AT236160B - Vorrichtung zum Verteilen körnigen oder pulverförmigen Gutes, insbesondere zum Ausstreuen von Kunstdünger, Thomasmehl od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Verteilen körnigen oder pulverförmigen Gutes, insbesondere zum Ausstreuen von Kunstdünger, Thomasmehl od. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Verteilen körnigen oder pulverförmigen Gutes, insbesondere zum Ausstreuen von Kunstdünger. Thomasmehl od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verteilen körnigen oder pulverförmigen Gutes, insbesondere zum Ausstreuen von Kunstdünger, Thomasmehl od. dgl., mit einem wannenförmigen Behälter für dieses Gut, der auf Rädern montiert ist, dessen Wand einen im wesentlichen zylindrisch gekrümmten und horizontal verlaufenden Boden und eine schlitzförmigeAustrittsöffnung aufweist und in dessen Innerem eine der Öffnung gegenüberliegende, mit Schaufeln versehene, antreibbare Welle zum Transportieren des Gutes gegen die Öffnung untergebracht ist. Ein bekanntgewordener Düngerstreuer dieser Art weist eine mit Zinken versehene Trommel auf, die mit dem zylindrischen Boden eines Behälters einen Raum mit ringsektorförmigem Querschnitt abgrenzt. Der Boden, dessen eine Längskante zu der Begrenzung des Austrittsschlitzesgehört, ist um seine andere Längskante verschwenkbar. Hiedurch kann der Abstand zwischen Trommel und Boden verändert werden, um die ausgestreuteMenge zu verändern. Der Zulauf von Dünger zu der Trommel ist mit Hilfe eines verschiebbaren Ablenkkörpers änderbar, die von einer Behälterwand ausgeht und bis in die Nähe der andern reicht. Die Breite des praktisch über die gesamte Behälterbreite verlaufenden Ablenkkörpers macht dessen Verstellung bei gefülltem Behälter schwierig, wenn nicht unmöglich. Überdies kann auch die auszustreuende Düngermenge nur verringert werden, wenn vorher der Behälter entleert ist. Eine sehr einfache, von diesen Mängeln freie Konstruktion ergibt sich, wenn erfindungsgemäss im Behälterraum vor der schlitzförmigen Austrittsöffnung eine mit der Behälterwand verbundene, von dieser schräg abstehende und bis in die Nähe der Schaufelkanten erstreckte Leitwand angeordnet und der Winkel den die von der Längskante der Leitwand und den zu ihr parallelen, unteren Rand der Austrittsöffnung bestimmten Ebene mit einer EMI1.1 des von ihrer Unterkante und dem unteren Rand des Schlitzes bestimmten Winkels einstellbare Leitwand kann schmal sein, so dass sie auch bei gefülltemBehälterverstellbarist. Überdies ist ohneAnordnung einer gesonderten Absperrvorrichtung das Austreten von im Behälter befindlichem Gut verhindert, wenn die Schaufeln still stehen. Der Verstellbereich der Leitwand kann verhältnismässig klein sein. DieErfindung ist im folgenden anHand einer beispielsweisenAusführungsform näher beschrieben, die in der Zeichnung im Schnitt veranschaulicht ist. Die dargestellte Vorrichtung besteht aus einem wannenförmigen Behälter 2, an dessen nach unten zusammenlaufende Seitenwandung ein gewölbter Boden 1 fest angesetzt ist, der in einem bestimmten Abstand von seiner Sohle eine horizontal verlaufende Austrittsöffnung la aufweist. Die untere Randlippe lb dieser Öffnung ist nach einem Merkmal der Erfindung abgeschrägt, so dass an der Innenkante der Lippe ein spitzer Winkel ausgebildet ist und der freie Fall von pulverförmigem Gut, das diese Kante überschritten hat, in keiner Weise mehr behindert oder beeinträchtigt ist. Im Inneren des Behälters ist im wesentlichen vor der Öffnung eine Leitfläche 3 angeordnet, die seitlich an dem Boden befestigt, sowie der Höhe nach verstellbar ist und von diesem unter einem Winkel absteht. Die untere Kante 6 der Leitfläche definiert mit der Kante der Lippe lb eine Ebene 5, die mit der Horizontalen einen Winkel a einschliesst. Wenn die mit einer durch ein Langloch in der Wandung des Bo- <Desc/Clms Page number 2> denteileshindurchreichendenSchraubegehalteneLeitflächein die richtige Höhenlage gebracht wird, kann der Winkel a auf einen Wert eingestellt werden, der kleiner ist als der Schüttwinkel des im Behälter befindlichen pulverförmigen oder körnigen Gutes. Entlang der Sohle des Bodenteiles 1 und parallel zu der Austrittsöffnung la erstreckt sich eine mit Schaufeln 4a besetzte Welle 4, deren Antrieb über einen nicht dargestellten bekannten Antriebsmechanismus von einer zum Fortbewegen des Behälters dienenden Einrichtung, z. B. von einem Rad oder einerAntriebswelle eines Fahrgestelles bzw. Fahrzeuges abgeleitet ist. Bei richtigem Drehsinn der Welle, bei der dargestellten Vorrichtung im Sinne der Pfeile 7 und 8, wird das von den Schaufeln erfasste Gut in aufsteigender Bewegung von unten gegen die Öffnung transportiert, überschreitet dieinnenkante der Lippe 1b und fällt über deren vorzugsweise annähernd senkrechte Schmalfläche aus dem Behälter. Mit Hilfe eines geeigneten Getriebeteiles im Antriebsmechanismus der Welle 4, z. B. eines Klinkengesperres, lässt sich erreichen, dass die Schaufeln nur bei nach vorwärts bewegtem Behälter angetrieben sind. An Stelle einer Öffnung können auch mehrere angeordnet und gegebenenfalls kann jeder eine Zubringervorrichtung zugeordnet sein. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Verteilen körnigen oder pulverförmigen Gutes, insbesondere zum Ausstreuen von Kunstdünger, Thomasmehl od. dgl., mit einem wannenförmigen Behälter für dieses Gut, der auf Rädern mortiert ist, dessen Wand einen im wesentlichen zylindrisch gekrümmten und horizontal verlaufenden Boden und eine schlitzförmige Austrittsöffnung aufweist und in dessen Innerem eine der Öffnung gegen- überliegende, mit Schaufeln versehene, antreibbare Welle zum Transportieren des Gutes gegen die Öffnung untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälterraum vor der schlitzförmigen Austritts- öffnung (la) eine mit derBehälterwand verbundene, von dieser schräg abstehende und bis in die Nähe der Schaufelkanten erstreckteLeitwand (3) angeordnet und der Winkel (a), den die von der Längskante (6) der Leitwand und den zu ihr parallelen, unteren Rand (lb) der Austrittsöffnung bestimmten Ebene miteiner horizontalen Ebene einschliesst, kleiner als der Schüttwinkel des zu verteilenden Gutes bemessen ist, so dass bei stillstehender Schaufelwelle kein Gut aus dem Behälter (2) austritt.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwand (3) zur änderbaren Einstellung des von der Leitwandkante und von dessen unteren Rand (lb) der Austrittsöffnung (la) festgelegten Winkels (ix) an der Behälterwandung verstellbar befestigt ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Längsrand der Austrittsöffnung zur Ausbildung eines spitzen Winkels an der innerenRandkante (lb) abgeschrägt ist, um das freie Herabfallen von Körnern oder Teilchen zuzulassen, welche diese Kante überschritten haben.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der mit Schaufeln (4a) versehenen Welle (4) von der Vorwärtsbewegung des Behälters (2) mechanisch abgeleitet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR236160X | 1961-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT236160B true AT236160B (de) | 1964-10-12 |
Family
ID=8882834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT469062A AT236160B (de) | 1961-06-12 | 1962-06-12 | Vorrichtung zum Verteilen körnigen oder pulverförmigen Gutes, insbesondere zum Ausstreuen von Kunstdünger, Thomasmehl od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT236160B (de) |
-
1962
- 1962-06-12 AT AT469062A patent/AT236160B/de active
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