AT206971B - Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter - Google Patents

Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter

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AT206971B
AT206971B AT699357A AT699357A AT206971B AT 206971 B AT206971 B AT 206971B AT 699357 A AT699357 A AT 699357A AT 699357 A AT699357 A AT 699357A AT 206971 B AT206971 B AT 206971B
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twilight
light
photoresistor
twilight switch
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AT699357A
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Inventor
Robert J W Dipl Ing Kuehnel
Original Assignee
Robert J W Dipl Ing Kuehnel
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  Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter 
Es sind die verschiedensten Arten von Dämmerungsschaltern bekannt geworden. Allen gemeinsam ist das Kennzeichen, dass dieselben, wo auch immer montiert, möglichst nur das Tageslicht beobachten. Da sich die Lichtmessung immer nur auf das Tageslicht bezieht, bemühen sich alle Konstrukteure, das EinAusschaltverhältnis möglichst klein zu halten. Sollen also diese Dämmerungsschalter bei möglichst dem gleichen Tageslichtwert ein-und ausschalten, also ein kleines Ein-Ausschaltverhältnis besitzen, so ist es nötig, dem Gerät eine möglichst grosse Verstärkung, sei es durch elektronische-oder Relaisverstärker, zu geber., wodurch dieselben teuer werden und viel Aufwand erfordern. 



   Die hier beschriebene Erfindung geht einen neuen Weg zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter, indem die Lichtmessung derart erfolgt, dass das lichtempfindliche Element des Dämmerungsschalters an dem unter Anwendung des   Dämmerungsschalters   künstlich zu beleuchtenden Ort die Summe aus der herrschenden Tageslichtstärke und der Lichtstärke der vom Dämmerungsschalter zu steuernden künstlichen Beleuchtung überwacht und auf diese Weise einen Mindest-Beleuchtungspegel im Raum oder auf dem Arbeitsplatz garantiert. 



   Aus Fig.   1 h   ersichtlich, dass der Dämmerungsschalter, um den Beleuchtungspegel nicht unter den Wert x sinken zu lassen, auf ein Ein-Aus-Verhältnis von mindestens 1 : 2 eingestellt sein   muss.   



   Durch dieses erfindungsgemässe Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter wird es möglich, das sonst angestrebte kleine Ein-Aus-Verhältnis zu vermeiden, wodurch sich einfache und praktisch verstärkerlose Dämmerungsschalter mit einem Photowiderstand als lichtempfindliches Element verwenden lassen, die so   beschaffer.   sind, dass der Photowiderstand durch seine Widerstandsänderung unmittelbar den Stromfluss durch den Heizer eines temperaturkompensierten Bimetall-Schnappschalters steuert, wodurch je nach der herrschenden Summenlichtstärke aus Tageslicht und Kunstlicht, der Schnappschalter die künstliche Beleuchtung ein-bzw. ausschaltet. 



   Die Wirkungsweise eines Dämmerungsschalters zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ist   z. B. folgende :  
Bei abnehmendem Tageslicht wird der Photowiderstand immer   höherohmig, wodurch über   den Heizer des Bimetallschnappschalters immer mehr Strom fliesst und das Bimetall im Schaltpunkt x soweit ausgelenkt hat, dass der Schnappschalter die künstliche Beleuchtung einschaltet. Dadurch verdoppelt sich zunächst die Raumhelligkeit, ohne jedoch den   Dän : merunhsschalter zurückschalten   zu lassen, da sein Ein-   ! l. us-Verhältnis auf1 :   2 eingestellt ist.

   Die Anpassung des   Dämmerungsschalters   an die Beleuchtungsstärke der verwendeten Lichtquelle geschieht durch eine Blende oder einen Graukeil vor dem Photowiderstand, wie sie bei manchem herkömmlichen Dämmerungsschalter   zur Empfindlichkeitseinstellung   ebenfalls verwendet wurden. 



   Beim Wiederanstieg der Tageshelligkeit wird der Photowiderstand erst bei einer Summenhelligkeit von 2x so niederohmig, dass der Bimetallschnappschalter in seine Aus-Stellung zurückspringt und als   Raumelligkeit   der Wert x verbleibt, der also im gesamten Bereich nicht unterschritten wurde. 



   Fig. 2 zeigt eine Schaltung des erfindungsgemässen Dämmerungsschalters, welcher nur aus einem 
 EMI1.1 
 
Vorwiderstand Rv,der Verstärkerröhren, noch Feinstrelais auf, wodurch es vollkommen wartungsfrei arbeitet und zu so geringem Preis hergestellt werden kann, dass unter Umständen jeder Beleuchtungskörper seinen eigenen Dämmerungsschalter besitzen kann, zumal das Gerät sehr klein ausführbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter, dadurch gekennzeichnet, dass das lichtempfindliche Element des Dämmerungsschalters an dem unter Anwendung des Dämmerungsschalters künstlich zu beleuchtenden Ort die Summe aus Tageslichtstärke und Lichtstärke der vom Dämmerungsschalter zu steuernden Beleuchtung überwacht.
    2. Dämmerungsschalter mit einem Photowiderstand als lichtempfindliches Element zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Photowiderstand den Heizer eines temperaturkompensierten Schnappschalters unmittelbar steuert, wodurch je nach Helligkeit der Bimetallschnappschalter die künstliche Beleuchtung ein-bzw. ausschaltet.
    3. Dämmerungsschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Photowiderstand parallel zum Heizer liegt, den er je nach Helligkeit, mehr oder weniger shuntet, wodurch der beheizte Bimetallstreifen den Schnappschalter und damit die Beleuchtung ein-bzw. ausschaltet.
    4. Dämmerungsschalter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Grobeinstellung des Ansprechwertes des Bimetallschalters durch eine Blende oder einen Graukeil vor dem Photowiderstand erfolgt und die Feineinstellung durch eine Justierschraube am Bimetallschnappschalter durch Veränderung der nötigen Auslenkung des Bimetalls zur Betätigung des Schalters erreicht wird, ohne die lichtelekcri- schen Werte mehr zu verändern.
AT699357A 1957-10-29 1957-10-29 Verfahren zur Lichtmessung mit einem Dämmerungsschalter AT206971B (de)

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