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Kinematographische Aufnahmekamera mit eingebautem
Belichtungsmesser
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mit Vorrichtungen zur Sicherungsabschaltungaufnimmt. In einer Seitenwand 4 dieser Kamera ist nach den Fig. 2 - 4 ein Drehknopf 5 gelagert, der an seinem Umfang die Zeichen B (Batterieprüfung), L (Lauf), S (Sicherung) und M (Motorbatterieprüfung) trägt. Diese Zeichen können gegenüber einer gehäusefesten Marke 6 eingestellt werden. Der Drehknopf besteht aus Kunststoff und trägt angespritzt ein Ritzel 7, welches in die Verzahnung 8a eines Schaltschie- bers 8 eingreift. Ferner ist im Drehknopf ein topfförmiges Federhaus 9 eingespritzt, welches einen ebenfalls topfförmigen Rastkörper 10 mit kugelförmiger Rastnase 10a und Schraubendruckfeder 11 aufnimmt und eine abgesetzte Anschlagfläche ga aufweist.
Mit 12 ist eine Trägerplatte für die gesamte Schaltanordnung bezeichnet, die durch Schrauben 13 an einer Zwischenwand 14 befestigt ist, grundsätzlich jedoch auch am Getriebedeckel 4 angebracht sein kann. Die Trägerplatte weist ein Gegenhaltersegment 15 auf, das mit zwei Rastaussparungen 16,17 für die Schaltstellungen L und S versehen ist und zwei aus den Rastaussparungen nach den Enden hin ansteigende schräge Schaltlappen 18 aufweist, welche in Anschläge 19 für die Anschlagfläche 9a übergehen. In denSchaltstellungen L und S wird somit der Drehknopf durch seine Rastvorrichtung festgehalten. Aus diesen Zwischenstellungen heraus kann er jedoch nur gegen die Kraft derFeder 11 in die Endstellungen B und M bewegt werden, wobei der Rastkörper 10 entlang den Schrägflächen 18a der Schaltlappen 18 gleitet.
Sobald man den Drehknopf freigibt, wird er durch die Feder 11 und die an dem Schaltlappen auftretende Keilwirkung in die benachbarte Schaltstellung L oder S gebracht.
Der Schaltschieber 8 ist in Aussparungen 20 von abgebogenen Lappen 12a der Trägerplatte 12 geführt.
Er besteht aus Kunststoff und weist drei kegelförmige Schaltnocken 8b, 8c und 8d auf. Über Abstandsbuchsen 21 ist mittels Schrauben 22 eine Isolierstoffplatte 23 an der Trägerplatte 12 befestigt. An dieser sind mittels Niete 24 und weiterer Isolierstoffplatten 25 fünf Kontaktpaare a, b, c, d und e befestigt, die jeweils aus Kontaktfedern 26 (a-el) und 27 (a-e) bestehen. Während die Kontaktfedern 26 beim Schaltvorgang im wesentlichen ihre Lage beibehalten, werden die Kontaktfedern 27, die ausser Betrieb mit Abstand von 26 gehalten sind, durch die Schaltnocken 8b, 8c, 8d gegen die Kontaktfedern 26 gedrückt und
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Dabei wird durch das Galvanometer 29 die Spannung der Batterie 32 gemessen. Diese Spannung ist ausreichend, wenn der Zeiger 29a des Galvanometers in dem im Sucherfenster rechts unten sichtbaren Feld 33 steht. Wandert der Zeiger bei der Batterieprüfung aus diesem Feld nach links, so reicht die Batteriespannung für eine ordnungsgemässe Belichtungsregelung nicht aus.
Wird der Drehknopf 5 in der Stellung B freigegeben, so gelangt er in der vorbeschriebenen Weise selbsttätig in die Stellung L. In der Laufstellung L sind über die Schaltnocken 8b und 8c die Kontaktpaare b und d geschlossen. Über d und Leitung 34 mit Vorwiderstand 35 wird dabei durch einen Handeinsteller 36 mittels Kontakt 37 entweder ein Photowiderstand 38 dem Galvanometer vorgeschaltet oder die dem Galvanometer zugeführte Spannung durch Verstellen entlang dem Schleifwiderstand 39 geändert und dadurch die Aufnahmeblende mittelbar von Hand eingestellt. Gleichzeitig ist durch das Kontaktpaar b der Motorstromkreis für einen Antriebsmotor 40 von einer aus mehreren Zellen 41a bestehenden Motorbatterie 41 über Leitungen 42 und 43 zu einem Auslöseschalter 44 vorbereitet.
Die Masseverbindung für den Motorstromkreis ist mit 45 und die Masseverbindung für den Belichtungsmesserstromkreis mit 46 bezeichnet.
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lung L gebracht ist. Dagegen beginnt die Kamera erst zu laufen, wenn der Auslöseschalter 44 geschlossen wird. Dabei muss selbstverständlich das Kameratriebwerk mechanisch bewegt werden.
Ist nun der Drehknopf 5 in die Stellung S weitergedreht, so sind sämtliche Kontaktpaare freigegeben, d. h. es sind alleStromkreise unterbrochen. BeimWeiterdrehen in dieStellung M werden durch den Schaltnocken 8b das Kontaktpaar 8a und durch den Schaltnocken 8c das Kontaktpaar c geschlossen. Über Kontakt c wird somit die Motorbatterie42 unter Zwischenschalten eines Vorwiderstandes 47 an das Galvanometer des Belichtungsmessers geschaltet, während durch das Kontaktpaar al und az dem Belichtungsmesserstromzweig ein weiterer Widerstand 48 parallelgeschaltet wird.
Die Widerstandswerte der Widerstände 48 und 47 einerseits und des Widerstandes 30 anderseits sind so aufeinander und auf die Spannungen der beiden Batterien 41 und 32 abgestimmt, dass das gleiche im Sucherfenster sichtbare Feld 33 zur Prüfung der Grenzspannungen beider Batterien dienen kann.
Sobald der Drehknopf 5 in der Stellung M freigegeben ist, wird er durch die Wirkung der Feder 11 selbsttätig durch Gleiten des Rastkörper 10 entlang dem schrägen Schaltlappen 18 in die benachbarte Si-
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cherungsschaltstellung S gebracht und dort durch Eingriff des Rastkörper in der zugehörigen Rastvertiefung 16 festgehalten. ohne Beeinflussung durch äussere Kräfte kann daher der Drehknopf nur die Schaltstellungen S und L einnehmen. Es versteht sich von selbst, dass auch hier verschiedene Schalterzwischenstellungen für Einzelbild, Dauerlauf und gegebenenfalls auch für verschiedene Drehzahlen vorgesehen werden können.
PATENTANSPRÜCHE : l. Kinematographische Aufnahmekamera mit eingebautem, durch eine Batterie gespeistem Belichtungsmesser und einem mehrere Kamerafunktionen steuernden Einsteller, der eine Sicherungsstellung mit Vorrichtungen zur Sicherungsabschaltung des Kameraantriebs und der Batterie und ferner eine Batterieprüfstellung zur unmittelbaren Anschaltung des Belichtungsmesser-Galvanometers über einen Prüfwiderstand an die Batterie aufweist und wobei die Batterieprüfstellung als Schalterendstellung ausgebildet ist.
in welcher der Schalter durch eine Rückstellfeder belastet ist, die ihn nach Freigabe selbsttätig in die Nachbarstellung zurückbringt, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteller einen Drehknopf (5) aufweist, durch den über ein Ritzel (7) ein Schaltschieber (8) verstellbar ist, und dass der Schaltschieber (8) mit mehreren, auf gerätfest angeordnete Kontaktpaare einwirkenden Schaltnocken (8b) versehen ist, wobei die Schaltnocken (8b) kegelförmig ausgebildet sind und mit zur Bewegungsrichtung des Schaltschiebers geneigten Anlaufflächen (27a) der Kontaktfedern (27) in Wirkverbindung bringbar sind und wobei eine den Einsteller in mehreren Schaltstellungen haltende Rastvorrichtung vorgesehen ist, durch deren Feder (11) zusätzlich die selbsttätige Rückführung des Einstellers aus der Batterieprüfstellung (S) bewirkbar ist.