AT216369B - Geschwindigkeits-Warnvorrichtung für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Geschwindigkeits-Warnvorrichtung für Kraftfahrzeuge

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AT216369B
AT216369B AT836259A AT836259A AT216369B AT 216369 B AT216369 B AT 216369B AT 836259 A AT836259 A AT 836259A AT 836259 A AT836259 A AT 836259A AT 216369 B AT216369 B AT 216369B
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AT
Austria
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contact
warning
mating
warning device
speed
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Application number
AT836259A
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Inventor
Heinrich Ing Henns
Original Assignee
Vdo Schindling
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    Geschwindigkeits-Warnvorrichtung   für Kraftfahrzeuge 
 EMI1.1 
 

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 wenn nicht sogar gefährlich. Nach'der Erfindung werden daher auf der   Einstellvossichtung fNr den Gegen-   kontakt zwei Gegenkontakte angebracht, von welchen der erste federnd und der zweite fest derart angeordnet sind, dass der   vomGeschwindigkeits-Messsystem verstellte Kontakt zuerst   auf   denfsdemden   Gegenkontakt und nach einem bestimmten Geschwindigkeitsabstand (z. B. 5 km/h) dann auf den festen Gegenkontakt zur Anlage kommt, wobei durch den federnden Gegenkontakt ein Vorsignalstromkreis und durch den festen Gegenkontakt der eigentliche Warnsignalstromkreis zur Anzeige jener Geschwindigkeit, die nicht überschritten werden soll, geschlossen wird.

   Der federnde Gegenkontakt kann dabei in seiner Ruhelage in bezug auf den feststehenden zweiten Gegenkontakt durch einen Exzenter in gewissen Grenzen verstellbar sein. 



   Diese Anordnung hat den Vorteil, dass beim Erreichen einer Geschwindigkeit von   z. B..   45 km/h als Vorsignal ein gelbes Licht geschaltet wird und beim Erreichen der Höchstgeschwindigkeit erst das rote Warnsignal aufleuchtet. Der Fahrer braucht also, solange das gelbe Signal leuchtet, nicht das Tachometer zu beobachten und hat doch die Gewissheit, mit einer Geschwindigkeit nahe dem   zulässigen Höchst-   wert zu fahren. 



   AnHand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles sei die Erfindung sowie ihre Merkmale näher erläutert. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung auf dem Armaturenbrett im Schnitt nach dem Linienzuge   I - I   in Fig. 3, Fig. 2 eine Aufsicht auf den Einstellknopf und die Skala und Fig. 3 eine Ansicht auf die Kontaktanordnung aus Richtung A (Fig. 1). 



   Von dem in   einem Gehäuse l eingebauten Geschwindigkeits"Messsystem   wird die Achse 2 entsprechend der Geschwindigkeit verdreht. Auf der Achse 2 ist ein Kontakt 3 befestigt, der sowohl auf dem federnden Gegenkontakt 4 als auch auf dem feststehenden Gegenkontakt 5 zur Anlage kommt. Die Einstellvorrichtung für die Gegenkontakte besteht im wesentlichen aus einer im Gehäuse gelagerten Welle 6, auf deren einem Ende im Gehäuse eine Scheibe 7 als Träger für die Gegenkontakte 4,5, zweckmässig aus Isolierwerkstoff, befestigt ist. Der Gegenkontakt 4 ist auf einer Blattfeder 8 angeordnet und seine Lage in bezug auf den feststehenden Gegenkontakt 5 ist durch den Exzenter 9 in Grenzen verstellbar. Dadurch kann der Geschwindigkeitsabstand, mit welchem der Gegenkontakt 4 vor dem Gegenkontakt 5 mit dem verstellbaren Kontakt 3 in Berührung kommt, eingestellt werden.

   Auf dem andern Ende der Welle 6, die durch das Armaturenbrett 15 reicht, ist ein Handgriff 10, 11, im Beispiel ein zweiteiliger Drehknopf, befestigt. Der Drehknopf besteht aus einem auf der Welle 6 festsitzenden Teil 10 und einem auf ihr drehbaren Teil 11, der jedoch durch Reibung mit dem festen Teil 10 gekuppelt ist. Der untere Teil 11 des Drehknopfes trägt den Zeiger 12. Unter dem Drehknopf Ist eine Skalenscheibe 13 unter einer durchsichtigen Abdeckung 14 auf dem Armaturenbrett 15 gehalten. 



   Die   Geschwindigkeits-Warnvorrichtung   nach der Erfindung kann an beliebiger Stelle auf dem Armaturenbrett aufgebaut werden und wird, wie das Tachometer, durch eine biegsame Welle   z. B. über   einen in die Tachometer-Antriebswelle eingeschalteten Winkeltrieb angetrieben. Der geteilte Handgriff dient   zur justierung der Zeigereinstellung liber der Geschwindigkeitsskala. Wenn   das Gerät auf dem Armaturenbrett montiert ist, dann wird die Anzeige des Zeigers 12 beim Aufleuchten der Geschwindigkeits-Warnung (rot) in der Regel nicht mit der Geschwindigkeitsanzeige des Tachometers übereinstimmen. Zur Zeigerjustierung wird mit dem Fahrzeug eine bestimmte Geschwindigkeit,   z.

   B.   50   km,   eingehalten und der Drehgriff und mit diesem die Gegenkontakte so lange gedreht, bis das Warnsignal, z. B. die rote Signallampe, gerade aufleuchtet. Dann wird der obere Griffteil festgehalten und der untere Teil so lange verdreht, bis der Zeiger auf die Skalenzahl 50 zeigt. Die Stellung des federnden Kontaktes 4 ist bereits vorher auf den gewünschten Geschwindigkeitsabstand für das Vorsignal mittels des Exzenters 9 eingestellt worden. Nach dieser   Zeigerjtistterung   kann die   Wamgeschwindigkeit   mittels der Geschwindigkeitsskala jederzeit auf einen beliebigen Wert eingestellt werden.

   Wenn mit steigender Geschwindigkeit der vom Geschwindigkeits-Messsystem verstellte Kontakt 3 zur Anlage auf dem federnden Gegenkontakt 4 kommt, dann wird durch das Vorsignal um den eingestellten festen Betrag vor der Wanrgeschwindigkeit deren baldiges Erreichen angezeigt. 



   Die Skalenscheibe 13 Ist der   Antriebsübersetzung   des Tachometers, der sogenannten Wegdrehzahl, angepasst und der einzige Teil der Vorrichtung, der für einzelne Fahrzeugtypen verschieden sein kann. 



   Für den elektrischen Anschluss der Gegenkontakte 4 und 5 hat die Trägerscheibe 7 an ihrem Umfange zwei aufgepresste, gegeneinander isolierte Schleifringe 16 und 17, über die mittels Schleifkontakte 18 und 19 die   elektrische Verbindung nir die Leitungen derbeidenWarnstromkreise hergestellt ist.   Die Stromzuführung für den vom   Geschwindigkeits-Messsystem   verstellten Kontakt 3 erfolgt über die Achse 2. 



   Im Beispiel sind die Anschlüsse an das Gerät als Klemmverbindungen mittels Schrauben ausgeführt. 



  Es kann vorteilhaft sein, z. B. wegen räumlicher Unzugänglichkeit, den Anschluss als unverwechselbaren Steckkontakt auszuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Geschwindigkeits-Wamvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit einem vom Tachometer unabhängigen Messsystem zur geschwindigkeitsabhäng. 1gen Verstellung eines Kontaktes und einem gleichfalls verstel- baren Gegenkontakt zum Schliessen eines Warnstromkreises, der mittels einer Einstellvorrichtung mit Be- dienungsknopf, einer Skala und eines mit dem Bedienungsknopf verbundenen, über der Skala spielenden Zeigers auf bestimmte wählbare Warngeschwindigkeiten einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Warnvorrichtung als selbständige Baueinheit ausgebildet und z.
    B. auf dem Armaturenbrett des Kraftfahrzeuges einbaubar ist, wobei der Gegenkontakt fest mit der Achse des Bedienungsknopfes verbunden, die Skala auswechselbar und der Zeiger gegenüber dem Bedienungsknopf verstellbar angeordnet ist.
    2. Warnvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zweiteiligen Bedienungsknopf, wobei der Kopfteil (10) auf der Achse (6) der Einstellvorrichtung (7) für den Gegenkontakt befestigt und der zweite den Zeiger (12) tragende Teil (11) um diese Achse (6) drehbar und durch Reibung mit dem auf der Achse (6) befestigten Kopfteil (10) gekuppelt ist.
    3. Warnvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch zwei Gegenkontakte (4, 5), von welchem der erste (4) federnd und der zweite (5) fest auf der Einstellvorrichtung C6, 7) derart, angeordnet ist, dass der vom Geschwindigkeits-Messsystem (2) verstellte Kontakt (3) zuerst auf dem federnden Gegenkontakt (4) und nach einem bestimmten Geschwindigkeitsabstand (z. B. 5 km/h) dann auf dem festen Gegenkontakt (5) zur Anlage kommt, wobei durch den federnden Gegenkontakt ein Vorsignalstromkreis und durch den festen Gegenkontakt der Warnsignalstromkreis geschlossen wird.
    4. Wamvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zuerst zur Anlage kommende Gegenkontakt (4) auf einer Blattfeder (8) angeordnet ist, deren Ruhelage in bezug auf den feststehenden zweiten Gegenkontakt (5) durch einen Exzenter (9) innerhalb bestimmter Grenzen verstellbar ist.
    5. Warnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenkontakte (4,5) auf einer Scheibe (7) aus Isolierwerkstoff angeordnet sind, auf deren Umfang zwei Schleifringe (16, 17) aufgepresst sind, über die mittels Schleifkontakten (18,19) die elektrische Verbindung der Gegenkontakte mit den beiden Warnstromkreisen hergestellt ist.
    6. Warnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss für die Signalstromkreise als Steckkontakt ausgebildet ist.
AT836259A 1958-12-11 1959-11-18 Geschwindigkeits-Warnvorrichtung für Kraftfahrzeuge AT216369B (de)

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