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Dichtung
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in einem Stück mit ihm hergestellten, spitzen Vorsprung 4 aufweist, der eine Verdrehung des Dichtringes 1 in der Dichtungslage zwischen den Rohrenden 2 und 3 verhindert.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist der spitze Vorsprung 4 des Dichtringes 1 im unbelasteten Zustand am inneren Umfang des Dichtringes 1 gelegen, wobei sich die Spitze 5 in der Mittelebene des Dichtringes 1 befindet.
Theoretisch wird der spitze Vorsprung 4 von zwei Tangenten 6 und 7 zu dem kreisförmigen Querschnitt begrenzt, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist. Hiebei beträgt der von den Tangenten begrenzte Winkel ce an der Spitze 5 des Vorsprunges 4 etwa 900. Der Winkel ct lässt sich jedoch innerhalb gewisser Grenzen ändern, wobei er eher etwas kleiner sein soll als 900. In der Praxis kann die Spitze 5 des Querschnittes des Dichtringes 1 etwas abgerundet sein und der Querschnitt somit eine tropfenförmige. Gestalt erhalten.
Im unbelasteten Zustande soll der Innendurchmesser des Dichtringes 1 etwas kleiner sein als der Aussendurchmesser des Rohrendes 2, so dass der Dichtring 1 bei seiner Aufbringung auf das Rohrende 2, bevor dieses in das Muffenende 3 hineingeführt wird, etwas ausgedehnt werden muss. Ist der Aussendurchmesser des Rohrendes 2 z. B. 366 mm, kann der Innendurchmesser des Dichtringes etwa 350 mm betragen.
Wenn der Dichtring 1 auf das Rohrende 2 aufgebracht ist, soll er die in Fig. 1 mit gestrichelten Linien angedeutete Lage einnehmen. Die Spitze 5 soll also dem Ende des Rohres 2 zugekehrt sein, während eine der Seiten 6,7 des Vorsprunges 4 an dem Rohrende 2 anliegt. In der Dichtungslage soll die Spitze 5 von dem Ende des Rohres 2 abgekehrt sein, so dass die vorher freie Seite 6 oder 7 des Vorsprunges 4 im Prinzip gegen das Rohrende 2 anliegt, wie dies durch die gestrichelten Linien inFig. 1 angedeutet ist, die die Lage des Dichtringes 1 zeigen, falls er nicht zusammengedrückt gewesen wäre. Die Tiefe der Muffe 3 ist diesen Verhältnissen angepasst.
Der Spalt8 zwischen den Rohrenden 2 und 3 soll etwa 2/3 vom Durchmesser des kreisförmigen Querschnittes des Dichtringes 1 betragen. Beträgt der genannte Durchmesser z. B. 13,5 mm, soll der Spalt 8 etwa 8,5 mm sein.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Dichtung für die Verbindung zwischen zwei Rohrstücken mit einem zwischen im wesentlichen zylindrischen DichtungsfIächen an den ineinanderschiebbaren Enden der beiden Rohrstücke in deformiertem Zustande angeordneten, aus elastischem Material gebildeten Dichtring, welcher beim Einschieben des inneren Rohrendes in die Verbindungslage im äusseren Rohrende die Dichtungsflächen entlang abwälzbar ist, wobei der Dichtring in seinem Querschnitt mindestens einen Vorsprung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (4) des vor dem Ineinanderschieben der Rohrenden (2,3) unter elastischer Erweiterung auf dem innerenRohrende (2) anzubringenden Dichtringes in an sich bekannter Weise eine spitze Querschnittsform aufweist und die Seiten (6,7) des spitzen, gegen die Mitte des Dichtringes (1)
gerichteten Vorsprunges (4) Tangenten zum übrigen, kreisförmigen Querschnittsteil an der Aussenseite des Dichtringes (1) darstellen.