AT232977B - Verfahren zur Herstellung von neuen, ungesättigten primär-tertiären Glykolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen, ungesättigten primär-tertiären Glykolen

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen, ungesättigten primär-tertiären Glykolen 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen, ungesättigten primärtertiären Glykolen sowie die nach diesem Verfahren herstellbaren Verbindungen, welche wertvolle pharmakologische Eigenschaften besitzen. 



   Ungesättigte primär-tertiäre Glykole der Formel 
 EMI1.1 
 worin R einen niederen Alkylrest mit höchstens 3 Kohlenstoffatomen, R, einen Alkylrest mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen, einen Benzyl-oder Phenylrest, welcher gegebenenfalls am aromatischen Kern durch Halogenatome und/oder die Trifluormethylgruppe, niedere Alkyl- oder Alkoxygruppen mit höchstens. 



  3 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann,   R3 einen   niederen Alkylrest mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen, und die beiden Z entweder je ein Wasserstoffatom oder zusammen eine zusätzliche Bindung bedeuten, sind bisher nicht bekanntgeworden. 



   Es wurde nun gefunden, dass man solche Glykole der Formel I erhält durch Reduktion von Verbindungen der Formel 
 EMI1.2 
 worin X die Carboxylgruppe oder ein reaktionsfähiges funktionelles Derivat einer solchen bedeutet, mit Hilfe von Lithiumaluminiumhydrid in einem geeigneten Lösungsmittel. 



   Die durch die erfindungsgemässe Umsetzung entstehenden primär-tertiären Alkin-bzw. Alkendiole der Formel I besitzen, wie weiter gefunden wurde, eine vorzügliche Wirksamkeit als Psychosedativa (tranquilizers), in entsprechender Dosierung auch als Sedativa und leichte Schlafmittel. Sie bewirken auch eine hervorragende Potenzierung anderer Arzneimittel, insbesondere von Narkotika. Ferner stellen die Verbindungen der Formel I Zwischenprodukte zur Herstellung weiterer pharmakologisch wertvoller Verbindungen dar. 



   Aus der Literatur ist bekannt, dass sich Carbonsäuren,   Carbonsäureester, -anhydride und -halogenide   durch Lithiumaluminiumhydrid in Äther zu den entsprechenden primären Alkoholen reduzieren lassen (vgl.   z.     B. W. G. Brown, OrganicReactions VI [1951], S. 469).   Weiter ist bekannt, dass das gleiche Reagens in ausgezeichneten Ausbeuten Verbindungen mit einer disubstituierten C   C-Dreifachbindung   weitgehend stereospezifisch zu Verbindungen mit einer trans-C = C-Doppelbindung reduziert, falls die Dreifachbindung in   sogenannter"Propargylstellung" (d. h.   an einem bezüglich der Dreifachbindung   et-ständigen   Kohlenstoffatom) eine Hydroxylgruppe besitzt.

   Die erfindungsgemäss als Ausgangsstoffe verwendeten Verbin- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 Wasserstoff zum Stillstand kommt. Hierauf wird vom Katalysator abfiltriert, das Filtrat unter reduziertem Druck eingedampft und der Rückstand unter Verwendung einer guten Kolonne fraktioniert. Das 2, 2, 3-Trimethyl-1, 3-dihydroxy-penten- (4) siedet bei 102, 50 unter 5 Torr. und besitzt einen Brechungsindex von 1, 463 bei 200. 



   Auf analoge Weise erhält man durch partielle Reduktion von   2, 3-Dimethyl-2-äthyl-l, 3-dihydroxy-   
 EMI3.2 
   pentin- (4)Kip." : 88-900. 



  Dieser Ester wird nun erfindungsgemäss wie folgt umgesetzt : 17, 2 g in 80 ml wasserfreiem Äther   werden mit 9.0 g Lithiumaluminiumhydrid in 200 mlwasserfreiem Äther analog Beispiel 1 umgesetzt und 
 EMI3.3 
 



   2, 3-Trimethyl-1, 3-dihydroxy-penten- (4)Beispiel 4 : 130 g 2-Benzyl-2,3-dimethyl-3-hydroxy-pentin-(4)-säure-(1)-äthylester in 400 ml wasserfreiem Äther werden analog, wie es in Beispiel 1 beschrieben wurde, durch Zutropfen in eine Suspension von 45, 0 g Lithiumaluminiumhydrid in 1000 ml wasserfreiem Äther reduziert. Nach analoger 
 EMI3.4 
    3-dimethyl-l, 3-dihydroxy-pentin- (4).- (l)-äthylester   das 2,3-Dimethyl-2-phenyl-1,3-dihydroxy-pentin-(4); ausgehend von 2, 3-Dimethyl- -2-p-methylbenzyl-3-hydroxy-pentin-(4)-säure-(1)-äthylester das 2, 3-Dimethyl-2-p-methylbenzyl- 
 EMI3.5 


Claims (1)

  1. 3-dihydroxy-pentin- (4) ;PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von ungesättigten primär-tertiären Glykolen der Formel EMI3.6 worin R einen niederen Alkylrest mit höchstens 3 Kohlenstoffatomen, R, einen Alkylrest mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen, einen Benzyl- oder Phenylrest, welcher gegebenenfalls am aromatischen Kern durch Halogenatome und/oder die Trifluormethylgruppe, niedere Alkyl- oder Alkoxygruppen mit höchstens 3 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann, R3 einen niederen Alkylrest mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen, und die beiden Z entweder je ein Wasserstoffatom oder zusammen eine zusätzliche Bindung bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 worin X die Carboxylgruppe oder ein reaktionsfähiges funktionelles Derivat einer solchen bedeutet,
    mit Lithiumaluminiumhydrid reduziert und gewünschtenfalls die Glykole der Formel I, worin die beiden Z eine zusätzliche Bindung bedeuten, partiell zu Verbindungen der Formel I reduziert, worin jedes Z ein Wasserstoffatom bedeutet.
AT94162A 1961-02-06 1962-02-05 Verfahren zur Herstellung von neuen, ungesättigten primär-tertiären Glykolen AT232977B (de)

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