AT233191B - Verfahren und Einrichtung zum Absenken eines Verbundstranges beim Stranggießen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Absenken eines Verbundstranges beim Stranggießen

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AT233191B
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Mannesmann Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H27/00Special constructions, e.g. surface features, of feed or guide rollers for webs

Landscapes

  • Continuous Casting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zum Absenken eines Verbundstranges beim Stranggiessen 
Beim Absenken von Einzelsträngen in Stranggussanlagen sind die Absenkwalzen als zylindrische oder profilierte Walzen ausgebildet, die gegen den Strang andrücken. Der Strang muss oberhalb der Absenk- walzen erstarrt sein, da sich an Strängen, die mit flüssigem Kern von den Absenkwalzen gedrückt wer- den, Quetschrisse bilden. Zur Vermeidung der Quetschrisse ist es notwendig, den Abstand zwischen Ko- kille und Absenkwalzen so gross zu bemessen, dass bei gegebenen Absenkgeschwindigkeiten die Sumpf- spitze oberhalb der Absenkwalzen liegt. Man kann auch die Absenkgeschwindigkeit niedrig halten, um eine genügend lange Erstarrungszeit zu erreichen.

   Ausserdem werden durch den Anpressdruck der Absenk- walzen die Stränge um zirka   2 - 4   mm verformt, was sich vor allem bei Rundsträngen ungünstig auswirkt, da sie unrund bzw. oval werden. 



   Diese Nachteile treten auch bei den herkömmlichen Einrichtungen zum Abziehen von Verbundsträngen,   d. h.   bei Strängen vorzugsweise gleichen Formats, die in derselben Kokille vergossen werden und mit Stegen verbunden sind, und nach dem Erstarren mit Hilfe beliebiger Vorrichtungen getrennt werden, auf. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Mängel vermieden, indem der Anpressdruck nur auf die Verbindungsstege zwischen den Einzelsträngen des Verbundstranges ausgeübt wird. 



   Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt noch darin, dass die Anordnung der Transportrollen von der Lage der Sumpfspitze des Stranges unabhängig wird. Sie können oberhalb der Sumpfspitze zur Kokille hin angeordnet'werden, ohne die Gefahr der Quetschrisse im Strang hervorzurufen und verkürzen damit gleichzeitig die Bauhöhe der Anlage ganz wesentlich. 



   In der Zeichnung ist eine Anordnung zur Ausführung des Verfahrens dargestellt. 



   Die Stege 1 des Verbundstranges 2 werden durch Walzenringe 3 erfasst. Die Walzenringe 3 sind auf dem Walzenkörper 6 mit Passfedern kraftschlüssig verbunden. Zur Verstellung der Walzenringe 3 auf verschiedene Formate bzw. Stegabstände sind diese Walzenringe mit Distanzringen 7undKlemmringen 5 zur Aufnahme der Axialkräfte auf den Walzenkörper 6 aufgesetzt. Der Walzenkörper 6 kann auch als Keilwelle ausgebildet sein. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Absenken eines Verbundstranges, vorzugsweise runden Querschnitts, beim Stranggiessen unter Ausübung eines Anpressdruckes zum Führen des Stranges, dadurch gekennzeichnet, dass der Anpressdruck nur auf die Verbindungsstege zwischen den Einzelsträngen des Verbundstranges einwirkt. 

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Claims (1)

  1. 2. Absenkwalze zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Walzenkörper (6) in Achsrichtung verschiebbare und feststellbare Ringe (3) angeordnet sind, deren Aussenfläche der Breite der Anpressfläche, vorzugsweise der Breite der Verbindungsstege (1), entspricht. <Desc/Clms Page number 2> 3. Absenkwalze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise der Walzenkörper (6) als Keilwelle ausgebildet ist.
AT78963A 1962-04-17 1963-01-31 Verfahren und Einrichtung zum Absenken eines Verbundstranges beim Stranggießen AT233191B (de)

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