DE20689C - Kontinuirlicher Maisch-Brennapparat - Google Patents
Kontinuirlicher Maisch-BrennapparatInfo
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- DE20689C DE20689C DENDAT20689D DE20689DA DE20689C DE 20689 C DE20689 C DE 20689C DE NDAT20689 D DENDAT20689 D DE NDAT20689D DE 20689D A DE20689D A DE 20689DA DE 20689 C DE20689 C DE 20689C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D3/00—Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
- B01D3/001—Processes specially adapted for distillation or rectification of fermented solutions
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Alcoholic Beverages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
W. HAGEN in SOEST. Continuirlicher Maischbrennapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juni 188a ab.
Der im nachfolgenden gekennzeichnete, ununterbrochen wirkende Maischbrennapparat ist
bestimmt, das Verfahren der Entgeistung von Maischen, wie Getreide-, Kartoffeln-, Rübenu.
s. w. Maischen nach verschiedenen Richtungen hin zu vervollkommnen bezw. zu vereinfachen.
Dem Arbeitsverfahren, welches meinem Apparate zu Grunde liegt, gemäfs erfährt die zu
behandelnde Maische eine möglichst weitgehende Vertheilung, und wird in diesem Zustande
einen solchen Weg geführt, dafs dem zugeleiteten Dampf eine allseitige Einwirkung
auf das gesammte Maischgut ermöglicht wird, und derselbe diesen Umstand sehr ausgiebig
auszunutzen vermag.
Auf der zur Erläuterung der Erfindung dienenden Zeichnung ist A B der neue Maischbrennapparat;
C deutet eine Siebcolonne von bekannter Einrichtung an. Der Apparat setzt
sich im wesentlichen zusammen aus einem Cylinder von Holz, Eisen, Kupfer oder dergleichen,
in welchem eine Welle JK drehbar gelagert ist; ferner dem eigenthümlichen Stabsystem O
O . . . dieser Welle; einem am Kopf derselben Welle angebrachten Teller LM; den mit der
Wand des Cylinders in Verbindung stehenden Kränzen JVJV1 JV2 . . .; dem Zuflufsrohr D der
zu entgeistenden Maische; dem Dampfzuströmungsrohr F und dem Abflufsrohr E für die
entgeistete Maische (Schlempe).
Die Welle JK wird auf geeignete Weise in ziemlich rasche Umdrehung versetzt (200 bis
300 Umgänge in der Minute). Ihre Stäbe 0 0, senkrecht gemessen etwa 20 bis 30 mm von
einander abstehend, reichen sämmtlich bis nahe an die Cylinderwandung heran und sind in
der Weise gegen einander versetzt, dafs eine wendeltreppenähnliche Gestalt entsteht. Diese
Stäbe setzen sich nach unten hin bis zu einer gewissen Strecke über die Linie G-H fort. G-H
deutet den Spiegel der während des Betriebes im Apparat stehenden Schlempe an. Unmittelbar
darüber mündet das Dampfrohr F ein.
Bei Beginn der Arbeit mit diesem Maischbrennapparat öffnet man zunächst das Dampfventil
bei F, alsdann die den Durchtritt der Maische durch D vermittelnde Abschussvorrichtung.
Die Maische fällt auf den Teller L M, wird durch Wirkung der Centrifugalkraft nach
allen Seiten vertheilt, trifft auf die Stäbe 0 0... und wird durch diese, zusammenwirkend mit
den Kränzen JV JV1 N2 . . ., welche die an die
Wand geschleuderte Maische immer wieder in das Stäbesystem zurückführen sollen, fortgesetzt
in möglichst fein vertheiltem Zustande erhalten. Infolge hiervon ist es dem von unten emporsteigenden Dampf ermöglicht, in vielseitige Berührung
mit dem Maischgut zu kommen und bezw. sich mit dem Alkohol zu sättigen. Er tritt des weiteren nach der Colonne C über,
um hier einer ähnlichen Behandlung, wie bei den anderen bekannten, continuirlich wirkenden
Apparaten der Fall, unterworfen zu werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Entgeistung der Maische in ununterbrochenem Betriebe mittelst eines sich schnellumdrehenden, wendeltreppenähnlich gebildeten Stabsystemes und entsprechender festgestellter, concentrischer Kränze, welchen zusammenarbeitenden Bestandteilen die zu entgeistende Maische mit Hülfe eines rotirenden Tellers L M zugetheilt wird, zum Zweck, dieselbe gleichmäfsig fein zu vertheilen, so dafs ein von unten aufsteigender Dampfstrom im Stande ist, mit möglichst allen Maischpartikeln während des Abwärtssinkens derselben zusammenzutreffen und so in umfassendem Mafse alkoholentziehend zu wirken.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20689C true DE20689C (de) |
Family
ID=34715842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20689D Active DE20689C (de) | Kontinuirlicher Maisch-Brennapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20689C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000321B (de) * | 1952-09-23 | 1957-01-10 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren zur Gewinnung von Alkohol aus vergorener Sulfitablauge |
-
0
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|---|---|---|---|---|
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