AT206786B - Sicherung für ein Scharnierband - Google Patents

Sicherung für ein Scharnierband

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AT206786B
AT206786B AT264258A AT264258A AT206786B AT 206786 B AT206786 B AT 206786B AT 264258 A AT264258 A AT 264258A AT 264258 A AT264258 A AT 264258A AT 206786 B AT206786 B AT 206786B
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AT264258A
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Lapp Finze Ag
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  Sicherung für ein Scharnierband 
Die Erfindung betrifft eine Sicherung für ein Scharnierband, insbesondere für Türen, Fenster und Möbel, dessen Ober-und/oder Unterteil mit einem zur. Schwenkachse. des Scharniers senkrecht stehenden, längsachsig geteilten und aufspreizbaren Befestigungsbolzen versehen ist, der ein in der Teilungsebene liegendes Rundloch bzw. einen Schlitz zur Aufnahme der in Form eines Stiftes ausgebildeten Sicherung aufweist. 



   Bei einer bisher üblichen Art der Sicherung für ein Scharnierband besteht das Sicherungselement aus einem zylindrischen Stift mit normaler, geschlagener Spitze, also praktisch aus einem Drahtstift, dessen Durchmesser immer kleiner ist als das kleinste Innenmass der Bohrung oder Aus-   nehmung   des zu sichernden Bandbolzens oder - lappens. Eine exakte Sicherung ist mit diesem Stift nicht zu erreichen, das Scharnierband wird nach kürzerer oder   längerer   Zeit seinen festen Sitz verlieren. Ein anderer bekannter Sicherungsstift ist durchgehend schwach konisch ausgebildet. Sein mittlerer Durchmesser entspricht unge-   fähr   dem kleinsten Innenmass der Bohrung oder Ausnehmung des zu sichernden Bandteiles, wodurch eine etwas exaktere Sicherung als die obangeführte gegeben ist.

   Dieser Stift besitzt jedoch den Nachteil, dass eine Aufspreizung des zu sichernden Bandteiles nicht in nennenswertem Masse möglich ist, da der Stift wegen der flachen Konizität tief eingeschlagen werden muss, so dass die Gefahr des Durchschlagen besteht. 



  Schon bei geringen Plustoleranzen der Bohrung kann nicht einmal ein festes Anliegen des Stiftes in der Bohrung erreicht werden. 



   Die Erfindung, die darauf abzielt die Befestigung der   Scharnierbänderteile   im Stock oder Rahmen zu verbessern, besteht im Wesen darin, dass der Sicherungsstift einen zylindrischen Teil aufweist, welcher in ein sich verjüngendes Ende ausläuft, wobei der Durchmesser des zylindrischen Teiles   grösser ist   als der Durchmesser des zugehörigen Bolzenloches bzw. als die Breite. des Bolzenschlitzes. 



   Der erfindungsgemässe Sicherungsstift spreizt den Bolzen des zu sichernden Bandteiles ausreichend auf und liegt in dem Rundloch oder Schlitz längs zwei Erzeugenden satt an, wodurch ein fe- ster Halt im Holz des Rahmens oder Stockes gewährleistet ist. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Stift einen an den zylindrischen Teil anschliessenden, sich konisch erweiternden Kopf 
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 sehr starkem Schwinden des Holzes der Stift nachgeschlagen werden kann, wodurch der Kopf eine zusätzliche Aufspreizung und damit auch in aussergewöhnlich ungünstigen Fällen noch ein exaktes Festhalten des zu sichernden Bandteiles bewirkt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt den Unterteil eines Scharnierbandes mit einem aufspreizbaren Bolzen, Fig. 2 und 3 verschiedene Befestigungen des Bandes nach Fig. 1 mit dem erfindungsgemässen Stift. 



   Nach Fig. 1 ist in die Bandhülse   1,   die einen Dorn 2   trägt, ein Befestigungsbolzen   3 eingelassen, der in Längsrichtung geteilt ist. 



   Der Befestigungsbolzen 3 weist eine zylindrische Form auf und ist mit umlaufenden Zähnen 4 bzw. Rillen 5 versehen. Im Bereich der Zähne 4 weist der Bolzen einen Querschlitz 6 auf. Mit dem Bolzen 3 wird der Bandteil nach Fig. 2 in eine Bohrung 7 eines Rahmenschenkels 8 eingeschlagen. Anschliessend wird senkrecht zur Bolzenachse durch den Querschlitz 6 ein Stift 9 eingeschlagen, der mit einem Konus 10 am vorderen und einem Konus 11 am hinteren Ende versehen ist, wobei zwischen den beiden Konen ein zylindrischer Schaft angeordnet ist. 



   Der Konus 10 spreizt beim Einschlagen des Stiftes 9 den Bolzen 3 auf und drückt ihn somit mit, den umlaufenden Zähnen 4 in die Wandung der Bohrung 7, wodurch der Bolzen 3 einen sicher-en Halt in der Bohrung 7 erhält und ausserdem durch den Stift 9 gegen Verdrehen gesichert ist. Der Konus   10   des Stiftes 9 ist vorzugsweise am Anfang mit einer nichtgezeichneten Sprengscheibe versehen, die ein Aufplatzen des Rahmenschenkels beim Einschlagen des Stiftes verhindert. 



   In Fig. 3 ist ein Scharnierband an Rahmen mit in einer Flucht zueinanderliegenden Schenkeln befestigt, wobei die Stifte 9 zum Aufsprei- 

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 zen der Bolzen 3 schräg zur Achse der Bolzen, die ebenfalls schräg zu den Aussenflächen der Rahmenschenkel liegen, m die Bolzen eingeschlagen sind. 



   Zum Nachstellen der Bolzen 3 können diese, ohne die Stifte 9 zu lösen, in Richtung ihrer Achse verschoben, z. B. eingeschlagen werden. Um die sich dabei in ihrer Befestigung lösenden Bolzen wieder zu befestigen, werden die Stifte 9 nach Verschieben der Bolzen 3 in der Achsrichtung tiefer eingeschlagen, wodurch der Konus 11 wirksam wird, den Bolzen weiter aufspreizt und ihn somit wieder sicher befestigt. 



   PATENTANSPRÜCHE :   1. Sicherung für ein Scharnierband, insbesondere für Türen, Fenster und Möbel, dessen Ober-   und/oder Unterteil mit einem zur Schwenkachse des Scharniers senkrecht stehenden,   längsachsig   geteilten und aufspreizbaren Befestigungsbolzen versehen ist, der ein in der Teilungsebene liegendes Rundloch bzw. einen Schlitz zur Aufnahme der in Form eines Stiftes ausgebildeten Sicherung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsstift einen zylindrischen Teil aufweist, welcher in ein sich   verjüngendes   Ende ausläuft, wobei der Durchmesser des zylindrischen Teiles   grösser Ist   als der Durchmesser des zugehörigen Bolzenloches bzw. als die Breite des Bolzenschlitzes.

Claims (1)

  1. 2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift einen an den zylindrischen Teil anschliessenden, sich konisch erweiternden Kopf aufweist.
AT264258A 1958-04-12 1958-04-12 Sicherung für ein Scharnierband AT206786B (de)

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