AT221448B - Vorrichtung an Schützenspulen-Auswechselvorrichtungen für Webstühle zur Verhinderung des Spuleneinschlages bei unrichtiger Spulenlage - Google Patents

Vorrichtung an Schützenspulen-Auswechselvorrichtungen für Webstühle zur Verhinderung des Spuleneinschlages bei unrichtiger Spulenlage

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AT221448B
AT221448B AT35860A AT35860A AT221448B AT 221448 B AT221448 B AT 221448B AT 35860 A AT35860 A AT 35860A AT 35860 A AT35860 A AT 35860A AT 221448 B AT221448 B AT 221448B
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   Vorrichtung an Schützenspulen-Auswechselvorrichtungen für Webstühle zur Verhinderung des Spuleneinschlages bei unrichtiger
Spulenlage 
 EMI1.1 
 

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 durch eine   Betriebsstörung   die einzuschlagende Ersatzspule schräg im Spulenleitkanal liegt oder sich in ihm festgeklemmt hat, so   dass   sie an der Führungswand la nicht ordnungsgemäss oder gar nicht anliegt, in welchem Falle die Einschlagbewegung des Hammers zu schweren Schädigungen im Getriebe der Aus- wechselvorrichtung führen würde, ist folgende Sicherung getroffen. 



  An dem die Führungsfläche la bildenden Führungsstück 1 ist in einer Durchtrittsöffnung 16   dÅas   vor- dere Ende 15b eines mit einer Tastspitze versehenen   Stössels'15   geführt, dessen rückwärtiges Ende 15a sich gegen eine Auskehlung 14 in dem nach oben gerichteten Hebelarm 13a eines an dem Träger des
Führungsstückes um den Zapfen 12 schwenkbaren zweiarmigen Hebels 13a, 13b abstützt. Die vordere
Tastspitze   des Stössels   ist durch Verschraubung mit dem Stösselschaft verbunden, so dass die Grösse des
Durchtritts dieses Stösselendes durch die Führungsöffnung 16 in dem Führungsstück geregelt werden kann. 



   An dem nach unten weisenden Hebelarm 13b des zweiarmigen Hebels 13a, 13b greift eine Feder 17 an, welche bestrebt ist, diesen Hebel im Uhrzeigersinne zu verschwenken, so dass hiedurch der Stössel 15, soferne er keinen Widerstand findet, durch die Führungswand 1 hindurch in den Spuleneinschlagkanal tritt. Gleichzeitig mit dieser Verschwenkbewegung des Hebels 13a, 13b gelangt sein unteres, vertieft ausgebildetes Ende 13c in den Weg des am Einschlaghammer-Stecherhebel 8 festen Anschlages 18, so dass die nach oben gerichtete durch Zug einer Feder 9 veranlasste Schwingbewegung des Stecherhebels 8 verhindert wird. Der Stecherhebel 8 vermag daher mit seinem freien Ende nicht in den Weg des An- schlages 11 an der nach vorn schwingenden Weblade 10 zu treten, sondern er geht wirkungslos über den
Stecherhebel hinweg.

   Ein Verschwenken des Stecherhebels und des mit ihm verbundenen Einschlagham- mers 3 unterbleibt daher. 



   Liegt jedoch eine volle Ersatzspule ordnungsgemäss an der Führungsfläche la der Führung 1 an, so wird dar Stössel 15 durch diese Spule so weit   zuriickgedrückt   und dadurch der Hebel   13a-13b   gegen die
Kraft der Feder 17 so weit entgegen dem Uhrzeigersinne verschwenkt, dass das untere Ende 13c seines
Hebelarmes 13b aus dem Bewegungsbereich des Anschlages 18 am Stecherhebel 8 herausschwingt.

   Der
Stecherhebel vermag daher der auf ihn einwirkenden Feder 9 zu folgen und in eine Lage emporzuschwin- gen, in welcher der Anschlag 11 an der nach vorn schwingenden Weblade 10 auf ihn einwirken kann. 
 EMI2.1 
 schwenkbare Einschlaghammer 3 so ausgeschwungen, dass letzterer seine Einschlagbewegung ausführen und die an der Fübrungsfläche la ordnungsgemäss anliegende Ersatzspule in den unter dem   Führungskal1al   liegenden Webschützen einschlagen kann. Sollte sich der Webschiitzen nicht oder in nicht richtiger Stellung unter dem Einschlagkanal befinden, so wird der Spuleneinschlag in bekannter Weise durch dannin Wirkung tretende Überwachungsvorrichtungen unterbrochen. 



   Die Sicherungseinrichtung kann nicht nur, wie beschrieben, an Spulenwechselvorrichtungen mit Trommelspulenmagazin zur Anwendung gelangen, sondern, ohne vom Erfindungsgedanken abzugehen, auch überall dort Verwendung tinden, wo Ersatzspulen aus einem Magazin mit ein-oder menreren Spulenreihen oder einem   Spulenvorratsbehälter   vereinzelt der Einschlagstelle zugeführt werden. 



   Bei sinngemässer Anpassung der Sicherungsvorrichtung an die Bauart des Webstuhles ist es auch ohne weiteres gegeben, unter Anpassung der Bauart der Sicherungsvorrichtung solche Webstühle mit ihr auszurüsten, bei denen der Spuleneinschlag von unten nach oben oder von vorn nach hinten oder umgekehrt ausgeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung an Schützenspulen-Auswechselvorrichtungen für Webstühle zur Verhinderung des Spuleneinschlages bei unrichtiger Spulenlage mit einem in den Spuleneinschlagkanal hineinragenden Fühler sowie einem von diesem beeinflussbaren Stecherhebel, der zum Antrieb des Spuleneinschlaghammers mit der vorschwingenden Weblade zusammenarbeiten kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler (15) als ein die Führungswand (l) in einer Öffnung (16) durchdringender, in seiner Länge veränderbarer Stössel (15) ausgebildet ist, dessen vorderes Ende bei Fehlen einer Ersatzspule aus der Führungsöffnung (16) in den Führungskanal hineinragt, während das hintere Stösselende (15a) am einen Arm (13a) eines federbelasteten, zweiarmigen Hebels (13) anliegt, dessen anderer Arm (13b) als Sperrhebel ausgebildet ist,
    der bei ordnungsgemässem Anliegen der Ersatzspule an der Führungswand durch Verschiebung des Stössels (15) aus dem Wege des am Stecherhebel (8) angebrachten Anschlages (18) herausschwingt, wogegen andernfalls bei fehlender oder falsch liegender Ersatzspule gegenüber der Führungswand (1) der zweiarmige Hebel (13) unter Einwirkung einer Feder (17) ausschwingt, wodurch der als Sperrhebel ausgebildete untere <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
AT35860A 1959-12-21 1960-01-18 Vorrichtung an Schützenspulen-Auswechselvorrichtungen für Webstühle zur Verhinderung des Spuleneinschlages bei unrichtiger Spulenlage AT221448B (de)

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