AT209092B - Düngerstreuer - Google Patents

Düngerstreuer

Info

Publication number
AT209092B
AT209092B AT748257A AT748257A AT209092B AT 209092 B AT209092 B AT 209092B AT 748257 A AT748257 A AT 748257A AT 748257 A AT748257 A AT 748257A AT 209092 B AT209092 B AT 209092B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
spreading
roller
fertilizer spreader
feed roller
shaft
Prior art date
Application number
AT748257A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dipl Ing Wuester
Original Assignee
Heinrich Dipl Ing Wuester
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Dipl Ing Wuester filed Critical Heinrich Dipl Ing Wuester
Priority to AT748257A priority Critical patent/AT209092B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT209092B publication Critical patent/AT209092B/de

Links

Landscapes

  • Fertilizing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Düngerstreuer 
Es sind bereits Düngerstreuer bekannt, bei welchen im unteren Teil des das Streugut aufnehmenden   Streukastens   eine zum Teil in diesem und zum Teil in einer dem Streukasten vorgebauten Mulde laufende
Zubringewalze vorgesehen ist, in welche eine oberhalb der Mulde angeordnete Streuwalze eingreift, die das Streugut mittels ihrer   Streuflilgel   bzw. Streufinger übernimmt und abschleudert. Bei diesen bekannten
Düngerstreuern sind nun sowohl die Zubringewalzen (vielfach auch Transportwalzen genannt) und die
Streuwalzen lediglich als   Stiftwalzen   ausgebildet, was den Nachteil hat, dass insbesondere bei sehr feinem und trockenem Streugut die Zubringung zur Streuwalze und damit auch das Abstreuen selbst nicht zu- verlässig gleichmässig erfolgt.

   Diesem Übelstand wird nun durch die Erfindung dadurch abgeholfen, dass gemäss ihrem Hauptkennzeichen die Zubringewalze als eine nach Art von Zellenrädem wirkende Flügel- walze ausgebildet ist, wobei in den Flügeln Randausnehmungen für den Durchtritt der   Streuflügel   bzw. 



   Streufinger der Streuwalze vorgesehen sind. 



   Durch diese Ausgestaltung wird unbedingt eine gleichmässige Zubringung gewährleistet, da hier die Zubringeorgane im wesentlichen als volumetrische Transportorgane und daher unabhängig von der Beschaffenheit des Streugutes wirken. 



   Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf besonders vorteilhafte Einzelausgestaltungen des Düngerstreuers, die den Zweck verfolgen, nicht nur die angestrebte Leistungsfähigkeit und Gleichmässigkeit der Streuung zu verbessern, sondern eine bequeme Regelbarkeit der Streuleistung in Anpassung an das verlangte Ausmass der Düngung bzw. die Art des verwendeten Düngemittels zu erhalten. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung,   u. zw.   zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch den Düngerstreuer und Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie II - II der   Fig. l.   Die Fig. 3 zeigt eine varlante Ausbildung der Streufinger. 



   In den Fig. l und 2 bezeichnet 1 den Streukasten des Düngerstreuers, der in seinem unteren Teil zu einer gegen die Stirnwand la vorgebauten Mulde 2 ausgebildet ist, in welcher eine gewissermassen als Zellenwalze anzusehende Zubringewalze läuft, die aus der Welle 3 und den auf dieser angebrachten, über die ganze Länge durchlaufenden Flügeln 4 besteht. Die Welle 3 ist in den Seitenwänden des Kastens 1 gelagert. 



   Vor der Stirnwand la und oberhalb der vorerwähnten Zubringewalze ist die eigentliche Streuwalze vorgesehen, die durch eine Welle 5 gebildet ist, an welcher in bestimmten Abständen Streufinger 6 angebracht,   z. B.   aufgeschweisst, sind. Die Streuwalze greift in die Zubringewalze ein, wobei die Streufinger 6 der Welle 5 durch in entsprechenden Abständen vorgesehene, gegen den Rand offene Schlitze 7 der Flügel 4 der Zubringewalze hindurchtreten. 



   Wie schon eingangs erwähnt, ist die Tiefe, mit welcher die Streuwalze in die Zubringewalze eingreift, veränderbar. Zu diesem Zwecke sind die Lager für die Streuwelle 5 in entsprechenden Schlitzen 8 der am Streukasten 1 bzw. an der Stirnwand la desselben angebrachten Lagerschilde 9 geführt und in diesen Schlitzen in der gewünschten Lage fixierbar. 



   Die Streufinger 6 nehmen jeweils eine gewisse Menge des in der Zubringewalze 4 gespeicherten Streugutes auf und schleudern dieses ab. Um diese Wirkung möglichst zu begünstigen, wird erfindunggemäss der Antrieb der Zubringewalze und der Streuwalze so gewählt, dass die Zubringewalze langsam, hingegen die Streuwalze schnell läuft. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel kann dieser Antrieb von einem der den Streukasten tragenden Bodenräder 10 abgeleitet werden, u. zw. der Antrieb für die Zubringewalze 3,4 unter Vermittlung der Zahnräder 11,12 mit einer Übersetzung ins Langsame und der Antrieb für die Streuwalze 5,6 mittels der Zahnräder 14,15 mit einer Übersetzung Ins Schnelle. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In variante Ausführung kann die Schrägwand 16 des Streukastens nach oben verlängert sein und die Streuwelle 5 samt ihren Fingern 6 abdecken, in welchem Falle in der verlängerten Wand 16 ein oder mehrere   AuswurfschIitze   für den Durchtritt des Düngers vorgesehen sind. 



   Statt der Verstellbarkeit der Streuwelle 6 zum Zwecke der Mengenregulierung können gemäss Fig. 3 auch die Streufinger 6 in ihrer Längenerstreckung veränderbar ausgebildet sein, u. zw. zweckmässig in der Weise, dass die Streufinger aus auf der Streuwelle 22 angebrachten, vorzugsweise V-förmig gebogenen Federn, zweckmässig Blattfedern 23, bestehen, deren radiale Erstreckung zwecks Regelung der Endringtiefe durch zweckmässig mittels eines gemeinsamen Gestänges 24 bewältigbares Zusammendrücken der Blattfedern 23 veränderbar ist, wobei ein Ende 23a der Blattfedern 23 auf der Streuwelle 22 fest und das zweite Ende 23b axial verschiebbar angeordnet ist.

   Je nach dem gegenseitigen Anstellen der Blattfederenden nehmen die Blattfedern eine verschieden lange radiale Erstreckung an und greifen dadurch verschieden tief in die Schlitze der Flügel 4 ein, wodurch die Streufinger mehr oder weniger Dünger streuen. 



   Die Regulierung der Streumenge könnte bei fixer Streuwelle auch durch eine verstellbare Anordnung der Zubringewalze 3 erreicht werden, indem vorzugsweise deren Lager am Streukasten verstellbar angeordnet sind und die Welle durch abgedeckte Schlitze in den Streukasten tritt. 



   Die Menge des ausgestreuten Düngers liesse sich auch in der Weise regulieren, dass die Umdrehungszahl der Zubringewalze, vorzugsweise durch ein   Getriebe ; veränderbar   ist, wodurch den Streufingern auch mehr oder weniger Dünger zum Auswurf zugeführt wird. In diesem Falle kann die Distanz der beiden Achsen von Zubringewalze und Streuwelle konstant bleiben. Die Änderung der Drehzahl der Zubringewalze kann auch durch Umstecken von Zahnrädern erreicht werden. 



   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, wäre es auch möglich, den Düngerstreuer als Traktoranbaugerät auszubilden, in welchem Falle der Antrieb der Zubringe- und der Streuwalze durch einen gemeinsamen oder durch getrennte Kettentriebe vom Traktor abgeleitet werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Düngerstreuer, bei welchem im unteren Teil des das Streugut aufnehmenden Streukastens eine zum Teil in diesem und zum Teil in einer dem Streukasten vorgebauten Mulde laufende Zubringewalze 
 EMI2.1 
 
Flügelwalzewalze (5,6) vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe des Eindringens der Streuwalze (5,6) in die Zubringerwalze (3, 4) bzw. in die Zellen derselben veränderbar ist.
    3. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung der Streuwalze (5,6) verstellbar ist, indem vorzugsweise die Lager der Streuwalzenwelle (5) in entsprechend geformten Schlitzen (8) von am Streukasten (1) angebrachten Lagerschilden (9) geführt sind.
    4. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streuflügel bzw. Streufinger durch auf der Streuwelle (22) angebrachte, vorzugsweise V-förmig gebogene Federn (23), insbesondere Blattfedern, gebildet sind, deren radiale Erstreckung zwecks Regelung der Eindringtiefe durch zweckmässig mittels eines gemeinsamen Gestänges (24) bewältigbares Zusammendrücken der Blattfedern ver- änderbar ist (Fig. 3).
    5. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung der Zubringewalze (3, 4) verstellbar ist, indem vorzugsweise deren Lager am Streukasten verstellbar sind.
AT748257A 1957-11-18 1957-11-18 Düngerstreuer AT209092B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT748257A AT209092B (de) 1957-11-18 1957-11-18 Düngerstreuer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT748257A AT209092B (de) 1957-11-18 1957-11-18 Düngerstreuer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT209092B true AT209092B (de) 1960-05-10

Family

ID=3596471

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT748257A AT209092B (de) 1957-11-18 1957-11-18 Düngerstreuer

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT209092B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102013111357B4 (de) Sämaschine mit Mehrfachfunktionswalze
AT209092B (de) Düngerstreuer
DE2454699A1 (de) Mit einer durchbrochenen oberflaeche versehene, hohle walze fuer die bodenbearbeitung
DE802730C (de) Saemaschine
DE950510C (de) Streuvorrichtung fuer Stallmist, Kompost u. dgl.
AT221853B (de)
DE1082762B (de) Duengerstreuer
DE2424011A1 (de) Pflanzensetzmaschine
DE2114467A1 (de) Drillmaschine
AT254588B (de) Kunstdüngerstreuer
DE2111528A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ausbringen von Saatgut
AT51748B (de) Düngerstreumaschine mit Streutrommel.
AT213127B (de) Düngerstreuvorrichtung
DE387546C (de) Tragbare Kunstduengerstreumaschine fuer Handbetrieb
AT201330B (de) Düngerstreuer
AT123895B (de) Drillsämaschine.
DE1457829A1 (de) Saemaschine fuer genaue Ablage von Einzelkoernern
DE1085372B (de) Streuvorrichtung
AT117884B (de) Einzelkornsämaschine.
DE1147076B (de) Vorrichtung zum Ausstreuen von Material, z. B. Kunstduenger
AT218775B (de) Pflanzensetzmaschine
AT209607B (de) Einrichtung zur regelbaren Steuerung der Samenausgabe bei Löffelsämaschinen
AT120447B (de) Schneckentrieur.
AT261280B (de) Geräteeinheit, bestehend aus Düngerstreu- und Sägerät, die an der vorderen Stirnseite eines Einachsmotorschleppers angekuppelt ist
AT205791B (de) Vorrichtung zum Rebeln von Mais