AT218414B - Anlage zur Herstellung von mit Hohlräumen varsehenen Leichtbauelementen - Google Patents

Anlage zur Herstellung von mit Hohlräumen varsehenen Leichtbauelementen

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AT218414B
AT218414B AT267957A AT267957A AT218414B AT 218414 B AT218414 B AT 218414B AT 267957 A AT267957 A AT 267957A AT 267957 A AT267957 A AT 267957A AT 218414 B AT218414 B AT 218414B
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  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anlage zur Herstellung von mit   Hohlräumen   versehenen
Leichtbauelementen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sich zumbänder 4 kann eine veränderbare Übersetzung eingebaut sein. 



   Oberhalb der   Sehtittschächte   1 ist eine Batterie aus einer Mehrzahl von sich parallel zur Bewegungsrlchtlmg der Rollschalungen erstreckenden Kernen 18 vorgesehen. Diese können von Pressschläuchen 19 umgeben sein, die mit einem Druckmittel fUllbar sind, das nach Verfestigung des Materials wieder ausgelassen wird. 



   Beim Betrieb der Anlage wird das Filllgut 3 aus den Schüttschächten 1 durch die Raufwalzen 2 auf die Förderbänder 4 gleichmässig aufgeschüttet, von diesen auf die mit ihnen gleichzeitig und in gleicher Richtung bewegten Rollschalungen 13 aufgeschüttet und gleichzeitig mit der Batterie der   Pressschläuche 19   mit in die Schächte genommen. Durch die hin-und herbewegten Gabeln 7 wird das Füllgut 3 ausserdem in die zwischen den Pressschläuchen 19 offenen Zwischenräume eingeführt und so verflochten, dass schliesslich sämtliche Hohlräume zwischen den   Pressschläuchen   19 und den Begrenzungswänden 9 vollkommen gleichmässig ausgefüllt werden. Nach Beendigung der Abwärtsbewegung im Pressschacht bis zur Marke 14 werden die Pressschläuche 19 mit dem Druckmittel gefüllt. 



   Nach Erhärtung der Bauelemente und Entlüftung der Pressschläuche 19 werden letztere aufwärts gezogen, während die Bodenbretter 15, die seitlich durch eine Stangenführung gehalten sind, mit dem fertigen Bauelement durch Ingangsetzung der Rollschalung 13 nach unten auf einen Transportwagen 20 abgesetzt werden. Nach Ausfahren des oder der Transportwagen können damit die fertigen Bauelemente 21 im Sinne des Pfeiles 22 umgeklappt und Stück für Stück waagrecht abgelagert oder einem Förderband übergeben werden. 



   Der Vorteil der erfindungsgemäss ausgebildeten Anlage liegt darin, dass die   BatterienaufdenKemea   und Schläuchen unmittelbar über den Pressschächten 8 angeordnet werden können und zu deren Bewegung lediglich der ebenso wie die Förderbänder 4 auf dem Fahrgestell 5 montierte Hebe- und Versenkmechanismus mit diesem von Schacht zu Schacht bewegt zu werden braucht. Weiters stellen die Rollschalungen einen festen Bestandteil des Schachtes bzw. des Zuführungsmechanismus dar. Ferner werden die Bauelemente in der Anlage automatisch ohne Bearbeitung von Hand und insbesondere auch ohne dass sie an den Schalungswänden schleifen oder reiben, gewonnen und auf dieser Anlage verladen. Alle diese Umstände tragen zu einem höheren Ausstoss,   besserer Qualität   und geringerem Arbeitsaufwand bei. 



   Besonders günstig lässt sich die erfindungsgemäss ausgebildete Anlage zur Herstellung von Grossbauelementen aus mineralisch gebundenem   sperrigem F asermaterial mit kommunizierenden Hohlräumen für   den Montagebau verwenden, zu welchem Zweck die Pressschläuche 19   gemäss   den Fig. 3 und 4 vorteilhafterweise mit besonders ausgebildeten Richtkernen ausgestattet werden. Bei dieser Ausführungsform sind die Kerne in ihrer Längsrichtung abwechselnd mit Verdickungen und Verdünnungen in Richtung der   Längsmit-   telebene der Bauelemente versehen, was durch seitliche Auflagen 23 erreicht wird. Wenn die Pressschläuche 19 über die in Abständen durch die seitlichen Auflagen 23 ausgebauchten Kerne 18 gezogen werden, so nehmen sie zunächst die in den Fig. 3 und 4 in vollen Linien dargestellte Lage ein. 



   Dies ist der Fall, wenn die mit wenig oder gar keiner Luft gefüllten, über die Kerne   gezogenenPress-   schläuche in die Zwischenräume zwischen den Rollschalungen eingeführt und letztere bewegt werden. 



  Beim Erfassen der Pressschläuche wirkt dann nämlich ein Druck in der Richtung der Pfeile in Fig. 4 und presst das sperrige Füllgut in die Zwischenräume zwischen den einzelnen seitlichen Auflagen 23. Da das Füllgut sperrig ist. hat es aber nicht genügend Bewegungsfreiheit, um auch die verhältnismässig dünnen Zwischenräume zwischen den Rollschalungen und den durch die Auflagen 23 verdickten Stellen der Pressschläuche auszufüllen, so dass diese vom Füllgut frei bleiben und dort kommunizierende Öffnungen 24 zwischen den einzelnen Kernen entstehen (siehe Hg. 5). 



   Diese Wirkung kann noch durch Veränderung der Wandstärke der   Pressschläuche   19 und/oder deren   Elastizität   im Sinne der Aufeinanderfolge der gewünschten kommunizierenden Öffnungen 24 verbessert werden. Der Antrieb 6 für die Durchziehgabeln 7 kann entsprechend intermittierend betrieben werden. 



   Die saubere Unterteilung der einzelnen, im   Gesamtpresskörper   21 vereinigten Elemente können auf dieRollschalung13 aufgesetzte Gratleisten 25 gewährleisten, die einerseits die Schnittstärke b der Stücke verringern und anderseits eine saubere, nicht fransende Kantenausbildung sichern (siehe Fig. 6).   nei entsprechend dichterEinbringung desFüllgutes   3 in die Pressschächte 8   ergibtsich erfindungsgemäss   auch die Möglichkeit, an Stelle von mit Pressschläuchen 19 überzogenen Kernen 18 starre Kerne 26 zu verwenden, die zur Erleichterung des Herausziehens gemäss Fig. 7 leicht konisch geformt sind. 



   Gemäss Fig. 8 können mit Pressschläuchen überzogene Kerne mit festen Kernen 26 kombiniert und es kann dadurch die Wirkungsweise der erfindungsgemäss ausgebildetenAnlage noch verbessert werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Anlage zur Herstellung von mit Hohlräumen versehenen Leichtbauelementen mit einem durch <Desc/Clms Page number 3> Rollschalungen begrenzten, im wesentlichen lotrechten Schacht, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von sich parallel zurBewegungsrichtung derRollschalungen (13) erstreckenden, zur Bildung der Hohl- räume dienenden Kernen (18) zu einer in Längsrichtung der Kerne auf-und abwärts bewegbaren batterie vereinigt sind.
    2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung mehrerer Schächte (8) nebeneinander ein seitlich verfahrbares, das Füllgut aufnehmendes Förderband (4) oder deren mehrere sowie unterhalb der Schächte (8) ein seitlich verfahrbarer, die fertigen Bauelemente (21) aufnehmender Wagen (20) vorgesehen sind.
    3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bewegliche, beispielsweise hin- und hergehende Gabeln (7) vorgesehen sind, die von beiden Seiten zwischen die Kerne (18) durchgreifen und das Füllgut (3) durch die Zwischenräume durchziehen.
    4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegungsmechanismus (6) für die Gabeln (7) mit jenem für den Vorschub der Rollschalungen (13) koppelbar ist.
    5. Anlage nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bewegungsmechanismus (6) für die Gabeln (7) und dem Antrieb für das Förderband (4) bzw. die Förderbänder eine veränderbare Übersetzung vorgesehen ist.
    6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zur Herstellung von Leichtbauelementen aus mineralisch EMI3.1 abwechselnd mit Verdickungen und Verdünnungen in Richtung der Längsmittelebene der Bauelemente versehen und von Pressschläuchen (19) umgeben sind, die mit einem Dluckmittel füllbar sind, das nach Verfestigung des Materials wieder ausgelassen wird, so dass die Bauelemente inRichtungihrerLängsnittel- ebene miteinander kommunizierende Öffnungen aufweisen.
    7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Flachstäben gebildeten Kerne (18) in Abständen mit sich in der Längsmittelebene der Bauelemente erstreckenden seitlichen Auflagen (23) versehen sind.
AT267957A 1957-04-23 1957-04-23 Anlage zur Herstellung von mit Hohlräumen varsehenen Leichtbauelementen AT218414B (de)

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