AT236587B - Preßvorrichtung für Glasfüße - insbesondere an Kelchgläsern - sowie mittels derselben hergestellter Glasfuß - Google Patents

Preßvorrichtung für Glasfüße - insbesondere an Kelchgläsern - sowie mittels derselben hergestellter Glasfuß

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AT236587B
AT236587B AT517260A AT517260A AT236587B AT 236587 B AT236587 B AT 236587B AT 517260 A AT517260 A AT 517260A AT 517260 A AT517260 A AT 517260A AT 236587 B AT236587 B AT 236587B
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  Pressvorrichtung für   Glasfüsse-insbesondere   an   Kelchgläsern - sowie   mittels derselben hergestellter Glasfuss 
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 - insbesondereübergeht, welch letztere an die untere Wölbung im Boden anschliesst. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung der Pressvorrichtung wird also erreicht, dass auch bei Ab- weichungen der eingeführten Gasmenge vom Sollwert der hergestellte Glasfuss keinerlei Stufen aufweist, weil seine Bodenwölbung mittelbar derart in die Krümmung des Perlrandes übergeht, dass die Quer- schnittslinien der axialen Schnittflächen durch den Stiel die Krümmung des Perlrandes tangieren ; alle
Glasfüsse erhalten somit exakt identische Randwulst, die verstärkte und exakt flache Stützränder bilden, wogegen die geringen Volumensunterschiede der Glastropfen lediglich die Dicke der Fussplatte bzw. die
Höhe der inneren senkrechten Wulstflanke beeinflussen und das   gleichmässige äussere   Aussehen der Glas- füsse in keiner Weise beeinträchtigt wird, welche daher von handgefertigten Stücken praktisch nicht mehr unterscheidbar sind. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt; Es zeigen : vorerst Fig. l eine herkömmliche Pressvorrichtung im Mittelschnitt ; Fig. 2 und 3 eine erfindungsgemäss ausgebildete Pressvorrichtung, nach Einbringen des Glastropfens sowie nach Verpressen desselben ; Fig. 4 den Fussrand im   Ausschnitt IV   der Fig.   3 - vergrössert : Fig.   5 eine Phase der Nachbehandlung des gepressten   Glasfusses ;   und schliesslich Fig. 6 einen fertigen Glasfuss in Ansicht. 



   Die bisher zum Herstellen von gepressten Glasfüssen benutzte Vorrichtung besteht, wie Fig. 1 zeigt, aus einer Matrize 1 und einem Presskegel 2. In der dargestellten Lage befindet sich der Presskegel 2 in seiner Endstellung. Der in die Matrize gegebene Glastropfen ist zu einem leicht ausgehöhlten Fuss 4 mit Stiel 5 verpresst worden. Der Rand 6 des Fusses gestaltet sich infolge der Oberflächenspannung des   flüssi-   gen Glases rund. Da die Endstellung des Presskegels 2 bzw. der von ihm ausgeübte Druck festgelegt ist, ändert sich in Abhängigkeit von Volumenunterschieden der eingebrachten Glastropfen der Durchmesser des Randes 6 und damit der Querschnitt des Fusses.

   Der untere Verschluss der Matrizenhöhlung ist mit 7 und der Entlüftungskanal mit 8 bezeichnet. 
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    - hattungskana18   verbunden ist ; dieser Matrize 9 sind ferner ein zentraler Pressstempel 11 sowie ein Ringstempel 13 zugeordnet, welch letzterer auf der oberen Stirnfläche 12 der Matrize 9 aufsitzt und in einem vorstehenden Randring derselben zentrisch geführt ist.

   Wird nun nach Einbringen eines Glastropfens 10 in die Matrize 9 der Zentralstempel 11 in die einem genau bestimmten Höchstdruck entsprechende Stellung gebracht (Fig. 3), dann wird ein mit einem Stiel 21 versehener Glasfuss 15 erzeugt, dessen Durchmesser unabhängig vom Sollwertvolumen des Glastropfens 10 ist ;

   wie aus Fig. 4 ersichtlich, schliesst die Erzeugende der dem Perlrand 18 entsprechenden Ausnehmung 17 des Ringstempels 13 aussen an eine gleichsinnige Krümmung 16 der Ausnehmung der Matrize 9 an und geht innen im gleichen Sinne tangential in die im wesentlichen zylindrische Innenwand 24 des   Ringstempels     über ;   da der Abstand a zwischen dem höchsten Punkt20 der ringförmigen Ausnehmung n und der die Trennebene zwischen Matrize 9 und   Ringstem-   pel 13 bildende Stirnfläche 12 genau so wenig änderbar ist wie die Lage der in Fig. 4 durch 19 angedeuteten Matrizenkontur, wirkt sich eine Änderung des Volumens des Glastropfens 10 nur in einer Dickenänderung des Fusses innerhalb des perlrandbereiches aus.

   Der Perlrand hat also unabhängig von Volumensänderungen des Glastropfens stets die gleiche Form - wie in Fig. 4 durch die strichlierte Linie angedeutet-, die als Verlängerung der Innenfläche 24 des Ringstempels 13 beginnt und dann parallel zur Linie 19 ver- 
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   Fig. 5 zeigt, dass in einer Nachbehandlung - durch das sogenannte"Brennen"-die beim Pressen gebildeten scharfen Ränder und kleinen Abweichungen sowie auch Spannungen im Perlrand ausgeglichen werden können. Hiebei wird der Glasfuss 15 mit dem Stielteil 21 in einen Formhalter 22 gesteckt und der Perlrand 18 der Flammenwirkung eines Ringbrenners 23 ausgesetzt-welche Bearbeitung gleichzeitig auch zur Erzielung einer   Farbenwirkung   im Perlrand dienen kann. 



   In Fig. 6 ist schliesslich der fertige Glasfuss dargestellt, dessen Perlrand 18 einen gleichmässigen Stütz-und Zierrand bildet ; die Rundung läuft unter dem Stützrand nach innen und geht mit einer annähernd senkrechten Flanke 24 in die untere Wölbung 25 des Fusses   über ;   durch diesen Perlrand erhält das ganze Erzeugnis ein einwandfreies, sorgfältig bearbeitetes   Aussehen,'wobei   zusätzlich auch noch überraschende   Reflektions- und FarbwirkuÏ1gen   erzielt werden können, wenn auf oder in diesem Wulst mittels eines an sich bekannten Verfahrens Farben angebracht werden ; besonders wirkungsvolle Effekte kann man dabei durch Metallfarben erhalten, die als Ionen in das Glas hinein diffundieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Pressen von Glasfüssen mit einem Randwulst und aufwärts gewölbtem Boden - insbesondere von solchen für Kelchgläser-, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem an sich bekannten, gegen eine Matrize (9) verschiebbaren, mindestens zweiteiligen Stempel mit einem Zentralstempel (11) und einem Ringstempel (13) besteht, wobei dieser Ringstempel (13) stirnseitig mit einer dem Randwulst (18) des Glasfusses (15) entsprechenden Rille (17) versehen ist, deren Innenkante etwa in Höhe der Trennebene (12) zwischen Ringstempel und Matrize liegt und deren Erzeugende aussen an eine am Innenrand der Matrize (9) angebrachte Hohlkehle (16) stetig sowie innen an die zylindrische Wand des Zentralstempels (11) tangential anschliesst.
    2. Glasfuss - insbesondere an Kelchgläsern-, hergestellt mit einer Pressvorrichtung gemäss Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Fuss (15) aussen in den unteren Randwulst (18) als auch dieser innenseitig in eine annähernd senkrechte Flanke (24) stetig übergeht, welch letztere an die untere Wölbung (25) im Boden, anschliesst.
AT517260A 1959-07-09 1960-07-05 Preßvorrichtung für Glasfüße - insbesondere an Kelchgläsern - sowie mittels derselben hergestellter Glasfuß AT236587B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3021849A1 (de) * 1980-06-11 1981-12-17 Paul Keune & Co Kg, 5870 Hemer Verfahren und form zum pressen eines glasteils

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3021849A1 (de) * 1980-06-11 1981-12-17 Paul Keune & Co Kg, 5870 Hemer Verfahren und form zum pressen eines glasteils

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