AT223323B - Verfahren zur Erzeugung von 7-Chlor-6-desmethyltetracyclin - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von 7-Chlor-6-desmethyltetracyclin

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AT223323B
AT223323B AT609360A AT609360A AT223323B AT 223323 B AT223323 B AT 223323B AT 609360 A AT609360 A AT 609360A AT 609360 A AT609360 A AT 609360A AT 223323 B AT223323 B AT 223323B
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American Cyanamid Co
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  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Erzeugung von   7-Chlor-6-desmethyltetracyclin   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 medium enthält die üblichen Nährstoffe und   Mineralen. zou   den geeigneten Nährstoffen, die die notwendigen Substanzen liefern, gehören Stärke, Dextrose, Rohrzucker, Glukose, Melasse, Sojabohnenmehl, 
 EMI2.1 
 Destillationsrückstand, Fischmehl und andere übliche Substanzen. Zu den anorganischen Salzen gehören Substanzen wie Calciumcarbonat, Ammoniumsulfat, Ammoniumchlorid und die verschiedenen Spurenelemente wie Mangan, Kobalt, Zink, Kupfer, Eisen u. dgl. Im allgemeinen wird die Anwendung eines chloridionenreichen Mediums bevorzugt, auch weil dadurch höhere Ausbeuten an chlorierten Antibiotika erhalten werden. 



   Die andern allgemeinen Fermentationsbedingungen wie Wasserstoffionenkonzentration, Temperatur, Zeit, Beluftungsgeschwindigkeit, Herstellung der Impfkultur, Sterilisierung, Inokulierung   u. dgl.   sind wie üblich und können denen zur Bildung von   7-Chlor-6-desmethyltetracyc1in   ähnlich sein. 



   Was den erfindungsgemäss angewendeten Mikroorganismustyp zur Herstellung von 7-Chlor-desmethyltetracyclin betrifft, so sollten ausgewählte mutierte Stämme   eines 7-Chlor-7-desmethyltetracyclin   bildenden Stammes von S. aureofaciens angewendet werden, wie   z. B.   in der deutschen Patentschrift Nr. 



    1041213   beschrieben. 



     Zur Isolierung des 7-Chlor-6-desmethyltetracyc1ins   aus dem Fermentationsmedium werden die in der oben erwähnten Patentschrift Nr. 1041213 beschriebenen Isolierungsverfahren angewendet. 



   Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern. 



     Beispiel l :   Es wurde ein Fermentationsmedium hergestellt,   das die folgenden Bestandteile ent-   hielt : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Stärke <SEP> 55gprol
<tb> Maisquellflüssigkeit <SEP> 25 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> CaCOs <SEP> 8gprol
<tb> (NHSO4 <SEP> 5 <SEP> g <SEP> pro <SEP> l <SEP> 
<tb> NH4C1 <SEP> 1 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> Baumwollsamenmehl <SEP> 5 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> 
 
Zu diesem Medium wurden in getrennten Ansätzen verschiedene Mengen an Kupfersulfathydrat CuSO. 5 H20 gegeben.

   Diese Medien wurden in geeigneten Mengen in Kolben verteilt, die   270   (v/v) Schmalzöl enthielten, sterilisiert, mit einer vegetativen Impfkultur eines   7-Chlor-6-desmethyltetra-   cyclin produzierten Stammes von S. aureofaciens   (Stamm E-475) inokuliert   und bei   26, 50C   auf einer rotierenden Schüttelvorrichtung 144 Stunden inkubiert. Sie wurden anschliessend auf ihren Gehalt an   7-Chlor-6-desmethyltetracyclin   geprüft. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle unten aufgeführt. 



   Tabelle 1 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> CuSO. <SEP> 5 <SEP> HO <SEP> 7-Chlor-6-desmethyltetracyclin
<tb> Teile <SEP> pro <SEP> Million <SEP> y/ml
<tb> 0 <SEP> 1480
<tb> 10 <SEP> 1195
<tb> 50 <SEP> 1205
<tb> 100 <SEP> 1765
<tb> 150 <SEP> 1700
<tb> 
 
Aus der obigen Tabelle ist zu ersehen, dass die Zugabe von Kupfer eine Steigerung der Produktion an   7-Chlor-6-desmethyltetracyclin   bewirkt. 



   Beispiel 2 : Das Verfahren von Beispiel l wird wiederholt, wobei ein 7-Chlor-6-desmethyltetracyclin produzierender Stamm von S. aureofaciens (Stamm E-1311) angewendet wurde. Die folgenden Ergebnisse wurden erhalten : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Tabelle 2 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> CuSO. <SEP> 5 <SEP> HO <SEP> 7-Chlor-6-desmethyl-6-Desmethyl-% <SEP> 6-Desmethyl- <SEP> 
<tb> veile <SEP> pro <SEP> Million <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin
<tb> y/ml <SEP> y/ml <SEP> 
<tb> 0 <SEP> 1000 <SEP> 560 <SEP> 36
<tb> 10 <SEP> 1030 <SEP> 555 <SEP> 35
<tb> 100 <SEP> 1445 <SEP> 485 <SEP> 25
<tb> 
 
Beispiel 3 : Das Verfahren von Beispiel 2 wurde wiederholt,   nur dass die Inkubation bei 26, 50C   24 Stunden und dann zusätzlich 120 Stunden bei   240C   durchgeführt wurde.

   Die Ergebnisse waren wie folgt : 
Tabelle 3 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> CuSO4 <SEP> . <SEP> 5H2O <SEP> 7-Chlor-6-desmethyl- <SEP> 6-Desmethyl- <SEP> 5 <SEP> 6-DesmethylTeile <SEP> pro <SEP> Million <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin
<tb> y/ml <SEP> y/ml <SEP> 
<tb> 0 <SEP> 1710 <SEP> 610 <SEP> 26
<tb> 10 <SEP> 1770 <SEP> 590 <SEP> 25
<tb> 100 <SEP> 2050 <SEP> 500 <SEP> 20
<tb> 
 
Beispiel 4 : Das Verfahren von Beispiel 3 wurde wiederholt, nur dass die Inkubation bei   250C   144 Stunden lang durchgeführt wurde.

   Die Ergebnisse waren wie folgt : 
Tabelle 4 
 EMI3.3 
 
<tb> 
<tb> CuSO4. <SEP> 5H2O <SEP> 7-Chlor-6-desmethyltetracyclin
<tb> Teile <SEP> pro <SEP> Million <SEP> y/ml
<tb> 0 <SEP> 1740
<tb> 100 <SEP> 1840
<tb> 
 
Beispiel 5: Es wurde ein Fermentationsmedium hergestellt, das die folgenden Bestandteile enthielt :

   
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> Stärke <SEP> 43, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Maisquellflüssigkeit <SEP> 25, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> CaCO <SEP> 7, <SEP> 5gprol
<tb> (NH4)2SO4 <SEP> 5,6 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> NH4Cl <SEP> 1, <SEP> Ogprol
<tb> Baumwollsamenniehl <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> Maismehl <SEP> 27, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> MnSO <SEP> 0,080 <SEP> g <SEP> pro <SEP> l
<tb> COC12 <SEP> . <SEP> 5H2O <SEP> 0,005 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Zu einem Teil dieses Fermentationsmediums wurde CuSO4 . 5H2O in einer Konzentration von 100   Teilen/Million   gegeben, während ein anderer Teil zur Kontrolle zurückgehalten wurde.

   Die Medien wurden in entsprechenden Mengen in Kolben verteilt, die   e   (v/v) Schmalzöl enthielten, sterilisiert, mit einer vegetativen Impfkultur von S. aureofaciens (Stamm E-1311) inokuliert, dann 24 Stunden bei   26, 5 C   und anschliessend 120 Stunden bei   240C   inkubiert,   d. h.   bis zur Ernte.

   Der Inhalt der Kolben wurde auf   7-Chlor-6-desmethyltetracyclin   und 6-Desmethyltetracyclin geprüft, wobei die folgenden Ergebnisse erhalten wurden: 
Tabelle 5 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> CuSO. <SEP> 5H2O <SEP> 7-Chlor-6-desmethyl- <SEP> 6-desmethyl- <SEP> %6-DesmethylTeile <SEP> pro <SEP> Million <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin
<tb> &gamma;/ml <SEP> &gamma;/ml
<tb> 0 <SEP> 1975 <SEP> 800 <SEP> 29
<tb> 100 <SEP> 2035 <SEP> 610 <SEP> 23
<tb> 
 
Beispiel 6 :

   Es wurde eine Vergleichsfermentation unter Anwendung des unten angegebenen   Me-   diums durchgeführt : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> A <SEP> B
<tb> Stärke <SEP> 55 <SEP> 35 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> Maisquellflüssigkeit <SEP> 25 <SEP> - <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> CaCO3 <SEP> 8 <SEP> 3,5 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> (NH4)2SO4 <SEP> 5 <SEP> - <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> NH4C1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> Baumwollsamenmehl <SEP> 5 <SEP> 15 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> Hefe <SEP> - <SEP> 5 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> getrockneter <SEP> Fleischextrakt <SEP> - <SEP> 10 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> MnC12 <SEP> . <SEP> 4H2O <SEP> - <SEP> 0.005 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> ZnSO4 <SEP> .

   <SEP> 7H2O <SEP> - <SEP> 0,050 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> 
 
 EMI4.3 
 wurden in entsprechenden Mengen in Kolben verteilt,   die 2%   (v/v) Schmalzöl enthielten, sterilisiert, mit einer vegetativen Impfkultur. von S. aureofaciens (Stamm E-1311) inokuliert und auf einer rotieren- 
 EMI4.4 
 
50C und'anschliessendinkubiert.

   Nach Beendigung des Testes (144 Stunden) wurden die Fermentationsmaischen geprüft, wobei folgende Ergebnisse erhalten wurden : 
Tabelle 6 
 EMI4.5 
 
<tb> 
<tb> Medium <SEP> A <SEP> Medium <SEP> B
<tb> CuSO. <SEP> 5H2O <SEP> 7-Chlor-6-desmethyl- <SEP> -Desmethyl- <SEP> 7-Chlor-6-desmethyl- <SEP> 6-DesmethylTeile <SEP> pro <SEP> Million <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin
<tb> y/ml <SEP> y/ml <SEP> y/ml <SEP> y/ml
<tb> 0 <SEP> 2025 <SEP> 725 <SEP> 1900 <SEP> 470
<tb> 100 <SEP> 2325 <SEP> 615 <SEP> 2625 <SEP> 200
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
Beispiel 7 :

   Es wurde ein Fermentationsmedium hergestellt, das die folgenden Bestandteile enthielt : 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> Stärke <SEP> 45, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> CaCO <SEP> 10, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> pro <SEP> l
<tb> NHCI <SEP> l, <SEP> 5gprol <SEP> 
<tb> Baumwollsamenmehl <SEP> 45, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> l
<tb> Hefe <SEP> 1,5 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> 
 
 EMI5.2 
 



   Die Medien wurden in entsprechenden Mengen in Kolben verteilt, die   alb   (v/v) Schmalzöl enthielten, ) sterilisiert, mit einer vegetativen Impfkultur von S. aureofaciens (Stamm   ED-1723)   inokuliert und auf einer rotierenden Schüttelvorrichtung 168 Stunden bei   250C   inkubiert.

   Der Ertrag der Maischen war wie folgt : 
Tabelle 7 
 EMI5.3 
 
<tb> 
<tb> CuSO. <SEP> 5H2O <SEP> 7-Chlor-6-desmethyl- <SEP> 6-Desmethyl- <SEP> % <SEP> 6-DesmethylTeile <SEP> pro <SEP> Million <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin
<tb> y/ml <SEP> r/ml <SEP> 
<tb> 50 <SEP> 4340 <SEP> 1920 <SEP> 31
<tb> 150 <SEP> 4635 <SEP> 1370 <SEP> 23
<tb> 200 <SEP> 4510 <SEP> 1350 <SEP> 24
<tb> 300 <SEP> 4080 <SEP> 1235 <SEP> 24
<tb> 
 
Beispiel 8 :

   Es wurde ein Fermentationsmedium hergestellt, das die folgenden Bestandteile enthielt : 
 EMI5.4 
 
<tb> 
<tb> Stärke <SEP> 51, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 
<tb> CACAO <SEP> 11, <SEP> 9 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> NH4C1 <SEP> 1. <SEP> 7 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Baumwollsamenmehl <SEP> 51, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> Hefe <SEP> 1, <SEP> 7 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 
 
Zu diesem Medium wurden in getrennten Ansätzen verschiedene Mengen an CuSO. 5H2O gegeben. 



  Die Medien wurden in entsprechenden Mengen in Kolben verteilt, die   : J1/o   (v/v)   Schmalzöl   enthielten, sterilisiert, mit einer vegetativen Impfkultur von S. aureofaciens (Stamm Ed-2047) inokuliert und auf einer rotierenden Schüttelvorrichtung 160 Stunden bei   250e inkubiert.   Der Ertrag der Maischen war wie folgt : 
Tabelle 8 
 EMI5.5 
 
<tb> 
<tb> CuSO4 <SEP> . <SEP> 5H2O <SEP> 7-Chlor-6-desmethyl- <SEP> 6-Desmethyl- <SEP> % <SEP> 6-DesmethylTeile <SEP> pro <SEP> Million <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin <SEP> 
<tb> y/ml <SEP> y/ml
<tb> 100 <SEP> 4225 <SEP> 1845 <SEP> 31 <SEP> 
<tb> 150 <SEP> 4930 <SEP> 1830 <SEP> 28
<tb> 200 <SEP> 4830 <SEP> 1750 <SEP> 27
<tb> 300 <SEP> 4980 <SEP> 1550 <SEP> 24
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
Beispiel 9 :

   Es wurde ein Fermentationsmedium hergestellt, das die folgenden Bestandteile enthielt : 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> Stärke <SEP> 30oprol
<tb> CaCO <SEP> 7 <SEP> g <SEP> pro <SEP> I <SEP> 
<tb> NH4C1 <SEP> 1 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> Sojabohnenölmehl <SEP> 30'g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> Hefe <SEP> 1 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 
   Zu diesem Medium wurden in getrennten Ansätzen verschiedene Mengen an CuSO . 5HO gegeben. 



  Die Medien wurden in entsprechenden Mengen in Kolben verteilt, die e (v/v) Schmalzöl enthielten,   sterilisiert, mit einer vegetativen Impfkultur von S. aureofaciens (Stamm ED-2047) inokuliert und auf einer rotierenden Schüttelvorrichtung bei   250C   160 Stunden inkubiert.

   Der Ertrag der Maischen war wie folgt : 
Tabelle 9 
 EMI6.2 
 
<tb> 
<tb> CuSO. <SEP> 5 <SEP> HO <SEP> 7-Chlor-6-desmethyl-6-Desmethyl-% <SEP> 6-DesmethylTeile <SEP> pro <SEP> Million <SEP> tetracyclin, <SEP> tetracyclin <SEP> tetracyclin
<tb> y/ml <SEP> y/ml <SEP> 
<tb> 50 <SEP> 2570 <SEP> 1415 <SEP> 35
<tb> 100 <SEP> 2955 <SEP> 1280 <SEP> 30
<tb> 200 <SEP> 3275 <SEP> 1130 <SEP> 26
<tb> 300 <SEP> 2560 <SEP> 765 <SEP> 23
<tb> 
 
Beispiel 10 :

   Es wurden zwei Baumwollsamenmehlmedien steigender Konzentration wie folgt hergestellt : 
 EMI6.3 
 
<tb> 
<tb> Medium <SEP> A <SEP> Medium <SEP> B
<tb> Stärke <SEP> 45, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> prol <SEP> 60 <SEP> gprol <SEP> 
<tb> CaCO <SEP> 10, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 14 <SEP> g <SEP> pro <SEP> l
<tb> NHCl <SEP> 1,5 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> Baumwollsamenmehl <SEP> 45, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> l <SEP> 60 <SEP> g <SEP> pro <SEP> l
<tb> Hefe <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 2gprol <SEP> 
<tb> 
   Zu diesen Medien wurden in getrennten Ansätzen verschiedene Mengen von CuSO. 5H O gegeben. 



  Die Medien wurden in entsprechenden Mengen in Kolben verteilt, die 3%. (v/v) Schmalzöl enthielten,   sterilisiert, mit einer vegetativen Impfkultur von S. aureofaciens (Stamm ED-2047) inokuliert und auf einer rotierenden Schüttelvorrichtung bei   250C   160 Stunden inkubiert.

   Der Ertrag der Maischen war wie folgt : 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 Tabelle 10 
 EMI7.1 
 
<tb> 
<tb> Medium <SEP> A <SEP> Medium <SEP> B
<tb> CuSO4 <SEP> . <SEP> 5H2O <SEP> A-VIII* <SEP> A-IX** <SEP> % <SEP> A-IX** <SEP> A-VIII* <SEP> A-IX** <SEP> % <SEP> A-IX**
<tb> Teile <SEP> pro <SEP> Million <SEP> &gamma;/ml <SEP> &gamma;/ml <SEP> &gamma;/ml <SEP> &gamma;/ml
<tb> 100 <SEP> 5135 <SEP> 815 <SEP> 14 <SEP> 3080 <SEP> 1510 <SEP> 33
<tb> 200---3825 <SEP> 1585 <SEP> 29
<tb> 300---4725 <SEP> 1705 <SEP> 27
<tb> 400---5490 <SEP> 1660 <SEP> 23
<tb> 500---5480 <SEP> 1540 <SEP> 22
<tb> 
 *7-Chlor-6-desmethyltetracyclin 
 EMI7.2 
   Beispiel 11 :   Zwei Sojabohnenölmehlmedien steigender Konzentration wurden wie folgt hergestellt :

   
 EMI7.3 
 
<tb> 
<tb> Medium <SEP> A <SEP> Medium <SEP> B
<tb> Stärke <SEP> 40, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 45,0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> CaCO3 <SEP> 9, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 10,5 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> NH4Cl <SEP> 1. <SEP> 3 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 1,5 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> Sojabohnenölmehl <SEP> 40, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> l <SEP> 45, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> pro <SEP> l
<tb> Hefe <SEP> 1, <SEP> 3 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 1,5 <SEP> g <SEP> pro <SEP> 1
<tb> 
   Zu diesen Medien wurden in getrennten Ansätzen verschiedene Mengen CuSO.. 5 . O gegeben.

   Die Medien wurden in entsprechenden Mengen in Kolben verteilt, die 3% (v/v) Schmalzöl enthielten, sterilisiert, mit einer vegetativen Impfkultur von S. aureofaciens (Stamm ED-2047) inokuliert und auf einer rotierenden Schüttelvorrichtung 160 Stunden bei 25 C inkubiert. Der Ertrag der Maischen war wie folgt :

     
Tabelle 11 
 EMI7.4 
 
<tb> 
<tb> Medium <SEP> A <SEP> Medium <SEP> B
<tb> CuSO4 <SEP> . <SEP> 5H2O <SEP> A-VIII* <SEP> A-IX** <SEP> % <SEP> A-IX** <SEP> A-VIII* <SEP> A-IX** <SEP> %A-IX**
<tb> Teile <SEP> pro <SEP> Million <SEP> &gamma;/ml <SEP> &gamma;/ml <SEP> &gamma;/ml <SEP> &gamma;/ml
<tb> 300 <SEP> 3520 <SEP> 1710 <SEP> 33 <SEP> 2470 <SEP> 1730 <SEP> 41
<tb> 400 <SEP> 3685 <SEP> 1635 <SEP> 30 <SEP> 2970 <SEP> 189039
<tb> 50 <SEP> 3090 <SEP> 1515 <SEP> 33 <SEP> 2900 <SEP> 1830 <SEP> 39
<tb> 700 <SEP> 2635 <SEP> 1185 <SEP> 31 <SEP> 3180 <SEP> 1705 <SEP> 35
<tb> 
 *7-Chlor-6-desmethyltetracyclin
6-DesmethyltetracycUn

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Erzeugung von 7-Chlor-6-desmethyltetracyclin durch aerobe Fermentation eines wässerigen Fermentationsmediums mit einem 7-Chlor-6-desmethyltetracyclin produzierenden Stamm von S. aureofaciens, dadurch gekennzeichnet, dass man zwecks Steigerung der Produktion an 7-Chlor-6-des- methyltetracyclin im Verhältnis zur Produktion von 6-Desmethyltetracyclin die Fermentation in Anwesenheit von zusätzlichem Kupfer in Mengen von etwa 13 bis 250, vorzugsweise etwa 13-50 Teilen/ Million durchführt, das in Form eines wasserlöslichen Salzes dem Fermentationsmedium zugesetzt wird.
AT609360A 1959-08-07 1960-08-08 Verfahren zur Erzeugung von 7-Chlor-6-desmethyltetracyclin AT223323B (de)

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US223323XA 1959-08-07 1959-08-07

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