AT203358B - Anordnung zum Einstellen des Belichtungswertes an Lichtbildaufnahmegeräten - Google Patents

Anordnung zum Einstellen des Belichtungswertes an Lichtbildaufnahmegeräten

Info

Publication number
AT203358B
AT203358B AT94457A AT94457A AT203358B AT 203358 B AT203358 B AT 203358B AT 94457 A AT94457 A AT 94457A AT 94457 A AT94457 A AT 94457A AT 203358 B AT203358 B AT 203358B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
exposure value
meter
exposure
adjuster
range
Prior art date
Application number
AT94457A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Ing Deckel
Friedrich Wilhelm Dipl Deckel
Original Assignee
Hans Dr Ing Deckel
Friedrich Wilhelm Dipl Deckel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Dr Ing Deckel, Friedrich Wilhelm Dipl Deckel filed Critical Hans Dr Ing Deckel
Priority to AT94457A priority Critical patent/AT203358B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT203358B publication Critical patent/AT203358B/de

Links

Landscapes

  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zum Einstellen des Belichtungswertes an   Lichtbildaufnahmegeräten   
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Belichtungswert-Einstellung an Lichtbildaufnah- megeräten mit einem Belichtungswertsteller und einem eingebauten Belichtungswertmesser, dessen Mess- zeiger eine vom Belichtungswertsteller angetriebene Nachfolgemarke nachzuführen ist, damit die rich- tige Belichtung der photographischen Schicht erreicht wird. Die Aufgabe der Erfindung ist es, bei Ver- wendung eines in mehreren Messbereichen arbeitenden Belichtungswertmessers einfache und sicher wir- kende Anordnungen zu schaffen, mittels welcher die Steuerung der Nachfolgemarke einer Messbereichs- änderung des Belichtungswertmessers selbsttätig angepasst wird. 



   Diese Aufgabe ist gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass der Verstellbereich des Belichtungswert- stellers der Anzahl der Messbereiche des Belichtungswertmessers entsprechend in Einstellbereiche unterteilt ist, denen je eine eigene Steuerkurve für die Nachfolgemarke zugeordnet ist. Gemäss weiteren
Merkmalen der Erfindung wird die Steuerung der Nachfolgemarke der Messbereichsänderung des Belich- tungswertmessers entweder dadurch angepasst, dass die Steuerkurven zwecks Zuordnung zum jeweiligen
Einstellbereich des Belichtungswertstellers - vorzugsweise durch diesen selbst - in die bzw. aus der Wirk- lage schaltbar sind, oder dadurch, dass die Steuerkurven zwecks Zuordnung zum jeweiligen Einstellbereich des Belichtungswertstellers mittels eines den Messbereich des Belichtungswertmessers ändernden He- bels in die bzw. aus der Wirklage schaltbar sind.

   Eine bevorzugte Bauart der erfindungsgemässen Anord- nung hat zum Merkmal, dass jeder Steuerkurve eine gesonderte Nachfolgemarke zugeordnet ist, welche sichtbar ist, wenn ihre Steuerkurve sich in der Wirklage befindet. Mit einer zweckmässigen Ausgestaltung der erfindungsgemässen Anordnung ist erreicht, dass zwecks Zuordnung zum Einstellbereich des Belich-   'tungswertstellers   die vom Belichtungswertsteller ausgelöste Schaltbewegung der Steuerkurven auf einen den Messbereich des Belichtungswertmessers verändernden Hebel übertragen ist. Eine weitere erfindungs- gemässe Bauart löst die Aufgabe mittels einer einzigen Nachführmarke, mit welcher die dem jeweiligen
Einstellbereich des Belichtungswertstellers zugeordnete Steuerkurve zusammenarbeitet.

   Weitere Merkma- le der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele in Ver- bindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen. 



   Es   zeigen : Fig. l die erfindungsgemäss   ausgestattete Kamera, Fig. 2 Getriebeeinzelheiten der Be- lichtungswertanordnung, Fig. 3 und 4 eine Bauart der Nachführeinrichtung und Fig. 5-12 andere Bauarten der Nachführeinrichtung. 



   Die Anordnung ist im nachstehenden an Hand einer photographischen Kamera erläutert, wie sie beispielsweise in der österr. Patentschrift Nr. 199485 dargestellt ist. 



   Es werden deshalb hier die Einzelheiten einer solchen baulichen Ausführung und insbesondere die
Einzelheiten der Anordnung zur   Belichtungswerteinstellung   nicht mehr im einzelnen erläutert und es ist unterstellt, dass der Belichtungswertsteller über ein Getriebe, wie es beispielsweise in Fig. 6 des genann- ten Patentes dargestellt ist, einen Nachfolgezeiger antreibt, welcher dem Zeiger des in der Kamera eingebauten photoelektrischen Belichtungswertmessers nachzuführen ist, damit die richtige Belichtung der photographischen Schicht erreicht wird. Gleiche Teile der vorliegenden Erfindung und des erwähnten Pa- tentes sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. 



   Auf die Ausführungen bezüglich der Relation zwischen dem Getriebe für die Belichtungswerteinstel- lung und den Mechanismen für die Kontrolle der Belichtungszeit und der Blendenöffnung, ferner bezüglich des Umwandlungsgetriebes zur Anpassung der gleichförmig arbeitenden Belichtungswertanordnung an die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ungleichförmige Charakteristik des Belichtungswertmessers sowie bezüglich der Definitionen der Aus-   drücke"Belichtungswert"und"summarer Belichtungswert",   wie sie in der genannten Patentschrift gemacht sind, wird ausdrücklich Bezug genommen. Es ist daher nicht nötig, sie hier zu wiederholen. 



   Die in Fig. 1 und 2 der Anmeldung dargestellte Kamera wird so gehandhabt, dass man durch Drehen des Belichtungswertstellers 34 den Nachfolgezeiger 102a dem Zeiger 108 des photoelektrischen Belichtungswertmessers 109 so lange nachführt, bis beide Zeiger zur Deckung gebracht sind. Damit ist die Belichtungswerteinstellung der Kamera erfolgt. Durch Drehen des zweiten Einstellers 28 kann man eine zweckdienliche Paarung von Zeit- und Blendenwert bei konstantem Belichtungswert auswählen, wobei man sich zur Ablesung der Zeitskala 94 und der   Tieienschärfeanzeiger   40 bedient. 



   Der eingebaute Belichtungswertmesser besteht aus einer Photozelle 109, welche vom Licht des Aufnahmegegenstandes beaufschlagt wird. Der dabei in der Photozelle erzeugte Strom wird dem Messwerk des Belichtungswertmessers zugeführt und erzeugt die Auslenkung des Zeigers 108. Der Belichtungsmesser hat beispielsweise zwei Messbereiche. Der eine Messbereich ist gegeben bei grosser Lichtzugangsöffnung zur Photozelle 109. Der andere Messbereich ist dann gegeben, wenn der Photozelle eine Klappe 109a mit einer   Lichtdrossel 109b vorgeschaltet wird o dass   sich infolge der Änderung der Lichtintensität eine Änderung der Anzeige des Belichtungswertmessers, d. h. eine andere Auslenkung des Zeigers 108 ergibt.

   Jedem Messbereich des Belichtungswertmessers ist ein Einstellbereich des Belichtungswertstellers zugeteilt, dem eine eigene Steuerkurve für die   Nachführmarke   zugeordnet ist, wobei die Zuordnung der Steuerkurve vorzugsweise durch den Belichtungswertsteller geschaltet wird. 



   Das Zahnritzel 100 sitzt fest auf einer   senkrechten Achse 100a,   welche zwischen zwei Wandungen der Kamera 10 drehbar gelagert ist, und wird vom Belichtungswertsteller angetrieben. Mit der Achse ist an jeder Seite des Zahnritzels 100 eine Kurvenscheibe fest verbunden, nämlich die obere Kurvenscheibe 110a und die untere Kurvenscheibe   llOb.   Mit der Kurvenscheibe 110a arbeitet der Nachfolgezeiger 102a zusammen, mit der Steuerkurve 110b der Nachfolgezeiger 102b. Die Enden der Zeiger bewegen sich unterhalb eines durchsichtigen, bogenförmigen Fensters 200 an der Oberseite der Kamera 10. In diesem Fenster spielt auch der Zeiger 108 des photoelektrischen Belichtungsmessers 109. 



   Die Steuerkurve 110a hat in dem Bereich von der Stelle A bis zur Stelle B einen wachsenden Radius, während sie von B bis zum Auslauf C als Kreisbogen verläuft. Die Steuerkurve nOb ist dagegen von der Stelle A bis zur Stelle Bu en Kreisbogen und ihr Radius nimmt von   Bi   bis zum Auslauf C stetig zu. Die beiden Steuerkurven liegen-bis auf eine kurze   Überschneidung-so zueinander, dass   dem konstanten Radius der einen Kurve ein veränderlicher Radius der andern Kurve zugeordnet ist und umgekehrt. Dadurch ist erreicht, dass der eine Nachfolgezeiger infolge des konstanten Halbmessers der ihm zugeordneten Kurve in seiner jeweiligen Stellung ausserhalb des Blickfeldes stehen bleibt, wenn der andere Nachfolgezeiger infolge des Kurvenanstiegs bei Drehung des Zahnritzels 100 im Fenster 200 bewegt wird.

   Der Zeiger 108 des Belichtungswertmessers bewegt   sich-gleichgültig   ob im unteren oder oberen   Messbereich -   stets in einem Winkelbereich, der zwischen Stellung   Zi   und   Z   liegt. Die Kurven 110a und   110b   sind so 
 EMI2.1 
 ger beginnt, sich in dieses Fenster hineinzubewegen. 



   Der Belichtungswertsteller 34    am. Objektivverschluss   ist in einem Einstellbereich verdrehbar, welcher beispielsweise einem Belichtungswert   von "1" bis "18" entspricht.   Er ist dabei stufenlos einstellbar,   d. h.   durch seine Verstellung kann am Verschluss der Belichtungswert   von "I" bis "18"   (oder umgekehrt) eingestellt werden. Da dem ganzen Verstellbereich des Belichtungswertstellers jedoch zwei Messbereiche des Belichtungswertmessers gegenüberstehen (grosse Empfindlichkeit bei offener   Lichtklappe   und geringe Empfindlichkeit bei geschlossener Lichtklappe), ist jedem Messbereich des Belichtungswertmessers ein Einstellbereich des Belichtungswertstellers zuzuordnen.

   Dies ist   erfindungsgemäss   dadurch geschehen, dass beim Verstellen des Belichtungswertstellers 34 beispielsweise im Bereich der kleinen Belichtungswerte durch entsprechende Lage des Ritzels 100 nur der diesem Bereich des Belichtungswertmessers entsprechende Nachfolgezeiger 102b im Fenster 200 sichtbar ist und mit dem Messzeiger 108 zur Deckung gebracht werden kann. Wenn dagegen der Belichtungswertsteller 34 in den Teilbereich der oberen Belichtungswerte eintritt, so wird bei weiterer gleichsinniger Drehung des Zahnritzels 100 und durch die beschriebene Ausbildung und gegenseitige Winkellage der Steuerkurven der Nachfolgezeiger 102b aus dem Blickfeld geschwenkt und dafür der diesem oberen Belichtungswertbereich entsprechende Nachfolgezeiger 102a in Betriebsstellung gebracht.

   Die Nachfolgezeiger werden dabei vorteilhaft unterschiedlich, beispielsweise mit verschiedener Farbe gekennzeichnet, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 um den Benutzer zu der infolge der Veränderung des Einstellbereiches notwendig gewordenen Anpassung der Belichtungswertmesserempfindlichkeit zu veranlassen. Die Empfindlichkeit des Belichtungswertmessers wird, wie oben beschrieben, dadurch geändert, dass man die Lichtklappe öffnet bzw. schliesst. 



  Zweckmässig wird die Stellung der Lichtklappe entsprechend der Kennzeichnung der Nachführzeiger markiert. 



   Zur Erleichterung der Einstellung kann man am Umfang des Belchtungswertstellers 34 beispielsweise einen Markierungsstrich 34a anbringen, dessen Länge dem gesamten Verstellbereich entspricht und der durch einen Punkt unterteilt ist. Jeder Teil ist mit einer der Farbe der   Nachführzeiger   und der Markierung am Belichtungswertmesser entsprechenden farbigen Auslegung gekennzeichnet. Diesem zweifarbigen 
 EMI3.1 
 spielsweise im unteren   Mess- bzw.   Einstellbereich gearbeitet wird-sich der eine Teil des Streifens 34a entlang der Marke 10a bewegt, an der Klappe 109 die gleichfarbige Markierung erscheint und im Fenster 200 der mit der gleichen Farbe gekennzeichnete Nachfolgezeiger spielt. 



   Es ist darüber hinaus möglich, das Schaufenster 200 mit den dort spielenden Nachfolgezeigern 102a und 102b an der Kamera so anzuordnen, dass sich beim Verstellen des Belichtungswertstellers 34 in der einen Richtung, beispielsweise gemäss Fig. 1 nach rechts, die Nachfolgezeiger in dem Fenster ebenfalls nach rechts, also in der gleichen Richtung wie der Belichtungswertsteller bewegen. Damit wird die Bedienung der Kamera während des   Nachführ-bzw.   Einstellvorganges noch weiter erleichtert. 



   Die dem jeweiligen Bereich des Belichtungswertstellers 34 zugeordnete Lage dar Klappe 109a muss der Bedienende bei dem vorliegend angenommenen Ausführungsbeispiel von Hand herbeiführen, wobei die vorstehend erläuterte farbige Markierung 202 behilflich ist. Die beim Übergang von einem auf den andern Einstellbereich des Belichtungswertstellers erforderliche Handbetätigung der Klappe 109a erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit des Bedienenden. 



   Um den Bedienungskomfort der erfindungsgemässen Anordnung zu erhöhen, wird gemäss den Ausführungsbeispielen nach Fig. 5 und 6 die Steuerung der Klappe nicht mehr von Hand, sondern entweder teilweise oder vollständig durch Betätigung der   Belichtungswertanordnung   bzw. des Belichtungswertstellers 34 bewirkt. 



   In Fig. 5 ist ein federbelasteter Sperriegel 204 gezeigt, welcher mit einem Sperrhaken 206 an der Klappe 109a zusammenarbeitet und die Klappe in geschlossener Stellung hält. Dieser Sperriegel 204 ist als ein doppelarmiger Hebel ausgebildet, dessen Ende 208 mit einem Steuernocken 210 zusammenarbeitet, welcher an der unteren Steuerkurve 110b angebracht ist. Die Anordnung ist so getroffen, dass bei Verstellung des Belichtungswertstellers aus dem Bereich grosser Belichtungswerte, welchem der Messbereich des Belichtungswertmessers bei vorgeschalteter Lichtdrossel entspricht, in dem Bereich kleiner Belichtungswerte nicht nur an Stelle des Zeigers 102a der Zeiger 102b in Betriebsstellung eingeschwenkt wird, sondern auch zugleich durch den Nocken 210 der Sperrhebel 204 abgeschwenkt wird und die Klappe 109a unter Wirkung ihrer Feder 109c    hochschneut.   



   In Fig. 6 ist gezeigt, dass man die Klappe 109a mit dem   Belichtungswerteinstellgetriebe   funktionsmässig nach beiden Richtungen kuppeln kann, so dass die Klappe entsprechend dem Wechsel des Belichtungswertbereiches entweder geöffnet oder geschlossen wird, also der Belichtungswertmesser 109 selbsttätig auf entsprechenden Messbereich eingestellt wird. Zu diesem Zweck trägt die untere Steuerkurve   110b   einen ringförmigen Nocken 210b, welcher mit einem Betätigungshebel 212 zusammenarbeitet. Dieser Betätigungshebel ist über eine Feder 214 mit der Klappe 109a gekuppelt.

   Wenn der Hebel 212 durch die Steuernccken 210b bei entsprechender Verdrehung der Steuerkurve   110b   um seinen Drehzapfen 212a im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, so öffnet sich die Klappe 109a und bleibt geöffnet, solange sich die Nockenkurve 210b oberhalb des Hebels   Z12   befindet. Wenn dagegen die Anordnung auf einen andern Bereich gestellt wird und die Nockenkurve 212b den Hebel 212 verlässt, so schliesst sich die Klappe 109a unter Wirkung ihrer Feder   109c. Hier   kann also eine farbige Markierung entfallen. Die zwischen dem Hebel 212 und der Klappe 109a eingeschaltete Feder 214 erlaubt dabei das Schliessen der Klappe 109a, wenn beispielsweise der Bedienende eine Aufnahme beendet hat und die Kamera in die Bereitschaftstasche einlegen will. Er kann die Klappe schliessen, wobei die Feder 214 entsprechend ausfedert.

   Durch die Anordnung dieser Feder 214 werden Beschädigungen vermieden, welche sich ergäben, wenn die Klappe 109a mit dem Hebel 212 starr verbunden wäre. 



   Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen wird die Bereichsauswahl am Belichtungwertmesser durch die Zu-bzw. Abschaltung der Lichtklappe 109a bewirkt. Man könnte die Auswahl bzw. Schaltung der Messbereiche am Belichtungswertmesser auch durch andere bekannte Mittel vornehmen, beispielsweise durch das Zu- oder Abschalten eines elektrischen Widerstandes. Eine solche Bauart ist in 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Fig. 7 dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel betätigt der Nocken 210b an der Steuerkurve   llöb   einen elektrischen Schalter 216,218, welcher den Widerstand 220 in den Stromkreis der Photozelle des Belichtungswertmessers schaltet bzw. ihn überbrückt. 



   In Fig. 8 und 9 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Bei dieser Ausführungform sind nicht mehr zwei Nachfolgezeiger vorgesehen, sondern nur ein einziger Zeiger 102', welcher für beide Messbereiche des Belichtungswertmessers 109 bzw. für beide Bereiche des Belichtungswertstellers 34 verwendet wird. Die zwei Steuerkurven 110a und   110b   liegen wieder untereinander und sind mit dem Zahnritzel 100 fest verbunden. Sie sind jedoch zusammen mit dem Zahnritzel 100 in dessen Achsrichtung verstellbar, so dass jeweils die dem Einstellbereich des Belichtungswertstellers entsprechende gegenüber dem Zeiger 102'in Betriebsstellung gebracht wird.

   Ein sphärischer Körper   110" verbindet   die zwei Kurven untereinander in axialer Richtung und dient dazu, das Übergleiten des Zeigers   102'von   der einen Steuerkurve auf die andere während des Umschaltens zu ermöglichen. Bei der axialen Verschiebung der Steuerkurven verschiebt sich auch das Zahnritzel axial gegenüber dem Zahnsegment 98a. Es ist daher entsprechend lang ausgebildet, um ständig im Eingriff mit dem Getriebeteil 98 zu bleiben. Das Zahnsegment 98 ist hier als eine längsverschiebbare, mit dem Belichtungswertsteller 34 gekuppelte Zahnstange angedeutet. 



   Die Verschiebung der Steuerkurven ist nun mit der Bewegung der Klappe 109a dadurch verbunden, dass der eine   Lagerarm 109'der   Klappe 109a einen Verstellstift 109"aufweist, welcher in eine Rille 110" des Körpers 110'eingreift. Der Arm   109'ist   derart gegenüber der Lagerachse der Klappe 109a gekröpft, dass beim Auf- und Zuschwenken der Klappe 109a über den Stift   102'der Körper 110'mit   den Steuerkurven 110a und b, sowie mit dem   Zannritzel100 auf- und abbewegt werden.   Die Klappe 109a trägt die bereits früher erwähnte, farbige Markierung 202. 



   Die Bedienungsweise dieser Ausführungsform ist die gleiche wie diejenige des Ausführungsbeispiels nach Fig. 3 oder 5, jedoch sind jetzt nicht zwei Nachfolgezeiger vorgesehen, sondern nur ein einziger, der sowohl im unteren als auch im oberen Bereich der Belichtungswerte in   dem Fenster 200   der Kamera 10 sichtbar ist, selbstverständlich jeweils mit einer andern Wertigkeit. Für die farbige Markierung und deren Verwendung bei der Einstellung gilt das oben Erläuterte. 



   In Fig. 10-12 ist eine vervollkommnete Bauart der Anordnung nach Fig. 8 und 9 dargestellt. Bei dieser verbesserten Bauart sind Sperren vorgesehen, welche verhindern, dass der Belichtungswertsteller 34auf den andern Bereich verstellt wird, ohne dass auch die Klappe 109a in die diesem Bereich entsprechende Lage gebracht wird. Zu diesem Zweck ist auf dem Zahnsegment 98a ein Stift 98b angebracht, welcher mit zwei Sperrlappen   109e   und 109f an der Klappe 109a zusammenarbeitet. Die Sperrlappen   109e   und 109f sind, wie sich aus Fig. 11 ergibt, in Verschieberichtung der Zahnstange 98a gegeneinander versetzt.

   Ist die Klappe offen, wie Fig. 11 zeigt, so kann die Zahnstange 98 durch Betätigen des Belichtungswertstellers 34 nur soweit nach links gemäss Fig. 10 und 12 verschoben werden, bis der Stift 98b an dem Lappen   109e   anschlägt. In dieser Stellung der Zahnstange hat der Belichmngswertsteller   34   die Grenzlage zwischen seinen beiden Einstellbereichen erreicht. Es ist also in diesem Falle die Klappe nie-   derzudrücken, d. h.   die Lichtdrossel vor die Photozelle zu schalten, damit die Zahnstange 98b noch weiter nach links verschoben werden kann. Durch das Schliessen der Klappe 109a wird der Lappen   109e   aus der Bahn des Stiftes 98b bewegt, zugleich aber der Lappen   109f,   hinter diesen Stift gesetzt.

   Durch den   Lappen 109f wird verhindert, dass der Belichtungswertsteller 34 zusammen mit der Zahnstange 98a verse-    hentlich wieder auf den ursprünglichen Bereich zurückbewegt wird, nachdem die Klappe 109a geschlossen worden ist. Die   Rückführung   beider in den vorhergehenden Bereich lässt sich erst vornehmen, nachdem in umgekehrter Weise die Klappe aus der Schliesslage in die Ofenlage gebracht wurde. 



   Mit dieser Ausführungsart ist eine weitere Automatisierung des Einstellvorganges erreicht und die Einstellsicherheit erhöht. Auch bei dieser Bauart kann man an der Klappe 109a wie auch an dem Belichtungswertsteller 34 farbige Markierungen, wie vorstehend erläutert, anbringen, damit der jeweilige Einstellzustand kontrolliert werden kann. 



   Aus den vorstehenden Erläuterungen ergeben sich eindeutig die Vorteile des Erfindungsgegenstandes für das Einstellen der Kamera auf den erforderlichen Belichtungswert. Durch die Möglichkeit der Verwendung von Belichtungswertmessern und Belichtungswerteinstellanordnungen mit mehreren Mess-bzw. Einstellbereichen sind die Voraussetzungen für sehr genaues und feinfühliges Einstellen des Belichtungswertes, wie es vor allem bei Farbaufnahmen gefordert werden muss, geschaffen worden., Der Bedienende kann bei einigen Ausführungsarten den Belichtungswertsteller in einem Zuge von dem Ideinsten bis auf den grössten Belichtungswert einstellen und dadurch die selbsttätige Umschaltung des Belichtungswertmessers auf den jeweils richtigen Messbereich herbeiführen.

   Der Bedienende braucht also der Einstellung nur die al- 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 lernotwendigste Aufmerksamkeit zu schenken, so dass die Kamerahandhabung mit geringstem Aufwand an Denkarbeit durchführbar ist. Bei den gezeigten einfacheren   Ausführungsformen   mit beispielsweise halbautomatischer Umschaltmöglichkeit erleichtert die vorgesehne farbige Markierung die Bedienung wesentlich. Das Einstellen der Kamera auf den für die durchzuführende Aufnahme erforderlichen Belichtungswert kann somit rasch und fehlerfrei vorgenommen werden. 



   Die beschriebenen Bauarten zeigen einige der möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstand. es. Die Erfindung kann auch mit andern als den beschriebenen konstruktiven Mitteln verwirklicht werden. Der   erfindungsgemässe   Anordnung kann auch an Kameras mit Auswechselobjektiven bzw. Auswechselverschlüssen verwendet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Anordnung zum Einstellen des Belichtungswertes an Lichtbildaufnahmegeräten, welche mit einem Belichtungswertsteller und einer von diesem angetriebenen, den eingestellten Belichtungswert anzeigenden Nachfolgemarke sowie mit einem in mehreren Empfindlichkeitsstufen arbeitenden Belichtungswertmesser versehen sind, dessen Messzeiger die Nachfolgemarke zur Belichtungswerteinstellung nachzuführen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellbereich des Belichtungswertstellers der Anzahl der Messbereiche des Belichtungswertmessers entsprechend in Einstellbereiche unterteilt ist, denen je eine eigene Steuerkurve für die Nachfolgemarke zugeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurven zwecks Zuordnung zum jeweiligen Einstellbereich des Belichtungswertstellers - vorzugsweise durch diesen selbst - in die bzw. aus der Wirklage schaltbar sind.
    3. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurven zwecks Zuordnung zum jeweiligen Einstellbereich des Belichtungswertstellers mittels eines den Messbereich des Belichtungswertmessers ändernden Hebels in die bzw. aus der Wirklage schaltbar sind.
    4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Steuerkurve eine gesonderte Nachfolgemarke zugeordnet ist, welche sichtbar ist, went Ihre Steuerkurve sich in der Wirklage befindet.
    5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Zuordnung zum Einstellbereich des Belichtungswertstellers die vom Belichtungswertsteller ausgelöste Schaltbewegung der Steuerkurven auf einen den Messbereich des Belichtungswertmessers verändernden Hebel übertragen ist.
    6. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Nachfolgemarke angeordnet ist, mit welcher die dem jeweiligen Einstellbereich des Belichtungswertstellers zugeordnete Steuerkurve zusammenarbeitet, 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass farbige Markierungen an einem die Empfindlichkeit des Belichtungswertmessers verändernden Hebel einerseits und an den Nachfolgemarken bzw. dem Belichtungswertsteller anderseits angeordnet sind als Hilfe für die gegebenenfalls von Hand herbeizuführende Zuordnung des entsprechenden Messbereiches des Belichtungswertmessers zu einem Einstellbereich des Belichtungswertstellers.
    8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem den Messbereich des Belichtungswertmessers ändernden Hebel Anschläge angebracht sind, welche in Zusammenarbeit mit dem Belichtungswertsteller die Zuordnung des richtigen Messbereiches des Belichtungswertmessers zu einem Einstellbereich des Belichtungswertstellers erzwingen.
AT94457A 1957-02-12 1957-02-12 Anordnung zum Einstellen des Belichtungswertes an Lichtbildaufnahmegeräten AT203358B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT94457A AT203358B (de) 1957-02-12 1957-02-12 Anordnung zum Einstellen des Belichtungswertes an Lichtbildaufnahmegeräten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT94457A AT203358B (de) 1957-02-12 1957-02-12 Anordnung zum Einstellen des Belichtungswertes an Lichtbildaufnahmegeräten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT203358B true AT203358B (de) 1959-05-11

Family

ID=3503417

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT94457A AT203358B (de) 1957-02-12 1957-02-12 Anordnung zum Einstellen des Belichtungswertes an Lichtbildaufnahmegeräten

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT203358B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH344302A (de) Photographische Kamera
DE1472688A1 (de) Kamera mit eingebauten,in den Strahlengang des Aufnahmelichtes bewegbaren Farbfiltern
AT203358B (de) Anordnung zum Einstellen des Belichtungswertes an Lichtbildaufnahmegeräten
DE1097263B (de) Photographische Kamera mit Belichtungswerteinsteller
DE1147114B (de) Kinematographische Aufnahmekamera mit ueber eine Batterie gespeistem Belichtungsmesser
DE1194613B (de) Zweipunktregler
DE972746C (de) Photographischer Verschluss mit gekuppeltem, ausserhalb des Verschlussgehaeuses befindlichem Belichtungsmesser
DE1929653A1 (de) Vorrichtung zum UEbertragen von Blendenwerten in einer Kamera
AT232848B (de) Photographische Kamera
AT209710B (de) Anordnung zur Belichtungswerteinstellung an Lichtbildaufnahmekameras mit einem Belichtungswertmesser
DE1232462B (de) Kamera mit einer selbsttaetigen Belichtungsregel-vorrichtung
DE1597053A1 (de) Fotografische Kamera mit einem Verzoegerungsschaltkreis und einer Belichtungsmessvorrichtung
AT236787B (de) Kinematographische Aufnahmekamera mit einem die einzelnen Aufnahmefunktionen steuernden Zentralschalter
DE1153238B (de) Photographischer Objektivverschluss mit Treibklinkenantrieb
AT206276B (de) Anordnung zur Belichtungswerteinstellung an Lichtbildaufnahmegeräten
AT229697B (de) Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser und einem auf einen Bereich &#34;Automatik&#34; und einen Bereich &#34;Manuell&#34; einstellbaren Umschalter
DE1097810B (de) Photographischer Objektivverschluss mit eingebautem elektrischem Belichtungsregler
AT222491B (de) Vorrichtung zur Anzeige der den Lichtverhältnissen im Aufnahmeraum entsprechenden und nicht entsprechenden Belichtungsfaktoren
DE1104819B (de) Verschluss fuer Kameras
AT213222B (de) Blendeneinrichtung für Spiegelreflexkameras
AT223018B (de) Photographische Kamera mit einer zur Handeinstellung abschaltbaren selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung
DE1777651U (de) Lichtbildaufnahmegeraet.
DE1086546B (de) Photoelektrische Belichtungs-messeinrichtung an einer Kamera
DE1205824B (de) Photographische Kamera, Objektiv oder Verschluss mit Blitzlichtautomatik
DE1155010B (de) Photographische Kamera mit einem Zeitsteuerglied und einem Blendensteuerglied