DE971492C - Schaltungsanordnung mit Transistoren zur Einleitung von Regelvorgaengen und zur Ausloesung von Anzeigevorrichtungen - Google Patents
Schaltungsanordnung mit Transistoren zur Einleitung von Regelvorgaengen und zur Ausloesung von AnzeigevorrichtungenInfo
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Description
AUSGEGEBEN AM 5. FEBRUAR 1959
D 19221 VIIId J74c
Otto Schulz, Darmstadt
ist als Erfinder genannt worden
Deutsche Bundespost,
Darmstadt
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung mit Transistoren zur Einleitung von Regelvorgängen
und zur Auslösung von Anzeigevorrichtungen.
Elektrische Geräte zur Steuerung von Regelvorgängen bestehen im allgemeinen aus einem von
der Eingangsgröße abhängigen Steuerglied, oft einem durch Temperatur, Strahlung, Feuchtigkeit
usw. beeinflußbaren Widerstand, der dann einen Stromkreis mit einem mechanischen oder elektrischen
Relais entsprechend beeinflußt.
Der einfache und raumsparende "Aufbau von Schaltanordnungen mit Transistoren hat dazu geführt,
diese an Stelle von Röhrenschaltungen an vielen Stellen einzusetzen. Es hat sich gezeigt, daß
der Transistor der Elektronenröhre in ' vielen Fällen ebenbürtig, in manchen Fällen sogar überlegen
ist. Die lange Lebensdauer des Transistors, seine Betriebssicherheit, die einfache Wartung
und der geringe Leistungsbedarf machen ihn besonders geeignet für den Betrieb in Rege}- und
Kontrollanlagen.
809 721./3
Bei den bisher verwirklichten Kontroll- und Regeleinrichtungen mit Transistoren werden
meistens mehrere Transistorenstufen mit getrennten Steuer- und Arbeitskreisen und verschiedenen
Aufgaben für jede Stufe angeordnet. Die die Auslösung eines Regelsignals bewirkende Eingangsstufe
spricht dabei bereits auf sehr kleine Änderungen des Emittorstroms an, auch eine geringe
Änderung der Versorgungsspannung bewirkt dabei oft eine Auslösung, da der Arbeitspunkt nicht stabil genug festgehalten ist.
Die Erfindung verwendet demgegenüber einen Transistor oder eine Transistorenkombination mit
bistabilem Verhalten. Es wird hierdurch ein indifferentes Verhalten der Anordnung verhindert,
da nur zwei Arbeitspunkte möglich sind. Gemäß der Erfindung werden dabei gegenüber anderen
Schaltungen mit Transistoren mit bistabilem Verhalten den beiden möglichen Arbeitspunkten auf
einer Ue = ^(Z6)-Kennlinie die Abgabe von
Signalen unterschiedlicher Stromart zugeordnet. Die Zuordnung der Signale unterschiedlicher
Stromart zu verschiedenen Werten der Eingangsgröße' erfolgt mittels durch die Eingangsgröße in
ihrem Wert veränderbarer Widerstände. Die sehr einfach zu trennenden Signale unterschiedlicher
Stromart können dann in getrennten Betätigungskreisen Stellglieder oder Warnsignalgeber betätigen.
- Es wird hierzu ein PNPN-Transistor oder eine aus einem PNP- und einem NPN-Transistor
zusammengesetzte Kombination verwendet, wobei bei der Kombination die Stromzuführung
für die Kollektor- und Basiselektroden gemeinsam erfolgt.
Die von der Eingangsgröße abhängigen Widerstände können dabei über längere Leitungen
mit der Schaltungsanordnung verbunden sein. Da die veränderbaren Widerstände hochohmig ausgeführt
werden können, lassen sich Regelungen auch über weite Entfernungen durchführen.
Die Eingangsgröße kann je nach dem Anwendungszweck der erfindungsgemäßen Schaltanordnung
verschiedenster Art sein, dementsprechend kommen verschiedene von der Eingangsgröße abhängige
Widerstände zur Anwendung.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß an dem Arbeitspunkt mit kleinem Emittorstrom J1
eine im PNP-Teil des, Transistors oder der Transistorenkombination
in einem zwischen Emittor E und Kollektor K angeschalteten Schwingkreis L-C
erzeugte, im NPN-Teil des Transistors oder der Transistorenkombination verstärkte Wechselspannung
einen im Außenkreis über einen Übertrager Ü angeschlossenen Wechselstromempfänger
L zur Signalabgabe veranlaßt, am Arbeitspunkt mit großem Emittorstrom J2 die Schwingbedingung
für den Wechselstromgenerator aufgehoben wird und der durch die hohe Stromverstärkung
des' PNPN-Transistors oder der So PNP-NPN-Transistorenkombination hervorgerufene
große Gleichstrom einen direkt im Außenkreis liegenden Gleichstromempfänger, vorzugsweise ein elektromechaniscb.es Relais, zum An
sprechen bringt, wobei der Umsprung von einem zum anderen der beiden möglichen Arbeitspunkte
durch die Änderung· der zwischen Basis und Emittor liegenden Spannung mittels im Emittor-
oder Basiskreis angeordneter, von der · Eingangsgröße abhängiger Widerstände Rt, R3 herbeigeführt
wird.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung können die veränderlichen Widerstände
in ihrem Wert z. B. vom physikalischen Zustand des sie umgebenden Mediums abhängen. Zum Beispiel
kann ein Heiß- oder Kaltleiter als temperaturabhängiger Widerstand in der erfindungsgemäßen
Schaltanordnung für eine Temperaturüberwachungsanlage verwendet werden.
Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung kann der veränderbare Widerstand von der Intensität
der auf ihn einwirkenden Strahlung abhängig sein und z. B. zur Steuerung einer Lichtschranke
dienen. Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung liegt je ein Ohmscher Festwiderstand
und ein veränderbarer Widerstand als Spannungsteiler entweder im Emittor- oder im Basiskreis
oder auch in beiden gleichzeitig. Auch können der Ohmsche Festwiderstand und der von der Eingangsgröße
abhängige Widerstand parallel geschaltet sein, wobei dann der Ohmsche Festwiderstand
zweckmäßig von Hand einstellbar ist, um einen günstigen Gesamtwiderstand zu erzielen.
Im folgenden sei die Erfindung an Hand eines Diagramms und zweier Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
Abb. ι zeigt den in der erfindungsgemäßen Schaltanordnung benutzten Teil der Ie = f(Ue)-Kennlinie
mit den beiden sich ergebenden Arbeitspunkten ; ■
Abb. 2 stellt ein Ausführungsbeispiel für einen Temperaturüberwachungskreis mit einer Transistorenkombination
dar;
Abb. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einem PNPN-Transistor, bei dem ein Heiß- oder Kaltleiter
oder auch beispielsweise eine Photozelle als abhängiger Widerstand verwendet werden kann.
Nach der Abb. 1 wird der fallende Teil der Kennlinie Ue = f(Je) für den Umsprung von einem
zum anderen. Arbeitspunkt ausgenutzt. Die An-Ordnung springt bei einer kleinen Überschreitung
der Emittorspannung nach oben von einem Punkt kleinen Emittorstroms J1 zu -einem Punkt mit
großem Emittorstrom J2 und bleibt dort stehen. Zur Steuerung des Umsprungs muß die Emittorspannung
geändert werden. Dies kann bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung durch die
mit der Eingangsgröße veränderlichen Widerstände erreicht werden. Bei einer Änderung der
Emittorspannung nach kleineren Werten zu springt der Arbeitspunkt wieder zum Punkt J1 zurück.
Im Punkt J1 ist für den an den ersten Teil des Transistors oder der Transistorenkombination
angeschalteten Schwingkreis die Schwingbedingung gegeben. Der Schwingkreis kann dabei
zwischen Emittor und Kollektor oder auch Basis
und Kollektor des ersten Transistorteils liegen. Eine Anordnung des Schwingkreises zwischen
Kollektor und Basis der gesamten Anordnung hat sich nicht stabil genug erwiesen, wie Versuche ergaben.
Durch den großen Stromverstärkungsfaktor des PNPN-Transis.tors oder der PNP-NPN-Transistorenkombination
wirken sich kleine Änderungen der Stromversorgung des ersten Transistorteils sehr stark am zweiten Transistorteil aus. Es
ίο hat sich gezeigt, daß bereits bei kleinen Änderungen der Stromversorgung die Schwingung abreißt.
Wird dagegen, wie bei der Erfindung, nur der erste Teil des Transistors oder der Transistorenkombination
zur Schwingungserzeugung ausgenutzt, so wird hierdurch ein geschlossenes Schwingsystem mit relativ kleiner Empfindlichkeit
für Schwankungen der Stromversorgung geschaffen. Dieses System arbeitet sicher und wird
nicht durch kleine Änderungen der Versorgungsspannung aus seiner gewünschten Arbeitslage gesteuert.
Erst die befohlene Steuerung zu dem anderen Arbeitspunkt läßt die Schwingung entweder
anfachen oder erlöschen.
Im Arbeitspunkt J2 ist die Schwingung eras
loschen, gleichzeitig fließt aber im Außenkreis der Anordnung (Kollektorkreis des NPN-Teils) durch
die hohe Stromverstärkung der PNPN-Kombination ein erheblich größerer Gleichstrom, der ein
im Gleichstromweg des Außenkreises liegendes Relais zum Ansprechen bringt, über das dann entsprechende
Stellglieder betätigt werden können. Die Schaltung der Abb. 2 zeigt eine Anwendung
der erfindungsgemäßen Schaltanordnung für eine Temperaturüberwachungsanlage mit akustischer
Signalgabe an einem und Betätigung eines Stellgliedes an dem anderen Arbeitspunkt. In der
Abb. 2 bedeuten die PNP-Verbindung den ersten Teil und die NPN-Verbindung den zweiten Teil
einer Transistorenkombination. Mit Is ist der Emitter, mit B die Basis und mit K der Kollektor
des ersten Teils bezeichnet. Der Schwingkreis liegt in der Abb. 2 zwischen Emittor und Kollektor
und ist auf die Basis gekoppelt. Er besteht aus der Induktivität L und der Kapazität C. Im
Außenkreis liegen der Übertrager Ü für einen Lautsprecher LJT und ein Gleichstromrelais Ra.
Die Widerstände R1 und R3 bilden einen Spannungsteiler
im Emittorkreis. R1 ist ein Ohmscher Festwiderstand und Rs ein temperaturabhängiger
Widerstand. Im Basiskreis liegen die Widerstände R2 und i?4, wovon i?4 temperaturabhängig
ist. Die iemperaturabhängigen Widerstände sollen einen negativen Temperaturkoeffizienten haben,
sie können z. B. Heißleiter sein. Die Schaltelemente sind jetzt so eingestellt, daß an den Punkten a
und b ein annähernd gleiches Potential herrscht. Bei einer Erwärmung von i?4 wird dessen Widerstand
kleiner, der Punkt α und damit auch die Basis dadurch negativer gegenüber ihrer Ausgangsstellung
und gegenüber dem Emittor. Ist also jetzt der Emittor positiver gegenüber der
Basis, so springt der Transistor, bedingt durch die negative Widerstandskennlinie, von einem Arbeitsp.unkt
mit kleinem Emittorstrom J1 auf einen
Arbeitspunkt mit hohem Strom J2 und bleibt hier zunächst stehen.
Durch diesen Umsprung treten verschiedene Änderungen in der Schaltanordnung ein. Der
Emittor des ersten Teils der Transistorenkombination1 ist jetzt stark negativ geworden, und die
Schwingung setzt aus. Das Relais im Aüßenkreis der Schaltanordnung bekommt einen stark erhöhten
Strom und tritt in Arbeitsstellung. Die Relaiskontakte betätigen ein Stellglied, das eine
z. B. langsamere oder schnellere Erwärmung eines Schmelzgutes verursacht. Erfolgt nun eine Erwärmung
des Widerstandes R3, der zweckmäßig eine andere Charakteristik wie i?4 aufweist, so
wird der Punkt b weiter negativ, und die Transistorenanordnung springt auf ihren alten Arbeitspunkt
zurück, jetzt setzt auch wieder die Schwingung ein. Durch die Erwärmung von i?4
durch die negativer werdende Basisspannung wird also das Umspringen vom Arbeitspunkt kleinen
Stroms zum Arbeitspunkt großen Stroms, durch die weitere Erwärmung von i?3 das Zurückspringen
zum Arbeitspunkt kleinen Stroms hervorgerufen. Mit der Anordnung nach Abb. 2 ist es also bei
zweckentsprechender Auswahl der Heißleiter und ihrem günstigen Einbau möglich, daß, z. B. bei
einem metallurgischen Herstellungsverfahren, bestimmten Temperaturbereichen eines Schmelzofens
die Betätigung eines Stellgliedes zugeordnet wird, das z. B. .Zusatzstoffe in das Schmelzgut fördert,
einen Gasstrom auf die Schmelze einwirken läßt od. dgl.
Abb. 3 zeigt gleichfalls eine Anordnung für eine Temperaturkontrollanlage. Der temperaturabhängige
Widerstand R( liegt dabei parallel zu einem regelbaren Widerstand im Basiskreis. Es
wird ein PNPN-Transistor verwendet. Der Schwingkreis L-C liegt zwischen Kollektor und
Basis, als Wechselstromempfänger dient ein Wechselstromrelais, Lautsprecher od. dgl. Bei Erwärmung
des Heißleiters wird z.B. die vorher erfolgende Wechselstromabgabe unterbrochen, und
das im Kollektorkreis der Anordnung liegende Gleichstromrelais R0 steuert einen Vorgang. Die
Anwendungsmöglichkeiten für diese Schaltung sind sehr vielseitig. Durch die verschiedenen
Kombinationen der temperaturabhängigen Widerstände unter sich oder in Verbindung mit 0hmschen
Widerständen ist ein großer Spielraum für Regelmöglichkeiten und Schaltungen gegeben.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung kann z. B. auch so eingesetzt werden, daß im eingestellten
Zustand das Gleichstromrelais arbeitet und dadurch einen Vorgang betätigt, der Wechselstromsignalgeber
ist noch in Ruhestellung. Steigt jetzt eine Temperatur über einen bestimmten Punkt an oder fällt sie unter einen bestimmten
Punkt ab, so springt der Transistor auf einen Arbeitspunkt mit geringem Strom um, das Relais
trennt seinen Arbeitsvorgang ab, und ein Warnsignal ertönt. Die Zeiten zwischen Ruhelage und
Betrieb, d. h. die Begrenzung der Temperatur-
Schwankungen", können sehr fein eingestellt werden. Die Schaltanordnung kann auch ohne
Gleichstromrelais arbeiten. Es können z. B.„an einem Widerstand im Außenkreis" der Anordnung
durch den Umsprung. bedingte Impulse abgenommen und einer zweiten Regelanlage zugeleitet
werden. Hierdurch kann eine zweite Schaltungsanordnung mit Transistoren zur Kontrolle
und Regelung von .Temperaturen und zur
ίο Überwachung von Widerständen eingeschaltet
werden. Die durch Impulse eingeschaltete Schaltungsanordnung führt nun von sich aus den Regeloder
Kontrollvorgang durch. Es ist somit möglich, eine Stufenregelung mit mehreren Schal-
tungsanordnungen .durchzuführen. Über'.das im
Außenkreis liegende Relais ■ können auch verschiedene Regelvorgänge ausgeführt werden. Über
eine Taste T kann auch ein Umspringen des Arbeitspunktes von Hand eingeleitet werden.
J50 Der Einsatz der Schaltungsanordnung nach
Abb. 3 kann auch vorteilhaft auf unbesetzte Ämter erfolgen. In diesem Fall wird der Ausgangsübertrager
an einem Übergangsweg, z. B. Fernleitung, angeschlossen. Der Schwingungskreis wird für eine
»5 gewünschte Frequenz dimensioniert. Treten unerwünschte
Temperaturänderungen auf, so wird durch eine Arbeitspunktveränderung der Transistor zum
Anschwingen gebracht, und über den angeschlossenen Weg wird das Überwächungsamt
So verständigt. Die temperaturabhängigen Widerstände
können getrennt von der Schaltungsanordnung angebracht werden und über Leitungswege
mit ihr in Verbindung stehen. Es können somit auch kleine Maschinenteile, kleine Geräte und auch
Kabelanlagen von der Schaltung überwacht werden.
Der Erfindungsgedanke kann zu mannigfaltigen Anwendungen herangezogen werden und beschränkt
sich keineswegs auf die angeführten Beispiele. So können bei Ausnutzung einer Strahlung,
z. B. einer Lichtstrahlung als Eingangsgröße, die veränderlichen Widerstände als Photozellen ausgebildet
werden, wenn z.B. in Abb. 3· an Stelle des Heißleiters Rt eine Kadmiumsulfidwider-Standszelle
eingestellt wird.
Als Eingangsgröße kann weiter der Widerstand einer Leiterschleife herangezogen werden,
der ja auch von der Temperatur abhängig ist. Überhaupt kann jede einen Widerstand ändernde
Größe als Eingangsgröße benutzt werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Schaltungsanordnung mit Transistorenzur Einleitung von Regelvorgängen und zur Auslösung von Anzeigevorrichtungen, bei denen ein PNPN-Transistor oder eine aus einem PNP- und einem NPN-Transistor zusammengesetzte Kombination mit durch eine negative Widerstandskennlinie hervorgerufenem bistabilem Verhalten verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Arbeitspunkt mit kleinem Emittorstrom (J1) eine im PNP-Teil des Transistors oder der Transistorenkombination in einem zwischen Emittor (E) und Kollektor (K) angeschalteten Schwingkreis (L-C) erzeugte, im NPN-Teil des Transistors oder der Transistorenkombination verstärkte Wechselspannung einen im Außenkreis über einen Übertrager (Ü) angeschlossenen Wechselstromempfänger (L) zur Signalabgabe veranlaßt, am Arbeitspunkt mit großem Emittorstrom (J2) die Schwingbedingung für den Wechselstromgenerator aufgehoben wird und der durch die hohe Stromverstärkung des PNPN-Transistors oder der PNP-NPN-Transi'storenkombination hervorgerufene große Gleichstrom einen direkt im Außenkreis liegenden Gleichstromempfänger, vorzugsweise ein elektromechanisches Relais, zum Ansprechen bringt, wobei der Umsprung von einem zum anderen der beiden möglichen Arbeitspunkte durch die Änderung .der zwischen Basis und Emittor liegenden. Spannung mittels im Emittor- oder Basiskreis angeordneter, von der Eingangsgröße abhängiger Widerstände (Rv R3) herbeigeführt wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Eingangsgröße veränderbaren Widerstände über längere Leitungen mit der Schaltungsanordnung verbunden sind und daß die Widerstände groß gegenüber dem Leitungswiderstand sind.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Eingangsgröße veränderbaren Widerstände in ihrem Wert vom physikalischen Zustand des sie umgebenden ^lediums abhängen.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Eingangsgröße veränderbaren Widerstände in ihrem Wert von der auf sie einwirkenden Strahlung abhängen.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ohmscher und ein veränderlicher Widerstand als Spannungsteiler im Emittorkreis und/oder im Basiskreis liegen.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ohmscher und ein veränderbarer Widerstand parallel geschaltet und der Ohmsche Widerstand regelbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED19221A DE971492C (de) | 1954-12-01 | 1954-12-01 | Schaltungsanordnung mit Transistoren zur Einleitung von Regelvorgaengen und zur Ausloesung von Anzeigevorrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED19221A DE971492C (de) | 1954-12-01 | 1954-12-01 | Schaltungsanordnung mit Transistoren zur Einleitung von Regelvorgaengen und zur Ausloesung von Anzeigevorrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE971492C true DE971492C (de) | 1959-02-05 |
Family
ID=7036303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED19221A Expired DE971492C (de) | 1954-12-01 | 1954-12-01 | Schaltungsanordnung mit Transistoren zur Einleitung von Regelvorgaengen und zur Ausloesung von Anzeigevorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE971492C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3493966A (en) * | 1967-03-29 | 1970-02-03 | Edwards Co | Electronic audible alarm devices having plural oscillators |
-
1954
- 1954-12-01 DE DED19221A patent/DE971492C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3493966A (en) * | 1967-03-29 | 1970-02-03 | Edwards Co | Electronic audible alarm devices having plural oscillators |
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