AT210530B - Langsamfahrteinrichtung für mittels Schleifringläufermotor angetriebene Sessellifte, Seilbahnen od. dgl. - Google Patents

Langsamfahrteinrichtung für mittels Schleifringläufermotor angetriebene Sessellifte, Seilbahnen od. dgl.

Info

Publication number
AT210530B
AT210530B AT92958A AT92958A AT210530B AT 210530 B AT210530 B AT 210530B AT 92958 A AT92958 A AT 92958A AT 92958 A AT92958 A AT 92958A AT 210530 B AT210530 B AT 210530B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
circuit
starter
contactor
short
slow travel
Prior art date
Application number
AT92958A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Dipl Ing Kurz
Original Assignee
Elin Union Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elin Union Ag filed Critical Elin Union Ag
Priority to AT92958A priority Critical patent/AT210530B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT210530B publication Critical patent/AT210530B/de

Links

Landscapes

  • Motor And Converter Starters (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Langsamfahrteinrichtung für mittels Schleifringläufermotor angetriebene Sessellifte, Seilbahnen od. dgl. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 fürden Ablauf eines Zeitrelais bestimmt. 



   Der Anlasser des Schleifringläufers kann in der erfindungsgemässen Anordnung durch einen Servomotor vorteilhaft stets nur in ein-und derselben Richtung angetrieben werden, wobei er nach beendetem Anlassvorgang und Schliessen des Kurzschlussschützes wieder selbsttätig (nach Drehung um 3600) die Nullstellung einnimmt. für Revisionsfahrten kann der im Läuferkreis des Antriebsmotors bei Langsamfahrt wirksame Gesamtwiderstand des Anlassers noch weiter vergrössert   weiden. u.   zw. vorzugsweise durch Öffnen eines Schalters, der sonst den zusätzlichen Widerstand überbrückt. 



   Die Auslösung der Langsamfahrt erfolgt zweckmässig durch Betätigung von Tastern, die etwa in einem vorzugsweise als Ruhestromkreis arbeitenden Spulenkreis eines Zwischenrelais liegen. 



   Der Anlasser kann aus Sicherheitsgründen ausser einem servomotorischen Antrieb, der versagen könnte, noch einen Handnotantrieb aufweisen. 



   Die nähere Erläuterung der Erfindung erfolgt im nachstehenden an Hand der Zeichnung, in welcher Fig. 1 das Prinzipschaltbild einer   erfindungsgemässen Steueranordnung   und Fig. 2 den Stromlaufplan für den Anlassmotor in spannungslosem Zustand bzw. in Nullstellung des Anlassers darstellt. Fig. la zeigt das Schaltprogramm der Hilfskontakte   I - IV,   wobei die Nullstellung des Regelanlassers 2 mit   (1)   bezeichnet ist. 



   In den Figuren ist 1 der Schleifringläufermotor, 2 der Anlasser, 3 der Servomotor für den Anlasser 2, 4 das Kurzschlussschütz, 5 das Stempunktschütz, 6 der Überbrückungsschalter zur Vergrösserung des wirksamen Widerstandes des Anlassers 2   für Revisionsfahrten. 7   der Zwischentransformator, 8 das elektrohydraulische   Bremslüftgerät,   9 das Umschaltschütz für   das Bremslüftgerät,   10 das Hauptschütz, 11 der Bi- 
 EMI2.1 
 undLangsamfahrt, 16 der Ein- und 17 der Austaster. 



   Die Hilfskontakte der Geräte sind wie diese bezeichnet, doch sind den Zeichen hochgestellte Striche beigefügt. 



   Die Anordnung wirkt wie folgt :
Einschalten und Anlassen : Durch den Ein-Taster 16 erhält die Spule des Hauptschützes 10 Spannung. 



  Die   Selbsthaltung   erfolgt tiber den Kontakt 10'. Durch den Hilfskontakt 10" wird das Sternpunktschütz 5 
 EMI2.2 
 schaltet wird und die Lüftung der Bremse erfolgt. Der Hilfskontakt   5"'schliesst   den Stromkreis für den Servomotor 3, wodurch dieser zu laufen beginnt und stufenweise die Rotorwiderstände des Schleifringläufermotors 1 abschaltet. Die Nullstellung des Regelanlassers 2 ist in Fig. la mit   (1)   bezeichnet. Die Betätigung der Hilfskontakte I,   n, in und IV am   Anlasser 2 erfolgt gemäss dem in dieser Figur dargestellten Schaltprogramm, wobei die Stellungen   (1) -   (12) durchlaufen werden. 



   Ab Schaltstellung (2) bis zur vorletzten Schaltstellung (11) des Anlassers 2 vor der Nullstellung (l) bleibt Hilfskontakt   in   geschlossen. Zwei Stellungen vor Erreichen der Nullage des Anlassers 2 wird über den Hilfskontakt   II   am Anlasser das Kurzschlussschütz 4 an Spannung gelegt (Selbsthaltekontakt 4") und der Rotorstromkreis des   Schleifringläufermotors   1 kurzgeschlossen. Der Anlasser 2 läuft nun in seine Nullstellung, die mit   (1)   bezeichnet ist.

   In dieser Stellung hat der Hilfskontakt III den Stromkreis für den Servomotor 3 unterbrochen, da der   Parallelsirompfad   über Hilfskontakt   5'"des   Sternpunktschützes 5 und Hilfskontakt   4'des Kurzschlussschützes   4 durch Öffnen des Kontaktes   4'bei   Einschalten des Kurzschlussschützes 4 unterbrochen wurde. 



     Regeln : Durch Betätigung   eines der beiden Taster 15 wird der Ruhestromkreis des Hilfsrelais 14 unterbrochen. (Es kann auch eine Arbeitsstromschaltung verwendet werden.) Über den Kontakt   14'dieses   Relais werden die Spulen des Zeitrelais 13 und des Hilfsrelais 12 an Spannung gelegt. Die   Selbsthaltung   beider Relais erfolgt über den Kontakt   13'des   Zeitrelais 13, u. zw. so lange, als die Laufzeit dieses Relais eingestellt ist, die sich nach der gewünschten Zeitdauer   füi   die Langsamfahrt richtet. Durch den Kontakt 12'. der sich nach Einschalten des Hilfsrelais 12 öffnet, wird der Stromkreis des Sternpunktschützes 5 und durch den sich ebenfalls im gleichen Zeitpunkt öffnenden Kontakt 12"der Stromkreis des Kurzschluss-   Schutzes   4 unterbrochen.

   Hiedurch wird einerseits der Sternpunkt des Anlassers 2, unabhängig von seiner momentanen Stellung   geöffnet.   wodurch im Rotorkreis die entsprechenden   Rotorwiderstände eingeschaltet   werden und weiters der Rotorkurzschluss durch Öffnen des Kurzschlussschützes aufgehoben, anderseits durch Unterbrechung des Stromkreises für das Umschaltschütz 9 durch den Hilfskontakt 51 das elektrohydraulische 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 spanner 7 (Fig. 1) dient zur Angleichung der   Läufelspannung   an die Betriebsspannung des elektrohydraulischen Bremslüftgerätes. Durch die Umschaltung des elektrohydraulischen   Bremslüftgerätes   auf den Läuferstromkreis tritt die gewünschte Abbremsung und Langsamfahrt ein. 



   Neuerliches Hochfahren : Nach Ablauf der eingestellten Zeit fallen das Zeitrelais 13 und das   lulus-   relais 12 ab. Über Kontakt 12'des Hilfsrelais 12 wird somit das   Stempunktschütz   5 wieder an Spannung gelegt, Kontakt 5'des Stempunktschützes 5 schaltet das Umschaltschütz 9 an Spannung und damit wird das elektrohydraulische Bremslüftgerät 8 von der Läuferspannung des   Schlei & ingläufermotocs l wieder   auf die Netzspannung geschaltet und die Bremse voll gelüftet. Gleichzeitig wird mittels Kontakt   5'"der   Stromkreis für den Servomotor 3 des Anlassers 2 geschlossen, dieser läuft an und schaltet die Anlage stufenweise auf die normale Fahrgeschwindigkeit. 



   Regelung während des Anlaufvorganges : Sollte während des Anlaufvorganges Langsamfahrt gewünscht werden, so ist der Vorgang der gleiche, wie bei Übergang auf Langsamfahrt bei   kurzgeschlossenem     Hafer.   



  Durch Ansprechen des Sternpunktschützes 5 wird automatisch der gesamte Anlasswiderstand 2 zur Wirkung gebracht. Das neuerliche Hochfahren erfolgt auf die bereits beschriebene Weise nach Ablauf der eingestellten Zeit. 



   Abschalten : Durch Betätigung   des" Aus. -Tasters   17 wird das Hauptschütz 10 spannungslos und der Schleifringläufermotor 1 vom Netz abgeschaltet. Die Bremsen fallen durch das gleichzeitig erfolgte Abschalten des elektrohydraulischen Bremslüftgerätes 8 ein und die Anlage kommt zum Stillstand. Durch Abschalten des   Hauptschützes   10 werden auch das Kurzschlussschütz 4, das   Stempunktschütz   5 und das Umschaltschütz 9 durch Öffnen des Hilfskontaktes 10"bzw. 5'spannungslos und fallen ab.

   Sollte während des Anlaufens eine Abschaltung erfolgen, so wird über den Hilfskontakt   ni   am Anlasser 2 dieser in seine Nullstellung   (1)   gebracht. 
 EMI3.1 
 :Sternpunkt vereinigt und so das Anlassen ermöglicht, im geöffneten Zustand jedoch unabhängig von der Stellung des Anlassers einen grossen bzw. den gesamten Anlasswiderstand, dessen Enden zu einem Sternpunkt vereinigt sind, wirksam werden und so Langsamfahrt eintreten lässt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass nach vollzogenem Anlassvorgang ein den gesamten Anlasswiderstand überbrückendes Kurzschlussschütz (4) geschlossen wird, so dass der Anlasser (2) sogleich in die Ausgangslage zurückkehren kann, und dass dieses Kurzschlussschütz (4) zwecks Überganges von voller Fahrt auf Langsamfahrt geöffnet wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Langsamfahrt mit Hilfe eines elektrohydraulischen Bremsgerätes (8) (Eldrogerätes) geregelt wird, dessen Motor zu diesem Zwecke aus dem Läuferkreis des Schleifringläufermotors (1) gespeist wird, so dass in an sich bekannter Weise die Bremskraft bei Drehzahlanstieg selbsttätig zunimmt.
    4. Einrichtung nach Anspruch l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Dauer der jederzeit willkürlich herbeiführbaren Langsamfahrt durch den Ablauf eines Zeitrelais (13) bestimmt ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlasser (2) des Schleifringläufer- motors (1) durch einen Servomotor (3) stets nur in ein und derselben Richtung angetrieben wird und nach beendetem Anlassvorgang and Schliessen des Kurzschlussschützes (4) wieder selbsttätig die Nullstellung einnimmt. (Drehung um 3600.) 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass fUr Revisionsfabrten : ler im Läuferkreis des Schleifringläufermotors (1) bei Langsamfahrt wirksame Widerstand (Gesamtw1der.. : tand des Anlassers 2) noch weiter vergrössert wird, u. zw. vorzugsweise durch Öffnen eines Überbritckungs- schalters (6).
    7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Langsamfahrt iurch Betätigung voc Tastern (15) in einem vorzugsweise als Ruhestromkreis arbeitenden Spulenkreis eines Zwischenrelais (14) bewirkt wird.
    8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlasser (2) neten einem servomotorischen Antrieb (3) einen Handnotantrieb aufweist.
AT92958A 1959-02-10 1959-02-10 Langsamfahrteinrichtung für mittels Schleifringläufermotor angetriebene Sessellifte, Seilbahnen od. dgl. AT210530B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT92958A AT210530B (de) 1959-02-10 1959-02-10 Langsamfahrteinrichtung für mittels Schleifringläufermotor angetriebene Sessellifte, Seilbahnen od. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT92958A AT210530B (de) 1959-02-10 1959-02-10 Langsamfahrteinrichtung für mittels Schleifringläufermotor angetriebene Sessellifte, Seilbahnen od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT210530B true AT210530B (de) 1960-08-10

Family

ID=3683172

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT92958A AT210530B (de) 1959-02-10 1959-02-10 Langsamfahrteinrichtung für mittels Schleifringläufermotor angetriebene Sessellifte, Seilbahnen od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT210530B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT210530B (de) Langsamfahrteinrichtung für mittels Schleifringläufermotor angetriebene Sessellifte, Seilbahnen od. dgl.
DE827092C (de) Schutzschalter, insbesondere Motorschutzschalter
DE201752C (de)
DE588290C (de) Schalter mit Lichtbogenloeschung durch stroemendes Druckgas
DE595931C (de) Druckknopf-Umkehrschuetzensteuerung
DE966661C (de) Von Hand zu betaetigender Nockensteuerschalter zum mehrstufigen Schalten der Anlasswiderstaende von Elektromotoren
DE645156C (de) UEberlastungsschutz fuer Elektromotoren
DE511452C (de) Selbsttaetiger Schalter fuer Gleichstrom
AT231543B (de) Schaltungsanordnung zur Betätigung automatischer, bimetallischer Aus- und Rückschalter
DE606945C (de) Umkehrschuetzensteuerung fuer Induktionsmotoren mit einem an der Laeuferspannung liegenden UEberwachungsrelais
AT132636B (de) Sicherheitseinrichtung für elektrische Maschinen und Apparate.
DE1755921C3 (de) Scheibenwischeranlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE1563648C (de) Elektrische Steuereinrichtung für einen Motorantrieb mit Schrittsteuerung
DE238586C (de)
AT121909B (de) Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Drehstrommotoren u. dgl.
DE836377C (de) Motorantrieb fuer elektrische Schalter mit beim Einschalten aufgeladenem Ausschaltkraftspeicher
DE909729C (de) Synchronausloesevorrichtung fuer sprunghaft betaetigte Wechselstromschalter
DE573205C (de) Selbsttaetige Anlassvorrichtung fuer Elektromotoren, insbesondere Drehstrommotoren
AT95080B (de) Schaltung für Drehstrom-Asynchronmotoren mit Gegenstrombremsung.
DE863823C (de) Schaltungsanordnung fuer Stuetzrelais, insbesondere in Eisenbahnsicherungsanlagen
AT93428B (de) Elektrischer Belastungsregler.
DE415699C (de) Steuerung fuer Elektromotoren, insbesondere Fahrzeuge, bei welcher ein den automatischen Anlassvorgang ueberwachendes Fortschaltrelais und eine Umgehungsschaltung fuer dieses Fortschaltrelais angeordnet sind
DE889470C (de) Anordnung zur selektiven Abschaltung von Leitungsstrecken eines Verteilnetzes, insbesondere beim Versagen des Schnelldistanzschutzes
DE731958C (de) Steuereinrichtung fuer Hubwerke
DE436632C (de) UEberstromrelais fuer Anlagen stark wechselnder Belastung mit einer Einrichtung zur Erzielung stets gleichen und kuerzesten Ausloeseweges des Ausloeseankers