AT22614B - Zündholzschachtel. - Google Patents

Zündholzschachtel.

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Ernst August Gerken
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Ernst August Gerken
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Description


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  Zündholzschachtel. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine   Zündholzschachtel mit   in einer Hülse verschiebbarem Schubkasten und bezweckt, die leichte Abtrennung eines oder auch beider Endstücke des Schubkastens zu ermöglichen, um auf diese Weise die Anwendung der bekannten tragbaren Zündholzbehälter zu erleichtern, in welche die   Zündholzschachteln   so eingesetzt werden, dass die Hülsen von dem Behälter festgehalten werden, während die Zündhölzer mit ihren Enden an der Hülse herausragen. 



   Fig. 1 und 2 sind rechtwinklig zueinander stehende, senkrechte Schnitte durch eine, auf einem   Zündholzständer   aufgesetzte   Zündholzschachtel.   Fig. 3 veranschaulicht die   Kröpfung   des einen Schubkastenendes, welches über die Hülse herausragt. Fig. 4 und   ri   sind eine Seiten-und eine Rückansicht eines Schubkastens einer Zündholzschachtel, welche der vorliegenden Erfindung entspricht. Fig. 6 veranschaulicht den Bodenteil des Schubkastens mit den Trennungsrissen. Fig. 7 veranschaulicht einen abgewickelten Seitenwandteil eines Schubkastens gemäss vorliegender Erfindung. Die Fig. 8-14 veranschaulichen weitere Ausbildungen der Erfindung. 



   Bei dem in Fig. 1-7 dargestellten Ausführungsbeispiel der Zündholzschachtel besitzt der Schubkasten derselben zwei Sätze von Trennungsrissen, einen an jedem Ende des Schubkastens. Der Bodenteil a ist mit Trennungsrissen b versehen, welche sich über die ganze Breite des Bodenteiles erstrecken und sich zweckmässig in solchem Abstande von den Enden befinden, dass die Länge des zu entfernenden Endstückes ungefähr der Höhe des   Fussstückos   c eines gewöhnlichen Zündholzständers entspricht. Die Seitenwände e des   Schubkastens sind mit Trennungsrissen f, f versel16n, welche sich in demselben Ab-   stande von den Endkanten des Schubkastens befinden, wie die Trennungsrisse b von den Endkanten des Bodenstückes.

   Die Trennungsrisse   b   und f sind in dem Wandmaterial welches zweckmässig in der üblichen Weise aus Holzspänen besteht, eingekerbt, während das   Wand material   noch feucht ist. Die Trennungsrisse f der Seitenwände erstrecken   sieh   nicht über die ganze Breite der Wand, sondern halten sich in einigem Abstande von einer der   Kanten y,   und zwar derjenigen, welche in dem fertigen Schubkasten dem Bodenstück zugekehrt ist. Dieses hat den Zweck, die für die Hin und Herschiebung des Schubkastens in der Hül h bei gewöhnlichem Gebrauch erforderliche Steifigkeit zu sichern. 



   Der zur Bildung der Seitenwand des Schubkastens erforderliche Streifen (vgl. Fig. 7) setzt sich wie üblich aus fünf Teilen el, e2, e3, e4,   g5   zusammen, von welchen die   Teile el,   und e5 zur Bildung der Vorder-und Rückwand und die Teile e2 und   e4   zur Bildung der
Seitenwände bestimmt sind, welche letzteren mit den oben erwähnten Trennungsrissen f versehen sind. 



   Einfache Trennungsrisse würden indessen im allgemeinen nicht hinreichend sein, um eine leichte Köpfung des Schubkastens an den durch diese Trennungsrisse bezeichneten 
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   rissen/oder vorher   oder nachher hergestellt werden können. Die Einkerbungen k dienen zu gleicher Zeit dazu, bei der    Herstellung, der, Schubkasten anzuzeigen,   welche Kante des die Seitenwand bildenden Streifens die Oberkante ist. 



   Sobald der Schubkasten in der üblichen Weise hergestellt ist, bedeckt das   Einfass-   papier die Einkerbungen k und die   Trenn'uhgsrisse f ;   auch die Einkerbungen b in dem Bodenteil c sind durch das Papier   l   bedeckt, so dass der Schubkasten äusserlich kaum von einem der bekannten Schubkasten von   Zündholzschachteln   unterschieden werden kann. 



   Wenn aber eine   Zündholzschachtel   auf einen   Zündholzständer   gesetzt wird, und das eine oder das andere Ende des Schubkastens aus der Hülse h herausragt, so kann das letztere'leicht ohne Zuhilfenahme eines Messers oder sonstigen Werkzeuges abgetrennt werden. Zu diesem Zwecke reisst man zunächst das Papier an den die Einkerbungen k bedeckenden Stellen ein und legt dann den oberen   Schubkastentei !   in der in Fig. 3 in punktierten Linien veranschaulichten Weise um, indem man die Wände entlang den Trennungrissen f, b durchreisst. Die Anwesenheit der Zündhölzer in der Schachtel ist hiebei in keiner Weise hinderlich. 



   Bei den   beschriebenen Zündholzschachteln   tritt oft der Übelstand auf, dass die einzelnen Teile in der Maschine, wo sie geklebt bezw. geschachtelt werden, nicht in derselben Ebene bleiben, oder dass die Ränder dieser Teile sich selbst nach dem Kleben nicht in derselben Linie, d. h. im gleichen Abstande vom Boden befinden. So klein auch die Ab- weichung von der richtigen Lage ist, kann sie doch beim Einschieben der gefüllten Schub- kasten in die Schachteln Schwierigkeiten im Gefolge haben. 



   Um diesem Übelstande abzuhelfen, werden in den Seitenteilen e die Einschnitte f (Fig. 8) derart angebracht, dass sie nicht parallel, sondern schräg zu den beiden Rändern el, e2 der Schachtel verlaufen. Die voneinander abzutrennenden Teile e3 und e4 stehen somit schräg übereinander, so dass bei beliebiger Schubrichtung des Schubkastens die beiden Teile beim Einschieben in die Schachtel stets aneinander gepresst werden und keinen
Widerstand beim Einschieben aufzuweisen haben. Diese schrägen Einschnitte f erstrecken sich nicht bis zum untersten Rande der Seitenwände ; ihre Verbindungslinie entspricht der in den Boden a eingedrückten Linie   b   (Fig. b).

   Die auf diese Weise hergestellten Schub- kasten haben infolgedessen nur eine   einzige Trennungslinie f, b, f   aufzuweisen, durch welche die Schubkasten in zwei symmetrische Teile geteilt wird, von denen der eine mit den   Zündhölzern   angefüllt, in der Schachtel verbleibt, wogegen der andere abgetrennt wird. Um die Trennung auszuführen, muss der Schubkasten bis zum Einschnitte b bezw. zum Punkte et herausgeschoben werden, worauf nach Köpfung der Schubkasten mit den
Zündhölzern wieder in die Schachtel hineingeschoben wird. 



   Bei der Verwendung von   Papy* four   die Herstellung der Schubkasten empfiehlt es sich, die Pappe an den Trennungslinie zu perforieren, um ein leichtes Köpfen zu ermög- lichen. Durch diese Anordnung ist es ermöglicht, die Schubkasten aus einem fortlaufenden
Streifen herzustellen, welcher der Länge nach an für das Abtrennen bestimmter Linien perforiert ist (Fig. 10). 



   Die auf diese Weise hergestellten Schubkasten können zwei durch Perforation hergestellte Trennungslinie   fol, fil   (Fig. 9 und 10) in gleichem Abstande von den Enden, oder auch nur eine solche Trennungslinie f2 (Fig. 11 und 12) in der Mitte aufweisen. 



   Die fortlaufenden Streifen (Fig. 10 bezw. 12) sind derart mit Eindrücken in Form von Teilstrichen versehen, dass der mittlere Teil den Boden a und die beiden Seitenteile e des Schubkastens bildet, wogegen die mit Einschnitten versehenen Ränder zur Bildung der Stirnwände und der Lappen für das Zusammenleimen des Schubkastens dienen (vgl. Fig. 10   und 13).   



   Statt durch Perforierung können die Trennungslinie auch durch eingedrückte   Falzen3, 3   hergestellt   sou   (Fig. 13 und 14). Auch durch derartige Falze ist ein leichtes Köpfen der Schubkasten ermöglicht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Zündholzschachtel   mit in einer Hülse geführtem Schubkasten, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen des Schubkastens quer zur Schubrichtung desselben Trennungs- risse aufweisen, indem durch Kerben, Einschnitte, Perforierung, Eindrücke, Falze oder dgl. geschwächte Stellen gebildet sind, welche die leichte Abtrennung eines oder mehrerer Teile von dem Schubkasten ermöglichen.

Claims (1)

  1. 2. Zundholzschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennungs- risse nahe den beiden Enden des Schubkastens vorgesehen sind, zum Zwecke, das beim Einsetzen der Schachtel in einen Zùndholzstfinder erforderliche Köpfen des Schubkastens entlang den Trennungsrissen bei beliebigem Einsetzen der Schachtel in den Ständer bewirken Zu können. <Desc/Clms Page number 3>
    8. Zündholzschachtel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennungsrisse die Bodenûäche des Schubkastens auf ihrer ganzen Breite durchsetzen, während die Trennungsrisse der Seitenwände sich nur von der Oberkante bis zu einem gewissen Abstande von der Bodenfläche erstrecken.
    4. Zündhòlzschachtel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennungsrisse der Seitenflächen an der Oberkante der letzteren in eine Auskerbung auslaufen, zum Zwecke der Erleichterung des Einreissens der Seitenwände an den Stellen der Trennungsrisse. dz Verfahren zur Herstellung der Zündholzschachtel gemäss Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Herstellung der Schachtel bestimmten Wandflächen mit Trennungsrissen versehen werden, und dass darauf diese Risse ganz oder teilweise von dem zum Zusammenfügen der Wandflächen dienenden Dockpapier überzogen werden.
    6. Zündholzschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände des Schubkastens mit schräge zu den oberen Rändern verlaufenden Einschnitten versehen sind.
    7. Für die Herstellung von Schubkasten nach Anspruch 1 ein Verfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubkasten aus einem fortlaufenden Pappstreifen hergestellt sind, welcher der Länge nach parallel zu den Seitenrändern perforiert oder gefalzt ist.
AT22614D 1904-10-27 1904-10-27 Zündholzschachtel. AT22614B (de)

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