AT232524B - Lithographische Druckplatte - Google Patents

Lithographische Druckplatte

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AT232524B
AT232524B AT695961A AT695961A AT232524B AT 232524 B AT232524 B AT 232524B AT 695961 A AT695961 A AT 695961A AT 695961 A AT695961 A AT 695961A AT 232524 B AT232524 B AT 232524B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lithographische Druckplatte 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Das in Fig. 2 dargestellte elektrophotographische Master kann, ebenso wie das Master gemäss Fig. 1, ein Unterlageblatt 1 aufweisen, das entweder ein Papierblatt oder ein selbsttragender Kunststoffilm sein kann. Bei der Ausführungsweise, bei der das Unterlageblatt 1 ein Papierblatt ist, bezeichnet die Bezugs- ziffer 4 einen Film aus einem Papierbeschichtungsmaterial,   z. B.   einen Kasein-Ton-Film, wogegen der
Film 2 entweder aus einem biegsamen Metallfilm oder aus einem durchsichtigen Lack bzw. einem Lack gebildet sein kann, in dem eine feinverteilte, elektrisch leitende feste Substanz suspendiert ist, die in einer Matrix einer organischen filmbildenden Substanz eingebettet ist.

   Bei der Ausführungsweise, nach welcher das Unterlageblatt 1 ein biegsamer, selbsttragender Kunststoffilm und der Film 2 ein dünner, biegsamer Metallfilm ist, ist der Film 4 ein harzartiger Film, der als Zwischenschicht zur Verbesserung der Haftfestigkeit zwischen der Oberfläche des Kunststoffilms 1 und des Metallfilms 2 dient. Bei dieser
Ausführungsweise kann der Film 4 z. B. ein dünner Film aus einem Copolyester von Äthylenterephthalat und Äthylensebacinat oder ein ähnlicher Polyester sein. 



   In Fig. 3, die einen Teilquerschnitt durch eine erfindungsgemässe Offset-Druckplatte darstellt, wel- che aus dem photolithographischen Master gemäss Fig. 1 hergestellt worden war, bezeichnen die Bezugs- zeichen 5 den geschmolzenen Töner, der auf die Oberfläche des Films 3 des photoleitenden Pigments in der filmbildenden, isolierenden Grundmasse aus   styrolisiertem Alkydcopolymerharz   im Zuge des elektro-   photographischen Reproduktionsverfahrens   aufgetragen und fixiert worden war. Die Bereiche des geschmol- zenen Töners 5 können entweder ein positives oder ein negatives Bild bilden ; bei einer lithographischen
Druckplatte ist es gewöhnlich ein positives Bild, da diese Bereiche deren wasserabstossende Oberflächen- bereiche darstellen, die lithographische Druckfarbe aufnehmen.

   Die Bereiche 6 sind die belichteten Be- reiche der Oberfläche des Films 3, welche mit der wässerigen Lösung behandelt worden waren, um sie hydrophil zu machen. Wie bereits erläutert, tragen diese Bereiche Moleküle des organischen filmbildenden Materials und des anorganischen Salzes, Oxalats oder Chromsäure, die mit der wässerigen Zusammensetzung aufgetragen wurden. 



   Die in Fig. 4 dargestellte, besondere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Offset-Druckplatte ist mit durchlochten Befestigungsrändern versehen, mit welchen sie auf dem Zylinder einer lithographi-   schen   Druckpresse befestigt werden kann. Sowohl die Länge zwischen den Befestigungsenden als auch die Weite der Platte sind vorbestimmt, so dass sie auf der besonderen Druckpresse, auf welcher sie verwendet werden soll, befestigt werden kann. Diese Druckplatte kann den in Fig. 3 dargestellten Querschnitt aufweisen ; sie wird auf der Oberfläche, auf welcher sich der geschmolzene Töner befindet, ein von den Bereichen 5 gebildetes Bild tragen, das mittels des Druckverfahrens wiedergegeben werden soll.

   Eine erfindungsgemässe Druckplatte, hergestellt aus dem in Fig. 2 dargestellten, photolithographischen Master, weist einen Querschnitt auf, der mit jenem gemäss Fig. 3 identisch ist, wobei die Platte jedoch zwischen ihrem Unterlageblatt 1 und dem Film 2 den Film 4 des Masters aufweisen wird. 



   Die bekannten mittels elektrophotographischer Verfahren hergestellten Druckplatten weisen gegen- über nach andern Verfahren hergestellten Druckplatten bezüglich der Schnelligkeit und Leichtigkeit, mit welcher sie hergestellt werden können, eindeutige Vorteile auf. Nach kurzer Verwendungszeit im Druckverfahren neigen jedoch die Hintergrundsbereiche dieser bekannten Druckplatten dazu, ihren hydrophilen Charakter zu verlieren, wobei sie Spuren von Druckfarbe aufnehmen, so dass auch die Hintergrundsberei-   che   der gedruckten Kopien ein schmutziges und hässliches Aussehen erhalten, was höchst unerwünscht ist. 



   Hintergrundsbereiche von Druckplatten, die mittels der zu vor angegebenen wässerigen Lösungen hydrophil gemacht worden waren, behalten hingegen ihren hydrophilen Charakter und somit ihre Nichtbenetzbarkeit durch Druckfarbe hartnäckig bei und liefern auch nach langer Verwendungszeit bedruckte Kopien mit klaren, farbstofffreien Hintergrundsbereichen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Lithographische Druckplatte mit einem Unterlageblatt, dessen Grössenabmessungen und Ränder die Befestigung auf dem Plattenzylinder einer lithographischen Druckpresse ermöglichen und welches auf seiner Aussenfläche ein photo leitendes, fein verteiltes, anorganisches Pigment in einer Grundmasse eines filmbildenden und isolierenden, das anorganische Pigment an diese Fläche bindenden Materials trägt, das seinerseits auf bestimmten Bereichen seiner Oberfläche einen von einer lithographischen Druckfarbe benetzbaren Film eines wasserabstossenden Materials aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die bildfreien Bereiche mit einer verdünnten wässerigen Lösung eines wasserlöslichen, organischen, filmbildenden, freie Carboxylgruppen aufweisenden Materials beschichtet sind,
    welches über diese Carboxylgruppen an die genannten Bereiche gebunden ist. <Desc/Clms Page number 4> 2. Druckplatte nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die wässerige Lösung auch ein Alkali- ferro-oder-ferricyanid enthalt, welches an diese Bereiche chemisch gebunden ist.
AT695961A 1959-06-18 1960-05-19 Lithographische Druckplatte AT232524B (de)

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