AT233809B - Schalung für Betonwände von Hochbauten - Google Patents

Schalung für Betonwände von Hochbauten

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AT233809B
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transverse webs
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wooden strips
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AT894161A
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Franz Ing Steinkogler
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Franz Ing Steinkogler
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Description


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  Schalung für Betonwände von Hochbauten 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalung für Betonwände von Hochbauten mit vorgefertigten, in ihren Abmessungen der Geschosshöhe und gegebenenfalls der Raum- bzw. Wandlänge entsprechenden, in Wandstärkeabstand gehaltenen Schaltafeln, die aus einem von vertikalen Holzleisten gebildeten Rost bestehen, der an der Schalungsinnenseite mit dünnen Platten abgedeckt und an der Schalungsaussenseite durch waagrechte, mit kurzem Abstand paarweise angeordnete Profile versteift ist, zwischen denen Verbindungselemente für je zwei einander gegenüberstehende Schaltafeln durchsteckbar sind. Bei einer bekannten Schalung dieser Art sind die Versteifungsprofile als Winkeleisen ausgebildet, die mit einem Schenkel in einen entsprechenden Ausschnitt der Holzleisten eingreifen, wodurch sich eine Schwächung dieser Holzleisten ergibt.

   An den oberen und unteren Tafelrändern sind ebenfalls nur Holzleisten vorhanden, die keinen ausreichenden Kantenschutz bieten und das allfällige Verwerfen grossflächiger Tafeln kaum verhindern. Schliesslich ist das Aufstellen der Schaltafelnerschwert, weil einfach anzubringende Abstandhalter fehlen. Die Tafeln werden vielmehr durch einen besonders ausgebildeten Sockel voneinander distanziert, sie können sich aber in ihrem oberen Bereich vor dem Einbringen des Betons immer noch zueinander verschieben. Die bekannte Schalung ist daher nicht voll befriedigend. Gleiches gilt für andere bekannte Konstruktionen mit geschosshohen Schaltafeln, die beispielsweise aus einem beiderseits abgedeckten Lattenrost ohne jegliche Versteifung bestehen oder durch ein zusätzliches Rahmengerüst versteift werden müssen.

   Es ist zwar auch schon bekannt, für die beiden einander gegenüberstehenden Schaltafeln obere und untere Abstandhalter vorzusehen, um die Tafeln vor dem Einbringen des Betons in ihrer richtigen Lage zu sichern, doch handelt es sich hiebei um Schalungen   anderer Ausführung,   bei der die Abstandhalter meist nicht unmittelbar an den Tafeln, sondern an eigenen Stehern angreifen. 



   Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung der eingangs beschriebenen Schalung. Sie besteht im wesentlichen darin, dass die Holzleisten in ein oberes und unteres U-förmiges Randprofil eingreifen, die Versteifungsprofile als mit einem Flansch an den Holzleisten befestigte, mit dem Steg einander zugekehrte U-Profile ausgebildet und in an sich bekannter Weise die Randprofile übergreifende Abstandhalter   vorgesehensind. DieRandprofile, in   die die   vertikalen Holzleisten eingreifen, erhöhen   nicht nur dieFestigkeit des ganzen Tafelverbandes, sondern stellen zugleich auch eine gunstige Bewehrung der besonders ge-   fährdetenRandkanten   dar. Ausserdem wird durch   dierandprofile ein allfälliges   Werfen der Schalungstafeln sicher vermieden, und die Abstandhalter greifen an einem stets massgenauen Teil an.

   Die besondere Ausbildung der Versteifungsprofile hat den Vorteil einer   günstigenbefestigungsmöglichkeit   an den Holzleisten, ohne dass diese geschwächt werden müssten. Dennoch ist für die durchzustreckenden Verbindungselemente eine   günstige Stützfläche   erzielt. Die besondere Anordnung der U-förmigen Versteifungsprofile verhindert auch jede Durchbiegung und sichert somit ein genaues Fluchten der Schaltafeln über ihre ganze Länge. Schliesslich wird mit Hilfe der unteren und oberenAbstandhalter das Aufstellen der Schaltafeln wesentlich vereinfacht, da keine sonstigen Massnahmen erforderlich sind, die Tafeln vor dem Einbringen des Betons in der richtigen gegenseitigen Lage zu halten. 



   Um eine noch bessere Verbindung des Holzleistenrostes mit den Randprofilen zu erreichen, tragen die schalungsaussenseitigen Flansche der Randprofile stumpf angeschweisste Laschen, mit denen breiter als die übrigen ausgebildete Holzleisten vernagelt oder verschraubt sind, wobei vorzugsweise der Stoss der Abdeckplatten jeweils im Bereich dieser breiteren Holzleisten liegt. 



   Die unteren Abstandhalter, die wie die oberen in an sich bekannter Weise aus einem Bandeisen mit 

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 daran befestigten, die Randprofile der Schaltafeln zwischen sich aufnehmenden Querstegen bestehen, weisen erfindungsgemäss unterseitig einen sich an   die Aussenfläche der Wand des jeweils unteren Geschosses   bzw. des Sockels legenden Anschlag auf, wobei ihre an der Schalungsaussenseite angeordneten Querstege   mit ihren Oberteilenschräg auswärts abgewinkelt sind. Diese unterenAbstandhalter werden   aufgelegt, wobei   durchdenAnschlagbereitsdierichtigeLage   der neu   aufzustellendenSchalung   gegenüber   dem Untergeschoss   bzw.   demsockelgesichertist.

   DieaufwärtsgerichtetenQuerstegebilden   nun   einführung,   indie die beiden   SchaltafelnmitihrenunterenRandprofilennur einfach   eingesetzt zu werden brauchen, wobei durch die Abwinkelung der   äusserenQuerstege,   an denen das untere Randprofil bis zum endgültigen Sitz gleitet, dieses Einsetzen wesentlich erleichtert wird.   Anschliessend werden   dann einfach die oberen Abstandhalter mit abwärts gerichteten Querstegen auf die oberen Schaltafelrandprofile aufgesteckt, womit die gegenseitige Lage der Schaltafeln bereits fixiert ist. 



   Um das Herausziehen der unteren Abstandhalter aus der fertigen Wand beim Ausschalen zu ermöglichen, sind die beiden für die raumseitig Schaltafel bestimmten Querstege der unteren Abstandhalter an einem auf dem Bandeisen verschieb-und feststellbaren Schlitten angeordnet. 



   Erfindungsgemäss weisen schliesslich die in an sich bekannter Weise aus einem Rundstab mit wenigstens einem an einem Ende vorgesehenen Langloch zur Aufnahme eines Flachkeiles bestehenden Verbindungelemente im Bereich des andern Endes eine feste Ansehlagscheibe und an diese anschliessend eine senkrecht zur Langlochebene liegende, in den Schlitz zwischen den U-Profilen der Schaltafeln eingreifende Nase od. dgl. auf. Da diese Verbindungsbolzen zwischen den U-Profilen durchgesteckt werden, an welchen Stellen die Abdeckplatten selbstverständlich entsprechend gelocht sein müssen, bilden die Flansche der Profile die   erforderlichen Stützflächen   für die Anschlagscheibe einerseits und den in das Langloch einzutreibendenKeil anderseits, wobei eine gute Kraftverteilung erzielt wird.

   Die Scheibe und das Langloch bestimmen von vornherein den richtigen Tafelabstand und damit die   jeweils gewünschte Betonwandstärke.   Die im Scheibenbereich vorgesehene Nase sichert die richtige Lage des Langloches, so dass der Keil stets vertikal liegt und es nicht vorkommen kann, dass der Keil durch Verdrehen des Rundstabes dann zwischen den U-Profilen durchrutscht. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Schalung für eine Betonwand von der Aussenseite her gesehen, Fig. 2 eine Seitenansicht davon, Fig. 3 einen Schnitt nach   der Linie in-m der Fig. l, Fig. 4   die Innenschalung für eine Mauerecke im Horizontalschnitt und Fig. 5-7 einen oberen und unteren Abstandhalter in Seitenansicht sowie einen Verbindungsbolzen in Draufsicht jeweils im grösseren Massstab. 



   Die Schalung wird von je zwei einander gegenüberstehenden Schaltafeln 1, 2 gebildet, die Geschosshöhe haben und eine beispielsweise der Länge eines Raumes entsprechende Längserstreckung besitzen. 



   Die Schaltafeln 1,2 bestehen aus einem von vertikalen Holzleisten 3,4 gebildeten Rost, wobei die 
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5 eingreifen.einen Flansch an den Holzleisten   3, 4 befestigt werden können und   mit ihrem Steg einander zugekehrt sind. An den jeweils schalungsaussenseitigen Flanschen der Randprofile 5 sind Laschen 8 stumpf angeschweisst, mit denen die breiteren Holzleisten 3 verschraubt oder vernagelt sind. Der Stoss der Sperrholzplatten liegt ebenfalls im Bereich dieser Leisten 3. 



     ZurSicherung der gegenseitigenLage derSchaltafeln l,   2 sind oben und untenAbstandhalter und zwischen den Profilen 7 Verbindungsbolzen vorgesehen. Der obere Abstandhalter besteht aus einem Flacheisen 9, an dem unterseitig Querstege 10   angeschweisst   sind, die zwischen sich die oberen Randprofile 5 aufnehmen. Das Flacheisen 9a des unterenAbstandhalters ist unterseitig mit einem Anschlag 11 versehen, der sich an die Aussenfläche des fertigen Sockels oder der fertigen Wand des Untergeschosses anlegt.

   Die an der Schalungsaussenseite angeordneten Querstege 12, 12a sind mit ihren Oberteilen schräg auswärts abgewinkelt, so dass sie   das Einführen   der Schaltafeln erleichern, da das untere Randprofil 5 an den   Schräg -   flächen abgleiten kann, bis es seinen festen Sitz zwischen den Querstegen 10 und 12 bzw. 10a und 12a findet. Die beiden für die raumseitige   Schaltafel l bestimmten   Querstege 10a, 12a der unteren Abstandhalter sind auf einem auf dem Flacheisen 9a verschiebbaren Schlitten 13 vorgesehen, der durch einen gemeinsamen, den Schlitten und das Flacheisen in einer   überdeckenden   Bohrung 14 durchsetzenden Nagel od. dgl., der in den Unterbeton eindringt, fixiert wird.

   Nach Lösen des Nagels kann beim Ausschalen der Schlitten 13 entfernt und das Flacheisen 9a nach aussen aus der fertigen Mauer herausgezogen werden. Die gleiche Konstruktion könnte, wenn mehrere Löcher 14 vorgesehen sind, auch dazu dienen, den Abstandhalter für verschiedene Wandstärken brauchbar zu machen. 

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   Die Verbindungsbolzen bestehen aus einem Rundstab 15, der einerseits eine feste Scheibe 16 und anderseits ein Langloch 17 zur Aufnahme eines Flachkeiles 18 aufweist und im Scheibenbereich eine senkrecht zur Langlochebene liegende, in den Schlitz zwischen den   Versteifungs-U-Profilen   7 eingreifende Nase 19 besitzt. Dadurch ist es nur möglich, den Rundstab 15 in der Drehstellung einzuführen, in der das Langloch 17 und damit der einzutreibende Flachkeil 18 vertikal verläuft. 



   Gemäss Fig. 4 ist zur Bildung einer Raumecke ein aus zwei schmalen Brettern zusammengesetztes Eckstück 20 vorgesehen, so dass die im rechten Winkel zusammenstossenden Schaltafeln   l ohne   gegenseitige Behinderung in waagrechter Richtung von der fertigen Wand abgehoben werden können. In diesem Fall werden die Versteifungs-U-Profile 7 seitlich über den vertikalen Schaltafelrand verlängert und können am Ende mit dem Eckstück 20 vernagelt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schalung für Betonwände von Hochbauten mit vorgefertigten, in ihren Abmessungen der Geschosshöhe und gegebenenfalls der Raum- bzw. Wandlänge entsprechenden, in Wandstärkeabstand gehaltenen Schaltafeln, die aus einem von vertikalen Holzleisten gebildeten Rost bestehen, der an der Schalunginnenseite mit dünnen Platten abgedeckt und an der Schalungsaussenseite durch waagrechte, mit kurzem Abstand paarweise angeordnete Profile versteift ist, zwischen denen Verbindungselemente für je zwei einander gegenüberstehende Schaltafeln durchsteckbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzleisten (3,4) in ein oberes und unteres U-förmiges Randprofil (5) eingreifen, die Versteifungsprofile als mit einem Flansch an den Holzleisten befestigte, mit dem Steg einander zugekehrte U-Profile (7)

   ausgebildet und in an sich bekannter Weise die   Randprofile (5) übergreifende Abstandhalter (9, 10 bzw. 9a, 10, 10a,   11, 12, 12a, 13) vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schalungsaussenseitigen Flansche der Randprofile (5) stumpf angeschweisste Laschen (8) tragen, mit denen breiter als die übrigen ausgebildete Holzleisten (3) vernagelt oder verschraubt sind, wobei vorzugsweise der Stoss der Abdeckplatten (6) jeweils im Bereich dieser breiteren Holzleisten liegt.
    3. Schalung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Abstandhalter, die wie die oberen in an sich bekannter Weise aus einem Bandeisen (9 bzw. 9a) mit daran befestigten, die Randprofile (5) der Schaltafeln (1,2) zwischen sich aufnehmenden Querstegen (10 bzw. 10, und 12, 12a) bestehen, unterseitig einen sich an die Aussenfläche der Wand des jeweils unteren Geschosses bzw. des Sockels legenden Anschlag (11) aufweisen, wobei ihre an der Schalungsaussenseite angeordneten Querstege (12, 12a) mit ihren Oberteilen schräg auswärts abgewinkelt sind.
    4. Schalung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden für die raumseitige Schaltafel (1) bestimmten Querstege (10a, 12a) der unteren Abstandhalter an einem auf dem Bandeisen (9a) verschieb-und feststellbaren Schlitten (13) angeordnet sind.
    5. Schalung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die in an sich bekannter Weise aus einem Rundstab (15) mit wenigstens einem an einem Ende vorgesehenen Langloch (17) zur Aufnahme eines Flachkeiles (18) bestehenden Verbindungselemente im Bereich des andern Endes eine feste Anschlagscheibe (16) und an diese anschliessend eine senkrecht zur Langlochebene liegende, in den Schlitz zwischen den U-Profilen (7) der Schaltafeln (1) eingreifende Nase (19) od. dgl. aufweisen.
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