AT233021B - Verfahren zur Herstellung von Dialkylzinnverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dialkylzinnverbindungen

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AT233021B
AT233021B AT325862A AT325862A AT233021B AT 233021 B AT233021 B AT 233021B AT 325862 A AT325862 A AT 325862A AT 325862 A AT325862 A AT 325862A AT 233021 B AT233021 B AT 233021B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Dialkylzinnverbindungen 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 monochloride   R SnCI   verunreinigt sind, in acetonhältiger Lösung mit Ammoniak umsetzt, die hierauf ausfallende, von Monoalkylzinn- und Trialkylzinnverbindungen weitgehend freie Verbindung   R SnCI.   2 NH3 isoliert und letztere in einem inerten Lösungsmittel zwischen 10 und 600C mit organischen Verbindungen, welche eine der Gruppen 
 EMI2.1 
 enthalten, im Molverhältnis etwa 1 : 2 umsetzt. 



   Bei der Herstellung des Ammoniakkomplexes kann das Ammoniak z. B. in der Form einer 25 gew. -%igen Lösung in Wasser unter Beibehaltung der Reaktionstemperatur zwischen 0 und   SOC   der acetonischen Dialkylzinndichloridlösung zugesetzt werden. Überraschenderweise fällt hiebei, trotz der Anwesenheit von Wasser, der Ammoniakkomplex von Dialkylzinndichlorid und nicht das korrespondierende Dialkylzinnoxyd, vgl.   USA-Patentschrift Nr. 2,   718,522, aus. 
 EMI2.2 
 ren. 



   Es hat sich herausgestellt, dass die im Ausgangsdialkylzinndichlorid vorhandenen Verunreinigungen,   wie Trialkylzinnmonochlorid und Monoalkylzinntrichlorid, nicht mit dem Ammoniakkomplex R2SnCl2. 2 NH ausfällen, sondern im Aceton/Wasser-Medium gelöst bleiben. Falls erwünscht, können sie daraus zurück-   gewonnen und gegebenenfalls weiter verarbeitet werden. Hiezu wird nach Abfiltrieren des Ammoniakkomplexes   RSnCI.   2   NH-das gegebenenfalls Wasser   enthaltende Acetonfiltrat mit verdünnter Salzsäure angesäuert, das Aceton abdestilliert und danach die zurückgebliebene wässerige Lösung mit Benzol extrahiert. 



  Nach Abdestillieren des Benzols erhält man ein Gemisch von Alkylzinnchloriden   RSnCI     und R SnCI,   das in das Verfahren zur Herstellung von Dialkylzinndichlorid zurückgeführt werden kann. 



   Die Reaktion zwischen der Verbindung    RzSnClz. 2 NHs und   der organischen Verbindung findet bei einer relativ niedrigen Temperatur zwischen 10 und   600C   statt. Hiedurch werden Nebenreaktionen vorgebeugt und sehr reine und hell gefärbte Endprodukte in fast quantitativen Ausbeuten erhalten. 



   Die Erfindung wird an Hand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert. 



     Beispiel l :   Herstellung von (n-C4H9)2SnCl2.2 NH3. 



   Einer Lösung von 93 ml einer 25 gew. igen wässerigen Ammoniaklösung (d = 0,91) in   450   ml Aceton wurde unter Rühren innerhalb von 30 min eine Lösung von 180,0 g technischem Di-n-butylzinndichlorid, 
 EMI2.3 
 



   Nach Zusatz der Lösung wurde noch während 10 min weitergerührt, der gebildete Niederschlag abfiltriert, zweimal mit 50 ml Aceton gewaschen und daraufhin getrocknet. Man erhielt 158,0 g (n-C4H9)2SnCl2.2NH3. Ausbeute:98,9% d. Th. 
 EMI2.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> lu <SEP> N <SEP> % <SEP> Cl
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 8,21 <SEP> 20,9
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 8, <SEP> 28, <SEP> 21, <SEP> 0
<tb> 
 
Beispiel 2 : Herstellung von (n-C8H17) 2SnCl2. 2NH. 



   Einer Lösung von 98 ml einer 25 gew. -%igen Ammoniaklösung (d = 0,91) in 450 ml Aceton wurde unter Rühren innerhalb von 30 min eine Lösung von 260, 0 g technischem   Di-n-octylzinndichlorid,   das 20 Gew.-% Tri-n-octylzinnmonochlorid als Verunreinigung enthielt, in 450 ml Aceton zugesetzt, wobei durch Kühlung dafür Sorge getragen wurde, dass die Reaktionstemperatur innerhalb 20-250C blieb. 



   Nach Zusatz der Lösung wurde noch während 10 min weitergerührt. Der gebildete Niederschlag wurde 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
<tb> 
<tb> 



  0Analyse <SEP> : <SEP> % <SEP> N <SEP> % <SEP> cil <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 6, <SEP> 18 <SEP> 15, <SEP> 68
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 6,23 <SEP> 15,78
<tb> 
 Beispiel 3 : Herstellung von (n-C12H25)2SnCl2.2NH3. 



  In gleicher Weise wie bei den Beispielen 1 und 2 wurde aus 98 ml einer 25 gew. -%igen Ammoniak- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 lösung und 325, 0 g technischem Dilaurylzinndichlorid, das 5 Gew. -% anderer Laurylzinnchloride als Verunreinigung enthielt, 324,3 g (n-C12H2502SnCl2.2 NH3 erhalten. Ausbeute: 98, 7% d. Th. 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> % <SEP> N <SEP> % <SEP> Cl
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 4,96 <SEP> 12, <SEP> 57
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 4, <SEP> 99 <SEP> 12,64
<tb> 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 unter Rühren in 30 min eine Lösung von 170,2 g technischem Diisobutylzinndichlorid, das 12 Gew.-% Triisobutylzinnchlorid enthielt, in 450 ml Aceton zugesetzt, wobei durch Kühlung die Reaktionstemperatur zwischen 20 und 25 C beibehalten wurde. 
 EMI3.4 
 
 EMI3.5 
 
 EMI3.6 
 
<tb> 
<tb> 2 <SEP> NH.Analyse <SEP> : <SEP> N <SEP> N <SEP> ci
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 8,24 <SEP> 20,9
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 8,28 <SEP> 21,0
<tb> 
   Beispiel 5 :   Herstellung von (n-(C4H9)2SnCl2.2NH3. 



   Einer Lösung von 93 ml einer 25 gew. -%igen Ammoniaklösung (d = 0,91) in 450 ml Aceton wurde unter Rühren in 30 min eine Lösung von 180,0 g technischem Di-n-butylzinndichlorid, das als Verunreinigung 4   Gew. -0/0   Mono-n-butylzinntrichlorid und 5 Gew.-% Tri-n-butylzinnmonochlorid enthielt, in 450 ml Aceton zugesetzt, wobei durch Kühlung dafür Sorge getragen wurde, dass die Reaktionstemperatur zwischen 20 und   250C   blieb. 



   Nach Zusatz der Lösung wurde noch während   10 min gerührt ;   der gebildete Niederschlag wurde abfiltriert, zweimal mit 50 ml Aceton gewaschen und daraufhin getrocknet. Man erhielt 180, 1 g 
 EMI3.7 
 
 EMI3.8 
 
<tb> 
<tb> 



  H <SEP> YSnAnalyse: <SEP> % <SEP> N <SEP> % <SEP> Cl
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 8,25 <SEP> 20,94
<tb> Berechnet: <SEP> 8,28 <SEP> 21,00
<tb> 
 
 EMI3.9 
 
 EMI3.10 
 
6 :98 gew.-%iger Laurinsäure in 100 ml Benzol zugesetzt und das erhaltene Gemisch während 2 h nachgerührt wurde. Hiebei schied sich Ammoniumchlorid ab, das abgesaugt, mit 50 ml Benzol gewaschen und getrocknet wurde. Es wurden so 26,7 g NH4CI erhalten. 



   Von den vereinigten Filtraten wurde das Lösungsmittel durch Destillation unter herabgesetztem Druck 
 EMI3.11 
 (theor. 18,   83ufo).   Ausbeute: 99% d. Th. 



     Beispiel 7 :   Herstellung von Di-n-butylzinndinaphthenat. 



   In derselben Weise, wie in Beispiel 6 beschrieben, wurden aus 84, 4 g Di-n-butylzinndichlorid-Ammoniakkomplex, hergestellt nach Beispiel   1,   und 115, 5 g   Naphte. säure   (Säurezahl 242) 26, 6 g NH4CI 
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 EMI3.13 
 
 EMI3.14 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 der in dieser Weise hergestellten Halbester-Lösung wurde noch während 2 h bei Zimmertemperatur gerührt, wonach das Reaktionsgemisch, wie unter Beispiel 6 beschrieben, verarbeitet wurde. 
 EMI4.1 
 ser Suspension wurde bei Zimmertemperatur in 30 min eine Lösung von 101 g Laurylmerkaptan in 100 ml Benzol zugesetzt. Nach 6 h Nachrühren bei 20-25 C wurde das Reaktionsgemisch wie unter Beispiel 6 beschrieben verarbeitet. 



   Man erhielt 26, 7 g   NH4Cl   und 156 g   Di-n-butylzinn-bis- (laurylmerkaptid).   
 EMI4.2 
 
 EMI4.3 
 
 EMI4.4 
 



  Dieser Suspension wurden bei Zimmertemperatur in 20 min 205 g einer kalten Lösung von Mono-2-äthylhexylmaleinat in Benzol, welche 2,44 Grammäquivalente Säure per kg Lösung enthielt, zugesetzt. Diese Lösung wurde dadurch erhalten, dass man 49 g Maleinsäureanhydrid unter Erhitzung in 100 ml Benzol 
 EMI4.5 
 fluss erhitzte. 



   Nach Zusatz der in dieser Weise hergestellten Halbester-Lösung wurde noch während 2 h gerührt, un daraufhin wurde das Reaktionsgemisch wie unter Beispiel 6 beschrieben verarbeitet. 
 EMI4.6 
 
 EMI4.7 
 
 EMI4.8 
 azeotrope Destillation die bei der Veresterung freiwerdende Menge Wasser (18 ml) entfernt. Diese Lösung wurde unter Rühren in 30 min bei 20-250C einer Suspension von 112,5 g Di-n-octylzinndichlorid-Ammoniakkomplex in 100 ml Benzol zugesetzt. Daraufhin wurde noch während 3 h nachgerührt und das ge- 
 EMI4.9 
 



   Beispiel 12 : Herstellung von (n-C8H17)2Sn(S-C6H5)2. 



   Einer Suspension von 112, 5 g Komplex, hergestellt nach Beispiel 2, in 150 ml Toluol wurde unter Rühren bei Zimmertemperatur in 40 min eine Lösung von 55 g Thiophenol in 60 ml Toluol zugesetzt. 



  Nach 3 h Nachrühren bei Zimmertemperatur wurde das gebildete Ammoniumchlorid abgesogen, gewaschen und getrocknet.   Gewicht : 26, 5   g. 



   Von den vereinigten Filtraten wurde das Lösungsmittel durch Destillation unter herabgesetztem Druck 
 EMI4.10 
 
 EMI4.11 
 
 EMI4.12 
    (thiophenolat).600C   gerührt wurde. Der gebildete Niederschlag wurde abgesaugt und mit Benzol nachgewaschen. Nach Trocknung erhielt man 53, 4 g Ammoniumchlorid. Die vereinigten Filtrate wurden durch Destillation unter   herabgesetztem Druck vom Lösungsmittel   befreit. Man erhielt einen Rückstand von 344g Dilaurylzinn- 
 EMI4.13 
 
 EMI4.14 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 des gleichen Benzins zugesetzt. Nach Nachrühren während 1 h bei Zimmertemperatur wurde der gebildete Niederschlag abfiltriert, nachgewaschen und getrocknet. Man erhielt 5,3 g Ammoniumchlorid. Von den vereinigten Filtraten wurde das Lösungsmittel durch Destillation entfernt.

   Man erhielt einen Rückstand 
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 
 
 EMI5.4 
 ren in 25 min einem Gemisch von 50 g Acetylaceton und 75 ml Xylol zugesetzt. Nach Nachrühren während 2 1/2 h bei Zimmertemperatur wurde der gebildete Niederschlag abgesaugt, nachgewaschen und getrocknet. Man erhielt 26,6 g Ammoniumchlorid. Von den vereinigten Filtraten wurde das Lösungsmittel durch Destillation unter herabgesetztem Druck entfernt. Man erhielt einen Rückstand von 105,2 g 
 EMI5.5 
 
 EMI5.6 
 
 EMI5.7 
 
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 EMI5.9 
 98   gew.-feiges   2-Äthylhexylthioglykolat und 100 ml Xylol zugesetzt wurde. Nach Nachrühren während 2 h bei 20-250C wurde das gebildete Ammoniumchlorid, wie schon vorher beschrieben, isoliert. Man erhielt 26,7 g NH4Cl. Nach Verarbeitung der Filtrate wurden 160 g Diisobutylzinn-bis-2-äthylhexylthio- 
 EMI5.10 
 
 EMI5.11 
 
 EMI5.12 
 Benzol gewaschen.

   Nach Vereinigen der Filtrate wurden dieselben einer Destillation unter herabgesetztem Druck unterworfen. 
 EMI5.13 
 Sn-Gehalt 18, 6% S-Gehalt   10, calo.   
 EMI5.14 
 
 EMI5.15 
 sulfonsäure als Katalysator unter Wasserabspaltung via azeotrope Destillation mit 52 g 2-Äthylhexanol bis zum Erhalt des thioglykolsauren 2-Äthylhexylesters umgesetzt wurden, zugesetzt. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
Das gebildete Ammoniumchlorid wurde abgesaugt und mit Benzol gewaschen. Nach Vereinigen der Filtrate wurden dieselben einer Destillation unter herabgesetztem Druck unterworfen. 



   Man erhielt 146,0 g   Di-n-octylzinn-bis- (2-äthylhexylthioglykolat).   
 EMI6.1 
 :Sn-Gehalt 15, 8% S-Gehalt 8,   5%.   
 EMI6.2 
 40 ml Benzol, worin 37, 6 g Thioglykolsäure (Gehalt 98   Gew. -0/0)   in Gegenwart von 0,35 g   p-Toluolsulfon-   säure als Katalysator unter Wasserabspaltung via azeotrope Destillation mit 108 g Stearylalkohol bis zum Erhalt des thioglykolsauren Stearylesters umgesetzt wurden, zugesetzt. 
 EMI6.3 
    In derselben Weise wie in Beispiel 19 beschrieben erhielt man 200, 0g (n-C H17'Sn (SCH COO-n-Cl H'.n : l,   4992. Cl-Gehalt 0, 03%
Sn-Gehalt 10, 5%
S-Gehalt 5, 65%. 



   Beispiel 21: Herstellung von (n-C8H17)2Sn(SCH2COO-n-C4H9)2. 



   88,7 g Komplex, hergestellt nach Beispiel 2, wurden unter Rühren in 1 1/2 h bei Zimmertemperatur 40 ml Benzol, worin 37, 6 gThioglykolsäure (Gehalt   98 Gew. -0 (0)   in Gegenwart von 0,   35   g   p-Toluolsulfon-   säure als Katalysator unter Wasserabspaltung via azeotrope Destillation mit 29,6 g n-Butanol bis zum Erhalt des thioglykolsauren n-Butylesters umgesetzt wurden, zugesetzt. 
 EMI6.4 
 
Sn-Gehalt 18, 6%
S-Gehalt 10,   Wo.   



   Beispiel 22 : Herstellung von   (n-C4H9)2Sn#SCH2CH2COOCH2CH(C2H5)-n-C4H9#.   



   In derselben Weise wie in Beispiel 18 beschrieben erhielt man aus 66,9 g Komplex, hergestellt nach Beispiel   l,   und 88,5 g ss-merkaptopropionsaurem 2-Äthylhexylester (Gehalt 98,5   Gel.-%)   in 40 ml Benzol unter Abspaltung von Ammoniumchlorid 131, 1 g (theor. 132,0 g)   Di-n-butylzinn-bis- (2-äthylhexyl-   
 EMI6.5 
 
Sn-Gehalt 17,   8%  
S-Gehalt 9,   6%.   



   Die Weise, in der das im Ausgangsdialkylzinnchlorid als Verunreinigung vorhandene Trialkylzinnmonochlorid zurückgewonnen werden kann, wird an Hand des folgenden Beispieles näher erläutert. 



   Beispiel 23 : Gewinnung von (n-C4H9)3SnCl. 



   Sämtlichen vereinigten Acetonfiltraten, erhalten gemäss Beispiel   1,   wurden 100 ml 6 n-Salzsäure zugesetzt. Daraufhin wurden von diesem Filtrat 950 ml Aceton, das für einen folgenden Ansatz verwendet werden kann, abdestilliert. 



   Die bei der Destillation zurückbleibende Wasserphase wurde zweimal mit je 75 ml Benzol extrahiert, die Benzolschichten gesammelt und daraufhin getrocknet. 



   Nach Abdestillieren des Benzols wurden 35,9 g Tri-n-butylzinnchlorid mit einem Cl-Gehalt von 10,   8%   (theor. 10,   90/0)   erhalten. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Dialkylzinnverbindungen, in denen die Alkylgruppen verzweigt oder unverzweigt sein und höchstens je 12 Kohlenstoffatome aufweisen können, und die von den entsprechenden Mono- bzw. Trialkylzinnverbindungen weitgehend frei und als Stabilisatoren für Polyvinylchlorid und verwandte Verbindungen geeignet sind, dadurch gekennzeichnet, dass man entsprechende Dialkylzinndichloride R2SnCl2, die durch Monoalkylzinntrichloride RSnCl3 und/oder Trialkylzinnmonochloride R3SnCl verunreinigt sind, in acetonhältiger Lösung mit Ammoniak umsetzt, die hierauf ausfallende, von Monoalkylzinn- und Trialkylzinnverbindungen weitgehend freie Verbindung R2SnCl2.2NH3 isoliert und letztere in einem inerten Lösungsmittel zwischen 10 und 600C mit organischen Verbindungen,
    welche eine der Gruppen <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 enthalten, im Molverhältnis etwa 1 : 2 umsetzt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als organische Verbindung eine Ver- bindung mit der allgemeinen Formel HS (CH) COOR, worin R eine verzweigte oder unverzweigte Alkylgruppe mit höchstens 18 C-Atomen darstellt und worin n = 1, 2 oder 3 ist, verwendet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Ammoniak in Form seiner wässerigen Lösung einsetzt und die Verbindung RSnCI. 2 NH3 zwischen 0 und 300C herstellt.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man5-10% mehr Ammoniak einsetzt, als stöchiometrisch zur Bildung der Verbindung RzSnCI2. 2 NH3 erforderlich ist.
    5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung des Niederschlages RSnCl. 2 NH3 mit der organischen Verbindung, welche eine der im Patentanspruch 1 genannten Gruppen enthält, in einem Lösungsmittel vornimmt, worin das während der Reaktion gebildete Ammoni- umchlorid unlöslich, das angestrebte Endprodukt aber löslich ist.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lösungsmittel Benzol verwendet.
AT325862A 1961-04-21 1962-04-19 Verfahren zur Herstellung von Dialkylzinnverbindungen AT233021B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US12365702B2 (en) 2018-03-06 2025-07-22 Galata Chemicals Llc Process for the production of alkyltin halides

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US12365702B2 (en) 2018-03-06 2025-07-22 Galata Chemicals Llc Process for the production of alkyltin halides

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