<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische
EMI1.1
JOSEPH HAAG m VILLEMOMBLE (FRANKREICH).
Schloss, insbesondere für Eisenbahnwagen.
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
Bei Türen, bei denen am vorderen Rande genügend Platz vorhanden ist, kann die Vorrichtung innen gegenüber dem Griff c angebracht werden. Die Zugstange h, die Achse r und die Platten kund 8 kommen dann in Wegfall und der Ansatz q wird am Stift d les äusseren Drückers angebracht, wie es in Fig. 1 angedeutet ist.
Die Wirkungsweise dieses Schlosses ist folgende :
Ist die Tür geschlossen, so nimmt der Knopf l die Stellung nach Fig. 5 ein ; sein Stift m ist ausser Eingriff mit dem Ansatz q, sitzt aber mit der Aussparung ru auf dem festen Ansatz o und kann infolgedessen weder gedreht werden, noch kann er die Falle e beeinflussen. Dagegen kann die Tür von aussen geöffnet werden, indem man einfach den Griff c um 900 dreht.
Um die Tür von innen zu öffnen, muss man den Knopf l in die Höhe ziehen, damit die Aussparung n vom Ansatz o abgleitet und mit Ansatz q in Eingriff kommt ;'hierauf
EMI2.1
teilnehmen und die Zugstange h die Falle e zurückzieht.
Bei der in Fig. 1 punktiert angedeuteten Anordnung dreht der Knopf l den Stift d, welcher die Falle e zurückzieht.
Durch das Hochziehen des Knopfes l wird die Feder 1t gespannt und durch die darauffolgende Drehung desselben wird die Feder der Falle e zusammengedrückt. Lässt man nun den Knopf l los, so wird die Falle von ihrer Feder wieder nach vorn gedrückt und zieht den Ansatz q wieder in die senkrechte Stellung, so dass der Knopf l von der Feder u wieder nach unten gezogen wird, indem die Aussparung n den Ansatz q verlässt und auf den festen Ansatz o gleitet.
Wie ersichtlich, muss der Knopf l zwei Bewegungen, eine aufwärts gleitende und eine drehende ausführen, damit die Wagentür von innen geöffnet werden kann und es erscheint ausgeschlossen, dass diese beiden Bewegungen in der richtigen Reihenfolge durch Zufall herbeigeführt werden könnten. Selbst ein mit dem Knopf l spielendes Kind wird diese beiden Bewegungen, die noch durch eine genügende Stärke der Feder u erschwert werden können, kaum richtig ausführen.
Wenn es wünschenswert erscheint, kann auch der feste Ansatz o in Wegfall kommen, so dass sich der Knopf l frei drehen lässt, ohne die Falle e zu beeinflussen, solange er nicht erst hochgezogen und dann gedreht wird.
Ms ist selbstverständlich, dass der Ansatz q auch am Stift m des Knopfes 1 und die Aussparung 1t an der Achse r bezw. am Stift d angeordnet werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ein Schloss, insbesondere für Eisenbahnwagen, dadurch gekennzeichnet, dass der innere und der äussere Drücker je auf einer besonderen Achse sitzen und dass das Öffnen des Schlosses von innen durch Drehen des Drückers erst dann erfolgen kann, wenn die beiden Achsen durch eine aufwärts gleitende Bewegung des inneren Drückers miteinander in Umgriff gebracht sind.