DE896074C - Regelungseinrichtung fuer Stromerzeuger, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen - Google Patents

Regelungseinrichtung fuer Stromerzeuger, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen

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DE896074C
DE896074C DEB9874D DEB0009874D DE896074C DE 896074 C DE896074 C DE 896074C DE B9874 D DEB9874 D DE B9874D DE B0009874 D DEB0009874 D DE B0009874D DE 896074 C DE896074 C DE 896074C
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DE
Germany
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current
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voltage
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DEB9874D
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Karl Hoyer
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/22Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator
    • H02J7/225Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator characterised by the mechanical construction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description

  • Regelungseinrichtung für Stromerzeuger, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Regelungseinrichtung für Stromerzeuger, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen, mit der bis zu einem bestimmten Strom mittels eines von der Spannung des Erzeugers abhängigen Reglers auf im wesentlichen gleichbleibende Spannung und beim Erreichen des bestimmten Stromes mittels eines vom Strom des Erzeugers abhängigen Reglers auf im wesentlichen gleichbleibenden Strom geregelt wird, wobei derSpannungsregler als elektromagnetischer Regler ausgebildet ist.
  • In Anlagen der genannten Art ist es üblich, auch den Stromregler als elektromagnetischen Regler auszubilden. Beispielsweise werden sogenannte Zitterkontaktregler für diesen Zweck sowohl als Spannungs- wie auch als Stromregler verwendet.
  • Es ist an sich bekannt, einen Stromanstieg über ein bestimmtes Maß hinaus durch eine auf Stromwärme ansprechende thermische Einrichtung, z. B. eine vom Erzeugerstrom beheizte Bimetallfeder, zu verhindern.
  • Gemäß der Erfindung ist der Stromregler als auf den Anker des Spannungsreglers einwirkender thermischer Regler ausgebildet. Durch die Vereinigung eines elektromagnetischen Spannungsreglers mit einem thermischen Stromregler werden wesentliche Vorteile erzielt. Gegenüber einem elektromagnetischen Stromregler ist ein .geringerer Aufwand an Werkstoffen, Raum und Gewicht sowie an Arbeitszeit erforderlich. Der Stromerzeuger ist bei Anwendung eines thermischen Stromreglers für kurze Zeit in gewissen Grenzen überlastbar, ohne daß die Spannung sofort heruntergeregelt wird, da der thermische Regler mit Verzögerung anspricht. Störende Lichtschwankungen, die bei elektromagnetischen Stromreglern -beim Zu- und Abschalten von Belastungen in der Anlage auftreten können sind dadurch vermieden. Andererseits wird für dieSpannungsregelung bis zumErreichen des bestimmten Stromes ein an sich bewährter und zuverlässiger elektromagnetischer Spannungsregler verwendet, wie sie in Fahrzeuganlagen üblich sind.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i das Schaltschema einer Fahrzeuganlage mit elektromagnetischem Spannungs- und thermischem Stromregler, Fig. 2 eine Einzelheit des Stromreglers, Fig. 3 eine andere Anordnung von Spannungs-und Stromreglern und Fig. 4 in einem Koordinatensystem eine Kennlinie, die das mit der Regelungseinrichtung nach Abb. i erzielte Verhalten der Spannung in Abhängigkeit vom Strom darstellt.
  • In der Anlage nach Abb. i bedeutet i einen vom Fahrzeugmotor anzutreibenden Stromerzeuger, der eine Nebenschlußerregerwicklung 2 aufweist. Mit der Erregerwicklung 2 liegt ein Widerstand 3 in Reihe, der in der Ruhestellung eines elektromagnetischen Spannungsreglers 4 durch Konakte 5, 6 dieses Reglers kurzgeschlossen wird. Die Wicklung 7 dieses Reglers liegt an der Spannung ,des Erzeugers i. Der Kontakt 5 sitzt an dem einen Schenkel eines winkelförmigen Ankers 8, der Kontakt 6 an einer ortsfest angebrachten Kontaktschiene g dem Kontakt 5 gegenüber. Der Anker 8 ist mittels einer Blattfeder io an einem Magnetwinkel i i des Elektromagneten 4 aufgehängt. Auf einem Klotz 12r aus Isolierstoff ist eine U-förmige Bimetallfeder 13 mit ihren Schenkelenden befestigt, die derart mit ihrem freien Ende über .den Anker 8 des Spannungsreglers 4 angeordnet ist, .daß eine an diesem Ende vorhandene Nase 14 in einem bestimmten Abstand von einer unmittelbar auf dem Anker 8 aufliegenden _Isolierstoffscheibe 15 gehalten ist. Die Scheibe 15 soll die Bimetallfeder 13 gegen den Anker 8 elektrisch isolieren, wenn die Bimetallfeder sich funktionsmäßig abbiegt und auf den Anker einwirkt.
  • Der Abstand, den die Nase 14 von der Isolierscheibe 15 einhält, richtet sich nach der gewünschten Einstellung der Temperatur, bei der die Bimetallfeder 13 ansprechen, d. h. den Anker 8 beeinflussen soll.
  • Der Klotz 12 ist auf einer auf dem Magnetkern angebrachten erweiterten Abzugsplatte 16 befestigt. Die Bimetallfeder 13 liegt im Leitungszug vom Erzeuger i nach einer Sammlerbatterie 17 und Verbrauchern 18, die über einen schematisch dargestellten selbsttätigen Schalter i9 rriit_.dem Erzeuger i verbunden werden können.
  • Wird der Stromerzeuger i durch den Fahrzeugmotor angetrieben, so schließt sich bei der einer bestimmten Drehzahl des Erzeugers entsprechenden Einschaltspannung der selbsttätige Schalter ig und verbindet den Erzeuger i mit der Batterie 17 und den Verbrauchern 18. Bei weiter zunehmender Drehzahl erreicht die Spannung des Erzeugers den Wert, auf den geregelt werden soll. Wird dieser Wert überschritten, so beginnt der Spannungsregler 4 seine Regeltätigkeit dadurch, daß er seinen Anker 8 entgegen der Wirkung der Blattfeder io anzieht, wodurch die Kontakte 5, 6 geöffnet werden und der Widerstand 3 in Reihe mit der Erregerwicklung 2 eingeschaltet wird. Dadurch nimmt der Erregerstrom ab, die Spannung des Erzeugers i sinkt entsprechend, der Anker 8 wird durch die Feder io in die Ruhelage zurückgezogen, die sich wieder schließenden Kontakte 5, 6 schließen den Widerstand 3 kurz, und der iErregerstrom nimmt zu, so daß die Spannung des Erzeugers wieder ansteigt. Dieses Spiel wiederholt sich in rascher Folge.
  • Der vom Erzeuger i in die Batterie 17 und die Verbraucher i8-fließende Strom fließt unmittelbar über die Bimetallfeder 13 und erwärmt diese. Die Bimetallfeder ist so bemessen, daß sie sich infolge der Stromstöße beim Erreichen eines bestimmten Stromes, z. B. des für den Erzeuger i höchstzulässigen Dauerstromes, in Richtung auf den Anker 8 durchbiegt, bis ihre Nase 14 die Isolierscheibe 15 berührt. Bei weiter zunehmendem Strom erwärmt sich die B.imetallfeder 13 stärker und biegt sich weiter durch. Sie drückt nunmehr auf den Anker 8 entgegen der Wirkung .der Blattfeder io, wodurch ein Teil der vom Elektromagneten bei Überwindung der Gegenkraft der Blattfeder io zu leistenden Arbeit von der Bimetallfeder 13 übernommen wird. Das bedeutet, daß bereits eine geringere Durchflutung des Elektromagneten 4 genügt, um den Anker 8 anzuziehen. Die geringere Durchflutung wird bereits bei einer niedrigeren Spannung des Erzeugers erreicht, so daß .der Spannungsregler 4 die Spannung auf einen niedrigeren Wert als vor Überschreiten des bestimmten Stromes regelt.
  • Die Regelungsvorgänge seien an Hand der Fig. 4 näher erläutert: In dem Koordinatensystem dieser Abbildung sind auf -der Ordinate die Belastungsströme I und auf der Abszisse die Spannungen U des Erzeugers i aufgetragen. Die Geraden Bi, I32 und B3 stellen Widerstandsgeraden dar, die .die Spannung als Funktion des Stromes für jeweils einen bestimmten Widerstand der eingeschalteten Verbraucher angeben. Die Spannung Ui sei der Wert, auf den der Spannungsregler 4 bestimmungsgemäß regelt. Die Gerade Bi möge einem Widerstand der Verbraucher entsprechen, der beispielsweise bei der Spannung U1 den für den Stromerzeuger i höchstzulässigen Dauerstrom 11 ergibt, bei dessen Überschreiten der Stromregler ansprechen soll. Die Geraden B2 und B3 entsprechen geringeren Verbraucherh iderständen, die bei unvermindert aufrechterhaltener Spannung Ui die Überlastströme 14 und I5 ergeben würden.
  • Die Spannung des Erzeugers i wird durch den Spannungsregler q. zunächst auf dem Wert Ui entsprechend der waagerecht verlaufenden Kennlinie a gehalten. Werden so viele Verbraucher eingeschaltet, daß sich die Widerstandsgerade Bi ergibt, so erreicht der Strom deen Wert I1. Die durch diesen Strom erwärmte Bimetallfeder 13 ist so bemessen, daß sie bei diesem Strom gerade eben mit ihrer Nase 14 die Isolierscheibe 15 auf demAnker 8 berührt. Bereits eine geringe Erhöhung des Stromes über Il hinaus würde eine stärkere Erwärmung der Bimetallfeder 13 ergeben, die sich dadurch stärker durchbiegen und auf den Anker 8 drücken würde. Hierdurch würde aber die Spannung des Erzeugers i durch den Regler auf einen niedrigeren Wert geregelt werden, da ein Teil der vom Elektromagneten des Reglers ¢ zur Überwindung der Gegenkraft der Blattfeder io aufzugbringenden Kraft bereits durch die Bimetallfeder 13 aufgebracht wird. Werden also beispielsweise Verbraucher zugeschaltet, bis sich die Widerstandsgerade B2 ergibt, so sucht der Strom von J1 aus anzuwachsen. Hierdurch wird die Bimetallfeder stärker erwärmt und biegt sich stärker durch, so daß durch den auf den Anker 8 ausgeübten Druck eine Spannungssenkung entsprechend der Kennlinie b eintritt. Es stellt sich dann für das ganze System an dem Punkt P1 ein Gleichgewichtszustand ein, bei dem die Bimetall feder13 bei einem Strom J2 einen stetigen Druck von solcher Größe auf den Anker 8 ausübt, däß der Regler q. die Spannung auf den Wert U, regelt. Um eine möglichst steil Kennlinie b zu erzielen, ist die Bimetallfeder in ihren Abmessungen und im Stoff so gewählt, daß sie schon bei einer geringfügigen Stromzunahme über J1 hinaus einen genügend starken Druck ausübt.
  • In gleicher Weise wie bei der Geraden B., am Punkt p1 stellt sich ein. Gleichgewichtszustand am Punkt P2 ein, wenn durch Zuschalten weiterer Verbraucher der Verbraucherwiderstand auf einen der Geraden B3 entsprechenden Wert zurückgeht. An diesem Punkt P2 stellt sich der Strom auf den gegenüber dem Strom J. um ein geringes höheren Wert J3 ein, bei .dem infolge des entsprechend stärkeren stetigen Druckes der Bimetallfeder 13 auf den Anker 8 der Regler q. die Spannung auf dem Wert U3 hält.
  • Durch den Stromregler, gebildet durch die unmittelbar vom Strom durchflossene, auf den Regleranker 8 einwirkende Bimetallfeder 13, wird also der Strom bei Erreichen eines bestimmten Wertes praktisch konstant gehalten.
  • Die Einstellung der Ansprechtemperatur der Bimetallfeder und damit des Ansprechstromes erfolgt durch Einhalten eines bestimmten Abstandes der Nase 14 von der Isolierplatte 15 im kalten Zustand der Bimetallfeder 13. Der Strom, bei ,dem die Ansprechtemperatur erreicht wird., hängt vom spezifischen Widerstand des Werkstoffes der Bimetallfeder ab. Durch Wahl von Stoffen verschiedenen spezifischen Widerstandes kann also die Ansprechtemperatur bei verschiedenen Stromstärken erreicht werden. Ein anderer Weg hierzu ist :darin gegeben, in unmittelbarer Berührung mit der Bimetallfeder, die aus einem Werkstoff mit hohem spezifischem Widerstand bestehen möge, eine Metallfolie beispielsweise aus, Kupfer anzuordnen und mit der Bimetallfeder parallel zu schalten, deren Querschnitt jeweils. dem Strom angepaßt ist, bei der die Ansprechtemperatur .der Bimetallfeder erreicht werden soll. Die Folie erwärmt sich infolge des Stromdurchganges, und ihre Wärme teilt sich der Bimetallfeder mit. Dies ergibt eine gewisse grobe Einstellung für den Ansprechstrom. Eine Feineinstellung läßt sich durch Einstellung der Länge des Stromwegesauf der Bimetallfeder erzielen. Die Abb. 2 zeigt hierzu einAusführungsbeispiel. Indem Schlitz einer U-förmigen Bimetallfeder 20 ist eine Klemmschraube 21 vorgesehen, die an beliebiger Stelle des Schlitzes festgeschraubt werden kann. Der Stromweg durch die ganze Feder 2o ist durch die strichpunktierte Linie a, der mittels der Klemmschraube 21 verkürzte Stromweg durch -die gestrichelte Linie b. angedeutet.
  • Die Ausbildung des Stromreglers als auf den elektromagnetischen Spannungsregler einwirkenden thermischen Regler ermöglicht einen geringenAufwand an Werkstoffen für diesen Regler, dessen Gewicht und Abmessungen gering sind. Der Arbeitszeitaufwand ist für den neuen Regler ebenfalls gegenüber dem für Regler anderer Bauart benötigten wesentlich geringer.
  • Der Stromerzeuger i ist kurzzeitig überlastbar, bevor der Stromregler anspricht, da die Bimeta.llfeder erst mit gewisser Verzögerung wirksam wird. Es wird auf diese Weise ein ruhigerer Lichtbetrieb auch bei schwankenden Belastungen erzielt.
  • Da nach der Anordnung gemäß Fig. i die B;imetallfeder 13 des Stromreglers entgegen derBlattfeder io der Ankeraufhängung auf den Anker 8 einwirkt, wird, sobald der Stromregler tätig ist, der Anker 8 zwischen zwei Federkräften gehalten. Die Federn wirken gewissermaßen parallel auf den Anker B. Durch diese Anordnung der Federn wird der Vorteil einer Verringerung der Schüttelempfindlichkeit des Reglers im Bereich der Tätigkeit des . Stromreglers erzielt.
  • Es kann auch eine Hintereinanderschaltung der Federn erwünscht sein, wie beispielsweise in Fig. 3 dargestellt. Eine mit ihrem einen Ende ortsfest eingespannte Bimetallfeder 22 liegt im kalten Zustarnd mit ihrem freien Ende mit einer gewissen Vorspannung gegen einen ortsfesten Anschlag 23 an. An dem freien Ende der Bimetallfeder 22 ist eine Schraubenfeder 24 befestigt, die andererseits an einem Anker 25 eines elektromagnetischen Reglers 2,6 angreift. Die Bimetallfeder 22 liegt im Leitungszuge von einem Stromerzeuger zu Verbrauchern, so daß sie durch den Strom des Erzeugers erwärmt wird. Solange die Bimetallfeder kalt ist, wirkt die volle Gegenkraft der Schraubenfeder 24 auf den Anker 25 bei dessen Anzug durch den Elektromagneten. Mit zunehmender Erwärmung wird die Vbrspannung der Bimetallfeder 22 gegen den Anschlag 23 kleiner, bis nach Überschreiten des bestimmten Stromes sich die Bimetallfeder 22 vom Anschlag 23 wegbiegt. Die Feder 2@4 wird dadurch in ihrer (Gegenkraft geschwächt, und der Spannungsregler 26 regelt auf niedrigere Spannungen derart, daß ein etwa gleichbleibender Strom erzielt wird.
  • DerAnsprechstrom der Bimetallfedern sowohl im Ausführungsbeispiel nach Fig. i als auch nach Fig. 3 ist auch von der Umgebungstemperatur der Federn, d. h. von der Raumtemperatur der Luft am Regler abhängig. Bei hoher Raumtemperatur wird die Ansprechtemperatur früher erreicht als bei niedrigerer. Infolgedessen genügt bei hoher Raumtemperatur ein geringerer Strom zum Ansprechen der Bimetallfe.der als bei niedriger. Dieses Verhalten kann der Erwärmungdes Stromerzeugers-durchentsprechende Wahl der Ansprechtemperatur der Bimetallfeder in der Weise angepaßt werden, da der Erzeuger bei jeder Raumtemperatur die für ihn zulässige Endtemperatur erreicht, so daß der Erzeuger bei jeder Raumtemperatur voll ausgenutzt werden. kann. Andererseits kann eine gegebenenfalls erwünschte Kompensierung .der Raumtemperatur in bekannter Weise durch eine der den thermischen Stromregler bildenden, stromdurchflossenen B,imetallfeder entgegenwirkende, nur von der Umgebungstemperatur abhängige Bimetallfeder erzielt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regelungseinrichtung für Stromerzeuger, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen, mit der bis zu einem bestimmten Strom mittels eines von der Spannung des Erzeugers abhängigen Reglers auf im wesentlichen gleichbleibende Spannung und beim Erreichen des bestimmten Stromes mittels eines vom Strom des Erzeugers abhängigen Reglers- auf im wesentlichen gleichbleibenden Strom geregelt wird, wobei der Spannungsregler als elektromagnetischer Regler ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Stromregler als auf den Anker des Spannungsreglers einwirkender thermischer Regler ausgebildet ist.
  2. 2. Regelungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Überschreiten des, bestimmten Stromes eine durch .den Strom beeinflußte Bimetallfeder auf den Anker des Spannungsreglers im Sinne der Magnetkraft des Reglermagneten einwirkt.
  3. 3. Regelungseinrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Bimetallfeder unmittelbar vom Strom des Erzeugers durchflossen wird.
  4. 4. Regelungseinrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine U-förmige Bimetallfeder mit ihren Schenkelenden ortsfest eingespannt ist und mit einer an ihrem freien Ende vorgesehenen Nase über den Anker cdes Spannungsreglers ragt.
  5. 5. Regelungseinrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sich im kalten Zustand gegen einen ortsfesten Anschlag mit Vorspannung anlegende Bimetallfeder an ihrem freien Ende mit dem einen Ende einer die Gegenkraft gegen den Elektromagneten: liefernden Feder verbunden ist, deren anderes Ende an dem Anker des Spannungsreglers befestigt ist.
  6. 6. Regelungseinrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Berührung mit der Bimetallfeder eine parallel zu ihr geschaltete Metallfolie z. B. aus Kupfer angeordnet ist, deren Stromwärme sich der Bimetallfeder mitteilt.
  7. 7. Regelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß in ,dem Schlitz der U-förmigen Bimetallfeder eine die Schenkel überbrückende Klemmschraube für die Einstellung der Stromweglänge auf der Bimetallfeder vorgesehen ist.
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