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
United Shoe Machinery Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Ab filed Critical United Shoe Machinery Ab
Application granted granted Critical
Publication of AT24090B publication Critical patent/AT24090B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Abschärfmaschine. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf   Ahschiirfmaschinen   und besonders   auf solchc,   die dazu eingerichtet sind, den unteren und   äusseren   Rand des Rahmens von Rahmenschuhwerk am   Gelenktoil   des Schuhes   abzuschiirfen   und zwar nachdem der   Rahmen   an den   Schuh   befestigt worden ist. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Maschine besonders geeignet, die   Abschtirfung   des am Schuh angebrachton Rahmens zu bewirken, ehe die Aussensohle auf dem Schuh angebracht worden ist.

   Gewisse Merkmale der Erfindung können aber auch bei anderen Rahmenschärfmaschinen Anwendung finden, beispielsweise   bei   solchen, die die   Abschiirfung   bewirken,   nachdem die Aussonsohle   auf den Schuh gelegt, aber noch nicht dauernd durch die sogenannte Aussennaht an den Rahmen befestigt worden ist. 



    Die Erfindung ermöglicht   das Abschärfon des Rahmens des   Rahmenschuhwerks   auf deren unteren, äusseren Seite am Gelenkteil des Schuhes, ohne jede Gefahr eines Verletzens des Rahmens oder der anderen Schuhteile, vorzunehmen. 



   Fig. 1 ist eine Seitenansicht der vorliegenden   Ausuhrungsform   der Erfindung, Fig. 2 ist eine Vorderansicht derselben. Fig. 3 ist eine Draufsicht derselben. Fig. 4 ist eine Draufsicht des Messers, Fig.   5   eine Unteransicht. Fig. 6 eine Endansicht und Fig. 7 eine Seitenansicht desselben. 



   Das Maschinengestell besteht aus einem Ständer oder einer Basis 1 und einem Kopfteil 2, der um Zapfen 3 an der Basis in vertikaler Richtung drehbar angeordnet ist. Von den beiden Werkstückhaltern 4 und 11 ist ersterer auf einer schrägen Spindel 38 drehbar, die in dem nach der Vorderseite der Maschine hervorragenden Teil der Basis 1 
 EMI1.1 
 er drehbar ist, ist so gewählt, dass der oberste Teil seiner Fläche wagerecht steht. Das   Werkstück   (in Fig. 1 punktiert) wird so gehalten, dass der Rahmen zwischen die beiden   Werkstückha ! ter   und 11 zu liegen kommt, wobei der äussere. Rand des Halters 4 zwischen das Oberleder und die Oberfläche des Rahmens eindringt und so nicht nur das Werkstück in der Stellung hält, in welcher das Messer auf dasselbe einwirken kann, sondern es auch führt.

   Die Welle 7 trägt zwei Zahnräder 6 und   8,   von welchen das erstere in ein auf der Spindel 38 angeordnetes Zahnrad. 5 und letzteres in ein auf der Hauptwelle 10 angeordnetes Zahnrad. 9 eingreift. Durch diese Einrichtung wird der Werk- 
 EMI1.2 
 droht sich derjenige Teil seiner Fläche. der mit dem inneren Rand des   Rahmens   in Berührung steht, schneller als der Toil, der mit dem   äusseren   Rand des Rahmens in Berührung steht.

   Der Werkstückhalter 4 hat also das Bestreben, den inneren Rand des Rahmens schneller vorzuschieben als den äusseren und durch diese Eigentümlichkeit wird das Drehen des Schuhes, um denselben bei der Bearbeitung der einspringenden Kurve des Gelenkteils beständig mit dem   Werkstückträger   in Berührung zu halten, erleichtert. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Richtung und die   Mantoinächo dos letzteren ist gezähnt,   so dass er das Werkstück gegen das Messer vorschiebt. Auf der   Weile   12 sind vermittels Schrauben   17   zwei Kragen 16 
 EMI2.2 
 den Rahmen einwirken.

   Das Oberende einer Stange 19 ist am Kopf 2 drehbar verzapft, geht durch einen Ansatz 20 auf der Basis 1 des Maschinengestells hindurch und trägt zwischen diesem Ansatz und einem auf die Stange geschraubten Drehiing 21 eine Schraubenfeder 18. Durch diese Einrichtung wird der Kopf 2 des Maschinengestells abwärts und somit die Rolle 11 nachgiebig auf den Rahmen aufgedrückt. Das Vorderende des Kopfes 2 wird in einer Führung in der Basis 1 geführt und dessen Abwärtsbewegung wird durch eine Stellschraube 22, welche durch einen am Kopf 2 angeordneten gespaltenen Ansatz 23 hindurchgeht und mit ihrem Unterende auf einem Ansatz 24 der Basis   1   ruht, begrenzt. 



  Die Schraube 22 kann in jeder Stellung, in die sie eingestellt wird, durch Anziehen dos   Kicmmboizens 25   gesichert werden. 



   Das Messer 26 ist unbeweglich und so angeordnet, dass seine Schneide so nahe als möglich der   BerührnngssteHe   der Werkstückhalter 4 und 11 mit dem Werkstück liegt, und zwar so, dass es den unteren,   äusseren   Rand des dagegen geführten Rahmens abschärft. 
 EMI2.3 
 welchen erstere die Schneide bildet. Das Messer wird so eingestellt, dass jene beiden Flächen, deren Schnittlinie die Schneide bildet, die gleiche Neigung mit Bezug auf die Vorschubebene besitzen. Beim Abschärfen wird der Abfall, indem er an dem Messer vorbeigeht, nach oben gebogen, während der äussere Rand des Rahmens abwärts gedrückt wird, was durch die Krümmung der Fläche des Werkstückhalters 4   ermöglicht wird.

   Die     lÜüU1muug   desjenigen Teils dieser Fläche, die mit dem inneren Rand des Rahmens in 
 EMI2.4 
 des Rahmens sich an dieser Stelle nicht abwärts biegen kann, weshalb das Messer mit der   obenerwähnten   zweiten Schiefe 28 versehen ist, damit der von dem Messer an dieser Stelle auf das Werkstück ausgeübte Druck vermindert wird. An seinem Ende trägt das Messer ferner eine Rippe 29, welche sich rechtwinklig zur Schneide des Messers nach hinten erstreckt. Während des Abschärfvorganges steht diese Rippe mit der Innennaht auf der Unterseite des Rahmens in Berührung und verhindert so, dass das Werkstück zu sehr einwärts gedrückt wird und so diese Naht mit der Messerschneide in Berührung bringt.

   Diese Rippe bildet also sowohl einen Schild, welcher verhütet, dass das Messer in die Innennaht einschneidet, als auch eine Führung, welche mit dem Werkstückhalter 4 zum Führen des Schuhes zusammenwirkt. 



   Das Messer kann in wagerechter Richtung rechtwinklig zur Vorschubrichtung, wagerecht in der Vorschubrichtung, winklig und endlich in senkrechter Richtung verstellt werden, um es in die richtige Stellung mit Bezug auf die beiden Werkstückhalter einstellen zu können. Die wagerechte Einstellung des Messers rechtwinklig zur Vorschubrichtung wird dadurch ermöglicht, dass der Schaft des Messers vermittels einer Klommschraube 30 zwischen den beiden Backen eines gebogenen Messerträgers 31 gehalten wird. Bei dieser Einstellung bewegt sich das Messer stets parallel zur Berührungslinie der Werkstückhalter mit dem Rahmen, so dass der Abstand der Messerschneide von dieser Linie durch diese Verstellung des Messers nicht geändert wird. Durch diese Einrichtung wird also eine relative Einstellung des   Werkstückhalters   oder Führers 4 und des Messers erzielt.

   Die Weite der   Innennaht   ändert sich je nach der Dicke des Rahmens. Diese Einstellung ist nötig, damit das Messer so eingestellt werden kann, dass es den Rahmen stets nahe genug der Innennaht   abschärft.   



   Die wagerechtc Einstellung dos Messers in der Vorschubrichtung, um es so nahe als nötig an die Berührungsstelle der beiden Werkstückhalter mit der unteren bezw. der oberen Fläche des Rahmens einzustellen, wird dadurch erzielt, dass der gebogene Träger   31   auf einer Führung eines Trägers 32 verschiebbar ist (Fig. 2) und vermittels eines   Klemm-   bolzens 40, welcher durch eine Nut im Träger 31 hindurchgeht und sich in den Träger 32   einschraubt,   festgehalten werden kann.

   Die Winkeleinstellung des Messers wird dadurch erzielt, dass der Träger 32 mit einer segmentförmigen Führung auf einer, auf einem   Träger.   33 angeordneten segmentförmigen Rippe verschiebbar ist und vermittels eines Klemmbolzens 34, welcher durch eine sogmcntförmige Nut im   Träger 3j2 hindurchgeht Md   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 sich in den Träger 33 einschraubt, festgeklemmt wird.   Die sogmentfürmige   Rippe und das Ende des Messers sind konzentrisch, so dass, wenn   der Träger 32 auf dein Träger 88   vorstellt wird, der Winkel, welchen die Messerschneide mit der Fläche des Workstückhalters 4 bildet, geändert wird. Durch diese Einstellung kann also die Neigung der auf dem Rahmen erzeugten Abschrägung nach Wunsch verändert worden. 



   Die senkrechte Einstellung des Messers wird dadurch erzielt, dass der Träger 83 mit 
 EMI3.1 
 gestells verschiebbar ist. Die senkrechte Verschiebung geschieht vermittels einer Stellschraube 35, welche in einem Ansatz 36 der Basis 1 des Maschingestells drehbar, aber gegen senkrechte Bewegung gesichert ist und sich mit ihrem Unterende in den Träger 33 einschraubt. Durch Bolzen 37, die durch senkrechte Nuten in dem Träger   3. 3 hindurch.   gehen und sich in die Basis 1 des Maschinengestells einschrauben, wird der Träger 33 festgehalten. Durch diese Vorstellung des Trägers 33 wird das Messer senkrecht verstellt, ohne seine Winkelstellung mit Bezug auf die Fläche des   Workstückhalters   4 zu verändern, um die Bearbeitung von Rahmen verschiedener Dicke zu ermöglichen, oder um die Dicke des Abfalls zu verändern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Maschine zum Abschärfen der Unterseite des mit dem Oberleder und der Brandsohle des   Schuhwerks vernähten Rahmens,   dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Abschärfmesser   (26)   ein Schild (29) zusammenwirkt, welcher verhindert, dass das Messer während des   Abschllrfens   in die Innennaht einscheidet.

Claims (1)

  1. 2. Eine Abschärfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schild (2. 9) einen Teil des Messers (26) bildet.
    3. Abschärfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schild (29) an der Innonnaht auf der Unterseite des Rahmens ansetzt und so mit dem in die Rinne zwischen Oberleder und Rahmen eingreifenden Werkstück träger zusammenwirkt, um eine sichere Führung des Werkstückes (4) zu erlangen.
    4. Abschärfmasclline nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Rinne zwischen Oberleder und Rahmen eingreifende Werkstückträger (4) und die auf die Unterseito des Rahmens drückende Zuführrolle (11) beide zwangsläufig bewegt werden, um das Werkstück genau zu führen, und zwar so, dass der Schild (29) genau an die Innonnaht ansetzt.
    5. Abschärfmaschino nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer auf seinem dem Rahmen zunächst liegenden Flächenteil mit einer schiefen Fläche (27) behufs Bildung der Schneide und mit einer anderen schiefen Fläche (28) versehen ist, um es dem Messer zu ermöglichen, nahe an der Innennaht auf den Rahmen einzuwirken.
    6. Abschärfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (2G) und einer (11) der Werkstückhalter in einer parallel mit den Berührungslinien der beiden Werkstückhalter mit dem Rahmen gehenden Richtung mit Bezug aufeinander verstellbar (26, 30, 31 und 12, 17, 16. 2) sind, so dass durch geeignete Einstellung bei Rahmen verschiedener Breite erreicht werden kann, dass das Messer (26) bis nahe an die Innennaht heranschneidet.
AT24090D 1903-12-30 1903-12-30 Abschärfmaschine. AT24090B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT24090T 1903-12-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT24090B true AT24090B (de) 1906-05-10

Family

ID=3533811

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT24090D AT24090B (de) 1903-12-30 1903-12-30 Abschärfmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT24090B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2843904C2 (de) Vorrichtung zum Schneiden von streifenförmigen Werkstücken aus Gummi oder einem elastischen Kunststoff
DE1752873A1 (de) Arbeitskopf einer Fraesmaschine zum Abschleifen einer gekruemmten Oberflaeche eines Werkstuecks
AT24090B (de) Abschärfmaschine.
DE2637078C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung des Fußes von gestanzten Strick- oder Wirkmaschinennadeln bzw. von Platinen, Nadelschiebern, Stößern o.dgl.
DE166585C (de)
DE3216929A1 (de) Vorrichtung zum entgraten von werkstuecken
DE517125C (de) Einrichtung zum Schleifen und Schaerfen von Metallsaegen mit feststehender Schleifscheibe
DE1915587A1 (de) Verfahren zum Verleimen eines Materialstreifens mit der Seite eines flachen Werkstuecks,wie ein Tischblatt,sowie eine Maschine zur Ausfuehrung dieses Verfahrens
DE690605C (de) Fein einstellbarer Stahlhalter fuer selbsttaetige Drehbaenke
AT21404B (de) Sohlenbeschneidmaschine.
DE154960C (de)
DE80574C (de)
DE502848C (de) Werkzeughaltearm fuer Praezisions-, Feil- und Saegemaschinen
DE1157958B (de) Kopierschleifmaschine, insbesondere zum Schleifen des Freiwinkels an profilierten Maschinenmesserschneiden
DE739526C (de) Vorrichtung zum Blankschleifen von Werkzeugen
AT45329B (de) Lederabschärfmaschine.
AT40316B (de) Sohlenbeschneidmaschine.
DE4128072A1 (de) Saege
DE523635C (de) Werkstuecktraeger fuer Maschinen zur Bearbeitung von Holzabsaetzen
DE576596C (de) Vorrichtung zur Oberflaechenbearbeitung von Ledersohlen, insbesondere zum Aufrauhen
DE479274C (de) Maschine zur Bearbeitung von Schraubenkoepfen
DE37809C (de) Maschine zum Anspitzen von Bohrern
DE19531815C2 (de) Schleifmaschine, insbesondere zum Schleifen profilierter Messer
DE156341C (de)
AT50034B (de) Absatz-Fräsmaschine.