AT230079B - Vorrichtung zur Beschüttung der Transportbleche mit Spänematerial in Anlagen zur Herstellung ein- oder mehrschichtiger Spanplatten - Google Patents

Vorrichtung zur Beschüttung der Transportbleche mit Spänematerial in Anlagen zur Herstellung ein- oder mehrschichtiger Spanplatten

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AT230079B
AT230079B AT820561A AT820561A AT230079B AT 230079 B AT230079 B AT 230079B AT 820561 A AT820561 A AT 820561A AT 820561 A AT820561 A AT 820561A AT 230079 B AT230079 B AT 230079B
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Benno Dr Gloeckner
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Oesterreichische Homogenholzge
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Description


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  Vorrichtung zur Beschüttung der Transportbleche mit Spänematerial in Anlagen zur Her- stellung ein-oder mehrschichtiger Spanplatten 
Bei der Herstellung von Spanplatten, die z. B. aus einer Mittelschicht aus gröberen Spänen und zwei Deckschichten aus feineren Spänen bestehen, werden die mit dem Bindemittel versetzten Späne auf Transportbleche gebracht, die fortlaufend mit den für die untere Deckschicht bestimmten, dann mit den für die Mittelschicht bestimmten und hierauf mit den für die obere Deckschicht bestimmten Spänen beschüttet werden. Dieser so gebildete Spänekuchen gelangt dann auf den Transportblechen nach einer eventuellen Vorverdichtung in die Heisspresse, wo er unter Druck und Wärme zu Platten gepresst wird.

   Die Späne werden in einem mehr oder weniger dichten Spänestrom mittels Wurfwalzen, Abreisswalzen oder Prallwalzen oder durch einen sogenannten Schüttkasten auf das Transportblech aufgebracht. Da es sich jedoch zeigte, dass die Späne nicht in über den Querschnitt des Schüttkastens gleichmässiger Verteilung auf das Transportblech gelangen, sondern in einzelnen mehr oder minder dichten Strängen den Schüttkasten verlassen und dadurch dem aufgeschütteten Spänekuchen unter Bildung von Hügeln und Tälern eine gewellte Oberfläche verleihen, wodurch der Spänekuchen an einzelnen Stellen eine grössere bzw.

   kleinere Materialanhäufung aufweist und eine mindere Qualität der daraus gepressten, verschieden dichte Stellen aufweisende Platten zur Folge hat, wodurch das Stehvermögen der Platten leidet, hat man im Spänestrom Rüttelsiebe angeordnet, deren Maschen unter einem Winkel von zirka 45   zur Längsrichtung des Spänekuchens verlaufen, um eine Zerteilung des ungleichmässig dichten Spänestromes zu bewirken. Dadurch sollte eine ebene Beschüttung der in die Heisspresse einlaufenden Transportbleche, also ein ebener Spänekuchen erzielt werden. Dass dies aber trotzdem nicht gelang, hatte seine Ursache darin, dass sich parallel zur Schüttrichtung verlaufende Wellen in den Randzonen des Spänevlieses infolge Materialanhäufung einstellten. 



   Erfindungsgemäss wurde festgestellt, dass dieser Nachteil dadurch behoben werden kann, wenn man das Rüttelsieb mit in ihrer Lage am Siebrahmen verstellbaren Stäben bedeckt. Ein wellenfreies Spänevlies wird also dadurch erzielt, dass man die Stäbe zu jenen Siebfläche verschiebt, die mit dem dichteren Spänestrom beaufschlagt werden, wodurch die Maschenweite des Siebes verringert wird. 



   Es ist zwar bekannt, am Rüttelsieb Stäbe zur Befestigung von Abdeckplatten in gleicher Entfernung voneinander anzuordnen,. Dadurch ist aber nicht die dem Erfindungsgegenstand zugrundeliegende Aufgabe gelöst, weil eine derartig starre Anordnung der Stäbe einen gleichmässigen Spänestrom bzw. eine ebene Oberfläche des Spänekuchens nicht erzielen lässt. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise die Anordnung des Rüttelsiebes zwischen dem Schüttkasten und dem Transportblech in axonometrischer Darstellung. Dort bezeichnet 1 den Schüttkasten für die Späne der Deckschicht und 2 jenen für die Mittelschicht. Unterhalb dieser beiden Schüttkasten befindet sich das Rüttelsieb   3,   das mittels eines Gestänges 4 über ein Regelgetriebe mit Exzenter von einem Motor 5 betätigt wird. Die in einem Winkel von 45   zur Längsrichtung des Spänekuchens angeordneten Maschen des Siebes 3 sind mit 6 bezeichnet.

   Am Rüttelsieb 3 ist eine dachförmige Trennvorrichtung 7 vorgesehen, um eine Vermischung von Spänen für die Mittelschicht mit jenen für die Deckschicht zu verhindern, falls für beide Spänearten eine einzige Siebkonstruktion verwendet wird. 8 bezeichnet das sich in Richtung des Pfeiles bewegende Transportblech, auf das die Beschüttung aufgebracht wird. Die Lage der einzelnen Schichten im Spänekuchen ist durch eine entsprechende Schraffierung ersichtlich gemacht. Mit 10 sind die am Rüttelsieb aufliegenden und am Siebrahmen waagrecht und parallel zur Längsrichtung des Spänekuchens angeordneten und verschiebbaren Stäbe bezeichnet.

   Die strichlierte Linie 9 bezeichnet die wellig gestaltete Oberfläche des Kuchens, wenn der Spänestrang ohne Zwischenschaltung der verschiebbaren Stäbe 10 auf das Transportblech gelangt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Beschüttung der Transportbleche mit Spänematerial in Anlagen zur Herstellung ein- oder mehrschichtiger Spanplatten durch Anordnung eines Rüttelsiebes in den Spänestrom zwischen <Desc/Clms Page number 2> Schüttkasten und Transportblech, wobei die Siebmaschen in einem Winkel von insbesondere 45 zur Längsrichtung des Spänekuchens verlaufen und das Rüttelsieb von parallel zur Förderrichtung des Spänekuchens verlaufenden Stäben bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (10) am Rahmen des Rüttelsiebes (3) waagrecht und parallel zur Längsrichtung des Spänekuchens verschiebbar sind.
AT820561A 1961-10-31 1961-10-31 Vorrichtung zur Beschüttung der Transportbleche mit Spänematerial in Anlagen zur Herstellung ein- oder mehrschichtiger Spanplatten AT230079B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29507686U1 (de) * 1995-05-10 1995-07-27 Texpan S.p.A., Muggio Vorrichtung zum Klassieren von streufähigem Material

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DE29507686U1 (de) * 1995-05-10 1995-07-27 Texpan S.p.A., Muggio Vorrichtung zum Klassieren von streufähigem Material

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