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Zahltisch, insbesondere für Selbstbedienungsläden
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Tisches 10 bewegt. Hinter dem Pult 10 befindet sich normalerweise eine Regalanordnung 15, auf der kleinere Waren, wie Zigaretten usw. gelagert und ausgestellt sind.
Bei der normalen Arbeitsweise befindet sich ein. Angestellter des Selbstbedienungsladens bei 16, um die Waren zu zählen, sie einzeln auf den Hauptteil des Tisches zu legen, während er gleichzeitig ihren Preis in die Registrierkasse eintippt. Auf Grund der Anordnung der Registrierkasse, die mit Bezug auf die Bequemlichkeit des Angestellten angeordnet ist, hat ein Kunde, der normalerweise bei 17 steht, Schwierigkeiten die in die Registrierkasse eingetippten Beträge zu sehen. In dieser Lage ist der normale Anzeigemechanismus einer gebräuchlichen Registrierkasse vom Angestellten verdeckt.
Beim Ausführungsbeispiel ist ein weiterer Anzeigemechanismus 18 am Regal 15, vorzugsweise oben auf diesem vorgesehen. Dadurch werden die Beträge, die in die Registrierkasse getippt werden, dem Kunden klar angezeigt. Am Ende des Zählvorganges ist der Totalbetrag dem Kunden klar sichtbar. Zusätzlich zur Gewährleistung der Kontrolle des Additionsvorganges durch den Kunden, wird der Verkauf der Waren beschleunigt, da der Angestellte dem Kunden nicht mehr den von ihm zu bezahlenden Betrag mitteilen muss. Falls nötig, kann er statt dessen andere Informationen geben, z. B. über spezielle Angebote dieser Woche.
Um diese zusätzliche Anzeige zu schaffen, wurde die Registrierkasse gemäss einem weiteren Vorschlag der Erfindung, abgeändert. Dies wird mitBezug auf die Fig. 3 und 4 erklärt. Aus Gründen der Klarheit ist nur der Mechanismus für eine Taste gezeigt und ebenso wurde eine Anzahl von Teilen, die nicht Teil der Erfindung sind, weggelassen.
DieAdditionsmaschine der Registrierkasse umfasst einen Rahmen 20, der die verschiedenen Teile der Maschine trägt. Ein Tastenschubglied 21 ist so angeordnet, dass es durch nicht dargestellte Antriebsmittel längsbeweglich ist. Dieses Schubglied trägt neun seitliche Vorsprünge oder Ansätze 22, die den Zahlen 1-9 einer Stufe entsprechen. In der bevorzugten Anordnung erstreckt sich jeder folgende Vorsprung zur gegen- überliegenden Seite des vorhergehenden.
Ferner hat das Schubglied einstückig damit einen sich abwärts erstreckenden Vorsprung 23, der an seinem freien Ende einen Schlitz besitzt, der einen Stift 24 aufnimmt ; dieser befindet sich an einem Zwischenhebel 25. Das andere Ende dieses Hebels 25 ist an einer Drucksektorenplatte 26 angelenkt. Das erste Ende des Hebels 25 hat einen Fortsatz 27, der in einem Schlitz 28 im Maschinenrahmen 20 aufgenommen wird.
Jedes Tastenschubglied 21 wirkt mit neun Nummerntasten 29 zusammen, u. zw. eine für jede Ziffer
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gedrückt wird. Jede Taste trägt einen sich abwärts erstreckenden Anschlag 30, der eine Haltevorrichtung für den entsprechenden Ansatz 22 des Schubgliedes bildet. Wenn die Antriebsmittel der Addiermaschine das Tastengleitglied 21 vorwärtsbewegen, so wird dieses eine Strecke bewegt, die der in die Maschine zu- zuzählenden Ziffer proportional ist. Daraufhin wird die Bewegung durch einen entsprechendenAnschlag22, der mit dem zugeordneten Anschlag 30 in Eingriff steht, gestoppt.
Wie es wohl bekannt ist, werden eine geeignete Anzahl derartiger Tastengleitglieder nebeneinander in der Maschine angeordnet. Um es den Gleitgliedern zu gestatten, sich über verschiedene Distanzen zu bewegen, wenn sie von denselben Antriebsmitteln angetrieben werden, umfasst die Verbindung zwischen den Antriebsmitteln und den Gleitgliedern, Federmittel.
Am Fortsatz 27 ist einBolzen 31 befestigt, der mit dem freien Ende eines Hebels 32 in Eingriff steht.
Der Hebel 32 ist am Ende einer Welle 33 befestigt. Am gegenüberliegenden Ende dieser Welle 33 ist ein entsprechender Hebel 34 befestigt, der an seinem freien Ende einen Kontakt 35 trägt. Dieser Kontakt 35 wirkt mit zehn stationären elektrischen Kontakten 36 zusammen, die in einer Reihe entlang eines kreisförmigen Weges angeordnet sind. Der bewegliche Kontakt 35 kann dabei gezwungen werden, mit einem ausgewählten der stationären Kontakte 36 durchBewegung desHebels34 über einen entsprechenden Bogen, in Eingriff zu treten. Wie leicht ersichtlich, ist die Bewegung mit der Bewegung des Gleitgliedes 21 synchronisiert, so dass der Kontakt 35 mit dem der Nr. 5 entsprechenden stationären Kontakt zusammenwirkt, wenn das Glied 21 sich so weit bewegt, dass es durch die Zifferntaste Nr. 5 gestoppt wird.
Die stationären Kontakte 36 sind mit einzelnen einer Anzahl von elektrischen Leitungen 37 verbunden. Diese Leitungen sind voneinander isoliert und laufen durch eine gemeinsame Schutzhülle 38 zu einer Anzeigelampe 39. Hinter dieser Lampe werden die Leitungen voneinander getrennt und mit einem einzelnen nicht dargestelItenKontakt verbunden, der in bekannter Weise mit dem Lampenglühdraht verbunden ist. Der Glühdraht leuchtet auf, sobald der Stromkreis zwischen einem entsprechenden stationären Kontakt 36 und dem beweglichen Kontakt 35 geschlossen ist. Der bewegliche Kontakt 35 ist durch eine separate Leitung mit einer gebräuchlichen Anschlussklemme verbunden, die die Endklemme für alle
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einzelnen Lampenglühdrähte der Anzeigelampe 39 bildet.
EinSperrmechanismus für den beweglichenKollakt 35 umfasst einen Hebel 40, der an einer Welle 41 befestigt ist, und der in der Nähe seines freien Endes eine Reihe von Ausnehmungen 42 trägt. Jede der Ausnehmungen 42 entspricht einem der stationären Kontakte 36. Ein Bolzen 43 auf dem Hebel 34 wird in einer der Ausnehmungen gehalten, wenn der Hebel 34 so weit bewegt worden ist, dass sein Kontakt 35 einen der gewünschten stationären Kontakte 36 erreicht. Eine Zugfeder 44 zieht den Hebel 40 nach unten, um zu gewährleisten, dass der Bolzen 43 in der Ausnehmung 42 gehalten wird.
Ein Daumenglied der Welle 41 (nicht dargestellt) ist kurzzeitig in Eingriff, wenn die Additionsmaschine ihren Zählvorgang beginnt. Dabei wird die Welle bewegt, so dass der Hebel 40 gehoben wird, um denBolzen 43 aus denAusnehmungen zu entfernen. Eine Rückholfeder 45 ist vorgesehen, um den Hebel-34 gegebenenfalls in die Ausgangslage zurückzuziehen.
Aus der vorhergehendenBeschreibung ist ersichtlich, dass der Hebel 40 für einenMoment gehoben und der Hebel 34, wie erwähnt, in seine Ausgangslage zurückbewegt wird, wenn eine Zifferntaste niedergedrückt und der Hebel 25 durch die Antriebsmittel der Additionsmaschine nach vorwärts bewegt wird.
Daraufhin wird der Hebel 34 wieder durch seine Verbindung mit dem Hebel 25 über die Welle 33, den Hebel 32 und den Bolzen 31 nach vorne bewegt. Bevor der Hebel 25 seine Endlage erreicht hat, wird der Hebel 40 gelöst, wobei eine der Ausnehmungen den Bolzen 43 aufnimmt, um den Kontakt 35 in einer Lage bezüglich eines stationären Kontaktes zu halten, entsprechend der in die Maschine eingetippten Zahl. Dies stellt einen Stromkreis her um den Glühdraht, der dieser Ziffer entspricht, unter Strom zu setzen, wodurch der Glühdraht aufleuchtet, um das entsprechende Bild darzubieten.
Auf diese Weise wird die in die Maschine eingetippte Zahl durch eine Anzahl von Lampen darge- stellt, wobei die Lampen derart angeordnet sind, dass sie einen zusätzlichen Anzeigemechanismus, wie bei 46 dargestellt, ergeben.
Ein anderes Ausführungsbeispiel eines derartigen Mechanismus ist in den Fig. 5 und 6 veranschaulicht. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind ähnliche Teile mit denselben Bezugszeichen wie in den Fig. 3 und 4 bezeichnet.
In diesem Falle sind die stationären Kontakte für jede Stufe auf einer eigenen einer Anzahl von Platten 50 aus Isolationsmaterial angeordnet. Die Platten 50 sind im Abstand nebeneinander am selben Ende der Maschine wie die Drucksektorenplatten vorgesehen. Um die Erzeugung zu erleichtern, sind die stationären Kontakte wie in Fig. 6 dargestellt, als gedruckte Schaltungen ausgeführt, u. zw. in an sich bekannter Weise durch das Aufdrucken auf eine Isolationsschicht. Der bewegliche Kontakt 35 ist am Ende eines Fortsatzes 51 angeordnet, der an einer Sektorenplatte 52 befestigt, ist, die eine Anzahl von Zähnen 53 trägt. Ein Schwenkhebel 54 trägt an einem Ende einen Verschlussriegel 55, der durch den Eingriff zwischen zwei benachbarten Zähnen 53, die Sektorenplatte 52 gegenBewegung sperren kann. Dieser Hebel 54 ist drehbar an einer Welle 56 angeordnet.
Der Schwenkhebel 54 wird verschwenkt, um den Verschlussriegel 55 ausser Eingriff mit den Zähnen zu bringen. Eine Feder 57 ist angeordnet, um den Schwenkhebel 54 gegen die Zähne zu drücken.
Die Sektorenplatte 52 ist drehbar auf einer Welle 58 angeordnet, auf der eine Winkelplatte 59 ebenfalls drehbar vorgesehen ist. Ein Haltebolzen 60 ist auf der Sektorenplatte 52 angeordnet, gegen den die Winkelplatte 59 anliegt. Die Sektorenplatte wird in ihre normale Lage durch eine bei 61 angedeutete Feder gezogen, wobei der Anschlagbolzen 50 sich gegen die Winkelplatte 59 abstützt.
Die Welle 58 kann unabhängig von der Sektorenplatte 52 und der Winkelplatte 59 verdreht werden.
Mit dieser Welle 58 ist eine Nockenplatte 62 verbunden, die mit einem Hebel 63 zusammenwirkt. Dieser ist drehbar auf dem Verschlussriegel 55 angeordnet. Ein Anschlag 64 begrenzt die Bewegung dieses Hebels im Gegenuhrzeigersinn. Eine kleine Feder 65 ist vorgesehen, um den Hebel 63 gegen den Anschlag 64 anliegend zu halten.
Die Welle 58 wird normalerweise über einen gewissen Winkel im Uhrzeigersinn bewegt und dann zurück in ihre Ausgangslage gebracht. Die Anordnung und Wirkung dieser Welle sind bekannt.
Bei dieser Bewegung kommt die Nockenplatte 62 mit dem Hebel 63 in Eingriff, drückt diesen Hebel nieder und somit auch den Verschlussriegel 55, wobei die Sektorenplatte 52 durch den Verschlussriegel gelöst wird, der aus seinem Eingriff zwischen zwei benachbarten Zähnen wegbewegt wird. Am Ende dieser Bewegung läuft die Steuerkante der Nockenplatte 62 über den Hebel 63, wobei der Verschlussriegel gelöst wird und in seine Verschlussstellung zurückschnellt. Während des Rücklaufes ist der Hebel 63 im Uhrzeigersinn durch die Nockenplatte 62 verschwenkt und der Verschlussriegel 55 wird nicht aus seiner verriegelten Lage bewegt.
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Während dieser Vorwärtsbewegung der Welle 58 und der Nockenplatte 62 wird die Sektorenplatte in die Anzeigelage durch einen Mechanismus, ähnlich dem der Fig. 4 aber etwas geändert, bewegt. Dieser Mechanismus ist in Fig. 6 dargestellt.
Ein Hebel 66 ist mit seinem vordersten Ende an der Winkelplatte 59 angelenkt. Bei 67 wird dieser Hebel durch ein stationäres Wellenglied 68 geführt, das einen Teil des Maschinenrahmens bildet. Dieses Wellenglied wird in einen Schlitz 69 im Hebel 66 aufgenommen. In der Nähe seines rückwärtigen Endes trägt der Hebel 66 einen Bolzen 70, der in einem Schlitz 71 am Ende eines Winkelhebels 72 aufgenommen wird, der mit der Welle 73 verbunden ist. Diese Welle, die der Welle 33 des Ausführungsbeispieles der Fig. 3 und 4 entspricht, trägt auch einen andern Hebel 74, der an seinem freien Ende einen Schlitz 75 zur Aufnahme des Bolzens 31 des Fortsatzes 27 besitzt.
Aus der vorstehenden Beschreibung kann ersehen werden, dass die Verbindung zwischen der Winkelplatte und dem Fortsatz 27 im Ausführungsbeispiel der Fig. 5 und 6 eine Zweiweg-Verbindung ist, während die entsprechende Verbindung in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 eine Einweg-Verbindung darstellt.
Die Anordnung gemäss den Fig. 5 und 6 hat den Vorteil einer leichteren Erzeugung und Montage in der Maschine. Auch kann der Verschlussriegel 55 alle Sektorenplatten in einer Anordnung sperren, die fünf parallele Sektorenplatten für fünf Stufen, wie in Fig. 5 dargestellt, umfasst.
Für den Fachmann ergeben sich nunmehr viele Abanderungen und Variationen, die das dargelegte Prinzip benutzen und viele oder alle der Gegenstände und Vorteile der Anordnung und des beschriebenen Apparates realisieren. Diese entfernen sich jedoch nicht wesentlich vom Gedanken der Erfindung.
PATENTANSPRÜCHE ;
1. Registrierkasse, die mit einem getrennt angeordneten, zusätzlichen Anzeigemechanismus verbunden ist, wobei die Einrichtung einen Additionsmechanismus mit einer Tastatur, die eine Anzahl von Zifferntastenreihen aufweist, deren jede mit einem Gleitglied zusammenwirkt, das in einem Bereich bewegbar ist, der proportional zur Ziffer der niedergedrückten Tasten in der Reihe ist, und Anordnungen zur Übertragung dieserBewegung diesesGleitgliedes auf einenAnzeige-, Druck-und Datenspeichermechanis- mus umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen Gleitglieder (21) einer Anzahl der Tastenrei-
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Hebel (32) mit dem Gleitglied (21) verbunden und um einen der Bewegung des Gleitgliedes (21) proportionalen Bereich verschwenkbar ist, und wobei der andere Hebel (34)
mit einem beweglichen Kontakt (35) verbunden ist, der über einen Bereich bewegt werden kann, der proportional der Bewegung des ersten Hebels (32) ist.
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