AT211502B - Schrank - Google Patents

Schrank

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AT211502B
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AT
Austria
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cabinet
guide
projection
strip
roller blind
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AT195759A
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Svoboda Moebelwerk
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Description


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  Schrank 
Die Erfindung bezieht sich auf Schränke mit nach unten öffnendem Rollo, dessen Verschlussleiste mit
Verriegelungseinrichtungen am Schrank zusammenwirkt. Bei den bekannten Schränken dieser Art sitzt die
Verriegelungseinrichtung in der Schrankmitte an einem Fachbrett oder einer gesonderten Leiste und be- steht aus einem Schloss besonderer Bauart. Der Nachteil dieser Schränke besteht darin, dass zum Öffnen beide Hände benützt werden müssen, wenn ein plötzliches Herabfallen des Rollos, bei dem dieses sehr stark beansprucht wird und einem starken Verschleiss unterliegt, und der damit verbundene Lärm vermieden werden soll. Die Benützung beider Hände ist ausgeschlossen, wenn z. B. Schriftgut im Schrank verwahrt werden soll, wenn dieses nicht inzwischen abgelegt wird und ein zweimaliger Gang zum Schrank in Kauf genommen wird.

   Weiters verhindert die Leiste oder das Fachbrett, das in solchen Fällen vorstehen muss, wenn sie die Verriegelungseinrichtung enthalten, einen modernen geschlossenen Aufbau der Schränke, insbesondere wenn auch ein nach oben öffnendes Rollo vorhanden ist. Darüberhinaus wurden in solchen Fällen bisher zwei Schlösser vorgesehen, was den Schrank verteuerte. 



   Der Erfindung liegt der Gedanke zu Grunde, die geschilderten Nachteile dadurch zu vermeiden, dass die Verriegelungseinrichtungen an den Seitenteilen des Schrankes angeordnet und durch eine Bewegung der Verschlussleiste, welche mit Spiel in der Führung für das Rollo eingreift, quer zur Bewegungsrichtung des Rollos oder durch eine Schwenkbewegung um eine zur Verschlussleiste parallele Achse entriegelbar sind. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass ein mit einer waagrechten, nach oben scharfen Kante in die Führung des Rollos ragender Vorsprung vorgesehen, diese Führung an der dem Vorsprung gegenüberliegenden Flanke ausgebuchtet ist und der in der Führung gleitende Teil der Verschlussleiste eine mitdem Vorsprung zusammenwirkende Kante aufweist.

   Eine vorteilhafte Bauart ergibt sich, wenn zur Begrenzung der   Schliessbewegung   des Rollos ein Anschlag in der Führung angeordnet ist, der vorzugsweise mit dem Vorsprung aus einem Stück besteht. Hiebei kann beispielsweise Anschlag und Vorsprung aus einem Streifen Bandstahl bestehen, der in eine Nut des Seitenteiles des Schrankes teilweise eingelassen ist, wobei ein gerades Stück die Führungsnut überbrückt und ein sich daran anschliessendes, angenähert 3/4 = kreisbogenförmiges Stück mit seinem nach oben gerichteten Ende in die   Fühmngsbahn   ragt. 



   Inder Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform an einem Schrank mit sowohl einem nach unten als auch einem nach oben sich öffnendem Rollo dargestellt. 



   In jedem Seitenteil 1 eines Schrankes ist eine FUhrungsnut 2 zur Führung eines nach oben und eines nach unten sich öffnenden Rollos3 eingearbeitet. Zur Begrenzung der Schliessbewegung sowohl des oberen wie auch des unteren Rollos 3 ist in der Seitenwand 1 ein Stahlstreifen 4 rechteckigen Querschnittes eingelassen. Sein gerader Teil überbrückt die Führung 2 und stellt einen Anschlag für beide Rollo dar. An den geraden Teil des Streifens schliesst sich ein gebogener an, der einen etwa   3/4 =   Kreisbogen bildet. Sein nach oben gerichtetes Ende 5 ragt unterhalb des geraden Teiles in die Führung 2 hinein und ist mit einer scharfen Kante 6 versehen.

   Die gegenüberliegende Flanke der Führungsnut 2 ist ausgebaucht, um den in diese   Führungragenden Teil der Schlussleiste ? ein Ausweichenzu ermöglichen.   Dieser Teil der Schlussleiste   hat eine sägezahnartige Ausnehmung   8, die eine scharfe Kante 9 schafft. Diese greift beim Schlie- ssen des unteren Rollos 3 über die Kante 5 des Vorsprunges und hält auf diese Weise das Rollo geschlossen. 



  Beim Öffnen wird die   Verschlussleiste etwas nach   aussen gedrückt oder verschwenkt, wodurch die Kante 9 von der Kante 5 abgleitet. 10 bezeichnet einen Handgriff an der Schlussleiste 3. 



   Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Vorsprung und Anschlag können aus getrennten Teilen bestehen. Die Kante 9 kann auf andere Weise als beschrieben gebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schrank mit nach unten öffnendem Rollo, dessen Verschlussleiste mit Verriegelungseinrichtungen am Schrank zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Seitenteil (1) des Schrankes ein mit einer waagrechten, nach oben scharfen Kante (6) in die Führung (2) des Rollos (3) ragender Vorsprung (5) vorgesehen, diese Führung an der dem Vorsprung gegenüberliegenden Flanke ausgebuchtet ist und der in der Führung gleitende Teil der Verschlussleiste (7) eine mit dem Vorsprung zusammenwirkende Kante (9) aufweist.
    2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung der Schliessbewegung des Rollos (3) ein Anschlag (4) in der Führung (2) angeordnet ist, der vorzugsweise mit dem Vorsprung (5) aus einem Stück besteht.
    3. Schrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlag (4) und Vorsprung (5) aus einem Streifen Bandstahl bestehen, der in eine Nut des Seitenteiles (1) des Schrankes teilweise eingelassen ist, wobei ein gerades Stück die Führungsnut (2) überbrückt und ein sich daran anschliessendes, angenähert 3/4 = lreisbogenförmiges Stück mit seinem nach oben gerichteten Ende in die Führungsbahn ragt.
    4. Schrank nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die scharfe Kante (9) der Verschlussleiste (7) durch eine sägezahnartige Ausnehmung (8) gebildet ist.
AT195759A 1959-03-12 1959-03-12 Schrank AT211502B (de)

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