AT229763B - Druckluftwaffe - Google Patents

Druckluftwaffe

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AT229763B
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Austria
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compression sleeve
clamping lever
compressed air
lever
trigger
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AT962960A
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Westinger & Altenburger
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Description


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  Druckluftwaffe 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckluftwaffe mit einer Kompressionshülse, die unter Zwischen- schaltung einer Dichtung an das hintere Laufende anschliesst. Die Kompressionshülse wird zum Spannen der Kompressionsfeder zurückgezogen, bis eine Nase der Kolbenstange im Abzug gefangen ist. Anschlie- ssend wird die Kompressionshülse, beispielsweise mit Hilfe eines Spannhebels, wieder nach vorne geführt und mit ihrer Stirnseite gegen das hintere Laufende gepresst. Um einen Luftaustritt zwischen der
Kompressionshülse und dem Laufende bei der Schussabgabe zu vermeiden, ist zwischen diesen Teilen in der Regel eine Dichtung vorgesehen. 



   Bei bekannten Waffen dieser Art wird die Kompressionshülse stets bis zur Anlage am hinteren Laufen-   de vorwärtsgeführt und unter Druckbeanspruchung der   Dichtung durch einen Bajonettverschluss   od. dgl.   fest- gehalten. Auch wenn zunächst ein dichter Passsitz zwischen der vorgeführten Kompressionshülse und dem hinteren Laufende hergestellt wird, so lässt diese Abdichtung durch die starken Erschütterungen beim Schie- ssen und durch die Ermüdung der Dichtung doch mit der Zeit nach. Damit sinkt aber in steigendem Masse die Leistung der Waffe. Ausserdem wird die Dichtung durch die dauernde und starke Druckbeanspruchung sehr schnell abgenützt. 



   Bei einer andern bekannten Konstruktion wird die Kompressionshülse mit Hilfe einer durch eine Handkurbel verschiebbaren Zahnstange vorwärtsgeführt und gegen das hintere Laufende, in dem eine Dichtung eingesetzt ist, gedrückt, wobei ein mit der Zahnstange starr verbundener Bolzen in eine Querbohrung der Kompressionshülse spielfrei eingreift. Die Vorwärtsbewegung der Kompressionshülse wird dadurch begrenzt, dass der Bolzen an der hinteren Stirnfläche des Laufes anschlägt. In diesem Zustand ist die Dichtung zusammengepresst und die   Kompressionshülse enverrückbar   gehalten. Bei   Ermüdung der Dichtung und   sonstigen Abnützungserscheinungen ist daher ebenfalls mit Undichtheiten zu rechnen. 



   Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile und besteht im wesentlichen darin, dass die Kompressionshülse von den ihre Verschlussstellung sichernden Riegelteilen mit einem von vornherein vorgesehenen Axialspiel gehalten ist, dessen Grösse das Axialspiel der zu erwartenden natürlichen Abnützung und Ermüdung übertrifft und gestattet, dass die Kompressionshülse durch die beim Schuss gegen ihre vordere Innenstirnfläche wirkende Druckluft fest gegen das Laufende gepresst wird. Die Dichtung zwischen   der vorderen Stirnfläche   der Kompressionshülse und dem hinteren Laufende wird also nur während der kurzen Zeit des Schusses beansprucht und hat daher eine sehr viel grössere Lebensdauer als bei den bekannten Druckluftwaffen, bei denen diese Dichtung nahezu die gesamte Zeit unter Druckbelastung steht.

   Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemässen Ausbildung liegt aber darin, dass der Anpressdruck der Dichtung nur von dem in der Kompressionshülse erzeugten Luftdruck abhängig ist und daher auch bei Abnutzung der Dichtung infolge der der Kompressionshülse durch das Axialspiel gegebenen Beweglichkeit die Dichtwirkung voll erhalten bleibt. 



     Die Erfindungkann bei Druckluftwaffen miteinem um eine zur   Seelenachse senkrechte Achse schwenkbaren Spannhebel oder bei Druckluftwaffen mit einem geraden, verschiebbaren und in der Verschlussstellung hinter eine Nase einschwenkbaren Spannhebel oder aber bei Waffen mit andern Spannelementen verwirklicht werden. Es ist lediglich notwendig, die Anordnung so zu treffen, dass die Kompressionshülse in der Verschlussstellung der Spann- bzw. Riegelelemente ein kleines Axialspiel aufweist. 

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   Das Axialspielkann beispielsweise in der Verbindung des Spannhebels mit der Kompressionshülse vorgesehen sein. Ist dabei der Spannhebel um eine quer zur Seelenachse verlaufende Achse schwenkbar gelagert und über eine an ihm angelenkte Zugstange mit der Kompressionshülse verbunden, ist es zweckmässig, wenn die Zugstange mit Spiel in eine Aussparung der Kompressionshülse eingreift. Das Spiel kann aber auch in der Lagerung der Zugstange im Spannhebel oder auch in der Lagerung des Spannhebels auf seinem Lagerbolzen vorhanden sein. 



   Bei den letzteren Ausführungsformen besteht noch der weitere Vorteil, dass beim Zurückführen der Kompressionshülse zum Spannen der Waffe die Spannelemente zunächst ohne Belastung durch die Kompressionsfeder ein Stück weit bewegt werden können. Dies gilt insbesondere für Waffen mit einem um eine quer zur Seelenachse verlaufende Achse gelagerten Spannhebel, weil dieser in seiner Normalstellung dicht am Gewehrschaft anliegt, und es daher günstig ist, wenn der erste Teil der Schwenkbewegung des Spannhebels vom Gewehrschaft weg wegen des vorhandenen Axialspieles nicht unter der Belastung der starken 
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In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teil des Gewehre. Fig. 2 zeigt einen waagrechten Schnitt durch die Kompressionshülse und die Spannvorrichtung.

   Fig. 3 zeigt eine der Fig. 2 entsprechende Dar- stellung nach dem Beginn des Spannens am Ende des Leerweges. Fig. 4 zeigt in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung die Lage der Sicherungselemente bei der Stellung der Spannelemente nach Fig. 3. 



   Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 1 und Fig. 6 zeigt den gleichen Schnitt wie Fig. 5, jedoch in der Stellung der Spannvorrichtung, die der Fig. 3 entspricht. 



   Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist in dem Gehäuse 1 des Gewehres um einen Stift 2 ein Spannhebel 3 schwenkbar gelagert, an dem wieder um einen Bolzen 4 eine Zugstange 5 angelenkt ist, deren freies Ende eine Nase 8 trägt, die mit Spiel in eine Aussparung 6 einer Kompressionshülse 7 eingehängt ist. 



   Bei geschlossenen Spanngliedern 3 und 5, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, liegt die vordere Kante 9 der Nase 8 an dem Rand der Aussparung 6 an. Am vorderen Ende des Spannhebels 3 ist um einen Bolzen 10 eine Klinke 11 gegen Wirkung einer Feder 12 schwenkbar gelagert, die eine Nase 13 aufweist, die in der in Fig. 2 dargestellten Stellung in-eine entsprechende Fangnase 14 eines Rastknopfes 15 einrastet. In entspanntem Zustand liegt der Kolben 17 an der vorderen Stirnseite 18 der Kompressionshülse 7 an. Wegen des durch die Grösse der Aussparung 6 ermöglichten Leerweges kann beim Spannen des Gewehres der Spannhebel 3 in die in Fig. 3 dargestellte Schwenklage ohne Belastung durch die den Kolben 17 antreibende Kompressionsfeder 19 geschwenkt werden.

   In dieser Stellung kommt jedoch der hintere Rand 20 der Nase 8 an dem Rand der Aussparung 6 zur Anlage, das vordere Ende des Spannhebels 3 kann in dieser Stellung mit der ganzen Hand umfasst werden. 



   Das weitere Auswärtsschwenken des Spannhebels 3 erfolgt entgegen der Wirkung der Kompressionsfeder 19, denn die nunmehr am hinteren Rand der Aussparung 6 angreifende Zugstange 5 nimmt die Kompressionshülse 7 und damit auch den an ihrer vorderen Stirnseite anliegenden Kolben 17 mit zurück, bis eine nicht gezeichnete Fangnase der Kolbenstange 21 sich in der Abzugsvorrichtung der Waffe gefangen hat. Hierauf wird die Kompressionshülse 7 ohne den Kolben 17 dadurch wieder nach vorne geführt, dass der Spannhebel 3 wieder in seine in Fig. 2 dargestellte Ausgangslage verschwenkt wird. Bei diesem Vorführen der Kompressionshülse 7 liegt die vordere Kante 9 der Zugstange 5 wieder am vorderen Rand der Aussparung 6 an. Wenn nunmehr der Schuss ausgelöst wird, so schnellt der Kolben 17 unter Kompression der in der Kompressionshülse 7 befindlichen Luft nach vorne.

   Da die Kompressionshülse 7 nicht ohne Spiel mit der Zugstange 5 verbunden ist, so wird die Kompressionshülse 7 durch die nach vorne gestossene komprimierte Luft im Rahmen des durch die Aussparung 6 erlaubten Spieles nach vorne gegen das hintere Ende 22 des Laufes dicht angedrückt. 



   Die Sicherungseinrichtung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung weist einen um den Bolzen 23 schwenkbar gelagerten Bügel 24 auf, der eine Sicherungsnase 25 und einen bogenförmig verlaufenden Arm 26 aufweist, dessen Ende eine Schrägfläche 27 trägt. Der Teil 24 des Bügels verläuft ausserhalb des Gehäuses, so dass die Schrägfläche 27 zwischen das Gehäuse 1 und die dem Gehäuse zugewendete Seite des Spannhebels 3 eingreifen kann. Der äussere Teil 24 des Bügels ist durch einen auf dem Bolzen 23 drehbar gelagerten Rohrabschnitt 28 mit der Nase 25 im Innern eines Abzugsgehäuses 29 drehfest verbunden. 



   Um einen Bolzen 30 ist ein Abzug 31 schwenkbar gelagert, dessen Fläche 32 mit der Nase 25 des Bügels 24 zusammenarbeitet. Eine Feder 33 ist bestrebt, den Bügel 24 und damit die Nase 25 im Gegen- 

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 uhrzeigersinn zu verschwenken und damit diese Nase über die Fläche 32 zu stellen. Dann kann der Abzug 31 nicht gedrückt und damit der Schuss nicht ausgelöst werden. 



   In der in Fig. 2 dargestellten Stellung des Spannhebels 3 kann das obere Ende des Bügels 24 mit der Schrägfläche 27 nicht zwischen die Innenseite des Spannhebels 3 und die Aussenseite des Gehäuses 1 eintreten. Der Bügel 24 befindet sich daher in der in den Fig. 1 und 5 dargestellten Lage, in der die Nase 25 das Abziehen des Abzugs 31 nicht verhindern kann. Der untere Rand des Spannhebels 3 bildet einen Anschlag für den Bügel 24, so dass dieser nicht in die Stellung einschwenken kann, in der er den Abzug 31 sichert.

   Sobald jedoch der Spannhebel 3 von dem Gehäuse 1 weg nach aussen verschwenkt wird (Fig. 3 und 6), wird der Bügel 24 unter Wirkung der Feder 33 entgegen der Richtung des Uhrzeigers verschwenkt, denn jetzt kann das obere Ende des Bügels 24 mit der Schrägfläche 27 in den nunmehr freigewordenen Spalt zwischen der Innenseite des Spannhebels 3 und der Aussenwand des Gehäuses 1 eintreten. Bei dieser Schwenkbewegung tritt die Nase 25 uber die Fläche 32 des Abzugs 31, so dass der Abzug gesichert ist. 



   Wenn der Spannhebel 3 wieder in die in Fig. 2 dargestellte Normallage zurückgeführt wird, dann wird das obere Ende des Bügels 24 mit Hilfe seiner Schrägfläche 27 aus dem immer enger werdenden Spalt zwischen der Innenseite des Spannhebels 3 und der Aussenwand des Gehäuses 1 herausgedrängt, so dass der Bügel 24 entgegen der Wirkung der Feder 33 in Uhrzeigerrichtung verschwenkt wird und die Nase 25 von der Fläche 32 abgedrängt wird, so dass der Abzug 31 freigegeben ist. Die Verwirklichung der Erfindungsgedanken kann je nach dem zu verwirklichenden Sicherungsmechanismus und dem Abzugsmechanismus im einzelnen verschieden sein. Die Erfindung ist auch nicht auf Gewehre beschränkt, deren Spannhebel um eine senkrecht zu der Seelenachse verlaufende Achse schwenkbar am Gewehr befestigt ist.

   Vielmehr kann es auch bei geraden, verschiebbar im Gehäuse geführten Spannstangen zweckmässig sein, die Verbindung zwischen der Kompressionshülse und der Spannstange mit Spiel zu gestalten, damit auch bei derartigen Gewehren der Vorteil erzielt wird, dass der Kompressionszylinder noch beim Schuss einen Leerweg zur Verfügung hat, so dass er unter Wirkung der im Kompressionszylinder zusammengedrängten Luft gegen das hintere Laufende gedrückt wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Druckluftwaffe mit einer Kompressionshülse, die unter Zwischenschaltung einer Dichtung an das hintere Laufende anschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompressionshülse (7) von den ihre Verschlussstellung sichernden Riegelteilen (5,8) mit einem von vornherein vorgesehenen Axialspiel gehalten ist, dessen Grösse das Axialspiel der zu erwartenden natürlichen Abnützung und Ermüdung übertrifft und gestattet, dass die Kompressionshülse durch die beim Schuss gegen ihre vordere Innenstirnfläche (18) wirkende Druckluft fest gegen das Laufende gepresst wird.

Claims (1)

  1. 2. Druckluftwaffe nach Anspruch 1 mit einem zum Zurückziehen der Kompressionshulse dienenden und diese mittel-oder unmittelbar in ihrer Verschlussstellung sichernden Spannhebel, dadurch gekennzeichnet, dass das Axialspiel in der Verbindung des Spannhebels (3) mit der Kompressionshülse (7) vorgesehen ist.
    3. Druckluftwaffe nach Anspruch 2, bei der der Spannhebel um eine quer zur Seelenachse verlaufende Achse schwenkbar gelagert und über eine an ihm angelenkte Zugstange mit der Kompressionhülse verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange (5) mit Spiel in eine Aussparung (6) der Kompressionshülse (7) eingreift.
    4. Druckluftwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einer Sicherung, mit der die Abzugsvorrichtung während der Bewegung des Spannhebels zum Spannen der Waffe gesichert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die den Drücker (31) der Abzugsvorrichtung sichernde Bewegung von jener Bewegungsphase des Spannhebels (3) abgeleitet ist, die der Überwindung des Axialspieles dient.
AT962960A 1959-12-31 1960-12-23 Druckluftwaffe AT229763B (de)

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DE229763T 1959-12-31

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AT229763B true AT229763B (de) 1963-10-10

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AT962960A AT229763B (de) 1959-12-31 1960-12-23 Druckluftwaffe

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