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Presse zur kombinierten Bearbeitung von Werkstücken mittels Fliesspress- und Stauchwerkzeug
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oder drahtförmigemdem Hebel 112 verbundene federbelastete Kolben 120 den Weg des Hebels 112 in einer Richtung bestimmt, muss ein entsprechender Anschlag für die Begrenzung auch der in entgegengesetzter Richtung erfolgenden Bewegung sorgen. Zu diesem Zweck ist zwischen den Teil 107 und die Verbindung 111 mit dem Hebel 112 eine teleskopartige Kupplung 129 eingeschaltet (Fig. 4). Diese Kupplung entsteht dadurch, dass die am Hebel 112 befestigte Stange 130 gleitend in einer Hülse geführt und in dieser durch eine Mutter 131 gehalten ist.
Die Stange 130 ist mit einer Schulter versehen, an der eine Feder 133 anliegt, welche sich auf der andern Seite gegen eine Schulter 134 der Hülse abstützt. Die Feder 133 wird zusammengedrückt, sobald die Stange 130 nach rechts bewegt wird. Wenn also der Hebel 130 auf die Stellschraube 110 trifft, gestattet die Feder 133 dennoch eine weitere Bewegung des Hebels 112.
Aus Fig. 6 ist ersichtlich, dass die Stirnseite der Stauchmatrize 45 etwas weiter vorn liegt als diejenige der Fliesspressmatrize 46. Durch diese Anordnung ist es möglich, dass, sobald die Transportfinger das Werkstück von der Fliesspress- vor die Stauchmatrize bewegen, die Schneidvorrichtung bereits während des Transportvorganges hinter den Transportfingern in Tätigkeit treten kann, um das aus der daneben angeordneten Schermatrize 47 bis zum Anschlag 49 vorstehende Stück des stangenförmigen Rohmaterials abi zutrennen. Wie ebenfalls in der gleichen Figur gezeigt ist, weist das in der Fliesspressmatrize 46 verformte Werkstück die Schaftteile B'und B2 auf, von denen der äussere Abschnitt B ! länger als B'ist und von den Fingern 90 beim Auswerfen des Werkstücks aus der Matrize in der Nähe deren Stirnseite erfasst wird.
Um zu ermöglichen, dass die Finger 90 das Werkstück zur Stauchmatrize 45 weitergeben, müssen diese sich nach aussen bewegen, damit der Schaftabschnitt B'aus der Matrize freikommt. Es ist daher erforderlich, dass sich die Finger, sobald sie die in Fig. 6 in gestrichelten Linien angegebene Lage vor der Matrize 45 erreicht haben, wieder nach innen bewegen, um dadurch das Werkstück in die Matrizenöffnung einzuführen, u. zw. so weit, dass das Werkstück sicher für den nunmehr erfolgenden Stauchvorgang gehalten wird.
Der äussere Teil der Matrizenöffnung entspricht im wesentlichen dem Durchmesser des nicht reduzierten Teils des Werkstücks, so dass die Finger, nachdem das Werkstück zum Teil in die Matrize eingeschoben ist, bereits zurückgezogen werden und ihre Rückkehrbewegungen beginnen können, ohne den Stauchstempel zu behindern. Die Finger müssen daher sowohl eine zu den Stirnseiten der Matrizen hin gerichtete wie auch eine dieser entgegengesetzte Bewegung ausführen und sich ausserdem in einer im wesentlichen senkrechten Richtung zwischen den Matrizen bewegen.
Aus diesem Grund ist die Transporteinrichtung an dem auf den Stangen 97 und 98 gleitenden Schlitten 96 befestigt. welche ihrerseits in dem Ständer 99 verschiebbar geführt sind. Um eine Verschiebung der Transporteinrichtung in Längsrichtung der Maschine zu erzielen, ist das hintere Ende des Verbindunggliedes 137 gelenkig mit dem Schlitten 96 verbunden. Das vordere Ende dieses Gliedes ist im Lager 137 drehbar an dem gekröpften Hebel 138 befestigt. Der Hebel 138 weist einen etwa waagrecht verlaufenden Teil 139 und einen abwärts gerichteten Teil 140 auf und ist im Drehlager 141 am Maschinenrahmen befestigt. Das untere Ende 142 des Hebels 138 unterhalb des Drehlagers 141 trägt eine Rolle 143, die an dem auf der von der Welle 42 mittels der Kegelräder 146 und 147 angetriebenen weiteren Welle 145 angeordneten Nocken 144 anliegt.
Durch diese Anordnung wird erreicht, dass bei Drehung der Welle 145 die Transporteinrichtung nach rechts, d. h. von den Matrizen fortbewegt wird (Fig. 2) oder in Richtung auf den Betrachter (Fig. 3). Die Rückkehr der Transporteinrichtung in Richtung der Matrizen wird durch den in der Hülse 149 angeordneten federbelasteten Kolben 148 bewirkt, der von der Feder 150 über den am Teil 140 angebrachten Anschlag 151 betätigt wird und auf den Hebel 138 wirkt.
Damit auch der Schlitten 96 diese ein-und auswärtsgerichteten Bewegungen der Transporteinrichtung mitmachen kann, ist die Schubstange 101 mittels des Kugelgelenkes 152 (Fig. 5) mit dem Hebel 100 verbunden. Ebenso steht der Teil 107 mit dem Hebel 106 über ein Kugelgelenk 153 in Verbindung. Auch die Verbindungen 101a und 111 an den andern Enden der Glieder 101 und 107 sind als Kugelgelenke ausgebildet, so dass die erforderliche Beweglichkeit gewährleistet wird.
Ferner ist es erforderlich, die Transporteinrichtung in eine Ruhelage schwenken zu können, um eine Zugangsmöglichkeit zu den Verstellvorrichtungen zu schaffen, wobei jedoch die Verbindung mit den Schubstangen 101 und 107 nicht unterbrochen werden darf, damit der daran befestigte Halter 92 und die an ihm angeordneten Finger innerhalb des erforderlichen Bewegungsbereiches betätigt werden und die Finger genau mit den Matrizen fluchtend eingestellt werden können. Zu diesem Zweck kann die Transporteinrichtung aus ihrer in Fig. 2 in ausgezogenen Linien dargestellten Arbeitsstellung in die in der gleichen Figur mit gestrichelten Linien angegebene Ruhelage um eine quer zum Maschinenbett verlaufende Achse aufgeklappt werden.
In dieser Stellung kann eine Schablone, welche die Lage der Matrize wiedergibt,
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