AT225699B - Verfahren zur Herstellung ditertiärer Peroxyde - Google Patents

Verfahren zur Herstellung ditertiärer Peroxyde

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AT225699B
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ditertiary
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Konink Ind Mij Voorheen Noury
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  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung ditertiärer Peroxyde 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von ditertiären Peroxyden, die als Oxydationsmittel bei organischen Reaktionen, als Katalysatoren oder Initiatoren bei Polymerisationsreaktionen in der Kautschukindustrie zur Herstellung von synthetischem Kautschuk und Kunststoffen und zur Herstellung vernetzter Polyolefine verwendet werden können. 



   Es ist bekannt, gesättigte organische Peroxyde herzustellen, in denen einer der an der Peroxydgruppe hängenden organischen Reste eine polare Gruppe enthält, indem man an eine olefinisch ungesättigte Verbindung, die in Nachbarstellung zur Doppelbindung eine polare Gruppe enthält, welche ihrerseits am Benzolkern einen weiteren Substituenten in die m-Stellung dirigieren würde, ein tertiäres Hydroperoxyd in Gegenwart von Alkali anlagert. 



   Es ist auch ein Verfahren zur Herstellung Halogen enthaltender organischer Peroxyde bekannt, nach welchem man olefinisch ungesättigte Verbindungen, bei denen die olefinische Doppelbindung nicht durch eine polare Gruppe aktiviert ist, mit tertiären Hydroperoxyden, in Gegenwart eines organischen Hypohalogenits reagieren lässt (deutsche Auslegeschrift Nr. 1046054). 



   Es wurde nun gefunden, dass man ditertiäre Peroxyde durch Reaktion   (1)   einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 (A ist eine aromatische oder alipathische Kohlenwasserstoffgruppe mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen) bedeuten, mit (2) einem tertiären Hydroperoxyd in Gegenwart einer sauer reagierenden Verbindung erhält. 



   Bei der Herstellung von organischen Peroxyden nach dem Verfahren der Erfindung besteht das Aus- 
 EMI1.4 
 propan und aus   (1)   olefinisch ungesättigten Verbindungen, u. a. a-Methylstyrol,   p-Chlor-oc-methy1-styro1,   Diisopropenylbenzol, Diisobutylen,   2, 5-Dimethy1hexadien-1, 5   und Dipenten. 



   Es muss nachdrücklich darauf hingewiesen werden, dass diese Aufzählung keine Beschränkung der Erfindung auf die besonders genannten Verbindungen darstellt. 



   Die Reaktion zwischen dem tertiären Hydroperoxyd und der olefinischen Verbindung, die man am besten in einem nichtwässerigen Medium vornimmt, wird zweckmässig bei einer Temperatur von 40 bis   50  C   oder bei einer Temperatur leicht unterhalb der Zersetzungstemperatur des betreffenden Peroxyds durchgeführt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 alsAnalyse : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> gefunden <SEP> C <SEP> 70, <SEP> 6%, <SEP> H <SEP> 12, <SEP> 8%, <SEP> 0 <SEP> 16, <SEP> 6% <SEP> ; <SEP> 
<tb> berechnet <SEP> C <SEP> 71, <SEP> 3%, <SEP> H <SEP> 12, <SEP> 8%, <SEP> 0 <SEP> 15, <SEP> 9%. <SEP> 
<tb> 
 



   Beispiel 6 : Herstellung von   2, 5-bis- (tert. Butylperoxy)-2, 5-dimethylhexan :  
Es wurden 22 g (0, 2 Mol)   2, 5-Dimethylhexadien-1, 5   mit 48 g (0, 4 Mol) tert. Butylhydroperoxyd   (75%)   gemischt. Darauf wurden 1, 52 g (0, 008 Mol) kristallisierte   p-Toluolsulfonsäure   unter Rühren dieser Mischung zugesetzt, worauf die Mischung 5 h auf 45   C erhitzt wurde. 



   Zur Isolierung des gebildeten Produkts wurde die Reaktionsmischung mit 4n-NaOH gewaschen und darauf mit Wasser vom Alkali befreit. Nach dem Trocknen über wasserfreiem Natriumsulfat wurden die flüchtigen Verunreinigungen im Vakuum abdestilliert, worauf 15, 2 g   2, 5-bis- (tert. Butylperoxy)-2, 5-   dimethylhexan durch Destillation erhalten wurden. 
 EMI3.2 
 
Beispiel 7 : Herstellung von 1,4-bis-(tert. Butylperoxyisopropyl)-benzol:
Es wurden 174 g (1, 1 Mol) p-Diisopropenylbenzol in Benzol gelöst, worauf 0, 2 Mol (7, 3 g) trockener Chlorwasserstoff zugesetzt wurde. Darauf wurden 184 g tert. Butylhydroperoxyd   98%   (2Mol) zugesetzt und diese Mischung 5 h unter Rühren auf   500 C   erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde mit 4n-NaOH gewaschen und danach mit Wasser vom Alkali befreit.

   Nach Trocknen über wasserfreiem Kaliumcarbonat wurde das Benzol abdestilliert und das erhaltene Produkt umkristallisiert, worauf 237 g   1, 4-bis- (tert.   butylperoxyisopropyl)-benzol erhalten wurden. 



   Fp.   790 C, Molekulargewicht :   gefunden 331, berechnet 338. 
 EMI3.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Elementaranalyse <SEP> : <SEP> gefunden <SEP> C <SEP> 70, <SEP> 6%, <SEP> H <SEP> 10, <SEP> 2%, <SEP> 0 <SEP> 19, <SEP> 2% <SEP> ; <SEP> 
<tb> berechnet <SEP> C <SEP> 71, <SEP> 0%, <SEP> H <SEP> 10, <SEP> 1%, <SEP> 0 <SEP> 18, <SEP> 9%. <SEP> 
<tb> 
 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung ditertiärer Peroxyde, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI3.4 
 worin   R1, Rz   und   Rg   Alkyl-, Cycloalkyl-oder Arylgruppen,   R   und/oder Ru auch Wasserstoff und R4 eine Alkyl-, Cycloalkyl- oder Arylgrupppe oder einen Rest der Formel 
 EMI3.5 
 (A ist eine aromatische oder alipathische Gruppe mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen) bedeuten, mit einem tertiären Hydroperoxyd in Gegenwart eines sauer reagierenden Katalysators zur Reaktion bringt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion bei einer Temperatur zwischen etwa 10 und 800 C durchführt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator in einer aliphatischen Monocarbonsäure gelöst ist.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass man 0, 1-4 g Chlorwasserstoff pro Mol Hydroperoxyd anwendet.
    5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass man 0, 1-10, 0 g p-To1uo1sulfon- säure pro Mol Hydroperoxyd verwendet.
AT408061A 1960-06-08 1961-05-25 Verfahren zur Herstellung ditertiärer Peroxyde AT225699B (de)

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