AT211034B - Vorrichtung zum Rauchfangausschleifen - Google Patents
Vorrichtung zum RauchfangausschleifenInfo
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Description
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Vorrichtung zum Rauchfangausschleifen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausschleifen von Rauchfängen, bei welcher die Verputz- masse nach dem Reinigen der Wandung unter Druck aufgebracht wird, so dass der Mörtel in alle Vertie- fungen eindringt und diese zur Gänze ausfüllt. Dabei wird das Reinigen mittels eines durch den Rauchfang gezogenen Kratzkörpers und das Ausfüllen der Vertiefungen in der Wandung mittels eines an den Kratzkörper anschliessenden Verputzkörpers durchgeführt.
Es ist auch ein Verfahren zum Verputzen von Rauchfängen bekannt geworden, bei welchem durch den
Rauchfang eine Streukammer langsam hochgezogen wird, aus der Mörtel mittels Druckluft strahlenförmig auf die Rauchfangwand hinausgeschleudert wird. Auf das untere Ende der Streukammer folgen in Ab- ständen Glättplatten aus Gummi, die sich an die Innenwand des Rauchfanges anlegen und diesen glätten.
Der Streukörper ist an einen Schlauch angeschlossen, welcher zu einer Mischtrommel führt, in der der
Mörtel bereitsteht.
Weiters ist es bekannt, den Mörtel in den Rauchfang mittels eines Rohres einzuführen, welches ent- lang der Rauchfangwand verläuft und an seinem unteren Ende eine den Mörtel gleichmässig verteilende
Ringdüse aufweist.
Um die Haftfähigkeit des Mörtels an den Rauchfangwänden zu erhöhen, ist es bekannt, diese vor dem
Verputzen mit Wasser auszuspritzen, wodurch der Staub an den Wänden befeuchtet wird. Dabei wird das
Wasser mit einer Spachtel von Hand aus in den Kamin geschleudert. Dies hat den Nachteil, dass die
Wände ungleichmässig befeuchtet werden und bei schrägen Schächten die obere Hälfte des Schachtquer- schnittes sogar trocken bleibt.
Es wurde auch bereits vorgeschlagen, nach dem Reinigen und Aufrauhen des Rauchfanges eine Brause durch diesen hinunterzulassen, welche seine Wände benetzt.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit welcher der Rauchfang ausgeschliffen und gleichzeitig auch in genügender Weise benetzt werden kann. Diese Vorrichtung weist einen Reinigungskörper auf, bei welchem eine oder mehrere Lagen Metallborsten auf einen Kernteil aufgeschoben und auf diesem zu- sammengespannt sind, wobei erfindungsgemäss der Kernteil hohl ausgebildet, mit seitlich austretenden Öffnungen versehen und an eine Flüssigkeitsquelle angeschlossen ist. Bei einer bevorzugten Ausführung- form des Erfindungsgegenstandes ist der Kernteil an seinem unteren, über die Borstenlagen hinausragenden
Ende mit einem die Flüssigkeit ringsherum ausspritzenden Kopf versehen.
Weitere Merkmale der erfindungsgemässen Vorrichtung werden an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel des Reinigungskörpers im Achsschnitt dargestellt ist.
Der Reinigungskörper besteht im wesentlichen aus einer Mehrzahl von Borstenlagen l, die auf einem hohlen Kern 2 aufgeschoben und mittels einer auf einen mit Gewinde versehenen Teil 3 des Kernes auf- geschraubten Flügelmutter 4 gegen einen Bund 5 gedrückt sind. Das obere Ende des Kernes 2 weist eine Öse 6 zum Einhängen eines Zughakens auf und ist mit einem Anschlussstutzen. 7 versehen, an welchem ein zu einer Wasserquelle führender Schlauch angeschlossen ist. Der Schlauch besteht aus einem für den rauhen
Betrieb geeigneten Material.
Auf das untere Ende des Kernes 2 ist ein Spritzkopf 9 aufgeschraubt, welcher über einen Teil seiner
Höhe auf seinem ganzen Umfang mit Löchern 10 versehen ist.
Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung wird beim Durchziehen des Reinigungskörpers durch den
Rauchfang die vorangehend abgekratzte Wandung desselben von dem aus dem Kopf 9 ringsherum aus- spritzenden Wasser allseitig und gleichmässig gewaschen.
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Es können natürlich im Rahmen der Erfindung, insbesondere was den Spritzkopf anbelangt, verschiedene konstruktive Änderungen vorgenommen werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Rauchfangausschleifen unter Verwendung eines Reinigungskörpers, bei welchem eine oder mehrere Lagen Metallborsten auf einem Kernteil aufgeschoben und auf diesem zusammenge- spannt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Kernteil (2) hohl ausgebildet, mit seitlich austretenden Öffnungen (10) versehen und an eine Flüssigkeitsquelle angeschlossen ist.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kernteil (2) an seinem unteren, über die Borstenlagen (1) hinausragenden Ende mit einem die Flüssigkeit ringsherum ausspritzenden Kopf (9) versehen ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzkopf (9) an ein mit Gewinde versehenes Ende (3) des Kernes (2) aufgeschraubt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT392659A AT211034B (de) | 1959-05-27 | 1959-05-27 | Vorrichtung zum Rauchfangausschleifen |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT392659A AT211034B (de) | 1959-05-27 | 1959-05-27 | Vorrichtung zum Rauchfangausschleifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT211034B true AT211034B (de) | 1960-09-10 |
Family
ID=3557303
Family Applications (1)
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| AT392659A AT211034B (de) | 1959-05-27 | 1959-05-27 | Vorrichtung zum Rauchfangausschleifen |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT211034B (de) |
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1959
- 1959-05-27 AT AT392659A patent/AT211034B/de active
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