AT218676B - Ampulle und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Ampulle und Verfahren zu ihrer Herstellung

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AT218676B
AT218676B AT658560A AT658560A AT218676B AT 218676 B AT218676 B AT 218676B AT 658560 A AT658560 A AT 658560A AT 658560 A AT658560 A AT 658560A AT 218676 B AT218676 B AT 218676B
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Hoffmann La Roche
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Description


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  Ampulle und Verfahren zu ihrer Herstellung 
Die bisher bekannten Glasampullen besitzen am Halsteil eine Stelle geringsten Widerstandes. So ist z. B. eine Ampulle bekannt, deren Hals eine vorgezeichnete Bruchstelle in Form einer Einengung aufweist, die so ausgeführt ist, dass der Hals an dieser Stelle einen länglichen Querschnitt besitzt. Diese Ampullenart ermöglicht jedoch kein splitterfreies Abbrechen des Ampullenhalses. Der Bruch tritt nicht mit Sicherheit an der vorgesehenen Stelle ein, da durch die Verformung des Halses zu einem Oval an der Schmalseite   eine Verstärkung   des   Gefässmaterials gebildet wird. Ferner   sind Ampullen bekannt, deren Bruchstelle durch oxydische Materialien, die auf den Umfang des Ampullenhalses aufgetragen sind, vorgezeichnet ist.

   Die Auftragsmasse hat einen andern Kontraktionskoeffizienten als das verwendete Ampullenglas. Mit dieser Methode erreicht man zwar-ein leichtes Abbrechen des Ampullenhalses, die vorhandenen Span-   nupgen führen   jedoch beim Lagern und Verschicken leicht zu Spontanbrüchen. Auch Ampullen, die am Halsteil spitzwinklig eingeschnürt sind und am Einschnürungsgrund eine Feinspannungszone besitzen, zeigen denselben Nachteil. Es sind ferner Ampullen bekannt, die an der zum Ansetzen einer Ampullensäge eingeschnürten Stelle des Haltseiles bereits mechanisch angeritzt sind. Auch diese Ampullen neigen bei geringfügigen mechanischen Belastungen dazu, an der Ritzstelle aufzuspringen.

   Des weiteren sind Ampullen bekannt, die in der Einschnürung am Halsteil eine Riffelung in Form eines eingeprägten Zahnkranzprofils aufweisen, um das Ansetzen der Ampullensäge zu erleichtern. Derartige Ampullen lassen sich ohne Zuhilfenahme einer Ampullensäge nicht splitterfrei aufbrechen. 



   Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Ampulle, die einerseits die bei der Konfektionierung' und Verschickung sowie beim Lagern auftretenden mechanischen Belastungen aushält, anderseits aber durch einfaches Abbrechen splitterfrei geöffnet werden kann. 



   Es wurde gefunden, dass man eine Glasampulle, die diesen Anforderungen genügt, herstellen kann, wenn man in den Einschnürungsgrund der Ampulle ein Zahnkranzprofil bestimmter Dimension einprägt und die Ampulle anschliessend spannungsfrei tempert. 



   Die Erfindung betrifft somit eine Glasampulle, die mit einer die Bruchstelle bildenden Einschnürung am Halsteil versehen ist und die sich dadurch kennzeichnet, dass am Grunde der Einschnürungszone ein 
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 vorzugsweise 0, 25 mm, tief eingeprägt ist und dessen Zahnabstände ungefähr 0, 5 mm betragen, und dass die Einschnürungszone praktisch spannungsfrei getempert ist. 



   Die Erfindung umfasst auch ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemässen Glasampulle, das darin besteht, dass am oberen Ende eines Ampullenkörpers oder-unter gleichzeitigem Stauchen - am Halsteil der Ampulle unter Drehung derselben und gleichzeitigem Anpressen einer scharfkantigen, am Umfangsrande 0, 4-1, 0 mm, vorzugsweise   0, 6 mm, dicken Zahnradscheibe, deren Zahnspitzen unge-   fähr 0, 5 mm voneinander entfernt und etwa   0,     15-0, 4 mm,   vorzugsweise 0, 25 mm, hoch sind, eine Einschnürung erzeugt wird, wobei die Ampulle vor der Verformung nur soweit erhitzt wird, dass ein Verschmelzen des daran anschliessend ohne Erhitzung eingeprägten Zahnkranzprofils nicht eintritt, und dass die Ampulle danach so lange getempert wird, bis sie praktisch spannungsfrei ist.

   Es ist wesentlich, dass das Einprägen des Zahnkranzprofils nicht unter gleichzeitiger Erhitzung der Ampulle durchgeführt wird. 



  Man geht zweckmässigerweise so vor, dass das Ampullenglas mit der Flamme nur soweit erhitzt wird, dass 

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   In Fig. 3 ist eine nach dem oben beschriebenen Verfahren hergestellte Ampulle 3 gezeigt, von der in Fig. 4 ein in einem   grösserenMassstabe   gezeichneter Schnitt des   eingeschnürten   Teiles derselben ge- zeigt   ist. Das mittels der Zahnradscheibe   2 in den Grund der Einschnürung der Ampulle eingeprägte Zahn- kranzprofil ist in diesen beiden Figuren mit 4 bezeichnet. 



  Nach der Erfindung ist es möglich, eine Ampulle herzustellen, deren Spiess zum Öffnen derselben glatt und splitterfrei abgebrochen werden kann. Die Verwendung einer Ampullensäge erübrigt sich. Da, die erfindungsgemässe Ampulle anderseits an der Einschnürungszone spannungsfrei ist, ist damit auch die
Gefahr von durch innere Materialspannungen   verursachten Brüchen, z. B. beim Verpacken oder Trans-   portieren der Ampullen, beseitigt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 1. Ampulle mit einer die Bruchstelle derselben bestimmenden Einschnürung im Halsteil und einem in dieser Einschnürungszone eingepressten Zahnkranzprofil, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zahnkranz- profil mit einer Bandbreite von 0, 4 bis 1, 0 mm, vorzugsweise 0, 6 mm, etwa 0, 15-0, 4 mm, vorzugs- weise 0, 25 mm, tief eingeprägt ist und dessen Zahnabstände ungefähr 0, 5 mm betragen, und dass die
Einschnürungszone praktisch spannungsfrei getempert ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung der Ampulle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am obe- ren Ende des Ampullenkörpers oder - unter gleichzeitigem Stauchen - am Halsteil einer Ampulle unter Drehung der Ampulle um ihre Achse und gleichzeitigem Anpressen einer scharfkantigen, am Rande 0, 4-1, 0 mm, vorzugsweise 0, 6 mm dicken Zahnradscheibe, deren Zahnspitzen ungefähr 0, 5 mm von- einander entfernt und etwa 0, 15-0, 4 mm, vorzugsweise 0, 25 mm hoch sind, eine Einschnürung erzeugt wird, wobei die Ampulle vor der Verformung nur soweit erhitzt wird, dass ein Verschmelzen des daran anschliessend ohne Erhitzung eingeprägten Zahnkranzprofils nicht eintritt, und dass die Ampulle danach so lange getempert wird, bis sie praktisch spannungsfrei ist.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Wandstärke der Ampulle vor dem Einprägen des Zahnkranzprofils unter Erhitzen nach an sich bekannten Verfahren verdickt.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verdickung der Glaswandung dadurch erzeugt, dass man letztere an der gewünschten Stelle erhitzt und gleichzeitig durch Drehung der Ampulle und Anpressen der Schmalseite einer flachen Scheibe (Vorrolle), die eine Stirn- breite von vorzugsweise etwa. 2 mm besitzt und abgerundete Kanten hat, eine Einschnürung erzeugt.
AT658560A 1959-09-17 1960-08-30 Ampulle und Verfahren zu ihrer Herstellung AT218676B (de)

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DE218676T 1959-09-17

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999009932A1 (en) * 1997-08-26 1999-03-04 Choa Pharmaceutical Co., Ltd. Ampule and method for manufacturing the same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999009932A1 (en) * 1997-08-26 1999-03-04 Choa Pharmaceutical Co., Ltd. Ampule and method for manufacturing the same

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