AT238351B - Verfahren zum Verarbeiten von wasserlöslichen, in Wasser dispergierbaren oder mit Wasser verdünnbaren Anstrichmitteln - Google Patents

Verfahren zum Verarbeiten von wasserlöslichen, in Wasser dispergierbaren oder mit Wasser verdünnbaren Anstrichmitteln

Info

Publication number
AT238351B
AT238351B AT565460A AT565460A AT238351B AT 238351 B AT238351 B AT 238351B AT 565460 A AT565460 A AT 565460A AT 565460 A AT565460 A AT 565460A AT 238351 B AT238351 B AT 238351B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
water
sprinkling
soluble
paint
paints
Prior art date
Application number
AT565460A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Peter Stoll Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peter Stoll Fa filed Critical Peter Stoll Fa
Priority to AT565460A priority Critical patent/AT238351B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT238351B publication Critical patent/AT238351B/de

Links

Landscapes

  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zum Verarbeiten von wasserlöslichen, in Wasser dispergierbaren oder mit Wasser verdünnbaren Anstrichmitteln 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dem Berieselungswasser Stoffe zuzusetzen, die die Löslichkeit der Anstrichmittel in Wasser erhöhen. Als solche Stoffe kommen beispielsweise Ammoniak, wasserlösliche Amine, wie Triäthanolamin, Äthylendiamin, Diäthylentriamin, Dipropylentriamin od. dgl., ferner wasserlösliche organische, vorzugsweise hoch siedende Lösungsmittel, wie Glykole und deren Derivate, Ketone, Ester od. dgl., z. B. Methoxybutylalkohol, Äthylenglykolmonoäthyläther,   Diäthylenglykolmonoäthyl-bzw.-butyläther,   Äthyllactat, Methoxybutylacetat, Diacetonalkohol, ferner Kombinationen dieser Stoffe miteinander oder mit Alkoholen, wie Äthyl-, Isopropyl-, Butyl-, Octyl- bzw. Benzylalkohol in Betracht. 



   Durch einen derartigen Zusatz wird ausserdem erreicht, dass sich die Lösung oder Dispersion des Anstrichmittels im Berieselungswasser - solange die Konzentration noch verhältnismässig niedrig ist-nicht   entmischt.   



     Schliesslich hat   es sich auch als vorteilhaft erwiesen, wenn das zur Anwendung gelangende Anstrichmittel einen Gehalt an organischen, vorzugsweise hoch siedenden Lösungsmitteln aufweist, weil dadurch die Mischbarkeit des Anstrichmittels mit dem Berieselungswasser verbessert wird. 



   Das mit dem Anstrichmittel angereicherte Berieselungswasser kann unmittelbar als Verdünnung oder als Ansatzflüssigkeit für das zur Anwendung gelangende Anstrichmittel verwendet werden. Durch Eindampfen im Vakuum oder durch Sprühtrocknung kann ferner das mit Anstrichmittel angereicherte Berieselungswasser auf einen erwünschten Gehalt an Anstrichmittel aufkonzentriert werden. 



   Die Menge der dem Berieselungswasser zuzusetzenden, die Löslichkeit der Anstrichmittel in Wasser erhöhenden Stoffe kann in weiten Grenzen schwanken, und etwa   0,     5- 40%   betragen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann, wie im nachstehenden an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert, ausgeführt werden. 



     Die mit einem Überzug nachdem Spritzverfa) 1ren zu   versehenden Gegenstände werden in einer Spritzkabine mit einem in Wasser dispergierbaren Anstrichmittel bespritzt. Zur Aufnahme des Überschusses an   Anstrichmittelwerden diedreiWändeder   Spritzkabine mit Wasser von 230C besprüht, dem   51o   Diäthylen-   glykolmonomethyläther zugesetzt wurden. 25'%   der Menge des Berieselungswassers befinden sichim Kreislauf und die restlichen   75%   in einem Sammelbehälter. Aus diesem wird mittels einer Pumpe die Flüssigkeit in die Spritzkabine zur Berieselung der Wände derselben gefördert, während die aus der Spritzkabine   ablaufende Berieselungsflüssigkeit in den Behälter   zurückfliesst.

   Die Berieselungsflüssigkeit bleibt so lange in Verwendung, bis eine erwünschte Anreicherung derselben an Anstrichmittel erfolgt ist. 



   Das Mass der Anreicherung kann auf verschiedene Weise verfolgt werden ; als vorteilhaft hatsichdie Überprüfung der Viskosität mit Hilfe des sogenannten DIN 4 Bechers erwiesen. 



   NachErreichungeiner Viskosität von 25 sec (nach der vorstehend genannten Methode bestimmt) wird die verbrauchte Berieselungsflüssigkeit gegen frische Berieselungsflüssigkeit ersetzt und der Weiterverarbeitung zugeführt. 



   Die Entnahme der angereicherten Berieselungsflüssigkeit bzw. der Ersatz derselben durch frische Berieselungsflüssigkeit kann auch kontinuierlich erfolgen. Zu diesem Zweck wird zur Überwachung des Anreicherungszustandes der Berieselungsflüssigkeit in den Sammelbehälter ein die kontinuierliche Ableitung von angereicherter bzw. die Zufuhr von frischer Berieselungsflüssigkeit automatisch steuerndes Viskosimeter eingebaut. 



   Im letzteren Falle wird beispielsweise eine angereicherte Berieselungsflüssigkeit mit einer Viskosität im DIN 4 Becher von 25 sec mit einem frischen konzentrierten Anstrichmittel auf eine Viskosität von 30 sec aufgestärkt, wodurch ein gebrauchsfertiges Anstrichmittel erhalten wird. Diese Aufstärkung kann auch schon vor dem Abziehen der angereicherten Berieselungsflüssigkeit aus dem Sammelbenälter durch Eintragen der erforderlichen Menge an   frischem konzentriertem   Anstrichmittel in diesen erfolgen, wobei durch die Förderung der Berieselungsflüssigkeit im Kreislauf eine intensive Vermischung stattfindet. Es ist   jedoch vorzuziehen, die Aufstärkung erst nach dem Abziehen   der Berieselungsflüssigkeit vorzunehmen, und diese einer vorhergehenden Reinigung von unlöslichen festen Anteilen z.

   B. durch Filtrieren zu unterziehen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Verarbeiten von wasserlöslichen, in Wasser dispergierbaren oder mit Wasser verdünnbaren Anstrichmitteln, die gegebenenfalls organische, insbesondere hochsiedende Lösungsmittel enthalten, nach dem Spritzverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitung in an sich bekannten, mit Wasser berieselten Spritzkabinen vorgenommen und das Berieselungswasser in gleichfalls bekannter Weise im Kreislauf geführt wird, wobei das bis zu dem gewünschten Gehalt an Anstrichmittel angereicher- <Desc/Clms Page number 3> te Berieselungswasser kontinuierlich oder diskontinuierlich gegen Frischwasser ersetzt und gegebenenfalls nach Aufkonzentrierung für sich oder als Verdünnung für die zur Anwendung gelangenden Anstrichmittel verwendet wird.
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass dem Berieselungswasser Stoffe zugesetzt werden, die die Löslichkeit der Anstrichmittel erhöhen, wie z. B. Ammoniak, wasserlösliche Amine, wie Triäthanolamin, Äthylendiamin, Diäthylentriamin, Dipropylentriamin od. dgl., ferner wasserlösliche organische, vorzugsweise hochsiedende Lösungsmittel, wie Glykole und deren Derivate, Ketone, Ester od. dgl., z. B. Methoxybutylalkohol, Äthylenglykolmonoäthyläther, Diäthylenglykolmonoäthyl- bzw.
    -buthyläther, Äthyllactat, Methoxybutylacetat, Diacetonalkohol, ferner Kombinationen dieser Stoffe miteinander oder mit Alkoholen, wie Äthyl-, Isopropyl-, Butyl-, Octyl- bzw. Benzylalkohol.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge der dem Berieselungswasser zuzusetzenden Stoffe etwa 0, 5 - 400/0 beträgt.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufkonzentrierung der mit Anstrichmitteln angereicherten Behandlungsflüssigkeit durch Verdampfen im Vakuum bei niedriger Temperatur oder durch Sprühtrocknung durchgeführt wird.
AT565460A 1960-07-22 1960-07-22 Verfahren zum Verarbeiten von wasserlöslichen, in Wasser dispergierbaren oder mit Wasser verdünnbaren Anstrichmitteln AT238351B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT565460A AT238351B (de) 1960-07-22 1960-07-22 Verfahren zum Verarbeiten von wasserlöslichen, in Wasser dispergierbaren oder mit Wasser verdünnbaren Anstrichmitteln

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT565460A AT238351B (de) 1960-07-22 1960-07-22 Verfahren zum Verarbeiten von wasserlöslichen, in Wasser dispergierbaren oder mit Wasser verdünnbaren Anstrichmitteln

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT238351B true AT238351B (de) 1965-02-10

Family

ID=3578174

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT565460A AT238351B (de) 1960-07-22 1960-07-22 Verfahren zum Verarbeiten von wasserlöslichen, in Wasser dispergierbaren oder mit Wasser verdünnbaren Anstrichmitteln

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT238351B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT238351B (de) Verfahren zum Verarbeiten von wasserlöslichen, in Wasser dispergierbaren oder mit Wasser verdünnbaren Anstrichmitteln
DE2119140C3 (de) Flüssiges Blattdüngemittel
DE659124C (de) Verfahren zur Reinigung von eisernen Oberflaechen
DE1621597A1 (de) Verfahren zur Entkonservierung von lackierten und metallischen Gegenstaenden
DE2840499A1 (de) Reinigungsfluessigkeit, insbesondere zur reinigung metallischer werkstuecke nach einer oberflaechenbearbeitung
DE527445C (de) Lackierverfahren
DE904231C (de) Verfahren zur Beschleunigung der Molekuelvergroesserung trocknender OEle
AT225322B (de) Verfahren zum Überziehen von Gegenständen im Flow-coater
DE2208473C3 (de) Verfahren zur Herabsetzung der chemischen Korrosion von Eisen- und Stahlgegenständen
DE151020C (de)
DE2164259A1 (de) Stabilisierte 1,1,1-Trichloräthan-Zusammensetzung
DE496933C (de) Verfahren und Mittel zum Schutze von Eisen und Stahl gegen Rost
DE281752C (de)
DE1519258A1 (de) Verwendung eines pigmentfreien Rostschutzlackes zum elektrostatischen Bespritzen nach dem Spruehspalt-Prinzip
DE1517586A1 (de) Verfahren zur Aufbereitung fuer die Warmwasserbereitung bestimmten Wasser
AT32615B (de) Verfahren zur Herstellung eines eine Quecksilberemulsion bildenden Insekten-vertilgungsmittels.
CH313372A (de) Verfahren zur Herstellung von absolut wasserfreien Salzen mehrwertiger Metalle der a-Äthylhexansäure und der a-Äthylhexensäure sowie Verwendung dieser Salze
DE525159C (de) Verfahren zur Herstellung von Depolarisationskoerpern mit Ableitungsstift fuer galvanische Elemente
DE596015C (de) Verfahren zum Reinigen von lackierten oder mit OElanstrich versehenen Gegenstaenden
DE880386C (de) Verfahren zur Herstellung von fuer Verspruehungen geeigneten Loesungen von Schieferoelen oder Schieferoelsulfonaten
AT148463B (de) Verfahren zur Herstellung pastenförmiger bzw. streichfertiger Anstrichfarben.
DE76648C (de) Verfahren zur Herstellung eines Rostschutzmittels
DE567402C (de) Verfahren zum Verfestigen von Schwfelkohlenstoff oder Tetrachlorkohlenstoff
DE541916C (de) Verfahren zur Herstellung von Grundiermitteln auf Basis von fetten OElen oder OEllacken
DE726053C (de) Verfahren zur Herstellung oelsparender Bindemittel