AT213127B - Düngerstreuvorrichtung - Google Patents
DüngerstreuvorrichtungInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Düngerstreuvorrichtung
Zur Vermeidung des umständlichen und gefährlichen Streuens des Ku stdüngers von Hand aus wurde vereinzelt zum maschinellen Streuen übergegangen, beispielsweise mit einer fahrbaren Düngerstreuvorrichtung, deren Düngerbehälter von einer liegenden Welle durchragt wird, die ein die Kastenaustrittsöffnung abdeckendes Flügelrad trägt. Dieses bekannte Gerät hat aber den Nachteil, dass eine geregelte Düngerabgabe nicht möglich war.
Die Erfindung betrifft nun die Verbesserung einer solchen Düngerstreuvor- richtung und besteht aus einem Vorratsbehälter, der über dem Streubehälter angeordnet und mit diesem verbunden ist, wobei am Streugutabgabeende des Streubehälters ein von einer Welle angetriebenes Flügelrad zur Verteilung des Düngers vorgesehen ist, und besteht im wesentlichen darin, dass der Düngervorratskasten mit dem Streubehälter durch einen auswechselbaren, gegen sein freies Ende vorzugsweise erweiterten Düngerzuführungsstutzen mit in Abhängigkeit von der Düngerart gewähltem Querschnitt und Länge verbunden ist, wobei der Stutzen an seinem unteren Ende einen Schlitz aufweist, durch welchen ein mit der Streuwelle auf Drehung verbundener Querbolzen rotierbar angeordnet ist.
Bei einer besonders vor- teilhaften Ausführung ist der auf der Streuwelle gelagerte Streuflügel axial verschiebbar gelagert.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel schematisch dar, in Fig. 1 im Auf-und in Fig. 2 im zugehörigen Seitenriss.
Die Dfingerstreuvorrichtung besteht in bekannter Art aus einem Vorratsbehälter 2, der über dem Streubehälter 1 angeordnet und mit diesem verbunden ist, an dessen Streugutabgabeende ein von der liegend angeordneten Streuwelle angetriebener Streuflügel 7 zur Verteilung des Düngers vorgesehen ist. Erfindunggemäss ist der Düngervorratskasten 2 mit dem Streubehälter 1 durch einen auswechselbaren, gegen sein freies Ende vorzugsweise erweiterten Düngerzuführungsstutzen 3 verbunden, mit in Abhängigkeit von der Düngerart gewähltem Querschnitt und Länge. Der durch den Stutzen 3 fallende Dünger sammelt sich. im Behälter 1 an, bis er etwa die Stutzenausgangsöffnung erreicht hat und diese hiedurch abschliesst.
Deren Höhe im Behälter 1 bestimmt somit wahlweise die Höhe der darin aufgespeicherten Düngermenge, was zur Einstellung der zu streuenden Düngermenge von ausschlaggebender Bedeutung ist. Der Düngerzuführungsstutzen 3 weist an seinem unteren, freien Ende einen Schlitz 5 auf, durch welchen ein mit der Streuwelle 4 auf Drehung verbundener Querbolzen 6 rotierbar angeordnet ist. Dieser rotiert bei Rotation der Welle 4 durch den Schlitz und zerteilt und lockert dadurch den im Stutzenende befindlichen Dünger. Über dem oberen Ende des vorzugsweise konischen Stutzens 3 sind in an sich bekannter Art ähnlich wirkende Bolzen, Stifte, Scheiben od. dgl. vorgesehen. Auf der liegenden, den Streubehälter 1 durchragenden Streuwelle 4 ist der Streuflügel7 axial verschiebbar gelagert und mit ihr auf Drehung verbunden.
Er weist mehrere, kurze, schraubenförmig gewundene Flügel auf. Letztere decken, in Radachsenrichtung gesehen, wie bekannt, die Streubehälteraustrittsöffnung ab, so dass in dieser Richtung kein Dünger austreten kann. Jeder Flügel ragt mit seinem innerseitigen Ende schneidenartig in die im Streubehälter befindliche Düngermenge und schneidet bei Rotation in den Dünger ein und schiebt bei weiterer Drehung diesen Düngerteil aus. Da der Streuflügel 7 axial verschiebbar angeordnet ist, können seine Flügel mehr oder weniger weit in den Vorratskasten hineinragend angeordnet werden, wodurch neben der Auswechselbarkeit des Stutzens 3 eine
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zu streuende Düngermenge feiner als bisher möglich einzustellen ist.
Unter dem Streuflügel 7 können in senkrechter Richtung zur Laufradebene zwei oder mehrere Düngerführungsrohre 8 gegeneinander verschwenkbar vorgesehen sein, durch welche der Dünger wahlweise nur auf die Erdstreifen zwischen den Pflanzenreihen, nicht aber auf diese gestreut wird. Auch könnte an deren Stelle ein an sich bekanntes Düngerleitblech 9 angeordnet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Düngerstreuvorrichtung, bestehend aus einem Vorratsbehälter, der über dem Streubehälter angeordnet und mit diesem verbunden ist, wobei am Streugutabgabeende des Streubehälter ein von einer Welle angetriebenes Flügelrad zur Verteilung des Düngers vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Düngervorratskasten (2) mit dem Streubehälter (1) durch einen auswechselbaren, gegen sein freies Ende vorzugsweise erweiterten Düngerzuführungsstutzen (3) mit in Abhängigkeit von der Düngerart gewähltem Querschnitt und Länge verbunden ist, wobei der Stutzen an seinem unteren Ende einen Schlitz (5) aufweist, durch welchen ein mit der Streuwelle (4) auf Drehung verbundener Querbolzen (6) rotierbar angeordnet ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Streuwelle (4) gelagerte Streuflügel (7) axial verschiebbar gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT460059A AT213127B (de) | 1959-06-23 | 1959-06-23 | Düngerstreuvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT460059A AT213127B (de) | 1959-06-23 | 1959-06-23 | Düngerstreuvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT213127B true AT213127B (de) | 1961-01-25 |
Family
ID=3566024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT460059A AT213127B (de) | 1959-06-23 | 1959-06-23 | Düngerstreuvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT213127B (de) |
-
1959
- 1959-06-23 AT AT460059A patent/AT213127B/de active
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