DE836309C - Luftpistole oder Luftgewehr - Google Patents

Luftpistole oder Luftgewehr

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DE836309C
DE836309C DEL140A DEL0000140A DE836309C DE 836309 C DE836309 C DE 836309C DE L140 A DEL140 A DE L140A DE L0000140 A DEL0000140 A DE L0000140A DE 836309 C DE836309 C DE 836309C
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DE
Germany
Prior art keywords
air
barrel
shaft part
barrel housing
piston
Prior art date
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Expired
Application number
DEL140A
Other languages
English (en)
Inventor
Andrew Lawrence
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STEPHEN EDWIN LASZLO
Original Assignee
STEPHEN EDWIN LASZLO
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Filing date
Publication date
Application filed by STEPHEN EDWIN LASZLO filed Critical STEPHEN EDWIN LASZLO
Application granted granted Critical
Publication of DE836309C publication Critical patent/DE836309C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/60Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas
    • F41B11/64Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot
    • F41B11/642Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot the piston being spring operated
    • F41B11/646Arrangements for putting the spring under tension
    • F41B11/647Arrangements for putting the spring under tension by a rocker lever

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Luftpistole oder Luftgewehr 1)ie l#"rtindung bezieht sich auf Luftpistolen oder I_ufteN\-elire, wie sie insbesondere für Sportzwecke Vei-Wrndet werden.
  • Es ist bei diesen Luftpistolen bzw. Luftgewehren bekannt. <las den Luftkolben enthaltende, Luftgeliätise gegenüber dem Schaftteil ausschenkbar anzuordnen, uni durch das Ausschwenken über einen Lenker den unter Federwirkung stehenden Luftkolben in die Sliannlage zu bringen. Die bekannten Bauarte-ii haben jedoch dien Nachteil, daß das Spannen der Kolbenfeder erhebliche Kraft erfordert, \vcil besonders ini letzten Teil der Spannbewegung der Lenker meist ziemlich quer zum Lauf des Ge@ve'hrs und damit zur Bewegungsbahn des Luftkoll>ens liegt und daher die für das Spannten aufgewendete Kraft nur mit einer kleinen Komponente auf denLuftkolbenselbstwirkt. Dadurch ergibt sich andererseits auch ein unerwünschtes Ecken und Klemmen des hakenförmigen Teils, der, in einer Führung arbeitend, die Spannkraft auf den Luftkolben iil>erträgt.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe, das Spannen des Luftkolbens mit geringstmögliche.r Anstrengung vorzunehmen, so daß damit stärkere Kolbenfedern als bisher angewendet werden können, wodurch das Gescholi einen stärkeren Antrieb erhält. Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck das Laufgehäuse am vorderen Ende d'es Schaftteils angelenkt, und ein unter dem Laufgehäuse angeordneter Lenker, der beim Atiseinanderschwenken von Laufgehäuse und Schaftteil den im Laufgehäuse gleitend gelagerten Spannbaken für den Luftkolben in d'ie Spannlage zieht, greift am Schaftteil hinter dem Anlenkzapfen des Laufgehäuses mittels eines Gelenkzapfens an und erstreckt sich in der Schließlage von Laufgehäuse und Schaftteil von diesem Gelenkzapfen aus nach rückwärts. Diese Gestaltung hat zur Folge, daß der Lenker während der Schwenkbewegung zwischen Laufgehäuse und Schaftbeil seine Zugwirkung im wesentlichen in Richtung der Bewegungsbahn des Luftkolbens ausübt. Die Anordnung wird dabei zweckmäßig so getroffen, daß beim Ausschwenken des Laufgehäuses gegenüber dem Schaftteil um den Anlenkzapfen zum Spannen der Kolbenfeder die Klauen des Spannhakens sowie der Lenker selbst und seine Gelenkzapfen praktisch in einer Linie liegen. Dadurch werden ein Kanten dies Spannhakens uiid ein Klemmen desselben in seiner Gleitführung vermieden, so daß diie Spannvorrichtung mit geringem Widerstand arbeitet.
  • «"eitere Einzelheiten der Erfindung ergebet sich ;ins der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht einer Luftpistole, tei:lweise im Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht ähnlich wie Fig. i der Pistole während des Spannvorganges, Fig. 3 eine Teilseitenansicht der Pistole zur Verdeutlichung der Verriegelung zwischen Laufgehäuse und Schaftteil, Fig. .1 einen Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 3, 1. ig. 5 einen Schnitt durch das Verschlußstück, Fig. 6 eine Einzelheit.
  • Die Pistole besteht aus dem Laufgehäuse io, dem Schaftteil 12, mit dem das Laufgehäuse durch einen Anlenkzapfen 14 schwenkbar verbunden ist, und dem Pis.tolerigriff 16.
  • Das Laufgehäuse io enthält den vorderen Laufteil 2o und nach hinten anschließend ein Rohr 22, dessen hinterer Teil den Luftzylinder 23 bildet. Inneehalb des Rohres 22 liegt der hintere Laufteil 2.t, der sich an den vorderen Laufteil 2o direkt anschließt. Auf den hinteren Laufteil 24 ist der Luftkolben 26 des Luftzylinders 23 verschiebbar aufgesteckt. Dieser Luftkolben 26 trägt eine sich nach @-orn erstreckende Hülse 28 mit einem Flansch 30 am vorderen Ende, der sich in dem Rohr 22 führt. Die Länge der Hülse 28 beträgt ungefähr die Hälfte der Länge des Rohres 22. Vorzugsweise sind Luftkolben 26 und Hülse 28 zwei gesonderte Teile, die etwas locker miteinander verbunden sind, damfit der 1_tiftkoll>en ohne Behinderung durch die im Rohr mittels des Flansches 30 geführte Hülse innerhalb des Zylinders 23 gleiten kann, so daß ein Klemmen \ermie<ieii wird. Zu diesem Zweck kann die, Hülse 28 gemäß Fig. 6 mit dem Luftkolben 26 durch einen nach innen eingebördelten Flansch 27 verbunden sein, der in eine entsprechende Nut 29 des Kolbens cinfaßt. Innerhalb der Hülse 28 liegt eine auf den hinteren Laufteil 24 aufgesteckte starke Schraubenfeder 32, deren Enden sich gegen den Luftkolben 26 und das hintere Ende des vorderen Laufteils 20 legen. Der Luftkolben 26 hat eine Nut 35, die in einer weiter unten erläuterten Weise als Verriegelungsnut dient. Weitere Nuten des Kolbens 26 können für Ringdichtungen vorgesehen sein.
  • In das hintere Ende des Rohres 22 ist ein, Verschlußstück 38 eingesetzt, durch das der hintere Laufteil 24 mit eitwas Spiel hindurchgeht, so daß Luft aus dem Zylinder 23 in den Laufteil 24 gelangen kann. Auf das Versdhlußstück 38 i.st eine Kappe 4o aufgeschraubt, die in ihrer Mitte ein Loch 42 hat, durch das die Geschosse in den hinteren Laufteil 24 eingeschoben werden können. Ein Geschoß ist in Fig. i im hinteren Ende des Laufbeils 24 angedeutet. Am Verschlußstück 38, gegebenenfalls auch an der Kappe 40, ist mittels Zapfens 43 eine schwenkbare Schließplatte 45 angebracht, die sich in der Schließlage gegen das Verschlußstück 38 anlegt. Zwecks besserer Dichtung kann ein Packungsring 46 zwischengeschaltet sein. Die Schließplatte hat eine Bdhrung .t7, die in der einen Schwenkstellung (Offenstellung) mit dem hinteren Ende des Laufbeils 24 fluchtet. Die andere Schwenkstellung (Schließstellung) der Pla.tte45 wird durch Drehen der Kappe 40 erhalten, indem diese von der Kappe 4o durch eine. Feder 52 mitgenommen wird, die mit einem Ende. an der Schließplatte 45 befestigt ist und mit ihrer freien Windung unter Reibung gegen den inneren Umfang der Kappe 40 anliegt. Durch Hinundherdrehen der Kappe 40 wird mithin die Schließplatte 45 in die Offen- oder Schließstellung geschwenkt.
  • Die Abzugseinrichtung umfaßt einen Drücker 55 und einen Abzugshebel 57, der mit Zapfen 59 am Laufgehäuse io angelenkt ist und mit einer Nase 61 in die Nut 35 des Luftkolbens 26 einrasten kann, um diesen bei gespannter Feder 32 zu halten. Der .Abzugshebel 57 steht unter Wirkung einer Feder 63 auf einer Querplatte 66 am Laufgehäuse, wodurch er im Eingriff mit der Nut 35 gehalten wird. Da der Druck der Feder 32 in der Spannlage stark ist, würde auch ein erheblicher Druck auf den Drücker 55 erforderlich sein, uni den Schuß auszulösen. Um ein leichtes Abziehen zu ermöglichen, ist ein Zwischenhebel 65 vorgesehen, der mittels Zapfen 67 am Schaftteil 12 schwenkbar und infolge des Langlochs 69 auch etwas verschiebbar angebracht ist. Der Abzugshebel 57 hat einen Fis>ger 71, gegen den sich der Zwischenhebel 65 legt. Eine starke Abzugsfeder 73 w-i@rkt auf den Zwischenhebel 65 so ein, daß sie diesen um den Zapfen 67 zu drehen sucht, wodurch der Zwischenhebel gegen den Finger 71 drückt und damit den Abzugslliebel 57 schwenkt. In der Spannlage der Abzugseinrichtung ist der Zw,isclienhebel 65 an der Drehung um seinen Zapfen 67 gehindert, indem seine Nase 75 gegen einen Anschlag, und zwar die schon erwähnte Querplatte 66, anliegt. In dieser Stellung befindet sich der Zwischenhebel, wie Fi:g. i zeigt, nach vorn gescholten in dichter Anlage am Drücker 55. Ein leichter Fingerdruck auf den Drücker 55 genügt, um den Zwischenhebel 65
    nach riickw-"irts zii schielten, wobei er von der Quer-
    platte66 freikommt und unter `'Wirkung der Feder 73
    eine Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn aus-
    führt. Damit kann der Zwischenhebel 65 auf den
    Finger 71 mittels der @l>zugsfeder 73 einwirken und
    den .\l)zugsliel>el ;7 auslösen. Der Luftkolben 26
    wird freigegeben.
    Nacli dein Abgleiten des Zwischenhebels 65 von
    der Querplatte 66 trifft er gegen einen Stift 77. Ein
    Kurvenstück 7 9 am Zwischenhebel 65 bewirkt dabei
    ein Wiedervorschiebeii desselben in seine Ausgangs-
    lage, so daß beim \\'iederladen der Pistole die
    Nase 75 unter die Querplatte 66 zu liegen kommt;
    was weiter unten näher beschrieben wird.
    "Zum Spannett der Feder 32 des Luftkolbens 26
    ist ein Spaninhakeii 8o im Laufgehäuse- io gleitend
    gelagert (Fig. 2), der durch einen Schlitz 82 im
    IZoli-r 22 durchgreift und hinter den Flansch 30 der
    Hülse 28 faßt, die am Luftkolben 26 sitzt. Der
    Spannhaken So hat Klauen 84, die sich bogenförmig
    zur Führung gegen den inneren Umfang des Rohres
    22 und gegen den Flansch 30 -legen. Mittels eines
    t;eleirkzapfens 87 ist am Spannhaken 8o ein Lenker
    S8 angeschlossen, dessen anderes Ende mit einem
    weiteren (;elenlczal)feii cgo am Schaftteil 12, und
    zwar wesentlich hinter dein Anlenkzapfen 14 des
    1_aufgehäuses am Schaftteil, angreift. Durch Ab-
    schwenken des 1_aufgehäuses io vom Schaftteil 12
    zieht der Lenker 88 den Spannhaken 8o und damit
    den l.uftkollieii 26 unter Zusammendrücken der
    hollmifeder 32 in die Spannlage, die durch Ein-
    -reifen der Nase 61 in die Nut 35 des Luftkolbens
    26 gesichert wird. Das Laufgehäuse io wird dann
    wieder zuriickgeschwenkt. Die Anordnung der
    Klau en 84 des Spannhakens 8o, des hinteren Ge-
    leiikz:il>fens 87, des Lenkers 88 und des vorderen
    (jcleiilczal)feiis 9o ist so getroffen, daß das Lauf-
    gehä us.c to um etwa 13o° vom Schaftteil abge-
    schwenkt werden kann und dabei diie Teile 84, 87,
    88 und oo beim Schwenken praktisch in einer Linie
    liegen. Dadurch wird ein Klemmen des Spann-
    hakens So in seiner Führung im Laufgehäuse io
    vermieden, und ferner kann die Kolbenfeder 32 mit
    geringer Kraft gespannt werden, weil die Hebel-
    übersetzLiiig groß ist und im letzten Teil der Spann-
    he@v(@gung ini wesrlitliclien die volle Zugkraft des
    1_enkers 88 zur Spannung dient und nicht nur eine
    mehr oder ivritiger kleistere Kraftkomponente. Dies
    ist atis lig. = c#rsiclitlicli, denn je mehr das Lauf-
    in voni Schaftteil 12 abgeschwenkt wird,
    uni so mehr kommt der Lenker 88 in eine zum
    Kolbenweg parallele Lage. Damit ist also das
    Spannen der Pistole leicht ausführbar, selbst wenn
    die K (rlltenfrder 32 ziemlich stark gewählt wird.
    Zum Zusammenhalten von Laufgehäuse to und
    Schaftteil 12 dient eine Verriegelung. Ein seitlich
    am Schaftteil 12 gleiteiitl'rnelagerter Riegel ioo hat
    (#iite Nase tot, die in eine Rast io4 am Laufgehäuse
    to eingreift. Die Rast io4befindet sich zweckmäßig
    an der Querplatte 60, die zu diesem Zweck U-förmig
    gestaltet ist. 1)er Riegel ioo ist mit zwei Schlitzen
    roh, ro8 versehen. mit (leiten er auf den Zapfen67,9o
    gelagert ist, die gleichzeitig als Zapfen für den
    Zwischenhebel 65 und den Lenker 88 dienen. Eine Feder r io im Schlitz io8 drückt den Riegel ioo normalerweise in die Verriegelungslage. Ein Knopf i i2 (Fig. 4) am Riegel ioo ragt durch einen Schlitz am Schaftteil 12 nach außen und dient zur Verschiebung des Riegels ioo von Hand entgegen der @L'irkung der Feder iio. Um eine gleichmäßige Verriegelungskraft zu erha;l'ten, ist sauf der anderem Seite des Schaftteils eine zweifiter Riegel ioo° gleicher Ausbildung vorgesehen. Beide Riegel werden durch eine sich seitwärts am Riegel ioo° erstreckende Zunge 115 miteinander gekuppelt, diie mit etwas Spiel in eine Nut 116 im Riegel ioo ein faßt.
  • Der Pistolengriff 16 ist in seinem hinteren, oberen Teil mit einem Gummikissen 12o ausgestattet, gegen das sich das Laufgehäuse io bei geschlossener Pistole hinten anlegt. Dieses Kissen wirkt dämpfend auf den Rückstoß beim Abschuß der Pistole.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: In Fig. i ist die Pistole geladen. Ein Zug am Drücker 55 verschiebt den Zwisehenhebe165, der von seinem Anschlag 66 abgleitet, wodurch mittels der Feder 73 der Abzugshebel 65 verschwerikt und der Luftkolben 26 frei wird. Die Kolbenfeder 32 entspannt sich, schiebt den Kolben 26 nach rückwärts und verdichtet damit die Luft im Zylinder 23. Das Verschlußstück 38 ist durch entsprechendes Verschwenken der Kappe 4o mit der Schließplatte 45 geschlossen, die Druckluft gelangt daher durch den Raum zwischen Verschlußstück 38 und Laufteil 24 in den letzteren und treibt das eingesetzte Greschoß heraus.
  • Zum Wiederladen der Pistole wird mittels des Knopfes 112 die Verriegelung ioo, ioo° gelöst, das hintere Ende des Laufg häuses io mit einer Hand, der Griff 16 mit der anderen Hand erfaßt und das Laufgehäuse um den Anlenkzapfen 14 vom Schaftteil 12 abgeschwenkt. Dabei zieht der Lenker 88 den 1-uftkolbeii 26 unter Zusammendrücken der Feder 32 wieder in die Ladestellung, der Abzugshebel 65 rastet wieder in die 'Nut 35 des. Kolbens 26 ein,. Hiernach wird das Laufgehäuse io wieder zurückgeschwenkt. Beim Abziehen der Pistole war der Zwischenhebel 65 von seinem Anschlag 66 abgekommen, durch die Feder 73 nach oben geschwenkt und gegen den Stift 77 gestoßen, der ihn mittels des Kurvenstücks 79 nach vorn gedrückt hat. Wenn daher jetzt das Laufgehäuse wieder an den Schaftteil angeschwenkt wird, ist der Zwischenhebel 65 in seiner vorderen Lage, und der Anschlag 66 trifft gegen die Nase 75, so daß .im 'letzten Teil des Zurückschwenkens des Laufgehäuses der Zwisehenliebel nach unten gedrückt wird, wodurch sich die Feder 73 wieder spannt. Schließlich rastet die Verriegelung ioo, ioo° selbsttätig ein.
  • Um ein neues Gesdioß in den Laufteil 24 einzuführen, -,wird die Kappe 4o gedreht, wodurch sich die Schließplatte 45 in die in Fig. 5 gezeichnete Stellung bewegt, bei der die Bdhrung 47 mit dem Laufende fluchtet. Nach Einschieben dies Geschosses wi,r(l der Verschluß durch Zurückdrehen der Kappe 4o wieder verschlossen. Die Pistole ist wieder geladen. Ein besonderer Vorteil der Abzugseinrichtung besteht darin, daß sich der Schütze im Abziehen üben kann, ohne die Pistole richtig zu laden. Die als Anschlag dienende Querplatte 66 drückt nämlich den Zwischenhebel 65 nach unten in seine Spannlage schon dann, wenn das Laufgehäuse io nur so weit, d. lt. geringfügig, vom Schaftteil 12 abgeschwenkt wird, daß der Luftkolben 26 noch nicht vom Abzugshebel 57 gefangen wird. Der Abzug ist dann ohne Spannen der Kolbenfeder 32 gespannt, und beim Abziehen kommt die Nase 75 des Zwischenhebels 65 genau wie beim richtigen Laden der Pistole vom Anschlag 66 frei, so daß ein Knacken vernehmbar ist, wenn der Zwnisc'lienihel>el65 gegen den Stift 77 anschlägt. Der Abzugshebel 57 wird dabei ebenfalls bewegt, ohne daß er aber den Luftkolben freizugeben braucht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Luftpistole oder Luftgewehr mit einem den Luftkolben enthaltencleii Laufgehäuse, das gegenüber dem Schaftteil ausschwenkbar ist, um den unter Federwirkung stehenden Luftkolben in die Spannlage zu bringen, dadurch geken-uzeichuet, claß <las Laufgehäuse (io) am vorderen Ende des Schaftteils (12) angelenkt ist und ein unter (lern l.atifgeh<iuse angeordneter Lenker (88), der beim Auseinanderschwenken von Laufgebäue und Schaftteil den im Laufgehäuse gleitend gelagerten Spannhakeil (8o) für den Luftkolben (26) in die Spannlage zieht, am Schaftteil hinter dem Anlenkzapfen (14) des Laufgehäuses mittels Gelenkzapfens (9o) angreift und sich in der Schließlage von Laufgehäuse und Schaftteil von diesem Gelenkzapfen aus nach rückwärts erstreckt.
  2. 2. Luftpistole nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß beim Ausschwenken des Laufgehäuses (io) gegenüber dem Schaftteil (12) um den Anlenkzapfen (14) zum Spannen der Kolbenfeder (32) die Klauen (84) des Spannhakens (8o), der (hinteren Gelenkzapfen (87), der Lenker (88) und der vorderen Gelenkzapfen (9o) praktisch in einer Linie liegen.
  3. 3. Luftpistole nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichilet, daß der Druckzylinder (23) hinten durch ein Verschlußstück (38) abge-schlossen ist, in dessen Bohrung das hintere Ende des Laufes mit Spiel reicht.
  4. 4. Luftpistole nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Verschlußstück (38) eine drehbare Kappe (4o) aufgesetzt isst uiid das Verschlußstück eine schwenkbare Schließplatte (45) trägt, deren Bohrung in der einen Schwenkstellung mit dem hinteren Laufteil (24) fluchtet, während sie in der anderen Schwenkstellung den Verschluß des hinteren Laufteils bewirkt, wobei die Schließplatte durch Drehen der Kappe geschwenkt wird.
  5. 5. Luftpistole nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließplatte (45) duxeh eine Feder (52) von der Kappe (4o) bei deren Drehung mitgenommen wird, wobei in der Schließstellung die Schließplatte von der Kappe gleichzeitig gegen das Verschlußstück (38) angepreßt wird.
  6. 6. Luftpistole nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine das Laufgehäuse (io) und -den Schafttei',1 (12) zusammenhaltende Verriegelung, die aus einem Paar federnder Riegel (Ioo, ioo°) am Sehaftteil besteht, deren Nasen (10a) in Rasten (1o4) am Laufgehäuse eingreifen, wobei eine Kupplung beider Riegel mit Spiel vorgesehen ist, beispielsweise mittels einer Zunge (i15).
  7. 7. Luftpistole nach.Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch einen Abzugshebel (57), der unter Federwirkung in den Luftkolben (26) einrastet, ferner durch einen Drücker (55), der über einen federbelasteten Zwischenhebel (65) auf den Abzugshebel einwirkt, derart, daß beim Abziehen des Drückers der Zwischenhebel verschoben wird, bis er von einem Anschlag abglleitet, worauf die Abzugsfeder (73) seine Schwenkung und damit die Auslösung des Abzugshebels bewirkt. B. Luftpistole nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenhebel (65) mixt eitlem Langloch (69) auf einem Zapfen (67) .im Schaftteil (12) gelagert ist. g. Luftpistole nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß dhr Zwischenhebel (65) beim Zuriickschwenken des Laufgehäuses (io) an den Schaftteil (12) durch einen Anschlag (66) in seine Ausgangsstellung zurückgedrückt wird, nachdem er nach Abziehen, beispielsweise durch einen Stift (77), der auf ein Kurvenstück (79) am Zwischenhebel einwirkt, zurückgeschoben ist. io. Luftpistole nach :luspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstangenhülse (28) mit Spiel mit dem Luftkolben (26) verbunden ist (Fig. 6). i i. Luftpistole nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaftteil (12) einen Griff (16) hat, in dessen hinterem, oberem Teil ein Kissen (i2o) vorgesehen ist, gegen das sich das Laufgehäuse (io) hinten anlegt. 12. Luftpistole nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (66) den Zwischenhebel (65) in die Spannlage schwenkt, wenn das Laufgehäuse (io) so weit vom Schaftteil (12) abgeschwenkt wird, daß der Luftkolben (26) noch nicht vom Abzugshebel (57) gefangen ist.
DEL140A 1946-02-28 1949-10-25 Luftpistole oder Luftgewehr Expired DE836309C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US836309XA 1946-02-28 1946-02-28

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Publication Number Publication Date
DE836309C true DE836309C (de) 1952-04-10

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ID=22179648

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DEL140A Expired DE836309C (de) 1946-02-28 1949-10-25 Luftpistole oder Luftgewehr

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