AT206715B - Verfahren zur Herstellung glänzender galvanischer Metallüberzüge - Google Patents

Verfahren zur Herstellung glänzender galvanischer Metallüberzüge

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AT206715B
AT206715B AT422155A AT422155A AT206715B AT 206715 B AT206715 B AT 206715B AT 422155 A AT422155 A AT 422155A AT 422155 A AT422155 A AT 422155A AT 206715 B AT206715 B AT 206715B
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Dehydag Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung glänzender galvanischer Metallüberzüge 
Bekanntlich kann in galvanischen Bädern die Wirkung glanzgebender Verbindungen durch anorganische Verunreinigungen stark beeinträchtigt werden. Derartige anorganische Verunreinigungen können in die galvanischen Bäder durch Verwendung von hartem Wasser und von Metallsalzen technischer Qualität gelangen und machen sich besonders in Glanzkupferbädern störend bemerkbar. 



   Es wurde nun gefunden, dass man die schädliche Wirkung dieser Verunreinigungen vermeiden und glänzende galvanische Metall- überzüge erhalten kann, wenn man den galvanischen Bädern vor oder während der Galvanisierung neben Glanzmitteln solche quaternären Ammoniumverbindungen zusetzt, die durch intramolekulare Umlagerung von terti- ären carboxylgruppenfreien Aminoverbindungen entstehen, die der algemeinen Formel 
 EMI1.1 
 
Eine besondere Reinigung bzw. Isolierung dieser quaternären Ammoniumverbindungen ist für die beanspruchte Verwendung nicht erforderlich. 



   Halogenierte tertiäre Amine, welche als Ausgangsmaterial für die erfindungsgemäss 
 EMI1.2 
    : 1-Diäthyl-entsprechen.   in welcher   Hig   ein nicht aromatisches gebundenes Chlor-, Brom- oder Jodatom, R einen mindestens zwei Kohlenstoffatome enthaltenden, gegebenenfalls substituierten acyclischen oder cyclischen Kohlenwasserstoffrest und   RI,   R2 gegebenenfalls substituierte acyclische oder cyclische Kohlenwasserstoffreste bedeuten, die zusammen mit dem Stickstoffatom ein heterocyclisches Ringsystem bilden können. 



   Die Herstellung dieser quaternären Ammoniumverbindungen durch Umlagerung der genannten halogenierten tertiären Amine ist bekannt. Die Umlagerung erfolgt,. wenn man die Amine als solche oder in Lösung einige Zeit stehen lässt oder auch erwärmt. Nach ROTHSTEIN und BINOVIC (C. r. 236, 1050-52, 1953) soll sich z.

   B. die Umlagerung   des N, N-Diäthyl-3-chlor-propanol-2 in nachstehender Weise vollziehen :    
 EMI1.3 
 cyclohexyl-N-2-chlor-äthyl-amin, N - 2 - Chlor- 
 EMI1.4 
 
Der Zusatz dieser quaternären Ammoniumverbindungen zu den galvanischen Bädern bewirkt neben der Unschädlichmachung der Badverunreinigungen ferner, dass die verwendeten Glanzmittel über ihren gesamten wirksamen Stromdichtebereich zu einwandfreien Metallniederschlägen mit hohem Glanz führen und dass galvanische   überzüge   von hoher Duktilität entstehen.    



  Die Mengen, in denen die erfindungsgemässen Mittel bzw. deren Gemische den Bä-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dern zugesetzt werden, liegen zwischen 0, 01 und 20 gfl Badflüssigkeit, vorzugsweise zwischen 2 und 8 gfl und richten sich nach der Natur des jeweils verwendeten Glanzmittels. Im allgemeinen wird bei Temperaturen von 30-600 C galvanisiert unter Anwendung von Stromdichten zwischen   0, 5   und 15   Afdam2.   



   Die erfindungsgemässen Zusätze können in allen Glanzmittel enthaltenden galvanischen Bädern verwendet werden, in denen die Eigenschaften der Metallüberzüge durch Verunreinigungen der beschriebenen Art beeinträchtigt werden, also z. B. in Zinkbädern, Nickelbädern, Chrombädern, Edelmetallbädern und insbesondere Kupferbädern. 
 EMI2.1 
 und destilliertem Wasser hergestellten sauren Kupferbad der Zusammensetzung
200 g/l   Culs04   (krist. )
60   gll     H, SO,   
 EMI2.2 
 
75 gl'l N,glanzgebendes Mittel gelöst. Galvanisiert man darin Eisenteile in einem Stromdichtebereich zwischen   0, 5-8 A/dm2, so   sind die erhaltenen Kupferniederschläge hochglänzend. 



   Führt man die gleichen Operationen in einem Kupferbad aus, welches mit Chemikalien technischer Qualität unter Verwendung von Leitungswasser hergestellt wurde, zeigen die erhaltenen Niederschläge nicht den gleichen   Hochglanz.   



   Gibt man zu diesem Bad   2, 5 g/l   der quaternären Ammoniumverbindung, welche durch Umlagerung von   3-Diäthylamino-1chlor-propa-   nol-2 entsteht, so erhält man einwandfrei hochglänzende Kupferüberzüge von hervorragender Duktilität. 



   Zu den gleichen Effekten gelangt man, wenn man als Zusätze die aus nachstehenden halogenierten tertiären Aminen durch Umlagerungen entstehenden quaternären Ammoniumverbindungen verwendet : 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung glänzender galvanischer Metallüberzüge, dadurch gekenn- zeichnet, dass man den galvanischen Bädern vor oder während der Galvanisierung neben Glanzmitteln solche quaternäre Ammoniumverbindungen zusetzt, wie sie durch intra, molekulare Umlagerung von tertiären carboxylgruppenfreien Aminoverbindungen ent- EMI2.5 matisch gebundenes Chlor-, Brom- oder Jodatom, R einen mindestens zwei Kohlenstoffatome enthaltenden, gegebenenfalls substi- EMI2.6 substituierte acyclische oder cyclische Kohlenwasserstoffreste bedeuten, die zusammen mit dem Stickstoffatom ein heterocyclisches Ringsystem bilden können.
AT422155A 1954-11-05 1955-07-21 Verfahren zur Herstellung glänzender galvanischer Metallüberzüge AT206715B (de)

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