AT21471B - Vorrichtung zum Reinigen von schwer filtrierbaren Flüssigkeiten, z. B. von Kalkmilch oder Diffusionssaft. - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von schwer filtrierbaren Flüssigkeiten, z. B. von Kalkmilch oder Diffusionssaft.

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AT21471B
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Jindrich Koran
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Jindrich Koran
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    Vorrichtung zum Reinigen von schwer filtrierbaren Flüssigkeiten, z. B. von Kalkmilch oder Diffusionssaft.   



   Bisher ist in der Zuckerindustrie die Reinigung der Kalkmilch fast gar nicht vorgenommen worden oder es wurden hiezu so primitive und mangelhafte Einrichtungen verwendet, dass durch die in der Kalkmilch enthaltenen festen Bestandteile, wie Sand, Schlacken, unabgelöschte Kalk- und Kalksteinstücke etc. nicht nur grosse Störungen in dem Betriebe, sondern auch ungleiche Arbeit und erhebliche Saftverluste entstehen, nachdem durch das Nachlöschen der   ungelöschten     Kalkstückchen   (Kalkgries) der Saturationsprozess verlängert und ungleichmässig wird und durch Sand, Koks- und Schlackenstückchen, welche sich in den   Saturationsgefässen etc. absetzen,   die Leitungen verstopft und die Pistone und Stopfbüchsen der   Schlammpumpen   in kürzester Zeit ausgerieben werden. 



   Durch den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Apparat werden diese angeführten Übelstände vollständig behoben. indem es durch denselben ermöglicht wurde, die Kalkmilch durch die feinsten Metallsiebe filtrieren zu können. Der Apparat besteht aus einem 
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 das Gefäss eine mit der   Abflussöffnung   6 versehene Sammelrinne 5 und an den oberen Rand des Gefässes a schliesst sich ein feingelochtes Metallsieb b in Form eines abgestumpften Kegels an. Die einzelnen Teile des Siebkegels sind auf T-Eisen 7 mittelst Exzenter-   andrückern 8 auswechselbar   dicht befestigt. Die T-Eisen tragen oben eine Lagergabel 9 für den Antrieb der senkrechten Welle c, welche an ihrem unteren Teile in einem Quereisen 10 lagert.

   An dieser Welle sind schraubenförmig gebogene Schleuderarme d so befestigt, dass sie sich in der Nähe der inneren Fläche des Siebkegels bewegen. 



   Die von der Kalklösche kommende unreine Kalkmilch tritt durch den Stutzen 1 in das Gefäss a ein und   fliesst   unterhalb der Anprallwand 2 in den unteren konischen Teil, in welchem sich die groben Verunreinigungen absetzen und steigt darin im Gefässe empor zu dem Siebkegel, wobei die schwereren   Stückchen   der Verunreinigungen zu Boden des Gefässes sinken. Die feineren Verunreinigungen, welche mit der Kalkmilch bis zu dem Siebkegel gelangen, werden durch die rasch rotierenden Schleuderarme nach abwärts gedrückt. wodurch es ermöglicht wird, dass nur ganz reine   Kaikmitcb   zu dem Metallsieb gelangt und   hindurchfliesst.   Da die weitere in das Gefäss eintretende Kalkmilch infolge der Anprallwand die schon abgesetzten Verunreinigungen durchspülen muss, werden die nicht 
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   In Fig. 3 ist eine Ausführungsart der bereits beschriebenen Vorrichtung dargestellt, um dieselbe zum Reinigen der   Diffusionssäfto verwenden   zu können. Die Vorrichtung besteht aus einem zylindrischen Gefässe a, welches unten mit einem Konus h und oben mit einem erweiterten kürzeren zylindrischen Ansatze c versehen ist. An dem unteren konischen Teile des Gefässes ist ein schräger Stutzen d angemacht, in welchem sich eine Öffnung mit einer   Stopfbüchse   e befindet. Das Gefäss a hat seitlich die Einströmungsöffnung 
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 zylindrische Gefäss ist ein feinst gelochtes Metallsieb   8   fest angeschraubt.

   Dieses Sieb   besitzt im unteren Teile J !   die Form eines Zylinders, im oberen Teile 2 jene eines abgestumpften Kegels. Über dieses Metallsieb ist ein aus   Rundeisenstäben   hergestellter Korb v aufgesetzt, um das Sieb vor Verbiegung oder Berstung zu sichern. Auf dem erweiterten oberen zylindrischen Teile c des Gefässes a ist eine Haube n dicht angeschraubt, welche im oberen Teile ein Luftventil o und einen Hebering p trägt. Innen in dieser Haube befindet sich das Lager   q   der senkrechten   Welle 1", welche   durch die abgestumpfte Spitze des Siebkegels und durch die untere   Stopfbuchse   e hindurchreicht und unten mit einem Getriebe versehen ist.

   An dieser Welle ist in dem Teile des Siebes ein Rühr-und Schleuderwerk z schraubenförmig so befestigt, dass es bei den Umdrehungen der Welle die innere Siebfläche des Siebes bestreicht. Im zylindrischen Teile des Gefässes a sind an der Welle r zwei   Doppelrührarme   t, it angebracht, die ebenfalls   schraubenförmig verdreht   sind, um die Schnitte und die Pülpe während der Rotation nach abwärts drücken zu können. Diese in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung funktioniert in der Art, dass den Schnitten und der Pülpe der Zutritt zu dem Siebe verhindert wird, da dieselben durch das Schleuderwerk in den unteren Teil des Gefässes gedrückt worden. Dadurch werden die Siebe rein gehalten und der Durchtritt des Diffusionssaftes durch dieselben gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Reinigen von schwer filtrierbaren Flüssigkeiten, insbesondere von Kalkmilch und Diffussionssaft, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss a oben ein Metall- sieb in Form eines abgestumpften Kegels mit einem Schleuderwerk besitzt, welches letztere durch seine schraubenförmig gewundenen Arme d (Fig. 1) resp. z (Fig. 3) die mit der Flüssigkeit nach oben gelangenden Verunreinigungen nach abwärts drückt, so dass nur ganz reine Flüssigkeit durch den Siebkegel hindurchfliessen kann.
AT21471D 1904-05-13 1904-05-13 Vorrichtung zum Reinigen von schwer filtrierbaren Flüssigkeiten, z. B. von Kalkmilch oder Diffusionssaft. AT21471B (de)

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