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ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT Geländeheizofen für flüssige Brennstoffe
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Lüftungsöffnungen,primär durch Wärmeleitung durch das Material der Wandung des Brennstoffbehälters wie beiden bekannten Geländeheizöfen. Damit aber wird ein Wirkungsgrad erzielt, wie er bisher noch nicht erreicht werden konnte und die Lebensdauer des Materials des Geländeheizofens erheblich verlängert.
Eine Verbesserung des Wirkungsgrades wird auch dadurch erreicht, dass durch die ausreichende und durch Verrussung ungestörte Zufuhr von Sauerstoff eine fast rauchlose, hochprozentige Verbrennung des Heizöles erfolgt.
Dadurch, dass das Abdeckblech lösbar angebracht ist, ist auch eine besonders einfache Stapelung der Ge1 ndeheizöfen und ein leichter Transport möglich. Beim Transport werden einfach einige Geländeheiz- öfen übereinandergestellt und in Form einer Rolle gefahren oder getragen.
Zum Löschen der Flamme und zum Abdecken gegen Regen dient ein, zweckmässig mit einem Handgriff versehener, besonderer Deckel.
Es wurde nun gefunden, dass der Geländeheizofens noch dadurch weiter vereinfacht werden kann, dass dasAbdeckblech mit Öffnungen versehen wird und die Tragstützen durch diese Öffnungen geführt werden.
Hiedurch wird erreicht, dass das Abdeckblech gleichzeitig als Deckel zum Löschen der Flamme dient und dass im zu beheizenden Gelände keine Einzelteile getrennt transportiert oder gelagert werden müssen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele gemäss der Erfindung schematisch dargestellt. Fig. l zeigt einen Geländeheizofen gemäss der Erfindung in geschlossenem Zustand in Betriebsstellung, Fig. 2 den Geländeheizofen gemäss Fig. l in auseinandergenommenem Zustand, Fig. 3 eine andere Ausführung eines Geländeheizofens gemäss der Erfindung, Fig. 4den Geländeheizofen gemäss Fig. 3 in Ruhestellung und Fig. 5 eine weitere Ausführung eines Geländeheizofens gemäss der Erfindung in Betriebsstellung.
Der Geländeheizofen gemäss den Fig. l und Z besteht aus dem Brennstoffbehälter l und dem Abdeckblech 2, welches an drei Tragstützen 3 über der Öffnung des Brennstoffbehälters 1 befestigt ist. Das Abdeckblech 2 ist konkav ausgebildet, so dass die Wärme nach unten abgestrahlt wird. Das Abdeckblech 2 ist so hoch befestigt, dass die Verbrennung des flüssigen bzw. vergasten Brennstoffes am oberen Rand des Brennstoffbehälters errolgt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die oberen Enden der Tragstützen hakenartig ausgebildet, so dass das Abdeckblech 2 durch einfaches Zurückbiegen-der federnden Tragstützen 3 abgenommen werden kann.
Diese Lösbarkeit des Abdeckbleches 2 ist deshalb von Vorteil, weil auf diese Weise leicht mehrere Brennstoffbehälter l übereinander gestapelt und transportiert werden können. Die Tragstützen 3 sorgen hiebei zwangsläufig für ein Zusammenhalten der gestapelten Brennstoffbehälter.
Der obere Rand des Brennstoffbehälters ist gemäss der weiteren Ausbildung der Erfindung nach innen gezogen, so dass ein Ring 4 entsteht, durch welchen die abströmende Wärme konzentriert an das Abdeckblech 2 geleitet wird.
Zum Löschen der Flamme und zur Verhinderung des Eindringens von Regenwasser in den Ofen, wenn dieser sich in Ruhestellung befindet, dient der mit einem Handgriff ausgestattete separate Deckel 5, der einfach auf den Rand 4 aufgesetzt zu werden braucht, um innerhalb weniger Sekunden eine völlige Löschung der Flamme zu erzielen. Das Abdecken besonderer Lüftungsöffnungen wird dadurch überflüssig.
Die Ausführung gemäss Fig. 3 und 4 besteht ebenfalls aus dem zylindrischen Brennstoffbehälter 1 und dem Abdeckblech 2, durch dessen Öffnungen 6 und 7 die Tragstützen 3 geführt sind.
In Fig. 3 ist der Geländeheizofen in Betriebsstellung dargestellt. Hiebei wird durch den unter dem Abdeckblech 2 und der oberenöffnung des Brennstoffbehälters 1 liegenden freien Raum ausreichend Sauerstoff zur Verbrennung des im Brennstoffbehälter eingebrachten Heizöles zugeführt. Zum Löschen der Flamme ist es lediglich erforderlich, das Abdeckblech 2 durch Druck oder Stoss von oben auf den Rand des Brennstoffbehälters 1 zu schieben. Ein besonderer Deckel zum Löschen wird dadurch erübrigt. Diese Ruhestellung ist in Fig. 4 dargestellt. Die Fig. 4. lässt erkennen, dass das nunmehr als Deckel dienende Abdeckblech 2 durch die Tragstützen 3 in seiner Lage unverrückbar festgehalten wird, so dass eine Verschiebung durch Wind nicht möglich ist und Regenwasser mit Sicherheit von dem Inhalt des Geländeheizofens abgehalten wird.
Dieses Merkmal der Erfindung ist von besonderer praktischer Bedeutung, da schon längere Zeit vor Einsetzen einesFrostes die Heizöfen auf dem Gelände verteilt und mit Öl beschickt werden können, ohne dass Gefahr besteht, dass das Öl durch Regen verwässert wird. Gerade vor Einsetzen eines Frostes tritt aber bereits häufig Wind und Regen auf.
Um die Halterung des Abdeckbleches 2 an den Tragstützen 3 während der Betriebsstellung sicherzustellen, sind die Tragstützen 3 zweckmässig federnd ausgebildet. Eine grössere Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Verschieben kann auch dadurch erreicht werden, dass die Tragstützen 3 an den für die Halterung bestimmten Stellen gekröpft ausgebildet oder mit Rillen oder Wülsten versehen sind. In jedem Falle ist es zweckmässig, dass die Tragstützen 3 selbst, wie schon ausgeführt, in sich federnd sind, um sowohl eine gute Halterung wie auch ein einfaches Verschieben des Abdeckbleches 2 zu ermöglichen.
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Die Tragstützen 3 können auf jede übliche Weise, z. B. durch Schweissen oder durch Nieten, an dem Brennstoffbehälter 1 von aussen oder innen befestigt sein. Im Interesse einer guten Stabilität ist es vorteilhaft, die Tragstützen 3 mit U-förmigem Profil auszubilden. Hiebei kann durch einen Stanzvorgang die fertig geformte Tragstütze gewonnen werden.
Eine besondere Befestigungsart der Tragstützen, wie in Fig. 4 dargestellt ist, besteht darin, dass die an ihrem unteren Ende als flache Streifen ausgebildeten Tragstützen in je zwei übereinanderliegende, im Brennstoffbehälter angebrachte Schlitze 10 ein-und ausgeführt sind und an der unteren, zweckmässig
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Kantesichere Halterung der Tragstützen erzielt wird, ohne dass besondere weitere Arbeitsgänge, wie Nieten oder Schweissen, erforderlich sind. Zweckmässig ist es, dass die als flache Streifen ausgebildeten Enden der Tragstützen profiliert oder leicht gebogen sind, so dass sie unter Spannung in den Schlitzen des Brennstoffbehälters gehaltert werden.
Die Ausführungsform gemäss Fig. 5 unterscheidet sich von derjenigen der Fig. 3 lediglich dadurch, dass nur eine Tragstütze 3 vorgesehen ist. Da eine Halterung für die Betriebsstellung durch Federkraft oder durch Rillen oder Wülste bei dieser Ausführungsform nicht möglich ist, erfolgt die Halterung durch die Klemmschraube 8, welche in einenEinschnitt 9 einer ausgebogenenLasche desAbdeckbleches 2 eingreift.
Es liegt selbstverständlich im Rahmen der Erfindung, wenn die Tragstützen 3 nicht durch Öffnungen des Abdeckbleches 2 geführt sind, sondern im Einschnitt am Rand des Abdeckbleches 2 eingreifen.
Sämtliche Teile des Geländeheizofens gemäss der Erfindung können aus verhältnismässig schwachem Blech hergestellt und elektrisch miteinander verschweisst werden, so dass der Geländeheizofen ein besonders geringes Gewicht erhält und in grösserer Anzahl auch von Frauen und Kindern transportiert werden kann.
Der Geländeheizofen der Erfindung kann mit geringen Kosten hergestellt werden, so dass eine Aufstellung einer genügenden Anzahl von Geländeheizöfen keine erhebliche finanzielle Belastung für den Landwirt bedeutet.
Es hat sich gezeigt, dass mit einem Geländeheizofen mit einer Füllung von 4 Litern Leichtöl 25 m2 Land acht Stunden lang ausreichend beheizt werden können, um Frostschäden zu vermeiden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Geländeheizofen für flüssige Brennstoffe, bei welchem über der Öffnung des zylindrisch ausgebildeten Brennstoffbehälters ein nach unten offenes, konkaves Abdeckblech angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckblech. lösbar an einer oder mehreren Tragstützen des mit einer geschlosse-
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lung des Abdeckbleches zum oberen Rand des Brennstoffbehälters die Verbrennung bzw. Flammenbildung des flüssigen bzw. vergasten Brennstoffes im Bereich des oberen Randes erfolgt.