AT209607B - Einrichtung zur regelbaren Steuerung der Samenausgabe bei Löffelsämaschinen - Google Patents

Einrichtung zur regelbaren Steuerung der Samenausgabe bei Löffelsämaschinen

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AT209607B
AT209607B AT803258A AT803258A AT209607B AT 209607 B AT209607 B AT 209607B AT 803258 A AT803258 A AT 803258A AT 803258 A AT803258 A AT 803258A AT 209607 B AT209607 B AT 209607B
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seed
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seeders
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Peter Hodab
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Peter Hodab
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  Einrichtung zur regelbaren Steuerung der Samenausgabe bei Löffelsämaschinen 
Einrichtungen zur Steuerung der Samenausgabe sind bei   Sämaschinen, insbesondere auch bei Löffelsäma-   schinen in verschiedenen Ausführungen üblich. So ist es bekannt, die Länge der schöpfenden,   d. h.   wirksamen Schaufelenden durch Axialverschieben des Schaufelrades einstellbar vorzusehen, wie beispielsweise durch In- oder Auseinanderschieben zweier koaxialer Löffelräder oder durch Einschieben von im Innenraum der Schaufeln rastenden Bolzen.

   Die Erfindung betrifft eine solche Einrichtung mit regelbarer Einstellung der wirksamen Löffellänge, bei welcher durch die im Gehäuse freistehende Anordnung des schöpfenden Teiles der Samenlöffel jedwede Samenklemmung sicher vermieden ist und bei der durch die zusätzliche Einstellung der Samenmengen-Höhe im Gehäuse die Aussaatmenge entsprechend jeder Samenart genau geregelt werden kann, wodurch eine ganz gleichmässige und mengenmässig sehr genaue Aussaat, somit eine gegenüber üblichen Einrichtungen weitgehende, etwa 50 %ige Samenersparnis, ge-   währleistet   ist. 



   Die   erfindungsgemässe Einrichtung   zur regelbaren Steuerung der Samenausgabe bei   Löffelsämaschinen   mit einem axial verschiebbaren Löffelrad zur wahlweisen Einstellung seines, im Löffelradgehäuse vorgesehenen, schöpfenden Teiles besteht im wesentlichen darin, dass das den Samen für den schöpfenden Teil des Löffelrades speichernd Löffelradgehäuse mit dem Saatvorratskasten durch einen auswechselbaren   Samenzuftihrungsstutzen   mit von der Samenart abhängigem Querschnitt und Länge verbunden ist. 



  Die Erfindung betrifft ferner Einzelheiten an einer solchen Einrichtung. 



   Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung in Fig. 1 im teilweise geschnittenen Aufriss, in Fig. 2 in Seitenansicht dar. 



   Auf der, wie bekannt, vom Laufrad der Sämaschine über Kettentrieb angetriebenen   Sawelle   1 ist üblicherweise das Löffelrad 2 aufgekeilt. Dessen   Führungstrommel3ist   in einer Ausnehmung der Seiten- 
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 vorragenden, schöpfenden Teile 5'der in Nuten der Trommel 3 geführten Löffel mit einstellbarer Länge in das Löffelradgehäuse 4 ragen. Letzteres ist seitlich von zwei parallelen Wänden begrenzt, Fig. 1, und weist, etwa knapp unter der Samenauswurfstelle beginnend, eine gekrümmte, zur Drehachse parallele Wand auf, die bis etwa zur diagonalen Stelle exzentrisch zunehmend ausgebildet ist. Das Gehäuse 4 ist in Abstand über dem Löffelrad 2 durch eine Deckfläche 6 abgeschlossen. Darüber ist der Saatvorratskasten 7 angeordnet.

   In eine Ausnehmung der Deckfläche 6 ist das plättchen- bzw. flanschartige, obere Ende des leicht konisch sich gegen das freie untere Ende erweiternden   Samenzuführungsstutzens   8 auswechselbar eingesetzt. Über dessen oberem Ende ist das vom Laufrad der Maschine antreibbare, übliche Rührwerk 11 vorgesehen. Das Löffelradgehäuse 4 hat etwa ober dem Löffelrad 2, vorzugsweise von dort in Drehrichtung etwas verschoben, Fig. l, daher etwas seitlich von ihm das Saatleitungsrohr 8 angeordnet. Die im Querschnitt winkelartigen Schaufeln 5 haben den in Drehrichtung nacheilenden Wandteil 9 etwa radial vorgesehen. 



   Beim Säen fällt vom Saatvorratskasten 7 aus der Samen durch den Samenzuftihrungsstutzen 8, dessen obere Öffnung üblicherweise durch einen Schieber 12 öffen-, verkleiner-und absperrbar vorgesehen ist, in das Löffelradgehäuse 4, so lange, bis die sich im Gehäuse ansammelnde Samenmenge die untere Öffnung des Stutzens erreicht hat und dadurch verschliesst. Die Höhe dieser unteren Öffnung bestimmt somit die Höhe der Samenmenge im Gehäuse, die, wie ersichtlich, daher durch die der Samenart entspre- 

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 chende Wahl der Länge des Zuführungsstutzens 8 gesteuert wird. Auch der Querschnitt des Zufuhrungstutzens ist erfahrungsgemäss abhängig von der Samenart. Dieser ist beispielsweise bei Rübensamen rund, bei Mais rechteckig.

   Um jede Verklemmung des Samens sicher zu vermeiden, ist der ZufUhrungsstutzen gegen sein freies,   d. h.   unteres Ende konisch ausgebildet. Da die Regelbarkeit der Samenmengenhöhe im Löffelradgehäuse 4.   d. h.-   die Wahl der Länge und des Querschnittes des Saatleitungsrohres 8 möglich ist, wie Überdies in an sich bekannter Art die Wahl der Grösse des schöpfenden Löffelteiles 5', der Samenart entsprechend, möglich ist, kann die Aussaat genauestens geregelt werden. Überdies ragen diese schöpfenden   Löffelteile   5'frei in das Gehäuse, ohne dass ihnen unmittelbar benachbarte andere Teile des Gehäuses zugeordnet sind, so dass eine Klemmung des Samens sicher vermieden ist.

   Die erfindungsgemässe Einrichtung, welche auf einer Sämaschine in beliebiger Anzahl angeordnet sein kann, ist somit für jede Samenart genauestens einstellbar und. arbeitet ohne jede Klemmung vollständig gleichmässig, wodurch gegenüber vorbekannten'Einrichtungen eine weitgehende Samenersparnis gewährleistet ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur regelbaren Steuerung der Samenausgabe bei Löffelsämaschinen mit einem axial verschiebbaren Löffelrad zur wahlweisen Einstellung seines, im Löffelradgehäuse vorgesehenen, schöpfenden Teiles, dadurch gekennzeichnet, dass das den   Samen für den schöpfenden   Teil   (5')   des Löffelrades (5) speichernde Löffelradgehäuse (4) mit dem Saatvorratskasten (7) durch einen auswechselbaren   Samenzuführungsstutzen   (8). mit von der Samenart abhängige Querschnitt und Länge verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit im Querschnitt winkelartiger Schaufel, dadurch gekennzeichnet, dass der in Drehrichtung nacheilende Wandteil (9) der Schaufel (5) am Löffelrad (2) etwa radial angeordnet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der SamenzufUhrungsstutzen (8) gegen das freie Ende konisch erweitert ausgebildet ist.
AT803258A 1958-11-19 1958-11-19 Einrichtung zur regelbaren Steuerung der Samenausgabe bei Löffelsämaschinen AT209607B (de)

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