DE829255C - Kappenschachtel und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Kappenschachtel und Verfahren zu ihrer Herstellung

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Publication number
DE829255C
DE829255C DEF2020A DEF0002020A DE829255C DE 829255 C DE829255 C DE 829255C DE F2020 A DEF2020 A DE F2020A DE F0002020 A DEF0002020 A DE F0002020A DE 829255 C DE829255 C DE 829255C
Authority
DE
Germany
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side walls
box
lid
collar
cap
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Expired
Application number
DEF2020A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Georg Fischer AG
Original Assignee
Georg Fischer AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Georg Fischer AG filed Critical Georg Fischer AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE829255C publication Critical patent/DE829255C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/64Lids
    • B65D5/66Hinged lids
    • B65D5/6697Separate lids attached to the container body by a hinge element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Kappenschachtel und Verfahren zu ihrer Herstellung die Erfindung betrifft eine Kappenschachtel und ein Verfahren zu ihrer Herstellung, wie sie z. 13. zur Verpackung von Zigaretten, Zigarren, Tabak, Konfekt usw. geeignet sind. Durch die Erfindung wird erteicht, baß cine Kappenschachtel nur aus zwei Teilen henstellbar ist, ohne daß ein Halsstreifen oder Rändelstreifen o. dgl. benötigt wird.
  • Hierdurch ergibt sich nicht nur eine wesentliche Materialeinsparung, sondern auch eine erliebliche Verkürzung der benötigten Arbeitszeit und Verringerung des faschinenl)edarfes. Da auch ein Halten des Deckels an dem Unterteil durch einen an der Rückwand übergeklebten Papierstreifen o. dgl. oder durch ein auf den Deckel und sehe Seiteiiwände aufgeklel>tes Cachierblatt vermieden wird. wodurch bisher die Gefahr eines leichten Abreißens des Deckels bestand, hat die nach dem neuen Verfhren hergestellte Kappenschachtel auch cine wesentlich erhöhte Haltbarkeit. Ein weitere \'orteil besteht in der Nföglichkeit einer unmittelbaren Bedruckung des Deckelzuschnitts (Bild I) von einer Seite her oder von beiden Seiten, was die Herstellung der verkaufsfertigen Schachtel eben falls erleichtert. Zur Herstellung der neuen Schachtel werden nur zwei Teile, ein Deckel zuschnitt und ein Unterteilzuschnitt henötigt und die bisher üblichen Halsstreifen und Rändelstreifen vermieden.
  • Alle diese sowie weitere Vorzüge werden ancli der Erfindung dadurch erreicht, daß aus Karton o. dgl. ein kastenartiger Unlterteiil und ein Deckelteil hergestellt wird, dessen Seitenwände etwa die gleiche Höhe wie die des Unterteils haben, alsdann die Seitenwände des Unterteils und/oder des Deckelteils an ihrer unteren Hälfte außen bzw. innen mit Leim bestrichen werden, darauf der Deckel auf den Unterteil diesen praktisch vollständig übergreifend aufgesetzt wird und drei der Seitenwände des Deckelteils etwa in der Mitte aufgeschnitten werden. Auf diese Weise wird eine neuartige Kappenschachtel : gebildet, die einen kastenartigen Unterteil mit der Höhe der fertigen Schachtel entsprechenden Seitenwänden aufweist.
  • Die Schachtel hat weiterhin einen die Seitenwände des Unterteils allseitig umfassenden Kragen*, der den aufklappbaren Deckel mit dem Unterteil verbindet. Diese Verbindung kann in beliebiger Weise ausgeführt sein. Eine bevorzugte Ausfnhrungsform besteht darin, daß der Kragen und Deckel aus einem Stück bestehen und der letztere um eine z. .B. angestauchte, gerillte Linie o. dgl. klappbar ist. Indessen ist es auch möglich, daß der Deckel oder Kragen an der einen Seite einen Fortsatz aufweist, der mit dem Unterteil bzw. Deckelteil verhunden ist, o. dgl. Wesentlich ist hierbei, daß der Unterteil Seitenwände in einer Höhe aufweist, die der Höhe der fertigen Schachtel etwa entspricht.
  • Eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. In dieser ist Bild 1 ein Deckelzuschnitt einer Kappenschachtel nach der Erfindung, Bild 2 der daraus hergestellte vorläufige Deckelteil, in schaubildlicher Darstellung, Bild 3 ein Unterteilzuschnitt nach der Erfindung, Bild 4 der daraus hergestellte Unterteil in schaulillicher Darstellung, Bild 5 ein lotrechter Querschnitt nach Zusammensetzung der in Bild 2 und 4 dargestellten Teile, Bild 6 eine fertige Kappenschachtel nach der Erwindung in schaubi Idlicher Danstellung.
  • In den Bildern ist a ein Kartonblatt o. dgl., aus dem der Deckelteil hergestellt werden soll. b, c, d, j sind Seitenstreifen an dem Teil a, die an den punktierten Linien um 90° umgebogen werden können und dann die Seitenwände des Deckels l>ilden. b', b", f' f" sind laschenartige Fortsätze an den Seitenteilen b bzw. f, die an den punktierten Stellen ebenfalls um 90° gegen die Seitenwände b, f umgeschlagen werden können. F ist eine sickenartige Rillung, Anstauchung o. dgl. (in der Zeichnung durch eine doppelte Strichelung angedeutet) etwa in der Mitte der Seitenwand f. g ist ein höchstens etwas kleineres Kartonblatt als das Blatt a, das nach Fertigstellung den Unterteil bildet. h, i, k, m sind Seitenteile an demUnterteil g, die an den punktierten Linien um 90° gegen den Unterteil g umgebogen werden können. Die Höhe der Seitenteile h, i, k, m ist ungefähr die gleiche wie die der Seitenteile b, c, d, f des Deckelteils a, deren Höhe der der fertigen Schachtel entspricht.
  • Zur Herstellung einer Kappenschachtel werden die Wände b, c, d, f um 90° gegen den Deckel a umgeschlagen. Die Laschen b', b", f', f" sind eben-# falls um 90° gegen die Seitenwände b, f umgelegen und mit den Schmalseiten c, d vorzugsweise durch Verleimen fest verbunden. Am Unterteil g werden die Seitenwände h, i, k, m ebenfalls um 90° gegen den Boden g nach oben umgeschlagen.
  • Alsdann werden die Seitenwände b, c, d, f an der Innenseite etwa bis zur Hälfte (von ihrem freien, in Bild 2 oben gelegenen Rand aus gerechnet) bzw. in Bild 2 oberhalb der Sicke F mit Leim oder sonstigem Klebstoff bestrichen, worauf der gesamte Deckelteil nach Bild 2, wie durch den Pfeil angedeutet, auf den in Bild 4 gezeigten kastenartigen Unterteil gestülpt wird.
  • Es können stattdessen oder außerdem auch die unteren Hälften der Seitenwände h, i, k, m außen bis etwa zur Hälfte mit Leim bestrichen sein. Diese Leimschicht ist in Bild 5 bei o, p angedeutet und läuft rings um die Schachtel herum; sie hält nunmehr auch die zunächst losen Wände h i k, nr fest zusammen.
  • Nachdem auf diese Weise zunächst eine (im Schnitt in Bild 5 dargestellte) allseitig geschlossene Schachtel hergestellt ist, werden nunmehr/die drei Seitenwände b, c, d durch einen etwa in ihrer Mitte geführten Längsschnitt parallel zum Boden von außen aufgeschnitten (in Bild 5 z. B. bei B sichtbar), so daß der Deckel a (vgl. Bild 6) um die Rillung, Anstauchung o. dgl. f nach oben aufgeklappt werden kann. Der Schnitt darf natürlich nicht auch durch die Seitenwände h, i, nt geführt werden, was gegebenenfalls durch vorher vorgesehene Einritzungen o. dgl. der Wände b, c, d erleichtert werden kann. Durch den Schnitt (vgl.
  • Bild 6) ist die Seitenwand d (und ebenso die Wände b, c) in zwei Teile getrennt, von denen je einer nunmehr zum Unterteil gehört und (zusammen mit der Wan.d J) einen den Unterteil umfassenden Kragen bildet, während der der Fläche a benachbarte Teil zum Deckel gehört. An Stelle der vorstehenden Ausführungsform, bei der Deckel und Kragen aus einem Stück bestehen, sind auch andere Ausgestaltungen der Erfindung möglich. Beispielsweise kann eine der Deckelseiten einen Fortsatz aufweisen, der durch einen den Unterteil allseitig umfassenden Kragen gehalten wird, vorzugsweise unter Verleimung des Fortsatzes mit dem Unterteil und/oder Kragen. Andererseits kann auch der Deckel ohne Fortsatz ausgebildet sein und eine Seite des Kragens einen Fortsatz nach oben haben, der mit einer Deckelwand z. B. durch Verleimung verbunden ist. Auch ineVerbindung einer Deckelwand mit dem Unterteil durch einen übergeklebten Streifen, ein Cachierblatt o. dgl. ist möglich, sofern erfindungsgemäß der Unterteil der Schachtel Seitenwände von etwa der Höhe der fertigen Schachtel und einen diese Seitenwände allseitig umfassenden Kragen aufweist, der mit dem Deckel in letzterem Fall durch einen Klebestreifen o. dgl. verbunden ist.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kappenschachtel, gekennzeichnet durch einen kastenartigen Unterteil mit der Höhe der fertigen Schachtel entsprechenden Seitenwänden.
  2. 2. Kappenschachtel nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen die Seitenwände des Unterteils in ihrer unteren Hälfte allseitig umfassenden Kragen, der den aufklappbaren Deckel mit dem Unterteil verbindet.
  3. 3. Kappenschachtel nach Anspruch I oder 2, ladurch gekennzeichnet, daß Kragen und aufklappbarer Deckel aus einem Stück bestehen.
  4. 4. Kappenschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem'kastenartigen Unterteil und ebensolchen Deckelteil mit etwa gleich hohen, über die Wände der Unterteile praktisch vollständig übergreifenden Seitenwänden besteht, die über einen Teil ihrer Höhe miteinander verleimt sind, wobei drei der Seitenwände des Deckels im nicht verleimten Teil auseinandergeschnitten sind.
  5. 5. Kappeuschaclitel nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seitenwand des Kragens oder Deckels einen Fortsatz aufweist, der mit dem Deckel bzw. Kragen verhunden ist.
  6. 6. Kappenschachtel nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Deckel wie der Kragen ringsum jeweils gleich hohe Seitenwände haben und eine Seitenwand des Deckels und des Kragens durch einen übergeklebten Streifen, ein Cachierblatt o. dgl. miteinander verbunden sind.
  7. 7. Kappenschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen die Seitenwände des Unterteils zusammenhält und vorzugsweise mit diesem verleimt ist.
  8. 8. Verfahren zur Herstellung von Kappenschachteln nach einem der Ansprüche 1, 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß aus Karton o. dgl. ein kasteniartiger Unterteilt und ein I)eckelteil hergestellt wird, dessen Seitenwände etwa die gleiche Höhe wie die des Unterteils haben, alsdann die Seitenwände des Unterteils und/oder des Deckelteils an ihrer unteren Hälfte außen bzw. innen mit Leim bestrichen werden, darauf der Deckel auf den Unterteil, diesen praktisch vollständig übergreifend, aufgesetzt wird und drei der Seitenwände des Deckelteils etwa in der Mitte aufgeschnitten werden.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß drei ruder Seitenwände des Deckelt, eils etwa in der Mitte eingeritzt werden, während die vierte Seite, vorzugsweise eine Längsseite, auf der Innenseite mit einer angestauchten Sicke, Falzung, Rillung o. dgl. versehen wird.
DEF2020A 1950-07-02 1950-07-02 Kappenschachtel und Verfahren zu ihrer Herstellung Expired DE829255C (de)

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DEF2020A DE829255C (de) 1950-07-02 1950-07-02 Kappenschachtel und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE829255C true DE829255C (de) 1952-01-24

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DE (1) DE829255C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103119B (de) * 1958-07-17 1961-03-23 Konink Vereenigde Tabaksindust Verfahren zur Herstellung einer Dose aus Karton, Pappe od. dgl.
US3520466A (en) * 1964-08-28 1970-07-14 Us Plywood Champ Papers Inc Reclosable carton
FR2493808A1 (fr) * 1980-11-12 1982-05-14 Europa Carton Ag Etui a coiffe

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103119B (de) * 1958-07-17 1961-03-23 Konink Vereenigde Tabaksindust Verfahren zur Herstellung einer Dose aus Karton, Pappe od. dgl.
US3520466A (en) * 1964-08-28 1970-07-14 Us Plywood Champ Papers Inc Reclosable carton
FR2493808A1 (fr) * 1980-11-12 1982-05-14 Europa Carton Ag Etui a coiffe

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