AT222168B - Schienenfahrzeug - Google Patents

Schienenfahrzeug

Info

Publication number
AT222168B
AT222168B AT525860A AT525860A AT222168B AT 222168 B AT222168 B AT 222168B AT 525860 A AT525860 A AT 525860A AT 525860 A AT525860 A AT 525860A AT 222168 B AT222168 B AT 222168B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
load
loading bridge
vehicle
beams
bogies
Prior art date
Application number
AT525860A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Intercontinentale Oesterreichi
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Intercontinentale Oesterreichi filed Critical Intercontinentale Oesterreichi
Priority to AT525860A priority Critical patent/AT222168B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT222168B publication Critical patent/AT222168B/de

Links

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schienenfahrzeug 
Das Patent Nr. 212359 bezieht sich auf ein Schienenfahrzeug für den Transport grosser Lasten, welches aus zwei Fahrzeugteilen besteht, auf welchen je ein durch ein Gegengewicht belasteter, einen doppel-   armigen Hebel   bildender Balken im Hebeldrehpunkt abgestützt ist, wobei die einander zugewandten, den Gegengewichten abgewandten Enden der Balken unter Vermittlung einer Ladebrücke oder der   zu befördern-   den Last miteinander gelenkig verbunden sind. Auf diese Art wird es ermöglicht, die Last auf eine grosse Fahrzeuglänge aufzuteilen. 



   Gegenstand des Patentes Nr. 217501 ist nun eine Ausbildung dieser Art, bei welcher die Last im Bereiche der der Fahrzeugmitte zugewandten Enden der Balken zusätzlich auf je ein Drehgestell abgestützt ist. Auf diese Weise kann ein Teil des Ladegewichtes direkt von den zusätzlichen Drehgestellen aufgenommen werden und es muss nur derjenige Anteil des Ladegewichtes von dem Balken aufgenommen werden, der die Aufnahmefähigkeit dieser Drehgestelle übersteigt. Es wird dadurch überdies noch die Möglichkeit geschaffen, gegebenenfalls die den Balken tragenden zwei Fahrzeugteile von der auf den   zusatz-   lich vorgesehenen Drehgestellen abgestützten Ladebrücke zu trennen.

   Auf diese Weise kann bei komplizierten Rangierarbeiten die Last mit den zusätzlichen Drehgestellen allein rangiert werden, während die zwei hinderlichen Fahrzeugteile abgestellt werden können. 



   Die vorliegende Erfindung zielt nun darauf ab, eine weitere Verbesserung einer Ausbildung nach Patent Nr. 212359 zu schaffen und besteht im wesentlichen darin, dass die Abstützstellen der Ladebrücke an den Lastenden der Balken von   den Abstützstellen   der Ladebrücke auf den zusätzlichen Drehgestellen gegen die Fahrzeugmitte zu versetzt sind. Auf den zusätzlichen Drehgestellen muss die Ladebrücke in der Mitte 
 EMI1.1 
 der Ladebrücke bzw. die Arme dieser Ladebrücke die zusätzlichen Drehgestelle übergreifen.

   Dadurch. dass nun die Abstützstellen der Ladebrücke an den Lastenden der Balken gegen die Fahrzeugmitte zu versetzt sind, wird ermöglicht, die freie Abstützlänge der Ladebrücke zwischen den Abstützstellen an den Lastenden der beiden Balken zu verringern und dadurch die Ladebrücke bzw. die die zusätzlichen Drehgestelle übergreifenden Arme dieser Ladebrücke leichter zu konstruieren. Die freie Länge zwischen den Abstützungen der Ladebrücke auf den zusätzlichen Drehgestellen bleibt zwar die gleiche, jedoch nehmen diese zusätzlichen Drehgestelle nur einen Teil der Last ab.

   Die freie Länge zwischen den Abstützungen der Ladebrücke an den Lastarmen der Balken jedoch wird verringert und da insbesondere bei Vollbelastung diese Balken einen beträchtlichen Anteil der Last aufnehmen, ist diese Verringerung der freien Abstützlänge zwischen den Lastarmen der Balken von Bedeutung. 



   Gemäss dem Patent Nr. 217501 kann der Balken auch durch Anordnung eines Gelenkes zwischen dem Hebeldrehpunkt des Balkens und dem Lastarm und durch Anordnung einer Hubvorrichtung als Schienenkran verwendbar gemacht   sein. Da gemäss   der vorliegenden Erfindung die Abstützung der Ladebrücke bzw. der Last am Lastarm des Balkens gegenüber der Abstützstelle auf dem zusätzlichen Drehgestell gegen die Fahrzeugmitte zu verlagert ist, kann nun der Lastarm des Balkens länger ausgebildet werden, so dass sich bei Ausbildung als Schienenkran eine grössere Reichweite des Kranes ergibt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch erläutert. 



   Fig. 1 zeigt eine Hälfte eines erfindungsgemässen Schienenfahrzeuges mit Ladebrücke in Seitenansicht. 



  Fig. 2 zeigt eine abgewandelte Ausbildung eines solchen Fahrzeuges. 



   Der Balken 1 ist um den Hebeldrehpunkt 2 schwenkbar auf durch eine Brücke 3 verbundenen Drehgestellen 4 aufgelagert. 5 stellt das Lastende des Balkens und 6   das Gegengewichtsende desselben dar,   welches das Gegengewicht 7 trägt. 8 ist ein Hilfsdrehgestell, auf welchem das Gegengewichtsende 6 des Balkens l unter Vermittlung eines Drehkranzes 9 abgestützt ist. Diese Abstützung wirkt insbesondere wäh- rend-der Leerfahrt des Fahrzeuges, wenn das Lastende 5 des Balkens 1 unbelastet ist. Das Hilfsdrehgestell 8 dient beim Rangieren und gegebenenfalls beim Kuppeln mit einem andern Fahrzeug als Puffer, da sonst das Gegengewicht 7 beim Rangieren mit einem   ändern   Waggon in Berührung gelangen könnte. 



   Unter dem Lastende 5 des Balkens 1 sind   nun   zusätzliche Drehgestelle 10 angeordnet, welche durch eine Brücke 11 verbunden sind. Auf diese Brücke 11 ist nun das Ende 12 eines Armes 13 der Ladebrücke 14 unter Vermittlung eines Drehzapfens 15 abgestützt. Der Lastarm 5 des Balkens ragt liber diese Abstützstelle 15 gegen die Fahrzeugmitte zu hinaus und die Abstutzung 16 des Armes 13 der Ladebrücke 14 am Lastende 17 des Balkens 1 ist im Abstand vor. dieser Abstützung 15 angeordnet. Es ist somit die Abstützlänge in bezug auf die Abstützungen 16 an den Lastenden 4 der beiden Balken 1 verringert, wodurch die Ladebrücke 14 bzw. die Arme 13 schwächer dimensioniert werden können. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig 1   dadurch, dass   die Ladebrücke mehrteilig ausgebildet ist. Die Ladebrücke 14 ist durch Gelenke 18 und Anschläge 19 mit den die zusätzlichen Fahrgestelle 10 übergreifenden Armen 20 verbunden. Diese Arme 20 und auch die Gelenke 18 und die Anschläge 19 werden wieder dadurch entlastet, dass die Abstützungen 16 an den Lastarmen 5 der Balken 1 nahe den Gelenken 18 an den Armen 20 angeordnet sind. Auf diese Weise kann die Ladebrücke mehrteilig mit auswechselbarem Ladeteil ausgebildet sein, wobei dadurch, dass die Abstützstellen an den Lastenden der Balken nahe den Gelenken angeordnet sind, die Gelenke und die Anschläge teilweise entlastet werden und die Arme leichter konstruiert werden können.

   Es kann somit beispielsweise auch ein an die Last angepasster kürzerer oder längerer Mittelteil der Ladebrücke verwendet werden. Da dieser Mittelteil der Ladebrücke ohne weiteres aus gewöhnlichen Trägern bestehen kann, ist es unter Umständen auch möglich, für Spezialfälle bei Beförderung überlange Lasten an solche   Träger die entspre-   chenden Gelenke und Anschläge anzuschliessen und damit eine für den Spezialfall ausgebildete Ladebrücke zu schaffen. Vor allem aber können nun an den Armen auch an Stelle der Ladebrücke Böcke angeschlossen sein, welche die zu befördernde Last tragen, wobei die Verbindung der beiden Fahrzeugteile unter Vermittlung der zu befördernden Last hergestellt ist. Dies ist wieder für Spezialfälle von Vorteil, in welchen die Höhe der Last so gross ist, dass die Last nicht mehr auf die Ladebrücke gestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : EMI2.1 ander zugewandten, den Gegengewichten abgewandten Lastenden der Balken unter Vermittlung einer Ladebrücke oder der zu befördernden Last miteinander gelenkig verbunden sind und die Ladebrücke im Bereiche der der Fahrzeugmitte zugewandten Lastenden der Balken zusätzlich auf wenigstens je einDrehgestell abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstlltzstellen (16) der Ladebrücke (14) an den Lastenden (17) der Balken (1) von den Abstützstellen (15) der Ladebrücke auf den zusätzlichen Drehgestel- len (10) gegen die Fahrzeugmitte zu versetzt sind.
AT525860A 1960-07-08 1960-07-08 Schienenfahrzeug AT222168B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT525860A AT222168B (de) 1960-07-08 1960-07-08 Schienenfahrzeug

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT217501D
AT525860A AT222168B (de) 1960-07-08 1960-07-08 Schienenfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT222168B true AT222168B (de) 1962-07-10

Family

ID=25601991

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT525860A AT222168B (de) 1960-07-08 1960-07-08 Schienenfahrzeug

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT222168B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3012938A1 (de) Lagerung eines tankbehaelters in einem stuetzgeruest
DE1246969B (de) Autokran, insbesondere fuer den Fertighausbau
AT222168B (de) Schienenfahrzeug
DE2350565A1 (de) Schienenfahrzeug, insbesondere gedeckter, grossraeumiger gueterwagen
DE1530095A1 (de) Einwandiger Kesselwagen auf Drehgestellen
AT223229B (de) Schienenfahrzeug
DE1805134A1 (de) Rahmentragwerk fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE685090C (de) Kippvorrichtung
AT219647B (de) Schienenfahrzeug
DE1107915B (de) Hebetisch mit Nuernberger Schere
DE1627435A1 (de) Schmiedepresse
DE734404C (de) Biegungssteife Verbindung der Traeger von Schwimmbruecken
CH334892A (de) Eisenbahnfahrzeug mit vom Fahrgestell abhebbarem bzw. kippbarem Oberteil
AT304281B (de) Einrichtung zur Be- und Entladung z.B. von Lastkraftwagen mit Fässern, Rohren u.dgl.
AT227298B (de) Vorrichtung zur nachträglichen Befestigung einer Mittelpufferkupplung an Eisenbahnfahrzeugen
DE60216805T2 (de) Fahrgestellfederträger
AT221750B (de) Ladekran für Lastkraftwagen
DE705931C (de) Kugelbehaelter zum Speichern von Gasen oder Fluessigkeiten unter hohem Druck
AT163599B (de) Doppel-Gleisbrückenwaage
DE700021C (de) Verlaengerbares Fahrgestell mit als Gittertraeger ausgebildeten Laengstraegern
DE2460137A1 (de) Containerlastgeschirr
AT405810B (de) Lastfahrzeug
DE84307C (de)
AT292962B (de) Fahrbarer Bauaufzug
DE716948C (de) Plattformwagen mit umlegbaren Seitenwaenden