AT209332B - Verfahren zur Hydrolyse pentosanhaltiger pflanzlicher Stoffe - Google Patents

Verfahren zur Hydrolyse pentosanhaltiger pflanzlicher Stoffe

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  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Hydrolyse pentosanhaltiger pflanzlicher Stoffe 
 EMI1.1 
 gefäss mit Dampf, die nachfolgenden mit den Brüden des jeweils vorgeschalteten Hydrolysiergefässes beaufschlagt. Erfindungsgemäss werden die flüchtige organische Säuren enthaltenden Rückläufe der aus den einzelnen Stufen von den Brüden durchströmten, den Hydrolysiergefässen zugeordneten Kolonnen in das jeweilige Hydrolysiergefäss geleitet, wodurch sich die Säuremengen in den einzelnen Hydrolysiergefässen in der Dampfdurchgangsrichtung erhöhen und die Beschickung der einzelnen Hydrolisiergefässe mit Monokalziumphosphat als Katalysator in der Dampfdurchgangsrichtung mit jeweils geringerer Menge erfolgt. 



   Durch nachstehendes Beispiel wird vorliegende Erfindung näher erläutert. 



   Beispiel : 
Es werden beispielsweise fünf Hydrolysiergefässe mit Dampfzirkulation angeordnet. Von diesen Gefässen, die eine Kapazität von 90001 haben, wird jedes mit   1250kg   trockenen Maiskolben beschickt. Die in jedes Gefäss eingebrachten    abnehmendenmengen anmonokalzium-   phosphat mit   45% pos   sind folgende : 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Hydr01ysiergefäss.......... <SEP> 130 <SEP> kg
<tb> 2. <SEP> Hydro1ysiergefäss.......... <SEP> 100 <SEP> kg <SEP> 
<tb> 3. <SEP> Hydrolysiergefäss.......... <SEP> 90 <SEP> kg <SEP> 
<tb> 4. <SEP> Hydrolysiergefäss.......... <SEP> 70 <SEP> kg <SEP> 
<tb> 5. <SEP> Hydr01ysiergefäss.......... <SEP> 50 <SEP> kg <SEP> 
<tb> 
 
Insgesamt werden 440kg Monokalziumphosphat eingebracht, was eine wesentliche Verringerung der bisher allgemein angewandten Mengen darstellt. 



   Die Hydrolyse dauert 2 Stunden 30 Minuten. Der Druck des verwendeten Dampfes beträgt 
 EMI1.3 
 letzten Hydrolysiergefäss. Der Dampfeinsatz beträgt 5 t pro Stunde. Die Konzentration der organischen Säuren steigt vom ersten bis zum letzten der einzelnen Hydrolysiergefässe von 5% über   15%,     25%,   45% bis 65% an. 



   Durch dieses Verfahren erhält man 806 kg Furfurol, was einer Ausbeute von   14, 5%   bezogen auf die Menge der hydrolysierten Maiskolben entspricht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Menge an eingesetztem Monoalkaliphosphat beträgt nur 550 kg pro kg erzeugtem Furfurol. 



   Diese Rückführung der konzentrierten flüchtigen organischen Säuren ermöglicht es, die Katalyse in der Umwandlung der Pentosane in Pentosen zu bewirken. Es ist demnach ohne Verminderung der Ausbeute möglich, die Konzentration des Monoalkaliphosphats in dem Mass, als die Konzentration der organischen Säuren ansteigt, zu vermindern. 



   Das Ausmass dieser Verminderung ist offensichtlich, wenn man beachtet, dass die Beschickung des ersten Autoklaven 130 kg und jene des letzten Autoklaven 50 kg beträgt. Überdies wird durch das erfindungsgemässe Verfahren die Korrosion auf ein Minimum reduziert und stellen die angestrebten und erzielten Resultate ein Maximum an Nutzeffekt dar, weil ja das verwendete Mittel durch die behandelte Substanz selbst erzeugt wird. 



   Die Mengen und die Beschaffenheit der eingesetzten Mittel können natürlich in einem weiten Bereich variieren, ohne dass dadurch der Rahmen der Erfindung überschritten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Hydrolyse pentosanhaltiger pflanzlicher Stoffe bei der Herstellung von Furfurol, wobei mehrere mit den pflanzlichen Stoffen beschickte Hydrolysiergefässe hintereinander geschaltet sind und das erste Hydrolysiergefäss mit Dampf, die nachfolgenden mit den Brüden des jeweils vorgeschalteten Hydrolysiergefässes beaufschlagt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die flüchtige organische Säuren enthaltenden Rückläufe der aus den einzelnen Stufen von den Brüden durchströmten, den Hydrolysiergefässen zugeordneten Kolonnen in das jeweilige Hydrolysiergefäss geleitet werden, wodurch sich die Säuremengen in den einzelnen Hydrolysiergefässen in der Dampfdurchgangsrichtung erhöhen,
    und die Beschickung der einzelnen Hydrolysiergefässe mit Monokalziumphosphat als Katalysator in der Dampfdurchgangsrichtung mit jeweils geringerer Menge erfolgt.
AT429658A 1957-06-28 1958-06-19 Verfahren zur Hydrolyse pentosanhaltiger pflanzlicher Stoffe AT209332B (de)

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