AT236787B - Kinematographische Aufnahmekamera mit einem die einzelnen Aufnahmefunktionen steuernden Zentralschalter - Google Patents

Kinematographische Aufnahmekamera mit einem die einzelnen Aufnahmefunktionen steuernden Zentralschalter

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AT236787B
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  Kinematographische Aufnahmekamera mit einem die einzelnen
Aufnahmefunktionen steuernden Zentralschalter 
Die Erfindung betrifft eine kinematographische Aufnahmekamera mit einem die einzelnen Aufnah- mefunktionen, wie Einzelbild und Lauf, steuernden Zentralschalter. 



   Bei auf verschiedene Drehzahlen einstellbaren Kinokameras ist es bekannt, die Einstellelemente zur
Einstellung eines Drehzahlbremsreglers und zur Schaltung mehrerer Stromkreiszweige der Belichtungs- messvorrichtung zur Anpassung an die Drehzahl auf einer gemeinsamen Welle anzuordnen. Ferner wurde schon vorgeschlagen, das Galvanometer des Belichtungsmessers zur Spannungsprüfung für eine im Kame- ragehäuse vorgesehene Batterie heranzuziehen, wobei ein Einsteller, der zur Handeinstellung der Blende und zur Schaltung der Automatik dient, in eine Prüfstellung gebracht werden kann, in der unter Umgehung eines Photowiderstandes das Galvanometer über einen Widerstand direkt an die Batterie angeschaltet wird. 



   Zur Einstellung der Kamera auf ihre   Betriebszustände   und zur Prüfung der Batterie dienen bisher stets getrennte Einstellelemente. Meist werden sogar sämtliche einzelne Funktionen über gesonderte Einsteller gesteuert. Besonders bei vielseitig verwendbaren Kameras ist daher besondere Aufmerksamkeit erforder-   lich,   um zunächst die Funktionsbereitschaft der Kamera festzustellen. Zur Änderung des jeweiligen Betriebszustandes sind durchwegs mehrere, voneinander unabhängige Handgriffe erforderlich. Vor allem aber ist es bei einer Fehleinstellung stets möglich, dass elektrische Geräte der Kamera unnötigerweise an die Spannungsquelle angeschlossen bleiben und die Batterie nach verhältnismässig kurzer Betriebsdauer schon verbraucht ist. 



   Es sind zwar Kinokameras mit Drehknopf und in dessen. Achse verschiebbar geführtem   Auslöser   bekannt. Der Drehknopf dient in einem Fall zur Einstellung von Einzelbild und Lauf, im andern Fall zur Einstellung einer Antriebsvorrichtung mittels elektromechanischer Mittel. An eine mechanische oder elektrische Sicherung der Kamera ist dabei jedoch nicht gedacht. 



   Eine erfindungsgemäss ausgebildete Kinokamera ist in erster Linie dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise ein, insbesondere die Aufnahmeblende selbsttätig regelndes, durch eine Batterie gespeister Belichtungsmesser vorgesehen ist, dessen Galvanometer zur Prüfung der Batteriespannung über einen Prüfwiderstand an die Batterie anschaltbar ist, und dass der Zentralschalter eine Batterieprüfstellung, in welcher ein Kontakt im Batterieprüfkreis geschlossen wird, und ferner eine Sicherungsstellung aufweist, in welcher die Batterie vollständig abgeschaltet wird. Hier ist im Prinzip nur eine Einschaltung auf den gewünschten Betriebszustand erforderlich bzw. eine Einstellung des Schalters auf Sicherung. Es kann praktisch kein Bedienungsvorgang übersehen werden, und der Stromverbrauch der Batterie wird wesentlich herabgemindert.

   Vorzugsweise wird eine vom Schalter in der Sicherungsstellung betätigte Abschaltvorrichtung für das Kameratriebwerk vorgesehen und damit ein unbeabsichtigtes Einschalten der Kamera in der Sicherungsstellung unmöglich gemacht. 



   Ferner kann eine wenigstens im Bereich der Batterieprüfstellung von dieser weg auf den Schalter, insbesondere in Richtung auf die Sicherungsstellung, einwirkende Rückstellfeder vorgesehen werden. Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist der Schalter einen Ansatz auf, der auf den insbesondere gegen einen Nachbarkontakt vorgespannten Mittelkontakt eines dreipoligen elektrischen Schalters zur Umschaltung über die Sicherungsstellung hinweg einwirkt. In der Mittelstellung, d. h. der Sicherungsstellung, sind dann beide Kontakte geöffnet. In der Prüfstellung, die möglichst dicht neben der Sicherungsstellung 

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 liegen soll, wird der Mittelkontakt etwas ausgelenkt, während in den übrigen Betriebsstellungen der Mittelkontakt vom Schalter unbeeinflusst ist und daher an dem andern der beiden Nebenkontakte anliegt. 



   Eine verhältnismässig einfache Schalteranordnung ergibt sich bei Verwendung einer Scheibe mit aus deren Ebene abgebogenen Schaltlappen, die in ihrer Einschaltstellung-in die Bahn eines Auslösehebels 
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 testellung verriegelt. 



   Bei Kinokameras mit elektrischem Antrieb und einer gesonderten Motorbatterie weist vorzugsweise der Zentralschalter eine weitere Prüfstellung auf, in der in an sich bekannter Weise das Galvanometer des
Belichtungsmessers an die Motorbatterie angeschaltet und der Motorstromkreis unterbrochen ist. Von einer mechanischen Verriegelung des Auslösers in der Sicherungsstellung kann dann abgesehen werden, wenn der Zentralschalter einen entsprechenden Kontakt im Motorstromkreis steuert. Zweckmässigerweise wird, wie an sich bekannt, dem das Galvanometer und den Schalterkontakt für die Prüfung der Motorbatterie aufweisenden Stromkreiszweig ein dem Widerstandswert des Motors entsprechender Widerstand parallel- geschaltet und damit eine Prüfung des Motors unter Last ermöglicht. 



   Eine insbesondere im Sucher sichtbar gemachte Galvanometerskala kann dann eine gemeinsame
Prüfmarke bzw. ein gemeinsames Prüffeld für Belichtungsmesser- und Motorbatterie aufweisen, und die beiden Prüfkreise lassen sich über Widerstände so aufeinander abstimmen, dass beim Erreichen der für je- de Batterie zulässigen Spannung am Galvanometer die gleiche Spannung anliegt. 



   Nach. einem weiteren Merkmal der Erfindung kommt hier eine doppelt wirkende Rückstellfeder zur Anwendung, die in beiden Batterieprüfstellungen mit zwei von entgegengesetzten Seiten an ihr angrei- fenden Anschlägen zusammenwirkt. Grundsätzlich kann die Feder am drehbaren Teil des Schalters vor- gesehen werden. Bevorzugt wird jedoch eine gerätfeste Einspannung der Feder, wobei am Schalter bzw. an dessen beweglichem Teil zwei achsparallele Zapfen vorgesehen sind. 



   Nach einer   besonderenAusführungsform   der Erfindung weist der Drehschalter einen als Schleifkontakt ausgebildeten Verteilerkontakt und ferner eine Nocke auf, die in einzelnen Betriebsstellungen zusätzliche Ein- oder Ausschaltkontakte betätigt. Vorteilhafterweise wird der Verteilerkontakt quer zu seiner Bewegungsrichtung federnd gelagert und mit einer an den Gegenkontakten zur Anlage kommenden Rastwölbung versehen. 



   Die Erfindung soll nun an Hand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben werden. Es zeigen Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer ersten   erfindungsgemäss   ausgebildeten Kinokamera, Fig. 2 in räumlicher Darstellung ein zugehöriges mechanisch elektrisches Schaltbild, Fig. 3 ein schematisches Schaltbild für eine Kinokamera mit elektrischem Motorantrieb und Fig. 4 teilweise im Schnitt, eine Ansicht eines zugehörigen Vierstellungsschalters. 



   In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse einer Kinokamera bezeichnet, das nach vorn durch eine Frontkappe 2 mit einem Objektiv   3, einer photoelektrischen Messanordnung   4 und einem Handauslöser 5 abgeschlossen ist. 6 ist ein Zentralschalter, der in der gezeichneten Stellung, in der einer gehäusefesten Marke 7 das Zeichen A gegenüberliegt, die Einschaltungeinerselbsttätigenphotoelektrischen Blendenregelvorrichtung bewirkt, während im übrigen Bereich einer Skala 8 die Blende von Hand mechanisch oder elektrisch eingestellt wird. Ein zentraler Drehschalter 9 kann mit seiner Marke 10 in die Stellungen D   (Dauerlauf),   L (Lauf), E (Einzelbild), S (Sicherung) und B (Batterieprüfung) gebracht werden. 



   Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, sitzt auf der Schalterwelle 11 eine Scheibe 12 mit drei aus deren Ebene herausgebogenen Schaltlappen 13, 14 und 15. Eine Feder 16 ist um die Welle gewickelt und liegt mit ihrem einen Schenkel unter Vorspannung am Schaltlappen 13 an, während sich ihr anderer Schenkel am Schaltlappen 15 abstützt. Im Bewegungsbereich des freien Federendes 16a ist ein gehäusefester Anschlag 18 vorgesehen, der beim Weiterdrehen des Schalters 9 aus der gezeichneten Sicherungsstellung in die   Batterieprüfstellung   wirksam wird und den Schalter nach Freigabe über die Feder 16 selbsttätig zurückdreht. 



   Der Handauslöser 5 ist als schwenkbarer Hebel ausgebildet, der auf einer gehäusefesten Achse 19 gelagert ist und mittels einer Koppelstange 20 an einen Winkelhebel 21 angeschlossen ist, der wieder auf einer gehäusefesten Achse 22 sitzt und durch eine Feder 23 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird. 



  Ein Auslösehebel 24 sitzt schwenkbar auf einer weiteren gehäusefesten Achse 25 und liegt ausser Betrieb der Kamera mit seiner oberen Nase24a an einem an   der Umlaufverschlussscheibe 26   sitzenden Anschlag27 an. Auf der ändern Seite der Nase 24a ist an der Umlaufverschlussscheibe noch ein   winkelförmiger An-   schlag28 vorgesehen, dessen Steg 28a radial nach innen von der Nase 24a weg versetzt angeordnet ist, so dass sich dieser Steg am   Auslösehebel24 vorbeibewegen   kann, während der zugehörige   Fiansch   28b in der 

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Bahn der Nase 24a liegt, wenn diese mit einem geeigneten axialen Abstand von der Umlaufverschluss- scheibe 26 eingestellt ist. 



   Das untere Ende 24b des Auslösehebels ist ebenso wie das obere Ende 21a des Winkelhebels 21 an eine Bogenfeder 29 angeschlossen, die einen Druck auf beide Enden ausübt, so dass das Getriebe, wenn man einmal von der Feder 23 absieht, jeweils in der einmal eingeschalteten Endstellung gehalten wird, d. h. in der gezeichneten Stellung wird das Ende 24a des Hebels 24 an die   Umlaufverschlussscheibe   26 angedrückt.

   Wenn man dagegen über den Handauslöser 5 den Winkelhebel 21 im Uhrzeigersinn ver- schwenkt, so wird das obere Ende 21a des Winkelhebels so weit nach vorne rechts in der Zeichnung be- wegt, bis die Verlängerung der Verbindungslinie 21a, 24b über die Achse 25 hinweg nach hinten links in der Zeichnung wandert, wodurch die Richtung des von der Feder 29 auf den Hebel 24 ausgeübten Dreh- momentes umgekehrt und dieser im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, wobei seine Nase 24a aus dem Be- reich der Anschläge 27,28 gelangt. Der Hebel 24 weist noch einen Schaltausleger 24c auf, der in später zu beschreibender Weise mit den Schaltlappen 13,14, 15 der Schalterscheibe 12 zusammenwirkt. 



   Hinter dem Vorsatzobjektiv 3a ist vor der Umlaufverschlussscheibe 26 und dem Bildfenster 31 ein
Prisma 32 angeordnet, das eine unter 450 zur optischen Achse 33 geneigte teilverspiegelte Fläche 34 auf- weist, die einen bestimmten Bruchteil des einfallenden Lichtes durch das Grundobjektiv 3 auf das Bild- fenster 31 gelangen lässt und den andern Bruchteil nach oben durch einen Linsensatz 35 einem Sucherpris- ma 36 zuführt, das die Sucherstrahlen über verspiegelte Flächen 37,38 und 39 nach einem Okular 40 umlenkt, so dass im Sucher ein seitenrichtiges und aufrechtstehendes Bild des Aufnahmefeldes entsteht. 



   Zwischen dem Linsensatz 35 und dem Prisma 36 ist eine Bildfeldbegrenzungsmaske 41 angeordnet, die an ihrem unteren Rand einen Ausschnitt 42 aufweist, der über einer Scheibe 43 aus transparentem Werkstoff liegt, die in einer kamerafesten Achse 44 drehbar gelagert ist und eine Blendenskala trägt, die ebenfalls im Sucher sichtbar gemacht wird. Die Scheibe 43 hat einen Schaltarm 45, in dessen Schlitz 46 ein Stift 30 eingreift, der an einem Hebel 48 der Drehspule 49 eines Galvanometers 47 sitzt. Die Drehspule ist ferner mittels Stift-Schlitz-Verbindungen 50, 51 mit zwei Blendenhebeln 52,53 gekuppelt, die in gerätfesten Lagern 54 gelagert sind und in an sich bekannter Weise eine Blendenöffnung im Aufnahmestrahlengang in Abhängigkeit der dem Galvanometer 47 zugeführten Spannung vergrössern oder verkleinern. 



   Das Galvanometer 47 ist über eine Leitung 55 an den Negativpol einer durch zwei Knopfzellen 56 gebildeten Batterie 57 angeschlossen, deren positiver Pol über eine Leitung 58 mit der mittleren Kontaktfeder 59 eines dreipoligen Schalters 60 verbunden ist. Von der Kontaktfeder 61 dieses Schalters führt eine Leitung 62 mit einem Prüfwiderstand 63 zu einem Anschlusspunkt 64 und von dort eine Leitung 65 unmittelbar zum Galvanometer 47. 



   Der'dritte Kontakt 66 des Schalters 60 ist mittels einer Leitung 67 an einen Schleifkontakt 68 des Schalters 6 angeschlossen. In der gezeichneten Stellung für Automatik liegt der Schleifkontakt an einem Gegenkontakt 69 an, von dem eine Leitung 70 zu einem photowiderstand 71 der Belichtungsmessanordnung 4 führt, der wieder über einen Widerstand 72 mit dem Anschlusspunkt 64 und damit über die Leitung 65 mit dem Galvanometer in Verbindung ist. 73 ist ein Nebenwiderstand, der ebenso wie der Widerstand 72 zum Abstimmen des Photowiderstandes 71 auf die Charakteristik des Galvanometers 47 dient. 



  Im Bereich der Handeinstellung liegt der Schleifkontakt 68 an einem Segmentwiderstand 74 an, dessen Leitung 75 über den Widerstand 72 ebenfalls zum Anschlusspunkt 64 führt. Die Aufnahmeblende wird daher stets, ob selbsttätig oder von Hand, elektrisch über das Galvanometer 47 eingestellt. 



   Die Kontaktfeder 59 ist so weit gegen die Kontaktfeder 66 vorgespannt, dass sie ausser Beeinflussung durch äussere Kräfte stets an dieser anliegt. In der gezeichneten Sicherungsstellung ist allerdings die Kontaktfeder 59 über den Schaltlappen 15 abgehoben, kommt jedoch nicht mit der Kontaktfeder 61 in Berührung. Wenn man den Drehschalter 9 gegen die Kraft der Feder 16 weiter im Uhrzeigersinn dreht, wird mittels 59,61 der Prüfkreis über den Eichwiderstand 63 geschlossen, wobei durch das Galvanometer 47 die   Blendenscheih : 43   über einen der Batteriespannung entsprechenden Winkel gedreht wird. Mit Hilfe einer auf der Blendenscheibe 43 vorgesehenen Marke kann dann geprüft werden, ob die Batteriespannung noch für eine selbsttätige Belichtungsregelung ausreicht.

   Wenn man anschliessend den Schalter 9 freigibt so gelangt dieser selbsttätig unter der Wirkung der Feder 16 in die Sicherungsstellung. In dieser Stellung. liegt der Schaltlappen 13 der Scheibe 12 hinter dem Ausleger 24c des Auslösehebels 24. Es ist dann zwar möglich, den Handauslöser 5 einzudrücken und damit den Winkelhebel 21 im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 23 zu verschwenken, die Bogenfeder 29 vermag jedoch nicht, den durch den Schaltlappen gehaltenen Auslösehebel vom Anschlag 27 der   Unlaufverschlussplatte   26 zu lösen. 



   Der Schaltlappen 14 für Einzelbildschaltung hat einen geringeren Abstand von der Schalterachse 11. 

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    In der Einstellung E kann daher bei Betätigung des Handauslösers 5 der Auslösehebel 24 so weit verschwenkt werden, dass seine Nase 24a in die Ebene des Anschlagflansches 28b zu liegen kommt. Die Scheibe 26 kann sich daher nur einmal in Richtung des Pfeiles 26a drehen. Nach Freigeben des Handauslösers 5 schwenkt die Feder 29 den Auslösehebel 24 wieder in richtung auf die Umlaufverschlussscheibe, wobei dessen Nase 24a zwischen diese und den Anschlagflansch 28b gelangt und die Scheibe sich weiterdrehen kann, bis sie endgültig durch den Anschlag 27 an der Nase 24a anliegt. Nach Möglichkeit soll jedoch der Auslösehebel 24 keinen axialen Druck auf die Umlaufverschlussplatte 26 ausüben und kann daher gegebenenfalls über einen gehäusefesten'Anschlag mit einem geeigneten Abstand von dieser gehalten werden.

   In der Schaltstellung E hat auch der Schaltlappen 15 die mittlere Kontaktfeder 59 des Schalters60 freigegeben, wodurch der Stromkreis für die Belichtungsregelung bzw. Blendenhandeinstellung über 59,66 geschlossen ist. 



  'Inder nächsten Drehstellung L des Schalters 9 steht der Ausleger 24c des Auslösehebels 24 zwischen den Schaltlappen 14 und 15, so dass die Kamera. ungehindert in der üblichen Weise eingeschaltet werden kann. Die Kontaktfeder 59 ist so kurz ausgebildet, dass sie durch die Schaltlappen 13 oder14 nicht berührt wird. Zu erwähnen ist noch, dass die Feder 23 gerade so stark ausgebildet ist, dass sie den Auslösemechanismus nach Freigabe des Handauslösers 5 selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückbringen kann, d. h. beim Auslösen muss zunächst ein leichter Druck auf den Handauslöser 5 ausgeübt werden, welcher Druck in der Umschnappstellung des Getriebes seinen grössten Wert erreicht und dann beim Umschnappen plötzlich absinkt, wobei mit verhältnismässig grosser Geschwindigkeit der Auslösehebel 24 in die Einschaltstellung gebracht. wird. 



  Die Kontakte 59, 66 bleiben auch in den Stellungen L und D ständig geschlossen. In der letzteren Stellung greift der Schaltlappen 15 über den Ausleger 24c, d. h. man muss zunächst den Auslöser betätigen, dann den Schalter 9 in die Stellung D bringen und am Ende der Dauerlaufaufnahme den Schalter wieder etwas aus der Stellung D zurückdrehen. 



  Nach dem Schaltbild Fig. 3. ist zwischen den Belichtungsmesser und die Batterie zunächst ein Schalter 76 eingeschaltet, der in der gezeichneten Einschaltstellung den Regelkreis für die automatische Blendensteuerung vorbereitet und im Handeinstellbereich diesen Stromkreis unterbricht und in an sich bekannter, nicht gezeigter Weise mechanisch auf die Blendenelemente einwirkt. Der Schalter 9a weist jetzt einen Verteilerarm 77 auf, der die Stellungen S, L, B und M einnehmen kann. Die Funktion in den drei erstgenannten Stellungen ist dabei die gleiche, die nach Fig. 2 der Schaltlappen 15 am Schalter 60 ausführt. 



  Der Antrieb der Kamera erfolgt hier jedoch über einen Elektromotor 78, der durch eine Batterie 79 gespeist wird. Im Motorstromkreis sind vorgesehen ein Einschaltkontakt 80, der in nicht weiter gezeigter und an sich bekannter Weise durch einen Auslöser betätigt wird, und ein Schalter 81, der in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise in der Stellung L'geschlossen ist. In der Schaltstellung M ist der Verteilerarm 77 an eine Leitung 82 angeschlossen, die einen Vorwiderstand 83 enthält, wodurch der Stromkreis von der Batterie 79 über das Galvanometer 47, den Schalter 9a und den Vorwiderstand 83 zunächst geschlossen wird. Parallel zu 47,. 9a und 83 ist noch eine Leitung 84 vorgesehen, die einen Widerstand 85 und einen Schalter 86 enthält, der nur in der Prüfstellung M geschlossen ist.

   Der Widerstandswert des Widerstandes 85 ist hier gleich dem des Motors 78 bemessen, und der Widerstandswert des Widerstandes 83 ist in Abstimmung auf die Mindestspannungen der Batterien 57,79 und den Widerstand 63 so gross ausgebildet, dass das Galvanometer 47 in beiden Prüitellungen B und M dann die gleiche Spannung erhält, wenn die Batterien 57 und 79 jeweils ihren zulässigen Grenzwert erreichen. Durch den Widerstand 85 wird dabei eine Prüfung der Batterie 79 unter üblicher Betriebslast erreicht. 



  Im Sucherfenster sind unter einer Blendenskala 88, über die sich der Zeiger 89 des Galvanometers 47 bewegt, ein weisses Feld 90 und ein rotes Feld 91 vorgesehen. Wenn der Zeiger 89 in der Prüfstellung B oder M des Schalters 9a im weissen Feld 90 steht, reicht die Batteriespannung für eine ordnungsgemässe Belichtungsregelung oder den Kameraantrieb aus. Bleibt dagegen der Zeiger 89 im roten Feld 91 stehen, so muss die Batterie aufgeladen bzw. ausgewechselt werden. Sinngemäss sind auf beiden Enden der Blendenskala 88 rote Felder 92 und 93 vorgesehen, die bei eingeschalteter automatischer Blendenregelung anzeigen, ob die Belichtung für eine Aufnahme ausreicht. 



  Nach Fig. 4 ist die Schalterwelle 11 an einer Platte 94 gelagert, an der Kontakte S, B , M und L angebracht sind. Der Kontakt S, hat keine elektrische Verbindung zu einem andern Element und dient hier nur zur Rastung. Dagegen sind die andern Kontakte B., M1 und L, in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise an 71,63 oder 83 angeschlossen. Die Reihenfolge der Kontaktanordnung stimmt allerdings nicht mit Fig. 3 überein. Auf der Welle 11 sitzt fest eine Kontaktscheibe 95, die über einen nicht gezeigten   

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