DE2063650A1 - Verbindungselement für Knochenfrakturen - Google Patents

Verbindungselement für Knochenfrakturen

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DE2063650A1
DE2063650A1 DE19702063650 DE2063650A DE2063650A1 DE 2063650 A1 DE2063650 A1 DE 2063650A1 DE 19702063650 DE19702063650 DE 19702063650 DE 2063650 A DE2063650 A DE 2063650A DE 2063650 A1 DE2063650 A1 DE 2063650A1
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bone
threaded rod
connecting element
head
sleeve
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Application number
DE19702063650
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English (en)
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Arthur 7241 Tumlingen; Müller Jean-Nicolas Prof. Strassburg Fischer (Frankreich). A61b 17-36
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/56Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor
    • A61B17/58Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor for osteosynthesis, e.g. bone plates, screws or setting implements
    • A61B17/68Internal fixation devices, including fasteners and spinal fixators, even if a part thereof projects from the skin
    • A61B17/74Devices for the head or neck or trochanter of the femur
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61B17/72Intramedullary devices, e.g. pins or nails
    • A61B17/7233Intramedullary devices, e.g. pins or nails with special means of locking the nail to the bone
    • A61B17/7258Intramedullary devices, e.g. pins or nails with special means of locking the nail to the bone with laterally expanding parts, e.g. for gripping the bone
    • A61B17/7266Intramedullary devices, e.g. pins or nails with special means of locking the nail to the bone with laterally expanding parts, e.g. for gripping the bone with fingers moving radially outwardly

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Description

  • Verbindungselement für Knochenfrakturen Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement für Knochenfrakturen, bestehend aus einer in die Knochenbruchstücke einsetzbaren Dübelhülse mit Spreizteil, einem Spreizkörper, der durch eine sich an den vom Spreizteil abgewandten Ende der Dübelhülse abstützende Gewindestange mit Kopf in den Spreizteil einziehbar ist.
  • Es sind bereits Verbindungselemente für Knochenfrakturen bekannt, bei denen die den Spreizkörper einziehende Schraube nur an der Dübelhülse unmittelbar abgestützt ist, und bei denen außerdem noch eine Kopfhülse auf das Ende der Dübelhülse aufsetzbar ist, welches nicht im Knochenbruchstück verankert ist. Zum Implantieren des bekannten Verbindungselementes muß zunächst eine die Knochenbruchstücke durchdringende Bohrung angebracht werden, deren Durchmesser dem Außendurchmesser der Kopfhülse entspricht. Nach dem Einsetzen des Verbindunyselementes in die so vorbereitete Bohrung wird durch Einziehen eines Spreizkörpers mittels einer Gewindestange der Spreizteil der Dübelhülse in dem einen Knochenbruchstück aufgespreizt. Danach werden die Enochenbruchstücke mit einer Kopfhülse, die auf die Dübelhülse aufsetzbar ist, so lange zusainmengezogen, bis die Knochenbruchstücke an ihren Bruchstellen in ihrer ursprünglichen Lage aneinanderliegen.
  • Da die auf die Dübelhülse aufsetzbare Kopfhülse in ihrem Durchmesser größer ist als die Dübelhülse selbst und die Kopfhülse sich naturgemäß nicht über die gesamte Länge des Verbindungselementes erstrecken kann, liegt das Verbindungselement zwischen seinem Spreizteil und dem Ende der Kopfhülse nicht an der Wandung der in dem Knochen eingebrachten Bohrung an. Gerade hier jedoch verlaufen aber in der Regel die Bruchlinien der Knochenbruchstücke, die damit gegen gegenseitiges Verschieben nicht abgestützt sind. Damit kann der eigentliche Zweck des Verbindungselementes, die Knochenbruchstücke zusammenzuziehen, und in ih#rer gegenseitigen ursprünglichen Lage bis zu ihrem endgültigen Zusammenwachsen zu fixieren, nicht erfüllt werden.
  • Es ist daher auch schon vorgeschlagen worden, die Dübelhülse entsprechend dem Durchmesser der Kopfhülse abzusetzen, um einen über die ganze Länge des Verbindungselementes gleichbleibenden Außendurchmesser zu erhalten. Die letztere Ausführungsform der bekannten Verbindungselemente ist durchaus für den Einsatz in vielen Fällen von Knochenfrakturen geeignet, weist aber den Nachteil auf, daß durch die Kopfhülse, deren Innengewinde und dem für die Kopfhülse erforderlichen Außengewinde auf der Dübelhülse das Verbindungselement einen Gesamtaußendurchmesser erhält, der einen Einsatz dann unmöglich macht, wenn der gebrochene Knochen ein nur geringes Außenmaß aufweist, wie z.B. bei Ellenbogengelenkbrücken, Fersenbeinbrüchen usw. Die Kopfhülse verhindert auch ein Tiefersetzen des Verbindungselementes, das vor allem dann erforderlich ist, wenn die Knochenteile, wie insbesondere bei Fersenbeinbrüchen,. weit auseinanderliegen. Das Verankern der bekannten Verbindungselemente im hinteren Bruchstück ist damit oftmals nicht möglich, was gleichzeitig auch ein Zusammenziehen der nochenbruchstücke ausschließt.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, ein Verbindungselement der eingangs beschriebenen Art derart auszugestalten, daß es ohne Schwierigkeiten im hinteren Bruchstück verankert werden kann, daß die Knochenbruchstücke trotz Weglassen einer Kopfhülse zusammengezogen werden können und daß außerdem ein kleinstmöglicher Bohrlochdurclçesser in den Knochenbruchstücken erforderlich ist.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Außendurchmesser des Gewindestangenkopfes höchstens gleich dem Außendurchmesser der Dübelhülse ist, und daß zwischen dein nach erfolgter Spreizung über die Außenfläche des Knochens ausgeschraubten Gewindestangenkopf und der Außenfläche des Knochens eine Unterlegscheibe einsetzbar ist.
  • Das erfindungsgemäße Verbindungselement wird in ein vorbereitetes, dem Außendurchmesser des Verbindungselementes entsprechendes 13 ohr loch in den Knochenbruchstücken so tief eingesetzt, daß zum einen die Verankerung der Dübelhülse im hinteren Knochenbruchstück erfolgt und zum anderen zwischen dem dem Spreizteil abgewandten Ende des Verbindungselementes und der Außenfläche des Knochens ein für das Zusammenziehen der Knochenbruchstücke ausreichender Zwischenraum vorhanden bleibt. Durch Eindrehen der in den Spreizkörper eingreifenden Gewindestange, die sich mit ihrem Kopf am stirnseitigcn Ende der Dübelhülse abstützt, wird der Spreizteil des Verbindungselementes zum Spreizen gebracht und im hinteren Knochenbruchstück verankert. Nach erfolgter Aufspreizung wird die Gewindes tange gelöst und soweit aus dem Bohrloch ausgescllraubt, bis der Gewindestangenkopf über die Außenfläche des Knochens ragt. Obwohl nun der Spreizkörper durch die Gewindestange nicht mehr in seiner Lage fixiert ist, ist ein Zurückgehen der Spreizung nicht zu befürchten, da die Reibung zwischen Spreizkörper und Spreizteil ein Zurückgleiten des Spreizkörpers verhindert. Bei großem Bruchspalt, wenn das Verbindungselement sehr tief gesetzt werden muß, damit die Spreizung im hinteren Knochenbruch stück erfolgt, kann es erforderlich sein, die zum Aufspreizen verwendete Gewindestange durch eine längere Gewindestange für das Zusammenziehen der Knochenbruchstücke zu ersetzen.
  • Das Zusammenziehen erfolgt nun dadurch, daß zwischen dem Gewindestangenkopf und der Außenfläche des Knochens eine Unterlegscheibe mit großer Auf lage fläche angeordnet wird. Durch Eindrehen der Gewindestange in den durch das Aufspreizen festsitzenden Spreizkörper werden nun die beiden Knochenbruchstücke zueinandergezogen und an ihrer Bruchfläche zusammengepresst. Das erfindungsgemaße Verbindungselement ermöglicht somit trotz Fehlen einer Kopfhülse das für eine schnelle heilung und sofortige Belastbarkeit des gebrochenen Knochens notwendige Zusammenziehen der Knochenbruchstücke, wobei durch das#ehlen einer Kopfhülse der Außendurchmesser des Verbindungselementes sehr gering gehalten werden kann. Dennoch bietet der Kopf der Gewindestange, der erfindungsgemäß etwa den gleichen Außendurchmesser wie das Verbindungseloment aufweist, noch gute Möglichkeiten, Werkzeuge zum Einschrauben der Gewindestange anzusetzen. Durch den sehr kleinen Außendurchmesser des Verbindungselementes kann dieses insbesondere bei Fersenbeinknochenfraktiiren eingesetzt werden.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Unterlegscheibe U-förmig ausgebildet sein. Dadurch ist es nicht notwendig, für das Einlegen der Unterlegscheibe die Gewindestange ganz aus dem Spreiz; körper auszuschrauben. Durch die U-förmige Ausbildung der Unterlegscheibe kann nämlich diese von der Seite her unter den Kopf der Gewindestange eingeschoben werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Das vorzugsweise aus rostfreiem Stahl gefertigte Verbindungselement 1 besteht aus der Dübelhülse 2 mit ihrem Spreizteil~3 und einer Gewindestange 4, die in den Spreizkörper 5 eingreift. Beim Einziehen des Spreizkörpers 5 stützt sich der Kopf 6 der Gewindestange 4 an dem dem Spreizteil 3 abgewandten Ende der Dübelhülse 2 ab. Um das Verbindungselement 1 gänzlich in den Knochenbruchstücken 7, 7' einsetzen zu können, ist der Kopf 6 der Gewindestange 4 etwa gleich groß dem Außendurchmesser des Verbindungselei#enLes 1.
  • Zur Sicherung gegen Verdrehen beim Einziehen des Spreizkörpers 5 weist die Dübelhülse 2 an ihrem Aüßenumfang Rippen 11 auf. Für das Zusammenziehen der Knochenbruchstücke 7, 7' ist es notwendig, den Gewindestangenkopf 6 bis über die Außenfläche des vorderen Knochens 7 herauszuschrauben, um unter diesen eine Unterlegscheibe 9 anordnen zu können.
  • Damit ein vollständiges-Ausschrauben der Gewindestange 4 aus dem Spreizkörper 5 vermieden wird, ist die Unterlegscheibe 9 U-förmig ausgebildet, so daß sie von der Seite her unter dem Gealindestangenkol~ 6 eingeschoben werden kann. Beim Einschrauben der Gewindestange 4 in den durch die Reibung im Spreizteil 3 festsitzenden Spreizkörper 5 werden die Knochenbruchstücke 7, 7' nunmehr an der Bruchstelle 10 zusammengepreßt.
  • Zum Entfernen des Verbindungselementes 1 nach der Heilung wird die Gewindestange 4 so weit gelöst, daß die Unterlegsciieibe 9 entfernt werden kann. Der Spreizkörper 5 kann nun mit der mit ihm in EIngriff stehenden Gewindestange 4 in seine ursprüngliche Lage zurückgeurückt werden. Dabei federn die Spreizsegmente des Spreizteils 3 in ihre Ausgangslage zurück. Damit ist das lierausziehen des Verbindungselementes 1 aus dem Knochen möglich.

Claims (2)

  1. Patentansprüche
    Verbindungselement für Knochenfrakturen, bestehend aus einer in die Knochenbruchstücke einsetzbaren Dübelhülse mit Spreizteil, einem Spreizkörper, der durch eine sich an dem vom Spreizteil abgewandten Ende der Dübelhülse abstützende Gewindestange in den Spreizteil einziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Gewindestangenkopfes höchstens gleich dem Außendurchmesser der Dübelhülse ist, und daß zwischen dem nach erfolgter Spreizung über die Außenfläche des Knochens ausgeschraubten Gewindestangenkopf und der Außenfläche des Knochens eine Unterlegscheibe einsetzbar ist.
  2. 2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegscheibe U-fönlig ausgebildet ist.
DE19702063650 1970-12-23 1970-12-23 Verbindungselement für Knochenfrakturen Pending DE2063650A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4091806A (en) * 1976-01-13 1978-05-30 Jacob Aginsky Intramedullary compression nail for the treatment of bone fractures
EP0058744A1 (de) * 1981-02-18 1982-09-01 GebràœDer Sulzer Aktiengesellschaft Spreizbare Markraumsperre
WO1991006252A1 (de) * 1989-11-03 1991-05-16 Lutz Biedermann Knochenschraube

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4091806A (en) * 1976-01-13 1978-05-30 Jacob Aginsky Intramedullary compression nail for the treatment of bone fractures
EP0058744A1 (de) * 1981-02-18 1982-09-01 GebràœDer Sulzer Aktiengesellschaft Spreizbare Markraumsperre
WO1991006252A1 (de) * 1989-11-03 1991-05-16 Lutz Biedermann Knochenschraube
US5209753A (en) * 1989-11-03 1993-05-11 Lutz Biedermann Bone screw

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