AT210530B - Langsamfahrteinrichtung für mittels Schleifringläufermotor angetriebene Sessellifte, Seilbahnen od. dgl. - Google Patents
Langsamfahrteinrichtung für mittels Schleifringläufermotor angetriebene Sessellifte, Seilbahnen od. dgl.Info
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Description
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Langsamfahrteinrichtung für mittels Schleifringläufermotor angetriebene Sessellifte, Seilbahnen od. dgl.
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fürden Ablauf eines Zeitrelais bestimmt.
Der Anlasser des Schleifringläufers kann in der erfindungsgemässen Anordnung durch einen Servomotor vorteilhaft stets nur in ein-und derselben Richtung angetrieben werden, wobei er nach beendetem Anlassvorgang und Schliessen des Kurzschlussschützes wieder selbsttätig (nach Drehung um 3600) die Nullstellung einnimmt. für Revisionsfahrten kann der im Läuferkreis des Antriebsmotors bei Langsamfahrt wirksame Gesamtwiderstand des Anlassers noch weiter vergrössert weiden. u. zw. vorzugsweise durch Öffnen eines Schalters, der sonst den zusätzlichen Widerstand überbrückt.
Die Auslösung der Langsamfahrt erfolgt zweckmässig durch Betätigung von Tastern, die etwa in einem vorzugsweise als Ruhestromkreis arbeitenden Spulenkreis eines Zwischenrelais liegen.
Der Anlasser kann aus Sicherheitsgründen ausser einem servomotorischen Antrieb, der versagen könnte, noch einen Handnotantrieb aufweisen.
Die nähere Erläuterung der Erfindung erfolgt im nachstehenden an Hand der Zeichnung, in welcher Fig. 1 das Prinzipschaltbild einer erfindungsgemässen Steueranordnung und Fig. 2 den Stromlaufplan für den Anlassmotor in spannungslosem Zustand bzw. in Nullstellung des Anlassers darstellt. Fig. la zeigt das Schaltprogramm der Hilfskontakte I - IV, wobei die Nullstellung des Regelanlassers 2 mit (1) bezeichnet ist.
In den Figuren ist 1 der Schleifringläufermotor, 2 der Anlasser, 3 der Servomotor für den Anlasser 2, 4 das Kurzschlussschütz, 5 das Stempunktschütz, 6 der Überbrückungsschalter zur Vergrösserung des wirksamen Widerstandes des Anlassers 2 für Revisionsfahrten. 7 der Zwischentransformator, 8 das elektrohydraulische Bremslüftgerät, 9 das Umschaltschütz für das Bremslüftgerät, 10 das Hauptschütz, 11 der Bi-
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undLangsamfahrt, 16 der Ein- und 17 der Austaster.
Die Hilfskontakte der Geräte sind wie diese bezeichnet, doch sind den Zeichen hochgestellte Striche beigefügt.
Die Anordnung wirkt wie folgt :
Einschalten und Anlassen : Durch den Ein-Taster 16 erhält die Spule des Hauptschützes 10 Spannung.
Die Selbsthaltung erfolgt tiber den Kontakt 10'. Durch den Hilfskontakt 10" wird das Sternpunktschütz 5
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schaltet wird und die Lüftung der Bremse erfolgt. Der Hilfskontakt 5"'schliesst den Stromkreis für den Servomotor 3, wodurch dieser zu laufen beginnt und stufenweise die Rotorwiderstände des Schleifringläufermotors 1 abschaltet. Die Nullstellung des Regelanlassers 2 ist in Fig. la mit (1) bezeichnet. Die Betätigung der Hilfskontakte I, n, in und IV am Anlasser 2 erfolgt gemäss dem in dieser Figur dargestellten Schaltprogramm, wobei die Stellungen (1) - (12) durchlaufen werden.
Ab Schaltstellung (2) bis zur vorletzten Schaltstellung (11) des Anlassers 2 vor der Nullstellung (l) bleibt Hilfskontakt in geschlossen. Zwei Stellungen vor Erreichen der Nullage des Anlassers 2 wird über den Hilfskontakt II am Anlasser das Kurzschlussschütz 4 an Spannung gelegt (Selbsthaltekontakt 4") und der Rotorstromkreis des Schleifringläufermotors 1 kurzgeschlossen. Der Anlasser 2 läuft nun in seine Nullstellung, die mit (1) bezeichnet ist.
In dieser Stellung hat der Hilfskontakt III den Stromkreis für den Servomotor 3 unterbrochen, da der Parallelsirompfad über Hilfskontakt 5'"des Sternpunktschützes 5 und Hilfskontakt 4'des Kurzschlussschützes 4 durch Öffnen des Kontaktes 4'bei Einschalten des Kurzschlussschützes 4 unterbrochen wurde.
Regeln : Durch Betätigung eines der beiden Taster 15 wird der Ruhestromkreis des Hilfsrelais 14 unterbrochen. (Es kann auch eine Arbeitsstromschaltung verwendet werden.) Über den Kontakt 14'dieses Relais werden die Spulen des Zeitrelais 13 und des Hilfsrelais 12 an Spannung gelegt. Die Selbsthaltung beider Relais erfolgt über den Kontakt 13'des Zeitrelais 13, u. zw. so lange, als die Laufzeit dieses Relais eingestellt ist, die sich nach der gewünschten Zeitdauer füi die Langsamfahrt richtet. Durch den Kontakt 12'. der sich nach Einschalten des Hilfsrelais 12 öffnet, wird der Stromkreis des Sternpunktschützes 5 und durch den sich ebenfalls im gleichen Zeitpunkt öffnenden Kontakt 12"der Stromkreis des Kurzschluss- Schutzes 4 unterbrochen.
Hiedurch wird einerseits der Sternpunkt des Anlassers 2, unabhängig von seiner momentanen Stellung geöffnet. wodurch im Rotorkreis die entsprechenden Rotorwiderstände eingeschaltet werden und weiters der Rotorkurzschluss durch Öffnen des Kurzschlussschützes aufgehoben, anderseits durch Unterbrechung des Stromkreises für das Umschaltschütz 9 durch den Hilfskontakt 51 das elektrohydraulische
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spanner 7 (Fig. 1) dient zur Angleichung der Läufelspannung an die Betriebsspannung des elektrohydraulischen Bremslüftgerätes. Durch die Umschaltung des elektrohydraulischen Bremslüftgerätes auf den Läuferstromkreis tritt die gewünschte Abbremsung und Langsamfahrt ein.
Neuerliches Hochfahren : Nach Ablauf der eingestellten Zeit fallen das Zeitrelais 13 und das lulus- relais 12 ab. Über Kontakt 12'des Hilfsrelais 12 wird somit das Stempunktschütz 5 wieder an Spannung gelegt, Kontakt 5'des Stempunktschützes 5 schaltet das Umschaltschütz 9 an Spannung und damit wird das elektrohydraulische Bremslüftgerät 8 von der Läuferspannung des Schlei & ingläufermotocs l wieder auf die Netzspannung geschaltet und die Bremse voll gelüftet. Gleichzeitig wird mittels Kontakt 5'"der Stromkreis für den Servomotor 3 des Anlassers 2 geschlossen, dieser läuft an und schaltet die Anlage stufenweise auf die normale Fahrgeschwindigkeit.
Regelung während des Anlaufvorganges : Sollte während des Anlaufvorganges Langsamfahrt gewünscht werden, so ist der Vorgang der gleiche, wie bei Übergang auf Langsamfahrt bei kurzgeschlossenem Hafer.
Durch Ansprechen des Sternpunktschützes 5 wird automatisch der gesamte Anlasswiderstand 2 zur Wirkung gebracht. Das neuerliche Hochfahren erfolgt auf die bereits beschriebene Weise nach Ablauf der eingestellten Zeit.
Abschalten : Durch Betätigung des" Aus. -Tasters 17 wird das Hauptschütz 10 spannungslos und der Schleifringläufermotor 1 vom Netz abgeschaltet. Die Bremsen fallen durch das gleichzeitig erfolgte Abschalten des elektrohydraulischen Bremslüftgerätes 8 ein und die Anlage kommt zum Stillstand. Durch Abschalten des Hauptschützes 10 werden auch das Kurzschlussschütz 4, das Stempunktschütz 5 und das Umschaltschütz 9 durch Öffnen des Hilfskontaktes 10"bzw. 5'spannungslos und fallen ab.
Sollte während des Anlaufens eine Abschaltung erfolgen, so wird über den Hilfskontakt ni am Anlasser 2 dieser in seine Nullstellung (1) gebracht.
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:Sternpunkt vereinigt und so das Anlassen ermöglicht, im geöffneten Zustand jedoch unabhängig von der Stellung des Anlassers einen grossen bzw. den gesamten Anlasswiderstand, dessen Enden zu einem Sternpunkt vereinigt sind, wirksam werden und so Langsamfahrt eintreten lässt.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass nach vollzogenem Anlassvorgang ein den gesamten Anlasswiderstand überbrückendes Kurzschlussschütz (4) geschlossen wird, so dass der Anlasser (2) sogleich in die Ausgangslage zurückkehren kann, und dass dieses Kurzschlussschütz (4) zwecks Überganges von voller Fahrt auf Langsamfahrt geöffnet wird.3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Langsamfahrt mit Hilfe eines elektrohydraulischen Bremsgerätes (8) (Eldrogerätes) geregelt wird, dessen Motor zu diesem Zwecke aus dem Läuferkreis des Schleifringläufermotors (1) gespeist wird, so dass in an sich bekannter Weise die Bremskraft bei Drehzahlanstieg selbsttätig zunimmt.4. Einrichtung nach Anspruch l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Dauer der jederzeit willkürlich herbeiführbaren Langsamfahrt durch den Ablauf eines Zeitrelais (13) bestimmt ist.5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlasser (2) des Schleifringläufer- motors (1) durch einen Servomotor (3) stets nur in ein und derselben Richtung angetrieben wird und nach beendetem Anlassvorgang and Schliessen des Kurzschlussschützes (4) wieder selbsttätig die Nullstellung einnimmt. (Drehung um 3600.) 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass fUr Revisionsfabrten : ler im Läuferkreis des Schleifringläufermotors (1) bei Langsamfahrt wirksame Widerstand (Gesamtw1der.. : tand des Anlassers 2) noch weiter vergrössert wird, u. zw. vorzugsweise durch Öffnen eines Überbritckungs- schalters (6).7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Langsamfahrt iurch Betätigung voc Tastern (15) in einem vorzugsweise als Ruhestromkreis arbeitenden Spulenkreis eines Zwischenrelais (14) bewirkt wird.8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlasser (2) neten einem servomotorischen Antrieb (3) einen Handnotantrieb aufweist.
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|---|---|---|---|
| AT92958A AT210530B (de) | 1959-02-10 | 1959-02-10 | Langsamfahrteinrichtung für mittels Schleifringläufermotor angetriebene Sessellifte, Seilbahnen od. dgl. |
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- 1959-02-10 AT AT92958A patent/AT210530B/de active
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