AT222010B - Vorrichtung zur maschinellen Anbringung eines Deckblattes um einen Wickel für eine Zigarre - Google Patents

Vorrichtung zur maschinellen Anbringung eines Deckblattes um einen Wickel für eine Zigarre

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AT222010B AT822159A AT822159A AT222010B AT 222010 B AT222010 B AT 222010B AT 822159 A AT822159 A AT 822159A AT 822159 A AT822159 A AT 822159A AT 222010 B AT222010 B AT 222010B
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  Vorrichtung zur maschinellen Anbringung eines Deckblattes um einen
Wickel für eine Zigarre 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur maschinellen Anbringung eines Deckblattes um einen Wickel für eine Zigarre mit mindestens einem geschlossenen kegel-oder kugelförmigen Feueren- de, insbesondere einer Zigarre   der"Bolknak"-Gestalt.   



   Zigarrenwickel mit einem dicken, geschlossenen oder nahezu geschlossenen,   kegelstumpfförmigen   oder kugelförmigen Feuerende, wie z. B. Wickel für Zigarren   der"Bolknak"-Form,   lassen sich mit den bekannten Maschinen in der üblichen Art, wobei das Deckblatt vom Feuerende weg nach dem Mundende zu schraubenlinienförmig um den Wickel gewickelt wird, nicht in reproduzierbarer Weise mit dem Deckblatt versehen. Der Anfangsteil des um das Feuerende des Wickels zu wickelnden Deckblattes muss dann zum Erreichen der Spitze des Feuerendes durch eine Schlagnadel oder durch einen Luftstrom um einen zu grossen Abstand und unter einem zu ungünstigen Winkel vom Blattträger in das Wickelnest geschlagen bzw. geblasen werden, um ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen. 



   Damit   man Zigarren der"Bolknak"-Gestalt   oder ähnlicher Form nun doch zur Gänze maschinell herstellen kann, hat man bereits vorgeschlagen, die Wickel für solche Zigarren vom Mundende weg nach dem Feuerende zu in das Deckblatt zu wickeln. Da bei diesem Verfahren das Deckblatt in der falschen Richtung um den Wickel gewickelt ist, muss es über seine ganze Länge mit Leim versehen werden. Das Anbringen von Leim auf ein Deckblatt über eine grosse Länge ist schwierig, so dass das Risiko gross Ist, dass das Deckblatt nicht an allen Stellen seiner Länge gut haftet und sich daher beim Rauchen örtlich loslöst. Auch hat es sich herausgestellt, dass das Deckblatt an der Stelle des Überganges zwischen dem Körper und dem Feuerende der Zigarre oft lose zu liegen kommt oder Falten aufweist.

   Ausserdem lässt dieses Verfahren nicht zu,   das Mundende der Zigarre in befriedigender Weise abzuarbeiten,   weshalb dieses Mundende bereits vor dem Verkauf der Zigarren abgeschnitten wird. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Vorrichtung zur maschinellen Anbringung eines Deckblattes um einen Wickel für eine Zigarre mit mindestens einem geschlossenen kegel- oder kugelförmigen Feuerende, insbesondere einer Zigarre der"Bolknak"-Gestalt, welche Vorrichtung zu diesem Zweck mit einem Wickelnest, einem Blattträger und einer Einrichtung versehen ist, durch welche das Deckblatt vom Blattträger in das Wickelnest gebracht werden kann, und wobei das Wickelnest und der Blattträger relativ zueinander beweglich angeordnet sind und es zielt die Erfindung hiebei auf die Schaffung einer Vorrichtung ab, welche es in einfacher Weise ermöglicht, ein Deckblatt auf den Wickel aufzubringen, wobei vermieden wird, dass dieses Deckblatt in der falschen Richtung um den Wickel gewickelt wird.

   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Einbringen des Deckblattes in das Wickelnest derart angeordnet ist, dass sie das Deckblatt an einer Stelle beim Übergang zwischen dem Feuerende und dem Leib des Wickels in das Wickelnest bringt, und dass der Blattträger aus zwei gesonderten Teilen besteht, von denen der eine Teil zum Tragen und schraubenförmigen Wickeln eines Teiles des Deckblattes um den sich von diesem Übergang zum Mundende erstreckenden Wickelteil und der andere Teil als gegenüber dem ersten Blattträgerteil rollend beweglicher und mit dem Wickelnest kuppelbarer Drehtisch ausgeführt ist und zum Tragen und schraubenförmigen Wickeln des übrigen Deckblattteiles um den sich von diesem Übergang zum Feuerende erstreckenden Wickelteil dient. 



   Aus der franz. Patentschrift   Nr. 1. 191. 577 ist   eine Wickelmaschine bekanntgeworden, welche einen aus zwei   Tailen   bestehenden Blattträger aufweist, von dem der eine Teil ein Drehtisch ist. Dieser Dreh- 

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 tisch dient lediglich zum Auflegen des letzten um den Wickel zu legenden Teiles des Deckblattes, welcher Teil üblicherweise das Mundende ist. Wenn nun bereits ein grosser Teil des Deckblattes um den Wikkel herumgewickelt ist, so ist es auch nicht mehr schwer, den letzten Teil glatt um das abgerundete
Mundende des Wickels zu legen, denn es kann dann ohne Risiko ein Zug auf das Blatt ausgeübt und das Blatt gereckt und gekrümmt werden, so dass es sich glatt und fest um das Mundende legt.

   Dies ist jedoch am Feuerende nicht möglich, da hiebei bei Ausübung einer Zugkraft das noch nicht fest um den Wickel herumliegende Blatt sofort vom Wickel abgezogen werden würde. 



   Eine zweckmässige Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Drehtisch schwenkbar um eine den Berührungspunkt zwischen den Tragflächen der beiden Teile des Blattträgers enthaltende Achse angeordnet ist. Auf diese Weise wird das Feuerende des Deckblattes in bessere Anlage an das Feuerende des Wickels gebracht. Dies ist insbesondere bei Wickeln mit einem verhältnismässig dicken Feuerende notwendig. 



   Zweckmässig ist die Anordnung so getroffen, dass die Schwenkungsachse des Drehtisches einen spitzen Winkel mit der Ebene der Tragfläche des ersten Blattträgerteiles einschliesst. Auf diese Weise wird der Drehtisch doppelt schräg gesetzt, damit an der Übergangsstelle zwischen dem Teil des Deckblattes für das Feuerende und dem Teil des Deckblattes für den   Zigarrenkofper   eine Überlappung erzielt wird. 



   Eine besonders einfache Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Drehtisch drehbar um eine in einem Halter gelagerte Welle und der Halter schwenkbar um eine in einem Schlitten gelagerte Welle angeordnet ist und dass zwischen dem Träger des   Wickelnl3stes,   diesem Halter und dem Schlitten ein derartiger Kupplungsmechanismus angebracht ist.

   dass während der Relativbewegung des Wickelnestes und   das Blattträgers der Halter   mit dem Drehtisch aus einer Lage, worin die Tragflächen beider Blattträgerteile in derselben Ebene liegen, in eine Lage, worin die Tragfläche des Drehtisches einen den für das Feuerende des Wickels bestimmten kegel- oder kugelförmigen Teil des Wikkelraumes innerhalb des Wickelnestes umhüllenden Kegel berührt, um die im Schlitten gelagerte Welle geschwenkt wird und dass darauf der Schlitten mit dem Träger des Wickelnestes gekuppelt wird. 



   Eine besonders zweckmässige und einfache Anordnung für den Antrieb des Drehtisches kann erfindungsgemäss dadurch erzielt werden, dass in der Ebene der Tragfläche des ersten Blattträgerteiles eine Zahnschiene angeordnet ist und die Tragfläche des Drehtisches als in die Zahnschiene eingreifendes Zahnrad ausgeführt ist. 



   Eine besonders einfache Anordnung ist erfindungsgemäss dadurch getroffen, dass der erste Blattträgerteil als fester Tisch ausgeführt ist, über dem das Wickelnest bewegt und längs dem der Drehtisch gerollt wird. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch dargestellt. Es zeigt :
Fig. 1 eine Draufsicht des Wickelteiles einer solchen Vorrichtung, Fig. 2 teilweise eine Seitenansicht, 
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 der Linie   111-111   in Fig. 2, wobei aber ein Drehtisch schräg gestellt ist, und Fig. 4 eine Zigarre. 



   In der Zeichnung ist 1 ein wie ein fester Tisch ausgeführter Teil eines Blattträgers, mit dem ein wie ein Drehtisch ausgeführter zweiter Teil 2 zusammenarbeiten kann. Der Seitenrand des Tisches 1 ist als Zahnschiene 3 ausgebildet, in der der mit Zähnen 4 versehene Drehtisch 2 eingreift. Über dem Tisch 1 kann ein'Wickelnest mit drehbaren Walzen 5 hin und her bewegt werden. Am rechten Ende des Tisches 1 (nicht gezeichnet) kann das Wickelnest in bekannter Weise einen   Zigarrenwicke16   aufnehmen, welcher   Zigarrenwickel   für eine Zigarre   der"Bolknak"-Gestalt, d. h.   eine Zigarre mit schwachkonischer Form und mit einem dicken stumpfkegelförmigen oder kugelförmigen Feuerende und einem verhältnismässig dünnen kegel- oder kugelförmigen Mundende, bestimmt ist.

   Der Wickel ragt im Wickelnest mit seinem Feuerende aus dem Rand des Tisches hervor und befindet sich mit seinem Feuerende in einem zum Wikkelnest gehörenden Streichblock 7. Das Wickelnest   5, 7 wird   durch hin und her bewegliche Tragstäbe 8 getragen und die Wickelwalzen   werden während der Hinbewegung   derart in nicht näher angegebener Weise angetrieben, dass der Wickel 6 auf dem Tisch 1 gerollt wird. 



   Die Welle 9 des Drehtisches 2 ist in einem dosenförmigen Halter 10 gelagert, der schwenkbar um eine den Berührungspunkt 11 zwischen den Tragflächen des festen Tisches 1 und des Drehtisches 2 enthaltende Welle 12 angeordnet ist, welche Welle einen spitzen Winkel mit der Tragfläche des Tisches 1 einschliesst und in einem in der Bewegungsrichtung des Wickelnestes beweglichen Schlitten 13 gelagert ist, Dieser Schlitten ist durch eine Feder 14 belastet und mit einem   SchieberstUck   15 versehen, das durch eine Feder 16 in einer Ruhelage gehalten wird. Das Schiebestück 15 weist einen nach links vorspringenden gebogenen Finger 17 auf, der unter einen an einer Welle 12 befestigten Querstift 18 greift.

   Wird das Schie- 

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 berstück 15 in bezug auf den Schlitten 13 gegen die Kraft der Feder 16 bewegt, welche Feder 16 schwä- cher als die Feder 14 ist, so wird durch den Finger 17 und den Stift 18 die Welle 12 ein wenig gedreht, so dass der Drehtisch 2, 10 als Ganzes um den Berührungspunkt 11 geschwenkt und unter einen bestimmten schrägen Winkel in bezug auf die Tragfläche des festen Tisches 1 gestellt wird (s. Fig.   3)..   



   Der eine der beiden Tragstäbe 8 weist eine drehbare Klinke 19 auf, deren einer Arm durch sein Gewicht senkrecht nach unten hängt und deren Schwanz mit einer festen Führung 20 zusammenarbeiten kann   (Fig. 2).    



   Wird nun das Wickelnest   5, 7   nach der Aufnahme eines Wickels 6 über dem Tisch l nach links be- wegt, so wird, gerade nachdem der Wickel die in Fig. 1 gezeichnete Lage erreicht hat, die durch die Füh- rung 20 festgehaltene Klinke 19 gegen einen Stift 21 eines nach oben ragenden Fingers 22 des Schieber- stückes 15 stossen und es wird zunächst das Schieberstück 15 in bezug auf den Schlitten 13 bewegt werden, wodurch der Drehtisch   2, 10   aus der waagrechten Lage in die oben beschriebene schräge Lage geschwenkt wird, und wird darauf der Schlitten 13, daher auch der Drehtisch 2, 10, mit dem Wickelnest mitgenom- men werden. Der Drehtisch 2 rollt dann längs dem wie eine Zahnschiene ausgeführten Rand 3 der Trag- fläche des Tisches 1 und er wird daher um die Welle 9 gedreht.

   Sobald aber die Klinke 19 mit ihrem
Schwanz die feste Führung 20 verlässt, wird der Schlitten 13 mit dem Schiebestück 15 und dem Drehtisch 2, 10 losgelassen und wird er durch die Feder 14 in die in Fig. 2 gezeichnete Ruhelage gegen den festen Anschlag 23 zurückgezogen. 



   Bevor das Wickelnest mit dem Wickel die in   Fig. l   gezeichnete Lage erreicht hat, wird entweder maschinell oder von Hand ein Deckblatt auf den Tisch 1 und den Drehtisch 2 gelegt. Dieses Deckblatt ist im voraus in eire besondere Form geschnitten und es besteht aus   einem länglichen   Teil 24, der in der gezeichneten Lage schräg auf dem Tisch 1 zu liegen kommt, und aus einem ringsektorförmigen Teil 25, der auf den Drehtisch 2 gelegt wird. Dieser ringsektorförmige Teil ist mit einem spitz auslaufenden Teil 26 verlängert, der am Rand des länglichen Teiles 24 anschliesst. Zwischen den beiden Teilen 24 und 25 des Deckblattes kann sich ein Einschnitt 27 befinden. In bestimmten Fällen ist dieser Einschnitt nicht nötig.

   Der am ersten in das Wickelnest 5 zu bringende Punkt 28 des Deckblattes wird mittels eines aus einer Öffnung 29 tretenden Luftstromes in das Wickelnest geblasen, wenn das Wickelnest mit dem Wickel 6 sich über diesen Punkt bewegt. An Stelle eines Luftstromes kann man auch einen am Wickelnest befestigten und in einer Rinne des Tisches 1 greifenden Schaber zum Führen des Punktes 28 des Deckblattes in das Wickelnest verwenden. 



   Während der weiteren Bewegung des Wickelnestes in der Arbeitsrichtung wickelt sich der Punkt 28 des Deckblattes um die Stelle, wo das Feuerende in den Leib des Wickels übergeht,   d. h.   um die dickste Stelle des Wickels. Gerade nachdem das Wickelnest mit dem Wickel den in Fig. 1 gezeichneten Stand passiert hat, wird der Drehtisch 2, 10 in den schrägen Stand nach Fig. 3 gesetzt. Ist das Wickelnest mit der Längsachse des Wickelraumes und des Wickels ungefähr in die Lage gebracht, in der die Längsachse sich senkrecht über dem Berührungspunkt   1 : befindet, 50   wird der schräggestellte Drehtisch 2, 10 zusammen mit dem Wickelnest nach links bewegt.

   Die Folge dieser Bewegung ist, dass der   ringsekt (xförmige   Deckblatteil 25 sich wie eine Haube um das Feuerende des Wickels legt und dass diese Haube durch den Streichblock 7 glatt um dieses Feuerende gestrichen wird. Gleichzeitig wird der   Deckblatteil   24 schraubenlinienförmig um den Leib und das Mundende des Wickels gewickelt. Damit das Deckblatt auch straff um das kegel-oder kugelförmige Mundende des Wickels gelegt wird, ist der Tisch 1 in seiner Tragfläche mit einem zweiten Drehtisch 30 versehen, der dem Endteil des Deckblattes eine gewisse Krümmung und dadurch einen gewissen Reck gibt. Das Wickelnest kann ebenfalls an dem für das Mundende des Wickels bestimmten Ende des Wickelraumes mit einem Streichblock 31 versehen sein.

   Dies ist aber nicht notwendig, da einige Wickelwalzen an diesen Enden auch kegel-und kugelförmig in Durchschnitt zunehmen können um das Deckblatt glatt um das Mundende des Wickels zu legen. 



   Die in der beschriebenen Maschine ganz maschinell mit einem Deckblatt versehene Zigarre der "Bolknak"-Gestalt ist an beiden Enden geschlossen oder nahezu geschlossen. 



   Es empfiehlt sich, den Drehtisch 2, 10 mit dem Wickelnest zu kuppeln, gerade bevor die Längsachse des Wickelraumes sich senkrecht oberhalb des Berührungspunktes 11 zwischen den Tragflächen des Tisches 1 und des Drehtisches 2 befindet, da der Seitenrand des länglichen Teiles 24 des Deckblattes sich dann ein wenig später als der Umfangsrand des ringsektorförmigen Teiles 25 des Deckblattes um den Wik- kel legt und deshalb diesen Umfangsrand wenn nötig überlappen kann. Werden beide Ränder des Einschnittes 27 mit ihren direkt einander gegenüberliegenden Punkten genau gleichzeitig um den Wickel gewikkelt, so besteht die Gefahr, dass diese Ränder einander hindern und schwer zu entfernende Falten   In den   diesen Einschnitt begrenzenden Randtellen des Deckblattes auftreten.

   Auch das Umgekehrte ist möglich, 

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 wobei daher der Seitenrand des Deckblatteiles 24 etwas früher als der Umfangsrand des ringsektorförmigen Teiles 25 um den dicksten Teil des Wickels gewickelt wird. In diesem Fall muss der Schlitten 13 sich mit der Welle 12 anstatt auf der rechten Seite auf der linken Seite des Drehtisches 2, 10 befinden und darf der Drehtisch 2, 10 erst durch das Wickelnest mitgenommen werden, nachdem die Längsachse des Wickelraumes die Lage senkrecht über dem Berührungspunkt 11 passiert hat. 



   Es wird klar sein, dass der Deckblatteil 25, 26 und der letzte Teil des Deckblatteiles 24 mit Leim versehen werden müssen, bevor der Wickel aber diese Deckblatteile gerollt wird. Weiter ist es selbstverständlich, dass sowohl der Tisch l als auch die Drehtische 2 und 30 an den richtigen Stellen durchlöchert sind und dass das Deckblatt durch Saugkraft auf dem zusammengesetzten Blattträger festgehalten wird. Der Tisch 1 kann auch selbst beweglich sein und z. B. nur die Form des Deckblatteiles 24 besitzen. In diesem Falle wird in der Ebene der Tragfläche des Tisches 1 eine gesonderte Zahnschiene angeordnet. Das Deckblatt kann aus zwei gesonderten miteinander verleimten Teilen 24 und 25 bestehen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
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 mindestens einem geschlossenen kegel- oder kugelförmigen Feuerende, Insbesondere einer Zigarre der "Bolknak"-Gestalt, welche Vorrichtung zu diesem Zweck mit einem Wickelnest, einem Blattträger und einer Einrichtung versehen ist, durch die das Deckblatt vom Blattträger in das Wickelnest gebrachtwerden kann und wobei das Wickelnest und der Blattträger relativ zueinander beweglich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (29) zum Einbringen des Deckblattes   (24, 25) in   das   Wickelnest\ (5,   7) derart angeordnet ist, dass sie das Deckblatt (24, 25) an einer Stelle (28) beim Übergang zwischen dem   Feuereadei   und dem Leib des Wickels (6) in das Wickelnest (5, 7) bringt, und   daBdetBlattträger aus zwei   gesonderten Teilen (1, 2) besteht,

   von denen der eine Teil   (1)   zum Tragen und schraubenförmigen Wickeln eines Teiles (24) des Deckblattes um den sich von diesem Übergang zum Mundende erstreckenden Wickelteil und der andere Teil (2) als gegenüber dem ersten   Blattträgerteil     (1)   rollend beweglicher und mit dem Wickelnest (5, 7) kuppelbarer Drehtisch ausgeführt ist und zum Tragen und schraubenförmigen Wickeln des übrigen Deckblatteiles (25) um den sich von diesem Übergang zum Feuerende erstreckenden Wickelteil dient.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehtisch (2) schwenkbar um eine den Berührungspunkt (11) zwischen den Tragflächen der beiden Teile (1. 2) des Blatttlägers enthaltende Achse (12) angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkungsachse (12) des Drehtisches (2) einen spitzen Winkel mit der Ebene der Tragfläche des ersten Blattträgerteiles (1) einschliesst.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehtisch (2) drehbar um eine in einem Halter (10) gelagerte Welle (9) und der Halter schwenkbar um eine in einem Schlitten (13) gelagerte Welle (12) angeordnet ist und dass zwischen dem Träger (8) des Wickelnestes (5, 7) \ diesem Halter (10) und.
    dem Schlitten (13) ein derartiger Kupplungsmechanismus angebracht ist, dass während der Relativbewegung des Wickelnestes und des Blattträgers der Halter (10) mit dem Drehtisch (2) aus einer Lage, worin die Tragflächen beider Blattträgerteile (1, 2) in derselben Ebene liegen, in eine Lage, worin die Tragfläche des Drehtisches einen den für das Feuerende des Wickels (6) bestimmten kegel- oder kugel- förmigen Teil des Wickelraumes innerhalb des Wickelnestes umhüllenden Kegel berührt, um die im EMI4.2 Wickelnestes gekuppelt wird.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ebene der Tragfläche des ersten Blattträgerteiles (1) eine Zahnschiene (3) angeordnet ist und die Tragfläche des Drehtisches (2) als in die Zahnschiene eingreifendes Zahnrad ausgeführt ist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche. Ibis5, dadurchgekennzeichnet, dass der erste Blattträgerteil (l) als fester Tisch ausgeführt ist, über dem das Wickelnest (. 5, 7) bewegt und längs dem der Drehtisch (2) gerollt wird.
AT822159A 1959-11-13 1959-11-13 Vorrichtung zur maschinellen Anbringung eines Deckblattes um einen Wickel für eine Zigarre AT222010B (de)

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