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Abschärfmaschine.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Ahschiirfmaschinen und besonders auf solchc, die dazu eingerichtet sind, den unteren und äusseren Rand des Rahmens von Rahmenschuhwerk am Gelenktoil des Schuhes abzuschiirfen und zwar nachdem der Rahmen an den Schuh befestigt worden ist. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Maschine besonders geeignet, die Abschtirfung des am Schuh angebrachton Rahmens zu bewirken, ehe die Aussensohle auf dem Schuh angebracht worden ist.
Gewisse Merkmale der Erfindung können aber auch bei anderen Rahmenschärfmaschinen Anwendung finden, beispielsweise bei solchen, die die Abschiirfung bewirken, nachdem die Aussonsohle auf den Schuh gelegt, aber noch nicht dauernd durch die sogenannte Aussennaht an den Rahmen befestigt worden ist.
Die Erfindung ermöglicht das Abschärfon des Rahmens des Rahmenschuhwerks auf deren unteren, äusseren Seite am Gelenkteil des Schuhes, ohne jede Gefahr eines Verletzens des Rahmens oder der anderen Schuhteile, vorzunehmen.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht der vorliegenden Ausuhrungsform der Erfindung, Fig. 2 ist eine Vorderansicht derselben. Fig. 3 ist eine Draufsicht derselben. Fig. 4 ist eine Draufsicht des Messers, Fig. 5 eine Unteransicht. Fig. 6 eine Endansicht und Fig. 7 eine Seitenansicht desselben.
Das Maschinengestell besteht aus einem Ständer oder einer Basis 1 und einem Kopfteil 2, der um Zapfen 3 an der Basis in vertikaler Richtung drehbar angeordnet ist. Von den beiden Werkstückhaltern 4 und 11 ist ersterer auf einer schrägen Spindel 38 drehbar, die in dem nach der Vorderseite der Maschine hervorragenden Teil der Basis 1
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er drehbar ist, ist so gewählt, dass der oberste Teil seiner Fläche wagerecht steht. Das Werkstück (in Fig. 1 punktiert) wird so gehalten, dass der Rahmen zwischen die beiden Werkstückha ! ter und 11 zu liegen kommt, wobei der äussere. Rand des Halters 4 zwischen das Oberleder und die Oberfläche des Rahmens eindringt und so nicht nur das Werkstück in der Stellung hält, in welcher das Messer auf dasselbe einwirken kann, sondern es auch führt.
Die Welle 7 trägt zwei Zahnräder 6 und 8, von welchen das erstere in ein auf der Spindel 38 angeordnetes Zahnrad. 5 und letzteres in ein auf der Hauptwelle 10 angeordnetes Zahnrad. 9 eingreift. Durch diese Einrichtung wird der Werk-
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droht sich derjenige Teil seiner Fläche. der mit dem inneren Rand des Rahmens in Berührung steht, schneller als der Toil, der mit dem äusseren Rand des Rahmens in Berührung steht.
Der Werkstückhalter 4 hat also das Bestreben, den inneren Rand des Rahmens schneller vorzuschieben als den äusseren und durch diese Eigentümlichkeit wird das Drehen des Schuhes, um denselben bei der Bearbeitung der einspringenden Kurve des Gelenkteils beständig mit dem Werkstückträger in Berührung zu halten, erleichtert.
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Richtung und die Mantoinächo dos letzteren ist gezähnt, so dass er das Werkstück gegen das Messer vorschiebt. Auf der Weile 12 sind vermittels Schrauben 17 zwei Kragen 16
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den Rahmen einwirken.
Das Oberende einer Stange 19 ist am Kopf 2 drehbar verzapft, geht durch einen Ansatz 20 auf der Basis 1 des Maschinengestells hindurch und trägt zwischen diesem Ansatz und einem auf die Stange geschraubten Drehiing 21 eine Schraubenfeder 18. Durch diese Einrichtung wird der Kopf 2 des Maschinengestells abwärts und somit die Rolle 11 nachgiebig auf den Rahmen aufgedrückt. Das Vorderende des Kopfes 2 wird in einer Führung in der Basis 1 geführt und dessen Abwärtsbewegung wird durch eine Stellschraube 22, welche durch einen am Kopf 2 angeordneten gespaltenen Ansatz 23 hindurchgeht und mit ihrem Unterende auf einem Ansatz 24 der Basis 1 ruht, begrenzt.
Die Schraube 22 kann in jeder Stellung, in die sie eingestellt wird, durch Anziehen dos Kicmmboizens 25 gesichert werden.
Das Messer 26 ist unbeweglich und so angeordnet, dass seine Schneide so nahe als möglich der BerührnngssteHe der Werkstückhalter 4 und 11 mit dem Werkstück liegt, und zwar so, dass es den unteren, äusseren Rand des dagegen geführten Rahmens abschärft.
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welchen erstere die Schneide bildet. Das Messer wird so eingestellt, dass jene beiden Flächen, deren Schnittlinie die Schneide bildet, die gleiche Neigung mit Bezug auf die Vorschubebene besitzen. Beim Abschärfen wird der Abfall, indem er an dem Messer vorbeigeht, nach oben gebogen, während der äussere Rand des Rahmens abwärts gedrückt wird, was durch die Krümmung der Fläche des Werkstückhalters 4 ermöglicht wird.
Die lÜüU1muug desjenigen Teils dieser Fläche, die mit dem inneren Rand des Rahmens in
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des Rahmens sich an dieser Stelle nicht abwärts biegen kann, weshalb das Messer mit der obenerwähnten zweiten Schiefe 28 versehen ist, damit der von dem Messer an dieser Stelle auf das Werkstück ausgeübte Druck vermindert wird. An seinem Ende trägt das Messer ferner eine Rippe 29, welche sich rechtwinklig zur Schneide des Messers nach hinten erstreckt. Während des Abschärfvorganges steht diese Rippe mit der Innennaht auf der Unterseite des Rahmens in Berührung und verhindert so, dass das Werkstück zu sehr einwärts gedrückt wird und so diese Naht mit der Messerschneide in Berührung bringt.
Diese Rippe bildet also sowohl einen Schild, welcher verhütet, dass das Messer in die Innennaht einschneidet, als auch eine Führung, welche mit dem Werkstückhalter 4 zum Führen des Schuhes zusammenwirkt.
Das Messer kann in wagerechter Richtung rechtwinklig zur Vorschubrichtung, wagerecht in der Vorschubrichtung, winklig und endlich in senkrechter Richtung verstellt werden, um es in die richtige Stellung mit Bezug auf die beiden Werkstückhalter einstellen zu können. Die wagerechte Einstellung des Messers rechtwinklig zur Vorschubrichtung wird dadurch ermöglicht, dass der Schaft des Messers vermittels einer Klommschraube 30 zwischen den beiden Backen eines gebogenen Messerträgers 31 gehalten wird. Bei dieser Einstellung bewegt sich das Messer stets parallel zur Berührungslinie der Werkstückhalter mit dem Rahmen, so dass der Abstand der Messerschneide von dieser Linie durch diese Verstellung des Messers nicht geändert wird. Durch diese Einrichtung wird also eine relative Einstellung des Werkstückhalters oder Führers 4 und des Messers erzielt.
Die Weite der Innennaht ändert sich je nach der Dicke des Rahmens. Diese Einstellung ist nötig, damit das Messer so eingestellt werden kann, dass es den Rahmen stets nahe genug der Innennaht abschärft.
Die wagerechtc Einstellung dos Messers in der Vorschubrichtung, um es so nahe als nötig an die Berührungsstelle der beiden Werkstückhalter mit der unteren bezw. der oberen Fläche des Rahmens einzustellen, wird dadurch erzielt, dass der gebogene Träger 31 auf einer Führung eines Trägers 32 verschiebbar ist (Fig. 2) und vermittels eines Klemm- bolzens 40, welcher durch eine Nut im Träger 31 hindurchgeht und sich in den Träger 32 einschraubt, festgehalten werden kann.
Die Winkeleinstellung des Messers wird dadurch erzielt, dass der Träger 32 mit einer segmentförmigen Führung auf einer, auf einem Träger. 33 angeordneten segmentförmigen Rippe verschiebbar ist und vermittels eines Klemmbolzens 34, welcher durch eine sogmcntförmige Nut im Träger 3j2 hindurchgeht Md
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sich in den Träger 33 einschraubt, festgeklemmt wird. Die sogmentfürmige Rippe und das Ende des Messers sind konzentrisch, so dass, wenn der Träger 32 auf dein Träger 88 vorstellt wird, der Winkel, welchen die Messerschneide mit der Fläche des Workstückhalters 4 bildet, geändert wird. Durch diese Einstellung kann also die Neigung der auf dem Rahmen erzeugten Abschrägung nach Wunsch verändert worden.
Die senkrechte Einstellung des Messers wird dadurch erzielt, dass der Träger 83 mit
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gestells verschiebbar ist. Die senkrechte Verschiebung geschieht vermittels einer Stellschraube 35, welche in einem Ansatz 36 der Basis 1 des Maschingestells drehbar, aber gegen senkrechte Bewegung gesichert ist und sich mit ihrem Unterende in den Träger 33 einschraubt. Durch Bolzen 37, die durch senkrechte Nuten in dem Träger 3. 3 hindurch. gehen und sich in die Basis 1 des Maschinengestells einschrauben, wird der Träger 33 festgehalten. Durch diese Vorstellung des Trägers 33 wird das Messer senkrecht verstellt, ohne seine Winkelstellung mit Bezug auf die Fläche des Workstückhalters 4 zu verändern, um die Bearbeitung von Rahmen verschiedener Dicke zu ermöglichen, oder um die Dicke des Abfalls zu verändern.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Abschärfen der Unterseite des mit dem Oberleder und der Brandsohle des Schuhwerks vernähten Rahmens, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Abschärfmesser (26) ein Schild (29) zusammenwirkt, welcher verhindert, dass das Messer während des Abschllrfens in die Innennaht einscheidet.