AT225717B - Verfahren zur Herstellung von neuen Thiophosphorsäureestern oder Phosphonsäureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Thiophosphorsäureestern oder Phosphonsäureestern

Info

Publication number
AT225717B
AT225717B AT778760A AT778760A AT225717B AT 225717 B AT225717 B AT 225717B AT 778760 A AT778760 A AT 778760A AT 778760 A AT778760 A AT 778760A AT 225717 B AT225717 B AT 225717B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
formula
general formula
desc
page number
Prior art date
Application number
AT778760A
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Dr Malz
Engelbert Dr Kuehle
H C Dr E H Dr H C Otto D Bayer
Original Assignee
Bayer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer Ag filed Critical Bayer Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT225717B publication Critical patent/AT225717B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Herstellung von neuen Thiophosphorsäureestern oder Phosphonsäureestern 
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von neuen Thiophosphorsäureestern oder Phosphonsäureestern der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in welcher R,   R'und R"für   aliphatische oder aromatische, gegebenenfalls auch substituierte Kohlenwasserstoffreste stehen, X ein Halogen-, gegebenenfalls substituierter Amino-, Äther- oder Thioäther-Rest oder ein weiterer Rest 
 EMI1.2 
 ist, n für Null oder 1 steht und Y für den Fall n = Null Sauerstoff, für den Fall n = 1 Sauerstoff oder Schwefel bedeutet. 



   Das Verfahren zur Herstellung dieser neuen Verbindungen besteht darin, dass erfindungsgemäss Isocyanidmono-oder-dihalogenide der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 in der R und X obige Bedeutung haben und Hal für ein Halogen steht, mit Thiol- bzw. Thionothiolphosphorsäuren der allgemeinen Formel 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 oder deren Salzen, oder mit Phosphorigsäureestern der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 umgesetzt werden, in welchen Formeln R', R"und Y die zu Formel (I) gegebene Bedeutung aufweisen. 



   Die Herstellung von Isocyaniddichloriden der allgemeinen Formel 
 EMI2.3 
 in welcher R die obige Bedeutung hat, ist bekannt. 



   Die beiden Halogenatome dieser Verbindungsklasse sind chemisch sehr reaktionsfähig. Sie reagieren im Sinne der Erfindung mit   Thionothiol- bzw.   Thiolphosphaten nach folgendem'Reaktionsschema   :   
 EMI2.4 
 Me = Alkali- bzw. Ammonium-Ion. 



   Bei dieser Umsetzung bedient man sich zweckmässigerweise der Alkali- oder Ammoniumsalze der Thiol- bzw. Thionothiolphosphorsäure, die vornehmlich unter Verwendung inerter   Lösungs- oder Verdün-   nungsmittel mit den Isocyanidhalogeniden zur Reaktion gebracht werden. Auch die freien Säuren können Verwendung finden, wobei sich der Zusatz von Säurebindemitteln, wie z. B. tert. Aminen, empfiehlt. 



  Zur Beschleunigung des Reaktionsablaufes ist es zweckmässig, bei mässig erhöhten Temperaturen - etwa   40-80 C-zu   arbeiten. 



   Bei Verwendung von Phosphorigsäureestern verläuft die Reaktion mit Isocyanidchloriden im Sinne einer Arbusow-Umlagerung nach folgender Gleichung : 
 EMI2.5 
 
Zusätze von Lösungsmitteln oder Verdünnungsmitteln sind dabei im allgemeinen nicht erforderlich. 



  Es genügt meist, die Reaktionsteilnehmer zu mischen und auf mässig erhöhte Temperaturen-etwa   50-100 C-zu   bringen, wobei die Reaktion glatt abläuft. Inerte Lösungsmittel können manchmal zur besseren Steuerung der Reaktion nützlich sein. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



     An Stelle der Isocyaniddihalogenide   können nun auch solche Derivate dieser Verbindungsklasse für die hier beschriebenen Reaktionen verwendet werden, bei denen bereits ein Halogenatom durch Umsetzung mit geeigneten Reaktionskomponenten substituiert ist. Es sind dies solche Derivate, die mit äquimolekularen Mengen von Aminen, Alkoholaten oder Mercaptiden umgesetzt wurden. 



   Nach einer Abänderung des erfindungsgemässen Verfahrens können die neuen Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 in der R und X'die in Formel   (Ia)   und Hal die zu Formel   (II)   gegebene Bedeutung aufweisen, oder Verbindungen, die diese Imidhalogenidgruppierung mehrmals im Molekül enthalten, mit Thiol- bzw. Thionothiolphosphorsäuren der allgemeinen Formel 
 EMI3.4 
 
 EMI3.5 
 
 EMI3.6 
 
 EMI3.7 
 vorgenannten Isocyanidmonohalogenide. In ihrem Verhalten gegenüber   Thionothiol- bzw.   Thiolphosphat und Phosphorigsäureestern unterscheiden sich derartige Verbindungen nicht wesentlich von den Isocyaniddihalogeniden.

   Die Reaktion in diesen Fällen nimmt den folgenden Verlauf : 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 bzw. 
 EMI4.2 
 wobei R, R',   R"und X'sowie   Me die zuvor angegebene Bedeutung haben. 



   Es ist im Sinne der Erfindung selbstverständlich auch möglich, Verbindungen, die die Imidchloridgruppierung mehrmals im Molekül enthalten, mit   Thiol-bzw. Thionothiolphosphaten   oder Phosphorigsäureestern umzusetzen. Man erhält dabei Verbindungen, die den Rest 
 EMI4.3 
 mehrmals im gleichen Molekül gebunden enthalten.
Sind spezielle Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI4.4 
 in welcher R,   R',   R" und Y die zu Formel (I) gegebene Bedeutung aufweisen, während   R'"für   einen aromatischen oder aliphatischen, gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest steht, der mit R identisch sein kann, herzustellen, so kann man dies nach einer weiteren Abänderung des erfindungsgemässen Verfahrens durchführen,

   indem Carbodiimide der allgemeinen Formel 
 EMI4.5 
 in der R und   R'" die   zu Formel (Ib) gegebene Bedeutung   aufweisen. mit Thiol- bzw. Thionothio1phosphor-   säuren der allgemeinen Formel 
 EMI4.6 
 umgesetzt werden, in welcher Formel   R', R"und   Y die zu Formel (I) gegebene Bedeutung aufweisen. 



   Dieser Reaktionsablauf entspricht folgender Gleichung : 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 
 
 EMI5.4 
 
 EMI5.5 
 
<tb> 
<tb> 



  Losungsmitteln, <SEP> z. <SEP> B.Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> HgONP
<tb> C <SEP> :38, <SEP> 1% <SEP> H:5,3% <SEP> N:3,0% <SEP> P:13, <SEP> 1% <SEP> S:27, <SEP> 1%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C:38,3% <SEP> H:5,6% <SEP> N:3,4% <SEP> P:13,2% <SEP> S:27,5%
<tb> 
 
 EMI5.6 
 
 EMI5.7 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
1/5 Mol 0,0-diäthyl-thionothiolphosphorsaures Kalium wird, wie in Beispiel l beschrieben, mit 1/10   Mol 4-Chlorphenyl-isocyanid-dichlorid unter Verwendung   von Aceton als Verdünnungsmittel umgesetzt. Beim Eindampfen der vom ausgefallenen Kaliumchlorid befreiten Reaktionslösung erhält man goldgelbe Kristalle, die nach Umkristallisieren aus Petroläther bei 1020C schmelzen. 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> HONPCl
<tb> C <SEP> :35,5% <SEP> H:4,7% <SEP> N:2,8% <SEP> P:12,2% <SEP> S:25,2% <SEP> Cl:7,0%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C:35,5% <SEP> H:4,7% <SEP> N:2,9% <SEP> P:11,8% <SEP> S:24,7% <SEP> C1:7,7%
<tb> 
 Beispiel 3 : 
 EMI6.2 
 Wie im Beispiel 1 beschrieben, wird 1/5 Mol 0,0-diäthyl-thionothiolphosphorsaures Kalium mit 
 EMI6.3 
 
 EMI6.4 
 
<tb> 
<tb> 



  MolBerechnet <SEP> : <SEP> C15H23O4NP2S4Cl2
<tb> N <SEP> :2,6% <SEP> P:11,4% <SEP> S:23,6% <SEP> Cl:13,1%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> N:2,7% <SEP> P:11,2% <SEP> S:23,4% <SEP> Cl:13,1%
<tb> 
 Beispiel 4 : 
 EMI6.5 
 
16,   3 g 0, 0-dimethyl-thiolphosphorsaures   Natrium werden in 150 ml Aceton suspendiert und unter Rühren mit einer Lösung von 10,5 g   4-Chlorphenylisocyaniddichlorid   in 50 ml Aceton versetzt. Anschliessend wird das Gemisch etwa 3 h lang zum Sieden erhitzt. Nach Kühlen auf Raumtemperatur wird das ausgefallene Natriumchlorid abgesaugt und die Lösung im Vakuum eingedampft.

   Dabei erhält man ein farbloses Öl, das in Eis kristallin erstarrt und bei Raumtemperatur wieder flüssig wird. 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 Beispiel 5 : 
 EMI7.1 
 
In eine Lösung von 14 g 0,   0-diäthyl-thionothiolphosphorsaurem   Ammonium in 200 ml Aceton lässt man unter Rühren eine Lösung von 15 g 4-Chlorphenylisocyanid- (dimethylamido)-chlorid in 100 ml Aceton eintropfen. Die farblose Lösung wird anschliessend 1/2 h zum Sieden erhitzt, wobei ein farbloser Niederschlag ausfällt, der bei Raumtemperatur abgesaugt wird. Das klare Filtrat wird sodann im Vakuum eingedampft. Das dabei zurückbleibende Öl wird im Vakuum fraktioniert, wobei bei 0,05 mm Hg und 85-90 C ein farbloses Öl übergeht. 
 EMI7.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> HOPSjjCl
<tb> C <SEP> :42,6% <SEP> H:5,5% <SEP> N:7,7% <SEP> S:17,5% <SEP> C1:9,7%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C:42,1% <SEP> H:5,3% <SEP> N:7,5% <SEP> S:18,8% <SEP> Cl:10,5%
<tb> 
 Beispiel 6 : 
 EMI7.3 
 
In eine Suspension von 22,4 g 0, 0-diäthyl-thionothiolphosphorsaurem Kalium in 250 ml Aceton wird eine Lösung von 31, 1 g   4-Chlorphenylisocyanid- (4-nitrophenoxy)-chlorid   in 250 ml Aceton unter Rühren eingetropft. Das Reaktionsgemisch wird anschliessend 1/2 h zum Sieden erhitzt und bei Raumtemperatur vom ausgefallenen Kaliumchlorid abfiltriert. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels bleibt ein hellbrau-   nes Öl   zurück, das zum Teil kristallin erstarrt. Nach Umlösen aus Methanol erhält man hellgelbe Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 91 bis   92 C.   
 EMI7.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Berechnet <SEP> : <SEP> C17H18O5N2PS2Cl
<tb> N <SEP> :6,1% <SEP> P:6,7% <SEP> S:13,9% <SEP> C1:7,7%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> N:6,2% <SEP> P:7,1% <SEP> S:14,6% <SEP> Cl:7,7%
<tb> 
 
 EMI7.5 
 
 EMI7.6 
 
 EMI7.7 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 
 EMI8.2 
 
<tb> 
<tb> 



  :Berechnet <SEP> : <SEP> C17H18O3NPS2Cl2
<tb> N <SEP> :3,1% <SEP> P:6,9% <SEP> S:14,3% <SEP> Cl:15,8%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> N:3,2% <SEP> P:6,9% <SEP> S:14,4% <SEP> Cl;15,6%
<tb> 
 Beispiel 8 : 
 EMI8.3 
 
Ausäquimolekularen Mengen vou 0,0-diäthyl-thionothiolphosphorsaurem Kalium und 4-Chlorphenyl-   isocyanid- (4-chlor-2-nitro-phenoxy)-chlorid   erhält man nach der in Beispiel 6 beschriebenen Weise ein rotbraunes, hochviskoses Öl, das bei längerem Stehen allmählich kristallisiert. 
 EMI8.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Berechnet <SEP> : <SEP> C17H17O5N2PS2Cl2
<tb> N <SEP> :5,7% <SEP> P:6,3% <SEP> S:12,9% <SEP> Cl:14,4%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> N:5,6% <SEP> P:6,5% <SEP> S:13,9% <SEP> Cl:14,7%
<tb> 
 Beispiel 9 : 
 EMI8.5 
 
33,   2 g Triäthylphosphit   und 21 g 4-Chlorphenylisocyaniddichlorid werden unter Rühren vereinigt. Dabei steigt die Temperatur des Reaktionsgemisches allmählich auf   400C   an und Chloräthyl entweicht aus dem Gemisch. Nach Abklingen der Reaktion wird noch so lange auf   50-60 C   erwärmt, bis die Gasentwicklung nachgelassen hat. Anschliessend wird im Vakuum fraktioniert, wobei als Hauptfraktion bei 0, 5 mm Hg und 190-195 C ein hellbraunes viskoses Öl übergeht. 
 EMI8.6 
 
<tb> 
<tb> 



  Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> HO <SEP> NP <SEP> Cl
<tb> C <SEP> :43,7% <SEP> H:5,8% <SEP> N:3,6% <SEP> P:15,1% <SEP> Cl:8,6%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C:43,4% <SEP> H:5,9% <SEP> N:3,6% <SEP> P:14,9% <SEP> C1:9,0%
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 Beispiel 10 : 
 EMI9.1 
 
Eine Lösung von 22,4 g 0, 0-diäthyl-thionothiolphosphorsaurem Kalium in 200 ml Alkohol wird mit 16, 95 g Phenylisocyanidmethylätherchlorid - gelöst in 100 ml Alkohol - versetzt und das erhaltene Gemisch anschliessend etwa 90 min lang zum Sieden erhitzt. Man saugt das im Verlaufe der Reaktion ausgefallene Kaliumchlorid bei Raumtemperatur ab und dampft das Filtrat im Vakuum ein. Das zurückbleibende hellgelbe Öl wird im Vakuum fraktioniert destilliert, wobei man als Hauptfraktion ein farbloses klares Öl vom Kp.   0,   1 151-1530C erhält. 
 EMI9.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> CHONPS <SEP> : <SEP> 
<tb> C <SEP> :45,2% <SEP> H:5,6% <SEP> N:4,4% <SEP> P:9,7% <SEP> S:20,1%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C:45,6% <SEP> H:5,6% <SEP> N:4,8% <SEP> P:9,6% <SEP> S:19,9%
<tb> 
 
In gleicherWeise lässt sich bei Verwendung einer äquivalenten Menge Phenylisocyanidäthylätherchlorid die Verbindung' 
 EMI9.3 
 ils hellgelbes klares Öl gewinnen. 



   Beispiel 11 : 
 EMI9.4 
 
In eine Lösung von 14,5 g Phenylisocyanidtrichlormethylthioätherchlorid in 50 ml Aceton lässt man Inter Rühren 10,2 g 0, 0-diäthylthionothiolphosphorsaures   Ammonium - gelöst   in 75 ml Aceton - einropfen. Nach Beendigung der schwach exothermen Reaktion wird das ausgefallene Ammoniumchlorid ab- ; esaugt und das gelbbraune Filtrat im Vakuum eingedampft. Dabei erhält man einen kristallinen gelben Rückstand, der aus Waschbenzin oder Alkohol umkristallisiert wird. Die gelben Kristalle schmelzen bei   10-92OC.   Ausbeute 20 g. 
 EMI9.5 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> C12H15O2NPS3Cl3:
<tb> N <SEP> :3,2% <SEP> P:7,1% <SEP> S:21,9% <SEP> Cl:24,3%
<tb> Gefunden <SEP> :N:3,3% <SEP> P:6,9% <SEP> S:21.8% <SEP> Cl:25.0%
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 Beispiel 12 : 
 EMI10.1 
 
In eine Lösung von 22,4 g 0, 0-diäthyl-thionothiolphosphorsaurem Kalium in 150 ml Aceton tropft man unter Rühren eine Lösung von 13,8 g   2-Trifluormethyl-4-chlor-phenylisocyanid-dichlorid   in 75 ml Aceton ein und erhitzt das Gemisch nach Beendigung der schwach exothermen Reaktion noch ungefähr 1/2 h zum Sieden. Das ausgefallene Kaliumchlorid wird bei Raumtemperatur abgesaugt und das Filtrat im Vakuum eingedampft. Man erhält als Rückstand ein klares   grünbraunes     Öl.   
 EMI10.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> C16H23O4NP2S4ClF3:
<tb> N <SEP> :2,4% <SEP> P:10,7% <SEP> S:22,22% <SEP> Cl:6,2% <SEP> F:9.9%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> N:2,7% <SEP> P:10.0% <SEP> S:21,9% <SEP> Cl:6,8% <SEP> F:9,8%
<tb> 
 Beispiel 13 : 
 EMI10.3 
 
Eine Lösung von 64, 8 g 0,   0-diäthyl-thionothiolphosphorsaurem   Kalium in 200 ml Aceton wird mit 13, 5 g Phenylen-1, 4-bis-(isocyanid-dichlorld)-gelöst in 100 ml Aceton -versetzt und das Gemisch et-   ia   1 h zum Sieden. erhitzt. Nach dem Absaugen des ausgefallenen Kaliumchlorids dampft man das Filrat im Vakuum ein, wobei man einen kristallinen gelben Rückstand erhält, der aus Alkohol umkristalliiert wird. Die gelben Kristalle schmelzen bei 108-109 C. 
 EMI10.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> CHONSg
<tb> N <SEP> :3,2% <SEP> P:14,3% <SEP> S:29,5%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> N:3,4% <SEP> P:14,0% <SEP> S:29,3%
<tb> 
 
Die in analoger Weise aus   2-Chlorphenylen-l, 4-bis- (isocyanid-dichlorid)   und 0, 0-diäthyl-thionohiolphosphorsauren Alkalisalzen erhältliche Verbindung 
 EMI10.5 
 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
 EMI11.1 
 
 EMI11.2 
 in Form eines gelbroten Öles. Beim Abkühlen erstarrt es zu gelben Kristallen vom Schmelzpunkt 57-59 C, die sich jedoch beim Stehen an der Luft wieder verflüssigen. 



     Beispiel 15 :   Entsprechend lässt sich in der in Beispiel 3 beschriebenen Weise aus 2,4-Dibromphenylisocyaniddichlorid und 0, 0-diäthylthionothiolphosphorsaurem Kalium eine Verbindung der Formel 
 EMI11.3 
 herstellen. Das Produkt fällt in Form gelber Kristalle an, die nach Umkristallisieren aus Alkohol bei   96-98 C   schmelzen. 



   Beispiel 16 : 
 EMI11.4 
 
In eine Lösung von 15,2 g 2, 2', 6, 6'-Tetraäthyl-diphenylcarbodiimid in 100 ml Benzol lässt man unter Rühren eine Lösung von 7,9 g 0, 0-Dimethylthionothiolphosphorsäure in 25 ml Benzol eintropfen. Da- 
 EMI11.5 
 einen farblosen, öligen Rückstand, der nach kurzer Zeit kristallin erstarrt. Nach Umlösen aus Methanol erhält man farblose Kristalle. Fp.   72-740C.   

 <Desc/Clms Page number 12> 

 



  Beispiel 17 : 
 EMI12.1 
 
In eine etwa   tige   Lösung von 1/10 Mol 2,   2',   6, 6'-Tetra-isopropyldiphenylcarbodiimid in Benzol lässt man unter Rühren eine etwa   10%ige   Lösung von 1/10 Mol 0,0-Dimethylthionothiolphosphorsäure in Benzol eintropfen und rührt nach Beendigung der schwach exothermen Reaktion noch-1/2 h bei   45-60 C   nach. 



   Darauf destilliert man das Lösungsmittel im Vakuum ab und kristallisiert den zunächst öligen, beim Stehen kristallisierenden Rückstand aus Methanol um. Dabei erhält man farblose Kristalle mit einem Fp von 116 bis 118 C. 



   Beispiel 18 : 
 EMI12.2 
 
Bei der Reaktion äquimolekularer Mengen von 2,2', 6, 6'-Tetraäthyldiphenylcarbodiimid und 0,   0-Di-   äthylthiolphosphorsäure in Benzol als Lösungsmittel erhält man nach der in den Beispielen 16 und 17 beschriebenen Weise nach Abdestillieren des Lösungsmittels ein hellgelbes, bald erstarrendes Öl, aus dem man nach dem Umlösen aus Waschbenzin farblose Kristalle gewinnt. Fp   750C.   



   Beispiel 19 : 
 EMI12.3 
 
In der in den Beispielen 16 und 17 angegebenen Weise erhält man aus 2, 2', 6, 6'-Tetraäthyl-3,   3'-di-   chlor-diphenylcarbodiimid und   0,   0-Diäthylthionothiolphosphorsäure obige Verbindung in Form farbloser Kristalle. Fp 104 C. 

 <Desc/Clms Page number 13> 

 



  Beispiel 20 : 
 EMI13.1 
 Lässt man in der in den Beispielen 16 und 17 beschriebenen Weise benzolische Lösungen von 12,6 g 
 EMI13.2 
 erhält man nach Vertreiben des Lösungsmittels im Vakuum ein farbloses viskoses Öl, dem nach der Analyse obige Formel zukommt. 



   Beispiel 21 : 
 EMI13.3 
 
In der in den Beispielen 16 und 17 beschriebenen Weise lässt man eine Lösung von 9, 3 g 0, 0-Di-   äthylthionothiolphosphorsäure in 50 ml Benzol   in eine Lösung von 9, 1 g   N-Dimethylaminopropyl-N'-tert.-   - butylcarbodiimid in 50 ml Benzol unter Rühren eintropfen. Durch Kühlen mit Wasser hält man die Temperatur des Gemisches unter etwa   35 C   und rührt noch 3/4 h bei dieser Temperatur nach. Anschliessend wird das Lösungsmittel im Vakuum verdampft. Als Rückstand erhält man dabei ein farbloses klares Öl. 



   Beispiel 22 : 
 EMI13.4 
 
In eine Lösung von 22,4 g 0, 0-diäthylthionothiolphosphorsaurem Kalium in 150 ml Aceton wird unter Rühren eine Lösung von 15,4 g N-Methyl-benzimidchlorid in 50 ml Aceton eingetropft. In schwach exothermer Reaktion färbt sich das Reaktionsgemisch gelbbraun, wobei Kaliumchlorid als feindisperser Niederschlag abgeschieden wird. Nach Abklingen der Reaktion wird noch etwa 1/2 h nachgerührt und nach Kühlen auf etwa   200C   abgesaugt. Das Filtrat wird im Vakuum eingedampft, wobei ein orangerotes, klares Öl zurückbleibt. 



   Ausbeute etwa 30 g. Im Hochvakuum lässt sich das Produkt weitgehend ohne Zersetzung fraktionieren ;   Kp. 144-1470C.    



   Beispiel 23 : 
 EMI13.5 
 

 <Desc/Clms Page number 14> 

 
In der in Beispiel 22 beschriebenen Weise erhält man bei der Umsetzung äquimolarer Mengen von 0,   O-diäthylthionothiolphosphorsaurem   Natrium und N-Methyl-4-chlorbenzimidchlorid in Aceton als Lö- 
 EMI14.1 
 Beispiel 24 : 
 EMI14.2 
 
Bei der Umsetzung von 0, 0-diäthylthionothiolphosphorsaurem Kalium mit N-Methy1-2, 5-dichlorbenzimidchlorid im Mol-Verhältnis 1 : 1 in Aceton erhält man die obige Verbindung als orangerotes klares Öl in Ausbeuten von über   900/0.   



   Beispiel 25 : 
 EMI14.3 
 
In eine Lösung von 22,4 g 0, 0-diäthylthionothiolphosphorsaurem Kalium in 150 ml Aceton lässt man unter Rühren eine Lösung von 21,6 g   Benzanilid-imidchlorid   in 100 ml Aceton eintropfen. Die zunächst klare und farblose Lösung färbt sich in schwach exothermer Reaktion orangerot, wobei sie sich unter Abscheidung von feindispersemKaliumchlorid eintrübt. Das Reaktionsgemisch wird anschliessend etwa 5 min lang zum Sieden erhitzt und bei Raumtemperatur abgenutscht. Das Filtrat wird im Vakuum eingedampft, wobei ein rotbraunes, trübes Öl zurückbleibt. Das Öl wird in Waschbenzin aufgenommen und von geringen Mengen unlöslicher Anteile klarfiltriert. Nach Verdampfen des Waschbenzins im Vakuum bleibt ein rotbraunes, klares Öl zurück. 
 EMI14.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> HNPS
<tb> N <SEP> :3,84% <SEP> P:8,5% <SEP> S:17.5%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> N:3,81% <SEP> P:7.9% <SEP> S:17,3%
<tb> 
 
 EMI14.5 
 
 EMI14.6 
 

 <Desc/Clms Page number 15> 

 
Beim Umsatz äquimolarer Mengen von 0, 0-diäthylthionothiolphosphorsaurem Kalium mit Benz-   - 2, 4-dichloranilidimidchlorid   in Aceton erhält man obige Verbindung als rotbraunes, klares Öl in über   90o/oiger   Ausbeute. 
 EMI15.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> H <SEP> NPSCl
<tb> N <SEP> :3,23% <SEP> P:7,1% <SEP> S:14,8% <SEP> Cl:16,4%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> N:3,29% <SEP> P:7,05% <SEP> S:14,4% <SEP> Cl:16,3%
<tb> 
 Beispiel27 : 
 EMI15.2 
 
In eine Lösung von 16, 6 g Triäthylphosphit in 50 ml Benzol lässt man unter kräftigem Rühren eine Lösung von 15, 4 g N-Methyl-benzimidchlorid in 50 ml Benzol eintropfen. Die exotherme Reaktion wird durch Kühlen mit Eiswasser zweckmässig so weit gemässigt, dass die Temperatur des Gemisches etwa   350C   nicht übersteigt. Bei der Reaktion fällt ein farbloser Niederschlag aus. Nach beendeter Umsetzung wird das Gemisch zum Sieden erhitzt, wobei der Niederschlag bald vollständig in Lösung geht.

   Darauf wird das klare, gelbbraun gefärbte Reaktionsgemisch abgekühlt und im Vakuum eingedampft, wobei ein hellgelbes, klares Öl zurückbleibt, das sich nicht unzersetzt destillieren lässt. 



   Beispiel 28 : 
 EMI15.3 
 
In eine Suspension von 13,9 g Oxanilid-diimidchlorid in 150 ml Aceton lässt man unter Rühren eine Lösung von 22,4 g   0,   0-diäthylthionothiolphosphorsaurem Kalium in 100 ml Aceton eintropfen. Das Reaktionsgemisch nimmt dabei eine braungelbe Farbe an, wobei das unlösliche Diimidchlorid allmählich in Lösung geht und die Temperatur des Gemisches auf 35-40 C ansteigt. Gleichzeitig wird die Lösung durch ausfallendes Kaliumchlorid trüb. Nach etwa 15 min Nachrühren wird bei Raumtemperatur abgesaugt und das Filtrat im Vakuum eingedampft. Dabei bleibt ein rotbraunes, sehr viskoses Öl zurück, das beim Anreiben mit Petroläther kristallisiert. Nach Umlösen aus Isopropanol erhält man gelbe Kristalle mit einem   Fp   von 85 bis   86 C.   

 <Desc/Clms Page number 16> 

 
 EMI16.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Berechnet <SEP> : <SEP> C22H30O4N2P2S4
<tb> C <SEP> :45,8% <SEP> H:5,2% <SEP> N:4,9% <SEP> S:22,2% <SEP> P:10,8%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C:45,4% <SEP> H:5,4% <SEP> N:5,3% <SEP> S:22,6% <SEP> P:10,5%
<tb> 
 Beispiel 29 : 
 EMI16.2 
 
In eine Lösung von 18, 7 g 0, 0-diäthylthiolphosphorsaurem Ammonium in 150 ml Aceton lässt man unter Rühren eine Lösung von 18, 8 g N-Methyl-4-chlor-benzimidchlorid in 50 ml Aceton eintropfen. In mässig exothermer Reaktion färbt sich das Reaktionsgemisch intensiv gelbbraun, wobei gleichzeitig Am-   monchlorid   als feindisperser Niederschlag abgeschieden wird. Man erhitzt noch 1/4 h zum Sieden und saugt dann bei Raumtemperatur das ausgefallene Ammonchlorid ab. Das klare gelbe Filtrat wird im Vakuum eingedampft, wobei man 32 g eines rotbraunen klaren Öles als Rückstand erhält. 
 EMI16.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> HOgNPSCl
<tb> C <SEP> :44,7% <SEP> H:5,6% <SEP> N:4,4% <SEP> P:9,6% <SEP> S:10,0% <SEP> Cl:11,0%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C:45.0% <SEP> H:5,7% <SEP> N:4,8% <SEP> P:9,6% <SEP> S:10,1% <SEP> Cl:11,3%
<tb> 
 Beispiel 30 : 
 EMI16.4 
 
Beim Umsatz äquimolarer Mengen von 0, 0-diäthylthiolphosphorsaurem Ammonium mit N-Methyl-   - 2.   4-dichlor-benzimidchlorid in Aceton erhält man in der in Beispiel 29 beschriebenen Weise die oben angeführte Verbindung als gelbbraunes klares Öl in über   90%iger   Ausbeute. 

 <Desc/Clms Page number 17> 

 
 EMI17.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Berechnet <SEP> : <SEP> C12H16O3NPSCl2
<tb> C:40,3% <SEP> H:4,5% <SEP> N:3,9% <SEP> P:8, <SEP> 7% <SEP> 8 <SEP> : <SEP> 9, <SEP> 00/0 <SEP> Cl <SEP> : <SEP> 19, <SEP> 8%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C:40,7% <SEP> H:4,6% <SEP> N:4,1% <SEP> P:8,6% <SEP> S:9,0% <SEP> Cl:20,4%
<tb> 
 
Beispiel 31 : In analoger Weise wie in Beispiel   22 beschrieben erhält man bei Verwendung von   0, 0-dimethylthionothiolphosphorsaurem Kalium die Verbindung 
 EMI17.2 
 
 EMI17.3 
 
 EMI17.4 
 
In eine Suspension von   38,   7 g 0,0-bis-(2,4-Dichlorphenyl)-thionothiolphosphorsaurem Kalium in 150 ml Benzol tropft man 22,3 g N-Methyl-2,   5-dichlorbenzimid-gelöst   in 150 ml Benzol-ein.

   Nach Beendigung der schwach exothermen Reaktion wird das ausgefallene Kaliumchlorid abgesaugt und das klare braune Filtrat im Vakuum zur Trockne eingedampft, wobei etwa 50 g eines weinroten Öles als Rückstand hinterbleiben. Beim Abkühlen erstarrt das Öl kristallin. Nach dem Umkristallisieren aus Essigester schmelzen die gelben Kristalle bei   95-970C.   
 EMI17.5 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> CHNPSClg <SEP> : <SEP> 
<tb> N <SEP> :2,3% <SEP> P:5,1% <SEP> S:10,6% <SEP> Cl:35.1%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> N:2,6% <SEP> P:4,9% <SEP> S:10,2% <SEP> Cl:34.9%
<tb> 
 Beispiel 33 : 
 EMI17.6 
 

 <Desc/Clms Page number 18> 

 Aus   N.   N'-Bisphenyl-terephthalyl-diimid-dichlorid und 0, 0-diäthylthionothiolphosphorsaurem Kalium erhält man in der in Beispiel 28 beschriebenen Weise tiefrote Kristalle vom Schmelzpunkt   135-137oC.   
 EMI18.1 
 
<tb> 
<tb> Analyse <SEP> : <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> C28H34O4N2P2S4:
<tb> N <SEP> :4,3% <SEP> P:9,5% <SEP> S:19,7%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> N:4,6% <SEP> P:9,3% <SEP> S:19,6%
<tb> 
 Beispiel 34 :

   
 EMI18.2 
 In eine auf etwa 45-50 C erwärmte Lösung von 20, 9g 2-Chlorphenylisocyaniddichlorid in 100 ml Aceton tropft man langsam unter Rühren eine Lösung von 22,4 g 0, 0-diäthylthionothiolphosphorsaurem Kalium in 200 ml Aceton ein und hält dabei die Temperatur des Reaktionsgemisches auf etwa 50 C. Anschliessend wird die Mischung noch etwa 1 h bei der angegebenen Temperatur nachgerührt, dann das ausgefallene 
 EMI18.3 
 
 EMI18.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> CnHONPSClz <SEP> : <SEP> 
<tb> N <SEP> :3,9% <SEP> P:8,7% <SEP> S:17,9% <SEP> Cl:19,8%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> N:4,1% <SEP> P:8,7% <SEP> S:17,4% <SEP> Cl:19,3%
<tb> 
 
In analoger Weise, wie in den vorhergehenden Beispielen beschrieben, werden die folgenden Verbindungen erhalten : 
 EMI18.5 
 

 <Desc/Clms Page number 19> 

 
 EMI19.1 
 

 <Desc/Clms Page number 20> 

 
 EMI20.1 
 

 <Desc/Clms Page number 21> 

 
 EMI21.1 
 

 <Desc/Clms Page number 22> 

 
 EMI22.1 
 
 EMI22.2 
 
 EMI22.3 
 
 EMI22.4 
 
 EMI22.5 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. EMI22.6 <Desc/Clms Page number 23> EMI23.1 in der R und X obige Bedeutung haben und Hal für ein Halogen steht, mit Thiol- bzw. Thionothiolphosphorsäuren der allgemeinen Formel EMI23.2 EMI23.3 EMI23.4 EMI23.5
    2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen.
    Formel EMI23.6 in welcher R, R', R", Y und n die zu Formel (I) gegebene Bedeutung aufweisen, während X'für einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest steht, dadurch gekennzeichnet, dass Imidhalogenide der allgemeinen Formel EMI23.7 in der R und X'die in Formel (la) und Hal die zu Formel (II) gegebene Bedeutung aufweisen, oder Verbindungen, die diese Imidhalogenidgruppierung mehrmals im Molekül enthalten, mit Thiol- bzw. Thionothiolphosphorsäuren der allgemeinen Formel EMI23.8 oder deren Salzen, oder mit Phosphorigsäureestern der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 24> EMI24.1 EMI24.2 3.
    Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel EMI24.3 in welcher R, R', R"und Y die zu Formel (I) gegebene Bedeutung aufweisen, während R'"für einen aromatischen oder aliphatischen, gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest steht, der mit R identisch sein kann, dadurch gekennzeichnet, dass Carbodiimide der allgemeinen Formel EMI24.4 in der R und R... die zu Formel (Ib) gegebene Bedeutung aufweisen, mit Thiol- bzw. Thionothiolphosphorsäuren der allgemeinen Formel EMI24.5 umgesetzt werden, in welcher Formel R', R"und Y die zu Formel (I) gegebene Bedeutung aufweisen.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung der Verbindung EMI24.6 dadurch gekennzeichnet, dass Phenylen-1, 4-bis- (isocyanid-dichlorid) mit 0, 0-diäthylthionothiolphosphor- ; aurem Kalium umgesetzt wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung der Verbindung <Desc/Clms Page number 25> EMI25.1 dadurch gekennzeichnet, dass 2-Chlor-phenylen-l, 4-bis- (isocyanid -dichlorid) mit 0, 0-diäthylthionothiolphosphorsauren Alkalisalzen umgesetzt wird.
AT778760A 1959-10-17 1960-10-17 Verfahren zur Herstellung von neuen Thiophosphorsäureestern oder Phosphonsäureestern AT225717B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE225717X 1959-10-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT225717B true AT225717B (de) 1963-02-11

Family

ID=29593729

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT778760A AT225717B (de) 1959-10-17 1960-10-17 Verfahren zur Herstellung von neuen Thiophosphorsäureestern oder Phosphonsäureestern

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT225717B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT225717B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thiophosphorsäureestern oder Phosphonsäureestern
CH426776A (de) Verfahren zur Herstellung von O,O-Dialkyl-S-alkylthiolphosphaten
DE1160440B (de) Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Phosphor-, Phosphon-, Phosphin- bzw. Thionophosphor-, -phosphon-, -phosphinsaeureestern
DE830508C (de) Verfahren zur Herstellung von neutralen Estern der Thiophosphorsaeure
DE921870C (de) Verfahren zur Herstellung von 0, 0-Dimethyl-0-4-nitro-3-chlorphenyl-thiophosphat
DE961083C (de) Verfahren zur Herstellung von S-ª‰-Merkapto-aethyl-O, O-dialkyl-thiol-phosphorsaeureestern
CH401968A (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphorverbindungen
EP0022546A2 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Oxophospholan-chlorhydrinen sowie einige spezielle dieser Verbindungen
AT213905B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thiol- oder Thionothiolphosphorsäureestern
DE937949C (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphor und Schwefel enthaltenden organischen Verbindungen
DE1026321B (de) Verfahren zur Herstellung von (2, 3, 2&#39;, 3&#39;)-Imidazol-1, 2, 4-triazinen
CH428704A (de) Verfahren zur Herstellung von 0,0-Dialkyl-0-dichlorvinylphosphaten
AT236981B (de) Verfahren zur Herstellung von beispielsweise zur Schädlingsbekämpfung verwendbaren Organophosphorverbindungen
AT221534B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Dithiolphosphonsäureestern
AT240870B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, beispielsweise zur Schädlingsbekämpfung verwendbaren α-Oxy-β,β,β-trichloräthylphosphonsäureestern
DE1768141C (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen von Dithiophosphorsaure O,S diestern
CH482406A (de) Mindertoxische Schädlingsbekämpfungsmittel sowie ein Verfahren zur Herstellung der als aktive Komponente zu verwendenden Wirkstoffe
DE1007770B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Thionophosphorsaeureester
DE1151503B (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphon- bzw. Thio- oder Dithiophosphonsaeureestern
DE1141277B (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphorsaeureestern
AT220158B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Thiophosphor-, Thiophosphon- oder Thiophosphinsäureester
DE1127906B (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphorverbindungen
DE1445659C (de) Pyndylphosphorverbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE957301C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, Phosphor enthaltenden organischen Verbindungen
AT214454B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Phosphinsäurederivate