AT206971B - Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter - Google Patents
Verfahren zur Lichtmessung mit einem DämmerungsschalterInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter Es sind die verschiedensten Arten von Dämmerungsschaltern bekannt geworden. Allen gemeinsam ist das Kennzeichen, dass dieselben, wo auch immer montiert, möglichst nur das Tageslicht beobachten. Da sich die Lichtmessung immer nur auf das Tageslicht bezieht, bemühen sich alle Konstrukteure, das EinAusschaltverhältnis möglichst klein zu halten. Sollen also diese Dämmerungsschalter bei möglichst dem gleichen Tageslichtwert ein-und ausschalten, also ein kleines Ein-Ausschaltverhältnis besitzen, so ist es nötig, dem Gerät eine möglichst grosse Verstärkung, sei es durch elektronische-oder Relaisverstärker, zu geber., wodurch dieselben teuer werden und viel Aufwand erfordern. Die hier beschriebene Erfindung geht einen neuen Weg zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter, indem die Lichtmessung derart erfolgt, dass das lichtempfindliche Element des Dämmerungsschalters an dem unter Anwendung des Dämmerungsschalters künstlich zu beleuchtenden Ort die Summe aus der herrschenden Tageslichtstärke und der Lichtstärke der vom Dämmerungsschalter zu steuernden künstlichen Beleuchtung überwacht und auf diese Weise einen Mindest-Beleuchtungspegel im Raum oder auf dem Arbeitsplatz garantiert. Aus Fig. 1 h ersichtlich, dass der Dämmerungsschalter, um den Beleuchtungspegel nicht unter den Wert x sinken zu lassen, auf ein Ein-Aus-Verhältnis von mindestens 1 : 2 eingestellt sein muss. Durch dieses erfindungsgemässe Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter wird es möglich, das sonst angestrebte kleine Ein-Aus-Verhältnis zu vermeiden, wodurch sich einfache und praktisch verstärkerlose Dämmerungsschalter mit einem Photowiderstand als lichtempfindliches Element verwenden lassen, die so beschaffer. sind, dass der Photowiderstand durch seine Widerstandsänderung unmittelbar den Stromfluss durch den Heizer eines temperaturkompensierten Bimetall-Schnappschalters steuert, wodurch je nach der herrschenden Summenlichtstärke aus Tageslicht und Kunstlicht, der Schnappschalter die künstliche Beleuchtung ein-bzw. ausschaltet. Die Wirkungsweise eines Dämmerungsschalters zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ist z. B. folgende : Bei abnehmendem Tageslicht wird der Photowiderstand immer höherohmig, wodurch über den Heizer des Bimetallschnappschalters immer mehr Strom fliesst und das Bimetall im Schaltpunkt x soweit ausgelenkt hat, dass der Schnappschalter die künstliche Beleuchtung einschaltet. Dadurch verdoppelt sich zunächst die Raumhelligkeit, ohne jedoch den Dän : merunhsschalter zurückschalten zu lassen, da sein Ein- ! l. us-Verhältnis auf1 : 2 eingestellt ist. Die Anpassung des Dämmerungsschalters an die Beleuchtungsstärke der verwendeten Lichtquelle geschieht durch eine Blende oder einen Graukeil vor dem Photowiderstand, wie sie bei manchem herkömmlichen Dämmerungsschalter zur Empfindlichkeitseinstellung ebenfalls verwendet wurden. Beim Wiederanstieg der Tageshelligkeit wird der Photowiderstand erst bei einer Summenhelligkeit von 2x so niederohmig, dass der Bimetallschnappschalter in seine Aus-Stellung zurückspringt und als Raumelligkeit der Wert x verbleibt, der also im gesamten Bereich nicht unterschritten wurde. Fig. 2 zeigt eine Schaltung des erfindungsgemässen Dämmerungsschalters, welcher nur aus einem EMI1.1 Vorwiderstand Rv,der Verstärkerröhren, noch Feinstrelais auf, wodurch es vollkommen wartungsfrei arbeitet und zu so geringem Preis hergestellt werden kann, dass unter Umständen jeder Beleuchtungskörper seinen eigenen Dämmerungsschalter besitzen kann, zumal das Gerät sehr klein ausführbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter, dadurch gekennzeichnet, dass das lichtempfindliche Element des Dämmerungsschalters an dem unter Anwendung des Dämmerungsschalters künstlich zu beleuchtenden Ort die Summe aus Tageslichtstärke und Lichtstärke der vom Dämmerungsschalter zu steuernden Beleuchtung überwacht.2. Dämmerungsschalter mit einem Photowiderstand als lichtempfindliches Element zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Photowiderstand den Heizer eines temperaturkompensierten Schnappschalters unmittelbar steuert, wodurch je nach Helligkeit der Bimetallschnappschalter die künstliche Beleuchtung ein-bzw. ausschaltet.3. Dämmerungsschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Photowiderstand parallel zum Heizer liegt, den er je nach Helligkeit, mehr oder weniger shuntet, wodurch der beheizte Bimetallstreifen den Schnappschalter und damit die Beleuchtung ein-bzw. ausschaltet.4. Dämmerungsschalter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Grobeinstellung des Ansprechwertes des Bimetallschalters durch eine Blende oder einen Graukeil vor dem Photowiderstand erfolgt und die Feineinstellung durch eine Justierschraube am Bimetallschnappschalter durch Veränderung der nötigen Auslenkung des Bimetalls zur Betätigung des Schalters erreicht wird, ohne die lichtelekcri- schen Werte mehr zu verändern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT699357A AT206971B (de) | 1957-10-29 | 1957-10-29 | Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT699357A AT206971B (de) | 1957-10-29 | 1957-10-29 | Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter |
Publications (1)
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|---|---|
| AT206971B true AT206971B (de) | 1960-01-11 |
Family
ID=3591715
Family Applications (1)
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| AT699357A AT206971B (de) | 1957-10-29 | 1957-10-29 | Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter |
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| AT (1) | AT206971B (de) |
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1957
- 1957-10-29 AT AT699357A patent/AT206971B/de active
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