AT222848B - Ölofen mit einer die Zufuhr von flüssigem Brennstoff zum Brenner regelnden Einrichtung - Google Patents

Ölofen mit einer die Zufuhr von flüssigem Brennstoff zum Brenner regelnden Einrichtung

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AT222848B
AT222848B AT467961A AT467961A AT222848B AT 222848 B AT222848 B AT 222848B AT 467961 A AT467961 A AT 467961A AT 467961 A AT467961 A AT 467961A AT 222848 B AT222848 B AT 222848B
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Robert Turk
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Robert Turk
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  Ölofen mit einer die Zufuhr von   flüssigem   Brennstoff zum Brenner regelnden Einrichtung 
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Brennstoffe wie Schwerölegem Brennstoff über den Scheitel des Schlauchkrümmers 2 zu erreichen. Es kann nun das Vorratsgefäss 1 durch das Zugglied 3 mit einem beliebigen Zeitlaufwerk verbunden sein, welches das Vorratsgefäss 1 im   eingestellten Zeitmass gegenüber dem ortsfesten Schlauchkrümmer hebt und dadurch die Flüssigkeit   aus dem
Gefässraum über denSchlauchkrümmer 2 durch die Ableitung 4 zum Abfliessen bringt. Es kann aber auch, i wie strichpunktiert angedeutet,   derSchlauchkrümmer   unter dem Zug einer Feder 5 abgesenkt werden, wo- bei ein der Feder 5 entgegengesetzt wirkendes Zeitlaufwerk die Senkgeschwindigkeit bei ortsfest verblei- bendem Vorratsgefäss 1 bestimmt. 



   Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist   dasVoiratsgefäss l   auf einer Feder 6 gelagert und wird entgegen der Federkraft durch das nicht dargestellte, jedoch durch das Zugglied 3 mit diesem verbundene   I Zeitlaufwerk   mit einer einstellbaren Geschwindigkeit gegenüber dem ortsfesten, steifen und den Gefäss- boden durchsetzenden Ablaufrohr 4 langsam zum Hochsteigen freigegeben, so dass die im Vorratsgefäss 1   befindliche Flüssigkeit   entsprechend seiner Steiggeschwindigkeit durch die Ablaufleitung 4 abfliessen kann. 



   Auch nach dem Beispiel gemäss Fig. 3 wird das Vorratsgefäss 1 durch das nicht dargestellte Zeitlauf- werk angehoben, so dass der Heber 6 stetig Flüssigkeit aus dem Vorratsgefäss 1 herausheben und über seinen Krümmer 2 dem Brenner zuleiten kann. Dabei kann ein Gefäss 7 mit Schauglas vor dem Brenner in die
Ablaufleitung eingeschaltet werden. 



   In denFig. 4 und 5 wird eine weitere   Ausführungsform   der Regeleinrichtung gezeigt, bei der das Vor- ratsgefäss 1 um eine horizontale Achse 8 in Richtung zur oben in der Gefässwandung angesetzten Einlauf- öffnung 9 der Ablaufleitung 4 mittels des Zuggliedes 3 eines Zeitlaufwerkes hochgekippt wird, so dass
Brennstoff nach Massgabe des sich allmählich aber stetig steigenden Kippwinkels aus dem Vorratsgefäss durch die Ablaufleitung zum Brenner   des Ölofens   abfliessen kann. Die gleiche Wirkung kann auch dann erzielt werden, wenn, wie Fig. 5 zeigt, das Zugglied 3 beim Brennstoffablauf 9 angreift und das Vorrats- gefäss 1 allmählich nach unten um die horizontale Achse 8 kippen lässt.

   Ebenso ist es In Übereinstimmung mit. dem Beispiel gemäss Fig. 5 laut der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform möglich, das Vorratsge- fäss 1 um eine Achse 8 mittels des Zuggliedes 3 zu drehen, um einen geregelten Brennstoffablauf zu er- reichen. 



   Nach dem Beispiel gemäss Fig. 7 ist dem Vorratsgefäss ein weiterer Behälter 10 zugeordnet, der durch eine Leitung 11 mit dem Vorratsgefäss 1 kommuniziert und ein vertikal verschiebbares, seinen Boden durchsetzendes Rohr enthält, das als bewegliches Ablaufrohr 4 mit dem Zugglied 3 des Zeitlaufwerkes in zwangläufiger Verbindung steht und den geregelten Flüssigkeitsablauf bewirkt. Die in der Fig. 8 darge-   stellte Variante derRegeleinrichtung zeigtim ortsfesten Vorratsgefäss l   einen m vertikaler Ebene schwenk- baren Teil 4 der Ablaufleitung, der   z. B.   unter dem Zug eines Gewichtes 12 steht und vom Zeitlaufwerk in einer einstellbaren Fallgeschwindigkeit abgesenkt wird. Dabei läuft der Brennstoff durch die Einlauf- öffnung 9 der Ablaufleitung 4 zum Brenner ab. 



   In Fig. 9 ist ein Ölofen samt Regeleinrichtung gezeigt. Das durch zwei je einen Luftzirkulations- schacht 13, 14 als Wärmedämmschicht bildende Wände 15, 16 abgeschirmte Vorratsgefäss 1 steht durch eine flexible Zuleitung 2 mit einem neben ihm im Gehäuse 17 vertikal beweglichen Dosiergefäss 18 In kommunizierender Verbindung, dessen Raum durch eine vertikale Scheidewand 19 in einen Stauraum 20 und einen Ablaufraum 21 unterteilt ist. Die Scheidewand 19 fungiert dabei als Überlauf, der gegenüber dem im Vorratsgefäss 1 vorhandenen Brennstoffspiegel mittels eines Zeitlaufwerkes 22 mit einer dem
Brennstoffbedarf entsprechenden Geschwindigkeit abgesenkt wird. Dieses Dosiergefäss 18 wird von einer
Feder 5 ebenso wie der Krümmer 2 gemäss Fig. 1 nach unten gezogen, jedoch durch das Zugorgan 3 des
Zeitlaufwerkes 22 mit der vorbestimmten Fallgeschwindigkeit abgelassen.

   Das in den Ablaufraum 21 ge-   langende Öl   fliesst durch die Ablaufleitung 4 zum Brenner 23. An dem Dosiergefäss greift oben ausser dem
Seil 3 des Zeitlaufwerkes 22 auch noch ein Seil 24 an, das über Rollen 25, 26 nach aussen geführt ist und an   derGehäuseaussenwand   an Hand einer Skala den Brennstoffstand anzeigen kann. Die Skalenstriche kön-   nen   durch Stifte ersetzt werden, um den Senkweg des Dosiergefässes 18 zu begrenzen. Der. Raum des Do- siergefässes 18 ist noch mit einer unter dem Zug einer Feder 27 gestrafft gehaltenen flexiblen Lüftungs- leitung 28 versehen, die stets über dem Brennstoffspiegel liegen muss. Das Zeitlaufwerk 22 besitzt eine oben aus dem Gehäuse 17 herausgeführte Aufziehspindel 29 mit Aufziehknopf 30.

   Die Wirkungsweise ist äusserst einfach und läuft in der Weise ab, dass das Dosiergefäss 18 aus seiner untersten Endlage durch Auf- ziehen des Zeitlaufwerkes 22 mittels der Aufziehspindel 29 entgegen der Spannung der Feder 5 wieder in seine oberste Endlage hochgezogen   wird. Wenn das Vorratsgefäss   mit flüssigem Brennstoff aufgefüllt wurde, stellt sich der erforderliche Brennstoffspiegel sofort über der Scheidewand 19 ein und die Flüssigkeit läuft durch die flexible Leitung 4 zum Brenner.

   Dort wird das gezündete Öl, Schweröl od. dgl., verbranntund nun fliesst Brennstoff nach Massgabe der Einstellung des Zeitlaufwerkes aus dem Vorratsgefäss 1 über die 

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 Scheidewand   des Dosiergefässes   zum Brenner in einem ununterbrochenen Fluss ab. bis entweder der Brenn- stoff im Vorratsbehälter verbraucht oder durch Anhalten bzw. Hochziehen des Dosiergefässes 18 die Brenn- stoffzufuhr zum Brenner unterbrochen wird. 



   Nach dem in Fig. 10 dargestellten Ausführungsbeispiel ist in das Vorratsgefäss 1 oder in einen mit diesen   kommunizierenden Behälter 10 (Fig. 7)   eine hydraulische Steuerung eingebaut. In das Gefäss 1 oder
10 ist ein Verdrängerkörper 31 eingesetzt, der unter seinem Übergewicht am Brennstoffspiegel ruht und dadurch während seiner Senkbewegung flüssigen Brennstoff aus dem Vorratsraum durch die Einlaufmün- dung 9 der Ablaufleitung 4 zum Brenner schickt. Im Boden des Vorratsgefässes ist ein stabartiger Kol- ben 32 befestigt, auf dem zwei Stopfbüchsen 33 und 34 eines Steuerzylinders 35 dicht, aber gleitbar sit- zen.

   Der Zylinder 35 ist mit seinem unteren Ende mit dem Boden des Verdrängerkörpers zu einem ein- heitlichen Stück vereinigt und besitzt in seinem Innenraum Distanzhülsen 36, 37 und eine Spannschraube
38, um die Stopfbüchsen 33, 34 möglichst dicht an den Stab 32 zu drücken und dadurch den Steuerraum 39 des Steuerzylinders 35 gut gegenüber dem Vorratsbehälter abzudichten. Der Verdrängerkörper 31 hat nun ebenfalls einen Steuerraum 40, der durch eine in ihm eintauchende und in den Steuerraum 39 des Steuer- zylinders 35   mündendesaugleitung   41 mit diesem Steuerraum verbunden ist.

   Am oberen Ende des Steuer- zylinders 35 ist eine Ablaufleitung 42 vorgesehen, die durch ein Regelventil 43 im Durchflussquerschnitt veränderbar ist und in ein Schaugefäss 44 mündet, das zur Kontrolle der Steuertätigkeit dient und durch eine Leitung 45 mit dem Steuerraum 40 des Verdrängerkörpers 31 verbunden ist. Das Vorratsgefäss 1 hat einen Füllstutzen 46 mit Brennstoffstandanzeige 47. 



   Die Wirkungsweise der hydraulischen Steuereinrichtung ist folgende : Der Verdrängerkörper 31 wird aus seiner tiefsten Lage mittels des Steuerzylinders 35 von Hand aus hochgezogen, bis sein oberer Rand an einem Anschlag 48 des   Vorratsgefässes l   bzw. Behälters 10 anschlägt. Dadurch wurde die im Steuerraum 40 vorhandene Steuerflüssigkeit, z.   B. leichtflüssiges Öl,   durch die Saugleitung 41 in den Steuerraum 39 des Steuerzylinders 35 hochgesaugt. Das Ventil 43 wird geschlossen und ein in der Saugleitung 41 vorhandenes Rückschlagventil 49 verhindert, dass die Steuerflüssigkeit aus dem Steuerraum 39 rückfliessen kann. Dadurch bleibt der Verdrängerkörper 31 in seiner oberen Lage. Das Vorratsgefäss 1 kann nun mit Brennstoff durch den Einfüllstutzen 46 gefüllt werden.

   Um die Brennstofförderung zum Brenner in Tätigkeit zu setzen, ist es bloss erforderlich, das Regelventil 43 zu öffnen und auf eine bestimmte Durchflussmenge der Steuerflüssigkeit einzustellen. Das Abfliessen der Steuerflüssigkeit aus dem Steuerraum 39 des Steuerzylinders erfolgt dadurch, dass sich der Verdrängerkörper 31 infolge seines Übergewichtes in den Brennstoff   des Vorratsgefässes zu senken   beginnt und dabei der   stabförmige Kolben   32 in den Steuerraum 39 vordringt. Die Steuerflüssigkeit wird dadurch aus dem Steuerraum 39 verdrängt und fliesst in einer durch das Regelventil 43 eingestellten Menge pro Zeiteinheit in den Steuerraum 40 des Verdrängerkörpers 31 ab.

   Auf diese Weise fliesst dem Brenner flüssiger Brennstoff in genau dosierter Menge ständig zu, bis entweder der Verdrängerkörper 31 den Boden des Vorratsgefässes 1 oder eines mit ihm verbundenen Behälters 10 erreicht hat oder das Regelventil 43 vorher abgesperrt wird. An der Decke des Steuerzylinders 35 ist eine   Füil- bzw. Lüftungsschraube   50 vorgesehen. 



   Ein solcher   übergewichtigerVerdrängerkörper   31 kann aber auch, wie die Fig. 11 und 12 zeigen, rein mechanisch angetrieben werden. In einem solchen Fall ist im hohlen Verdrängerkörper 31 eine Schraubenfeder 51 als Druckfeder eingebaut, die sich an der Decke   5"des   Vorratsgefässes 1 abstützt. An dieser Decke ist aber auch mit nach unten ragenden Armen 53 ein mechanisches Zeitlaufwerk 22 gelagert, das mittels einer Kurbel 54 aufgezogen und mittels einer Spindel 55 auf eine bestimmte Ablaufgeschwindigkeit eingestellt werden kann.

   Das Zeitlaufwerk 22 ist durch sein Zugglied 3 mit dem unter dem Druck der Schraubenfeder 51 stehenden Boden des Verdrängerkörpers zwangläufig verbunden und lässt den   Verdrän-   gerkörper nach Massgabe seiner eingestellten Geschwindigkeit in den im Vorratsbehälter befindlichen Brennstoff absinken, so dass dieser verdrängt wird und durch die Einlauföffnung 9 der Ablaufleitung 4 zum Brenner abfliesst. Durch Aufziehen des Zeitlaufwerkes werden das Zugglied 3 und damit auch der Verdrängerkörper 31 wieder in die Ausgangslage hochgezogen. An Stelle der Schraubenfeder kann auch ein Gewicht Verwendung finden. Wichtig ist, dass in allen Fällen der Verdrängerkörper gegenüber der zu verdrängenden Brennstoffmenge ein Übergewicht hat. So   z.

   B. ist   es zweckmässig, bei einer vorhandenen Brennstoffmenge von 10 kg dem Verdrängerkörper ein Gewicht von 20 kg zu geben. 



   Durch   das Einsinken des Verdrängerkörpers   in den flüssigen Brennstoff entsteht ein wachsender Gegendruck. Da das Regelventil 43 auf einen bestimmten   Durchströmquerschnitt   eingestellt wurde und die Durchflussmenge nur bei annähernd gleichem Druck gleich bleibt, so wird der Durchlauf von flüssigem Brennstoff bei dem auftretenden Druckverlust, welcher durch den im zunehmenden Masse auf den   Verdrän-   gerkörper 31 ausgeübten Gegendruck entsteht, geringer und dadurch das Absinken des Verdrängerkörpers 

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 in den flüssigen Brennstoff allmählich langsamer, wodurch der Ölofen an Heizkraft verlieren würde. Bei Ölöfen mit Zeitheizung kann dies erwünscht sein. Bei Ölofens mit Dauerheizung ist diese Schwankung in der Brennstoffzufuhr unerwünscht.

   Wenn nun das Regelventil 43 von einem Thermostaten aus gesteuert wird, der seine Steuertätigkeit in Abhängigkeit von der jeweils herrschenden Raumtemperatur ausübt, so   i können   solche Leistungsschwankungen in der Brennstoffzufuhr zum Brenner leicht selbsttätig behoben werden. 



   Bei Verwendung von Ausgleichsgewichten für den Verdrängerkörper können diese entweder direkt auf den Verdrängerkörper von oben her einwirken, oder sie können mit Hebeln, Gelenken   od. dgl.   seitlich oder unterhalb des Reglerapparates angebracht sein. In der Stellung gemäss Fig. 13 liegt das gesamte Ge- wicht 56 auf der Schwenkachse 57, die das Gewicht ausbalanciert. In der Stellung gemäss Fig. 14 wirkt das ganze Gewicht mittels der Lasche 58 auf den Verdrängerkörper 31. In den Zwischenlagen findet der
Kräftewechsel statt. Es müsste daher das Gewicht 56 so auf dem Verdrängerkörper 31 aufgebaut sein, dass das Gewicht 56 in der Höchstlage des Verdrängerkörpers 31 die in Fig. 13 veranschaulichte Stellung hat. 



   Es wird sich sodann beim Absinken des Verdrängerkörpers 31 das Gewicht 56 allmählich so verlagern, dass es in die Stellung gemäss Fig. 14 kommt und dadurch die volle Wirkung des Übergewichtes des Verdrän- gerkörpers gegenüber der Brennstoffmenge herstellt. 



   Es können solche Zulaufregler in grosser Ausführung in Nebenräumen der zu beheizenden Räume auf- gestellt und durch Rohrleitungen mit den   Ölöfen   verbunden werden. 



   Die in den Fig. 15 und 16 dargestellte Ausführungsform der Steuerung der   Brennstoffzufuhr zum Öl-   ofen ist zum Teil in   den Vorratsbehälter 1   (Tank) eingebaut, zum Teil an diesem aussen angebaut, so dass die gesamte Steuereinrichtung mit dem Vorratsbehälter von dem Ölofen gelöst werden kann. 



   In dem mit Haken 59 im Gehäuse des Ölofens aufgehängten Vorratsgefäss 1 ist ein Stab 60 vertikal freistehend angeordnet, der von einem nahe der Decke gelegenen Punkt 61 bis zum Boden eines unten an den Gefässboden 62 angesetzten Tauchraumes 63 für ein Führungsrohr 64 eines Schiebers 65 reicht, der mit seinem Führungsrohr 64 gegen Kippen gesichert am Stab 60 gleitet. Der Schieber 65 besteht im we- sentlichen aus einer Tasse, die im rechten Winkel zum Führungsrohr 64 an diesem angebracht ist und an einer Stelle einen den Tassenboden durchsetzenden Rohrkrümmer 66 mit   einem Krümmungswinkel   von zirka 450 besitzt. Am Schieber 65 bzw. seinem   Führungsrohr   64 ist auch ein Gewicht 65a angebracht, das den Schieber 65 entgegen der Auftriebskraft des flüssigen Brennstoffes nach unten zieht.

   Die obere Mün- dung dieses Rohrkrümmers stellt gleichzeitig die Einlaufmündung 9 für den im Vorratsgefäss 1 befindlichen flüssigen Brennstoff dar. An den Rohrkrümmer 66 schliesst ein Schlauch 67, 68 an, der in Form einer
Schleife verläuft und mit seinem unteren Ende an einem im Gefässboden 62 dicht und fest sitzenden und diesen   durchsetzenden Rohrkrümmer   69 mit einem Krümmungswinkel von zirka 450 und einem Anschluss- nippel 70 angeschlossen ist.

   Dieser Schlauch kann zur Verbesserung der Flüssigkeitsleitung und Erleich- terung der Reinigung oder Auswechslung aus zwei miteinander durch einen Doppelkrümmer   71, 72   flüssig- keitsdicht verbundenen Schlauchstücken 67,68 bestehen, wobei die Krümmer 71, 72, wie Fig. 15,21 und 22 zeigen, im rechten Winkel zueinander stehen und dadurch beim Senken des Schiebers 65 gegen den   Gefässbo-   den 62 eine Verwindung der beiden Schlauchteile 67,68 zum Zwecke einer klemmungsfreien Verlagerung der   heiden Schlauchteile 67,   68 bewirken. An dem Schieber 65 greift das Ende eines über   eine aussen am Gefäss-   deckel 73 drehbar   gelagerte.

   Leitrolle 74 geführten, sehr schmiegsamen Seiles 75 an, dessen   anderes Ende an einer Klinke 76 einer Seilwickelspule 77 befestigt ist   (Fig. 17,   18 und 19). Die Klinke 76 schwenkt um den
Zapfen 78 radial nach aussen. Unter dem Zug des Seiles wird die Klinke 76 in den Wickelmantel der Wickel- spule 77 eingedrückt, so dass die weiteren Seilwindungen über die Klinke 76 hinweg am Spulengrund der Wik- kelspule 77 zu liegen kommen. Erreicht jedoch der Schieber 65 nahezu den Gefässboden 62, dann ist das Seil
75 so weit abgespult, dass sein Ende die Klinke 76 in die in Fig. 19 dargestellte Sperrlage ausschwenkt und bei der weiteren Teildrehung der Wickelspule 77 an einen ortsfesten Anschlag 79 auftrifft, der die Klinke 76 samt der Wickelspule 77 und dem Seil75 gegen weitere Bewegung   sperrt.

   Die Wickelspule 77   sitzt nun auf einer Welle 80 fest, die an der Seitenwand'des Vorratsgefässes 1 mittels   zweier Lagerstellen 81, 82   in ver- tikalerLage drehbar gelagert ist und an ihrem oberen über die Wickelspule 77 hinausragenden Ende einen Drehknopf 83 besitzt. Die Welle 80 trägt an ihrem unter dem Boden 62 des Vorratsgefässes 1 hinausragenden und mit dem unteren Ende in einem von einem Auslegarm 84 getragenen Lager 82 ruhenden Teil eine auf ihr axial verschiebbare, aber mit ihr   aufDrehung gekuppelteHülse 85,   auf der eine Reibrolle 86 eines in der Übersetzung stufenlos veränderbaren Reibradübersetzungsgetriebes 86, 87 befestigt ist.

   Die Radscheibe 87 dieses Übersetzungsgetriebes sitzt auf dem Ende einer horizontalen Welle 88, die drehbar und axial verschiebbar in zwei vom Boden 62 des   Vorratsgefässes l   nach unten abstehenden Lagerarme 84 und
89 lagert und unter der Wirkung einer Axialdruckfeder 90 steht, die sich mit ihrem einen Ende an dem 

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 einen Lagerarm 89 drehbar, mit dem andern Ende an einem Band 91 oder Stellring der horizontalen Welle 88 abstützt und dadurch auch die Reibscheibe 87 unter elastischem Druck an die Reibrolle 86 anhält. 



  Das freie Ende dieser Welle 88 trägt ein Kupplungsorgan,   z. B.   eine   Steckhülse   92, an die eine Uhr bzw. ein Zeitlaufwerk 93 mittels seines Aufzugschlüssels ansteckbar ist. Dieses Zeitlaufwerk 93 wird beim vorliegendenAusführungsbeispiel mittels zweier um 1800 um   das Uhrgehäuse versetzter   und einegemeinsame Achse bildender Zapfen 94 in die Rasten von zwei vom Gefässboden 62 senkrecht nach unten abstehenden Lagerlappen 95 lösbar eingesetzt, so dass das Zeitlaufwerk 93 in seiner Lage ausschliesslich durch die an ihrem Aufzugschlüssel angreifende Steckhülse 92 der Welle 88 in seiner wirksamen Lage gehalten wird. 



  DieReibrolle 86 ist auf der Reibscheibe 87 zur   stufenlosen Übersetzungsänderung   in radialer Richtung mittels der Hülse 85 verschiebbar, welche zu diesem Zweck mit dem kurzen Hebelarm 96 eines zweiarmigen, im vorliegenden Beispiel winkelig ausgeführten Stellhebels 96,97 gelenkig verbunden ist. Dieser Stellhebel 96,97 ist an einer Wand des Vorratsgefässes 1 aussen um einen Lagerzapfen 98 schwenkbar gelagert und ragt mit seinem langen Hebelarm 97 oben über   das Vorratsgefäss l   hinaus. Dieser lange Arm 97 des Stellhebels dient als Handhabe und ist als solche durch einen am   Vorratsgefäss l   angebrachten Drahtbügel 99 geführt und an Hand einer kreisbogenförmigen Skala 100 auf die jeweilige Fliessgeschwindigkeit des Brennstoffes einstellbar. 



   Steht der Stellhebel 96, 97 in der mit der strichpunktierten Linie 101 angedeuteten Ausgangslage, dann ist die Reibrolle 86 in die Mitte der Reibscheibe 87 gerückt und es findet keine Übertragung der Antriebsbewegung des Zeitlaufwerkes 93 auf die Seilrolle 77 statt. Das Seil 75 hält in diesem Falle den Schieber 65 in der jeweils erreichten Lage unverändert fest und es kann daher kein flüssiger Brennstoff durch dieEinlauföffnung 9 desSchlauches 67, 68 zum   Ablaufkrümmer   69 und weiter zum Brenner des Ölofens gelangen. Steht jedoch der Stellhebel   96 ; 97 z.

   B.   auf dem mit 4 bezeichneten Teilstrich der Skala 100, dann übernimmt die Reibrolle 86 das ihr von der Reibscheibe 87 im Verhältnis der eingestellten Übersetzung erteilte Drehmoment und dreht damit die Seilspule 77 im Abwickelsinne, so dass der Schieber 65 
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 67,68 zum Ölbrenner abzuleiten. Hat der Schieber 65 seine Endlage erreicht, dann ist das   Vorratsgefäss   im wesentlichen leer und das Zeitlaufwerk 93 zum Teil abgelaufen. Durch Drehen des Handgriffes 83 der Welle 80 ist es nun möglich, einerseits die Seilspule 77 im Aufwickelsinne zu drehen und dabei gleichzeitig auch das Zeitlaufwerk 93 aufzuziehen. Durch das Aufwickeln des Seils 75 wird der Schieber 65 wieder in seine Ausgangslage hochgezogen, ein Vorgang, der von einem in der Gefässdecke 73 vorgesehenen, durch einGlas gedeckten Aufsatz 102 aus beobachtet werden kann.

   Dabei dient das Reibradgetriebe 86, 87 infolge seines durch die Kraft der Feder 90 bestimmten maximalen Reibungsdruckes als Sicherung,   u. zw.   einerseits gegen Überdrehen der Antriebsfeder des Zeitlaufwerkes 93, anderseits zum beliebigen Einstellen des Schiebers 65 auf das Brennstoffniveau. Das   Vorratsgefäss   1 kann nach dem Öffnen eines Schraubverschlusses 103 mit flüssigem   B.'enustoff   angefüllt werden. 



   Es kann vorkommen, dass das Vorratsgefäss 1 nur halb gefüllt, aber das Zeitlaufwerk 93 ganz abgelaufen ist. In einem solchen Fall ist es möglich, durch Drehen der Seilspule 77 mittels des Drehknopfes 83 im Abwickelsinne den Schieber 65 vorerst bis zum Gefässboden 62 hinunterzubewegen und durch Drehen des Knopfes 83 in der entgegengesetzten Drehrichtung, also im Aufwickelsinn, dann wieder bis in seine oberste Lage hochzuführen. Dabei wird das Zeitlaufwerk 93 wieder aufgezogen, so dass nach dem Absenken des Schiebers 65 auf den bestehenden Brennstoffspiegel die selbsttätige Brennstofflieferung zum Brenner in der bereits beschriebenen Weise beginnt. Dieser Vorgang kann ohne Schaden wenn nötig auch wiederholt werden. 



   Damit nun beim Eintauchen des Schiebers 65 in den flüssigen Brennstoff dieser nicht sofort unter seinem eigenen Druck in die   Einlaufmündung   9 des Schlauches 67, 68 einströmt, ist am Schieber 65 eine vom Flüssigkeitsdruck gesteuerte Sperre vorgesehen. Diese besteht aus einem zweiarmigen Hebel 104, der um eine im Schieber 65 sitzende horizontale Achse 105 in   vertikaler Ebel1e   schwenkbarist und an seinem einen Arm eine Kappe 106 und an seinem andern Arm einen Schwimmkörper 107 trägt, der im Augenblick des Tiefertauchens des Schiebers 65 vom   Flüssigkeitsdruck   des Brennstoffes angehoben wird und dadurch die Kappe 106 auf die Einlaufmündung 9 des   Rohrkrümmers   66 der Ablaufschlauchleitung 67, 68 drückt, wodurch diese selbsttätig für die Dauer des Tauchvorganges geschlossen bleibt. 



   Die vorstehend beschriebene Regeleinrichtung kann sowohl im Dauerbetrieb als auch für einen bestimmten Zeitraum, also für den Zeitbetrieb eingestellt werden. Der Ablauf für den Dauerbetrieb wurde bereits geschildert. Für den Betrieb des Brenners über einen vorbestimmten Zeitraum kann die Reibscheibe 87 einen anklemmbaren Anschlag 108 erhalten, der während der Bewegung der Reibscheibe 87 an die 

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Hülse 85 der Reibrolle anrückt und dadurch an dieser einen Stopanschlag findet, der die Reibscheibe 87 an einer Weiterdrehung hindert und damit den Senkvorgang des Schiebers 65 unterbricht.

   Es kommt also nur darauf an, wie weit der anklemmbare Anschlag 108 von der als Stopanschlag dienenden Hülse 85 ent- fernt an der Reibscheibe 87 festgeklemmt wird, die für die Dauer der Entleerung des Vorratsgefässes 1 je nach Einstellung der Übersetzung umläuft. Es können auf der Reibscheibe 87 auch eine Anzahl im Kreis angeordnete und   z. B.   radial zueinander versetzte Anschläge vorgesehen sein und im Gehäuse des Ölofens kann ein in deren Bewegungsbereich   einrückbarer   Anschlag einrückbar sein, der beim Auftreffen des je- weiligen Scheibenanschlages die Reibscheibe 87 gegen weitere Drehung im vorbestimmten Zeitraum an- hält.

   Auf diese Weise ist es möglich, den Betrieb eines Ölofens noch einige Stunden nach Verlassen des
Wohnraumes brennen zu lassen, da er sich durch das Zusammenwirken der Anschläge 108 und 85 selbst- tätig abschaltet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Ölofen mit einer die Zufuhr von flüssigem Brennstoff zum Brenner regelnden und auf eine be- stimmte Zuflussmenge pro Zeiteinheit einstellbaren Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil einer jeden Ölart, auch dickes, verschmutztes bzw. gebrauchtes Öl mit Sicherheit fördernden Ableitung (2 bzw. 67, 68) oder ein Verdrängerkörper (31) einerseits und ein   Vorratsgefäss (l)   anderseits relativ zu- einander bewegbar sind und der jeweils bewegbare Teil der Ableitung (2 bzw. 67, 68) oder der beweg- bare Verdrängerkörper (31) bzw. das Vorratsgefäss   (1)   mit einem mechanisch, elektrisch oder hydraulisch angetriebenen Zeitlaufwerk (22 bzw. 93 bzw. 35) zwangläufig verbunden ist, welches den beweg-bzw. heb-oder senkbaren Teil (2   bzw. 67.

   68 bzw.   31) in einem einstellbaren Zeitmass zur Brennstoffzufuhr zum
Brenner des Ölofens zwangläufig bewegt.

Claims (1)

  1. 2. Ölofen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufmündung (9) einer durch den Boden eines Vorratsgefässes (1) flüssigkeitsdicht, aber gleitbar hindurchgeführten Brennstoffableitung (4) als Überlauföffnung innerhalb des Vorratsgefässes (1) mittels des Zeitlaufwerkes gegebenenfalls unter Mitwirkung einer Feder (6) selbsttätig absenkbar ist (Fig. 2).
    3. Ölofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorratsgefäss (1) unter der Wirkung einer Feder (6) gegenüber der den Gefässboden flüssigkeitsdicht, aber gleitbar durchdringenden Brennstoffableitung (4) zur Brennstofförderung hebbar ist und das Vorratsgefäss (1) mit dem Zeitlaufwerk (3 und 22) zur Steuerung der Hubbewegung bzw. des Brennstoffzuflusses zwangsläufig verbunden ist.
    4. Ölofen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der heb-und senkbare Teil der Brennstoffableitung (4) aus einem neben dem Vorratsgefäss (1) hochgeführten Schlauchkrümmer (2) besteht, welcher nach Art kommunizierender Gefässe durch relative Bewegung des Krümmungsscheitels zum Brennstoffspiegel des Vorratsgefässes (1) den Brennstoffzufluss zum Brenner regelt, wobei das Zeitlaufwerk (3 und 22) entweder mit dem Schlauchkrümmer (2) zu dessen Senkung oder mit dem Vorratsgefäss (1) zu dessen Hebung zwangläufig verbunden ist (Fig. 1).
    5. Ölofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauchkrümmer als Heber (6) ausgebildet ist (Fig. 3).
    6. Ölofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorratsgefäss (1) um eine horizontale Achse (8) gegen die Ablauföffnung (9) der Ableitung (4) kippbar bzw. drehbar und mittels des Zeitlaufwerkes (3 und 22) zwangläufig zum Kippen bzw. Drehen steuerbar ist (Fig. 5-7).
    7. Ölofen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorratsgefäss (1) mit einem weiteren Gefäss (10) kommuniziert, in welchem der bewegliche Teil (4) der Ablaufleitung eingebaut ist und in welchen erst durch die vertikale Relativbewegung von Gefäss (l) und Ablaufleitung (4) die Brennstoffzufuhr zum Brenner regelbar ist (Fig. 7).
    8. Ölofen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Vorratsgefäss (1) kommuni- zierende Gefäss (18) eine den Gefässraum in einen Stauraum (20) und einen Ablaufraum (21) unterteilende Scheidewand (19) als Überlauf für den aus dem Vorratsgefäss (1) durch die kommunizierende Leitung (2) zufliessenden Brennstoff besitzt, wobei der Ablaufraum (21) durch die Brenustoff8 : bleitung (4) mit dem Öl- brenner (23) verbunden ist und das den Brennstoffzufluss regelndeGefäss (18) in derSenkrichtung mit einer Feder (5), einem Gewicht od. dgl. und in der entgegengesetzten Richtung mit dem Zeitlaufwerk (22) verbunden ist (Fig. 9).
    9. Ölofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das hydraulische Zeitlaufwerk einerseits mit seinem Zylinder (35) mit einem im Vorratsgefäss (1) absenkbaren übergewichtig ausgeführten Verdrängerkörper (31) und anderseits mit seinem Kolben (32) mit dem Boden des Vorratsgefässes (1) starr ver- <Desc/Clms Page number 7> bunden ist und weiters der Verdrängerkörper (31) als Auffanggefäss für eine Steuerflüssigkeit des hydrau- lischen Zeitlaufwerkes (35) ausgebildet und zu diesem Zweck seinHohlraum mittels einer ein Rückschlag- ventil (49) aufweisenden Saugleitung (41) mit dem Steuerzylinder (35) des Zeitlaufwerkes verbunden ist, dessen Steuerzylinder am oberen Ende einen regelbaren, in den Hohlraum (40)
    des Verdrängerkörpers (31) j mündenden Ablauf (42, 45) besitzt, aus dem die Steuerflüssigkeit unter dem Übergewicht des Verdränger- körpers (31) nach Massgabe des mittels eines Regelventiles (43) eingestellten Durchflussquerschnittes der Ablaufleitung (42) in den Hohlraum (40) des Verdrängerkörpers (31) bis zur Entleerung des Steuerzylin- derraumes (39) und fast vollständigen Verdrängung der Brennstoffflüssigkeit aus dem Vorratsgefäss (1) ab- fliesst und durch Hochziehen des Steuerzylinders (35) und des Verdrängerkörpers (31) wieder in den Hohlraum (39) des Steuerzylinders (35) hochsaugbar ist (Fig. 10).
    10. Ölofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mechanische Zeitlaufwerk (22) einer- seits innerhalb des Verdrängerkörpers (31) angeordnet und mit dem Deckel (52) des Vorratsgefässes (1) starr verbunden ist, anderseits mit dem unter dem Druck einer Feder (51) eines Gewichtes od. dgl. gegen den Gefässboden vordringenden Verdrängerkörper (31) in zwangläufiger Verbindung steht, um ihn im Ausmass des jeweils erforderlichen Brennstoffzuflusses zum Brenner absinken zu lassen (Fig. 11. 12).
    11. Ölofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Vorratsgefäss (1) das obere Ende eines flexiblen Schlauches (67, 68) bzw. dessenEinlaufmündung (9) mittels eines übergewichtigen Schiebers (65) vertikal beweglich geführt und entgegen der Senkbewegung unter dem Zug eines zum Teil auf einer Seil- spule (77) aufgewickelten Seiles (75) gestellt ist, welche Seilspule (77) über einen verstellbaren Über- setzungstrieb (z. B. 86, 87) mit einem Zeitlaufwerk (93) in zwangläufiger Verbindung steht, welches die Senkbewegung des die Einlaufmündung (9) tragenden Schiebers (65) selbsttätig steuert (Fig. 15, 16).
    12. Ölofen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der Seilspule (77) und dem Zeitlaufwerk (93) eingeschaltete Übersetzungstrieb aus einem stufenlosenReibradgetriebe (86, 87) besteht, dessen Radscheibe (87) unter dem Axialdruck einer Feder (90) od. dgl. steht, deren Federkraft so bemes- sen ist, dass der Auflagerdruck der Reibscheibe (87) an der Reibrolle (86) zwar genügt, den die Schlauch- einlaufmündung (9) tragendenSchieber (65) entgegen der Wirkung seines Übergewichtes zu halten, jedoch nicht ausreicht, die vollaufgezogene Feder des Zeitlaufwerkes (93) zu überspannen.
    13. Ölofen nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die die Reibrolle (86) mit der Seilspule (77) verbindende Welle (80) an der Seitenwandung des Vorratsgefässes (1) drehbar gelagert ist und über der Seilspule (77) einen Drehknopf (83) zum Hochbewegen des Schiebers (65) und zum Auf- ziehen der Feder des Zeitlaufwerkes (93) von Hand aus besitzt und für die Reibrolle (86) eine auf Drehung mit der Welle (80) gekuppelte, jedoch auf dieser axial verschiebbare Hülse (85) aufweist, die mittels eines an der Gefässaussenseite schwenkbar gelagerten Stellhebels (96.
    97) zum Verschieben der Reibrolle EMI7.1 dung (9) des flexiblen Schlauches (67, 68) tragenden Schieber (65) ein zweiarmiger Hebel (104) mittels einer horizontalen Achse (105) in der Vertikalebene schwenkbar gelagert und an dem einen Armende mit einer dichtenden Deckkappe (106), an dem andern Atmende mit einem Schwimmkörper (107) versehen ist, welcher beim stärkeren Eintauchen in die Brennstoffflüssigkeit die Einlaufmündung (9) des flexiblen Schlauches (67, 68) selbsttätig unter dem Druck der Flüssigkeit sperrt (Fig. 15, 20).
    15. Ölofen nach den Ansprüchen 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der im Vorratsgefäss (1) die Einlauföffnung (9) mit dem Ablaufkrümmer (69) verbindende flexible Schlauch (67, 68) aus zwei durch ein eine Verwindung der beiden Schlauchteilstücke (67, 68) bewirkendes Doppelkniestück (71, 72) miteinander verbunden sind (Fig. 21, 22).
    16. Ölofen nach den Ansprüchen 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibscheibe (87) des Reibradgetriebes entweder einen Kranz Anschläge besitzt, in deren Bewegungsbereich ein ortsfester Stopanschlag einrückbar ist oder an der Reibscheibe ein Stopanschlag (108) anklemmbar ist, welcher bei Bewegung der Reibscheibe (87) gegen einen ortsfesten Anschlag, z. B. an die Welle (80) bzw. der Hülse (85) der Reibrolle (86) trifft und dadurch die weitere Antriebsbewegung des Zeitlaufwerkes (93) und damit der Brennstofförderung selbsttätig unterbricht (Fig. 16). <Desc/Clms Page number 8>
    17. Ölofen nach den Ansprüchen 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilspule (77) eine Klinke (76) besitzt, an deren freiem Ende das Ende des flexiblen Seiles (75) befestigt ist, welches bei ab- gespultem Seilende die Klinke (76) selbsttätig aus der unwirksamen Lage ausrückt und in den Bereich eines ortsfesten Anschlages (79) kommt, der die Drehbewegung der Spule (77) und der Welle (80) im Augenblick des Anschlagens der Klinke (76) selbsttätig unterbricht (Fig. 17-19).
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