AT204930B - Maschine zum selbsttätigen Füllen von pulverförmigen oder halbgelatinösen Schieß- bzw. Sprengstoffen in Patronen - Google Patents

Maschine zum selbsttätigen Füllen von pulverförmigen oder halbgelatinösen Schieß- bzw. Sprengstoffen in Patronen

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AT204930B
AT204930B AT390557A AT390557A AT204930B AT 204930 B AT204930 B AT 204930B AT 390557 A AT390557 A AT 390557A AT 390557 A AT390557 A AT 390557A AT 204930 B AT204930 B AT 204930B
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AT
Austria
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cartridge
machine
piston
cartridge case
pressure
Prior art date
Application number
AT390557A
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English (en)
Inventor
Fabrizio Lazari
Angelo Sormani
Original Assignee
Montedison Spa
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Description


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 bzw. Sprengstoffen inlegen ist, um etwaige Reibungen mit Sprengstoff zu vermeiden. Der Antrieb der Förderschnecke 4 und des rechenartigen Gliedes 6 erfolgt über einen Keilriemen 8, welcher im Maschinengehäuse 9 eingeschlossen ist. Der Antrieb erfolgt durch eine Kupplungsvorrichtung 10, deren Stellung durch einen Kolben im Zy-   linder   11 geregelt wird. Die Kupplung 10 greift an die Welle 12 an, welche das Zahnrad   121   dreht, das 
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 in Drehung versetzt. 



   Das ganze Zahnradgetriebesystem und die Blockiervorrichtung befinden sich in einem Ölbad und sind eingekapselt. 



   Die Bearbeitungseinrichtung besteht aus einem schwenkbaren Maschinenelement, welches aus einem Revolver 14, mit sechs an den Ecken eines regelmässigen Sechseckes angeordneten Bohrungen und daran angesetzten entfernbaren Rohrstücken 15, die dem Durchmesser und der Länge der zu   füllenaen   Patronen angepasst sind. Desteht. Der Revolver dreht sich während jeder Arbeitsphase um 600 also um den sechsten Teil einer ganzen Umdrehung. Der Revolver wird mittels eines Kolbens 161   (Fig. 2), durch   die Einwirkung der Klinke 17 auf die Stifte 18, welche auf der Scheibe 19 angeordnet sind, gedreht.

   Diese Scheibe ist mit dem Revolver verbunden und dreht sich mit dem letzteren auf den Lagern 20   (Fig.1).   Die Sperrklinke 21 (Fig. 2) hält die Stifte am Ende einer jeden   Tcilumdrehung   an, um die Genauigkeit eines Sechstels einer Umdrehung zu sichern. Der doppelt wirkende Kolben 22, welcher sich in Stellung   153   befindet, drückt die neue Patrone vom Sammelbehälter 23 (Fig. 2) in eine Revolvertraghülse 15, die sich in Stellung    153   befindet. Die leeren Patronen werden aus einem Trichter 25 durch das Transportband 24 zu dem Sammelbehälter 23 (I   ig. 2) geführt.   



   Die leeren Patronenhülse werden vorher im Trichter in zweckmässiger Stellung untergebracht. 



   Den Boden 30 des Trichters 25 schwenkt der Hebel 26, der in 27 drehbar gelagert ist. Der Hebel ist mit dem   Vetbindviigztab   28 verbunden, welcher durch den Exzenter 29 bewegt wird. Dadurch wird eine oszillierende Bewegung auf den Boden 30 ausgeübt, um ein konstantes Setzen der leeren Patronenhülse zu erleichtern und eine konstante Zuführung derselben mittels des Transportbandes 24 zu ermöglichen. 



   Das ganze   Zuführungssystsm   der leeren Patronen wird durch den Kettenantrieb 31 betrieben, der im unteren Gehäuse der Maschine eingekapselt ist. Die leere Patronenhülse, welche sich in    Stellung 151   neben dem Revolver befindet, wird durch den Kolben 32 vollständig auf das Verbindungsstück 5 gesteckt. 



    Kolben 32   trägt an seinem rechten Ende einen Stab 32a, der mit einem Querstück 32b versehen ist. 
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 einer Kolbenstange 34a einer Vierwegverteilervorrichtung 34 bewegt. Diese Vorrichtung regelt den Beginn eines jeden Arbeitszyklus. Der in horizontaler Richtung sich bewegende doppelwirkende Kolben 35 (Fig. 2) entfernt die gefüllte Patronenhülse aus der Revolverhülse   155"  
Während eines jeden Arbeitszyklus wird die ganze Bearbeitungseinrichtung zurückgezogen, um denjenigen Teil der Patronenhülse, welcher nicht gefüllt wurde und der zum Schliessen der Patrone nach ihrer Einfüllung notwendig ist, in richtige Stellung zu bringen. 



   Der leere   Er. 1teil   der eingefüllten Patronenhülse wird durch mehrere   Hämmer   geschlossen. Das Zurückziehen der Bearbeitungseinrichtung wird durch den Kolben 36   (Fig. l) durchgeführt.   Dieser Kolben ist mit dem festen Teil oder der Grundplatte 37 verbunden und verschiebt den Impulszylinder 38 und infolgedessen die ganze Gruppe bei Druckanwendung. Der stationäre Teil 37 ist mit der Stange 39 verbunden, die an ihrem Kopfende einen fixen Nocken 40 trägt, welcher die beweglichen Kolben 41 betätigt. Diese letzteren halten während der Drehung des Revolvers die Patronenhülsen in vorbestimmter Stellung fest. Zapfen 42 regelt bei jeder Umdrehung die genaue Stellung des Revolvers. 



   Der ganze bewegliche und der stationäre Teil der Bearbeitungseinrichturg kann mittels der Schraube 43, die durch die Handkurbel 44 (Fig. 2) geregelt werden kann, seitlich verschoben werden, um den Wechsel der Hülsen, das Putzen und die Instandhaltung zu erleichtern. 



   Die Bearbeitungseinrichtung wird durch die Schliesseinrichtung   (Fig. 3),   die an dem Gestell 45, entsprechend der Stellung des Revolvers   156 (Fig. 2) befestigt   ist, geregelt. Diese Einrichtung wird vom Kolben 46 (Fig. 2 und 3) betätigt, welcher an seinem äusseren Ende mit einer Zahnstange 47 versehen ist, die ein Zahnrad 48 in Drehung versetzt. Mit der Welle des Zahnrades 48 ist der in 50 drehbare zentrale Nokken 49 verbunden (Fig. 4). Dieser betätigt die Nocken 51, denen er eine Drehbewegung erteilt. Nachdem die Nocken den Vorsprung des zentralen Nockens passiert haben, werden sie von der. Federn 52 in ihre Anfangsstellung zurückgebracht. Die Spindeln 53 sind mit den Nocken 51 starr verbunden und tragen an ihren äusseren Enden die Hämmer 54 (Fig. 3 und 5).

   Infolgedessen entspricht jede Drehung der Nocken einer Drehung der Hämmer, welche die Patronenhülse schliessen. 



   Die Verteilergruppe   (Fig. 6)   besteht aus einem Satz 55, gebildet aus vier drehbaren Nocken 55 

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 bis   554.   welche die Spindeln des Verteilerkastens, in 56 sichtbar, versetzen. Ein elektrischer Motor 57, verbunden mit einer elastischen Kupplung, dreht eine Schnecke 58, die ihrerseits durch das Getrieberad 59 und die Klauenkupplung 60 die Nockenwelle 61 mit der gewünschten Geschwindigkeit in Drehung versetzt. Die Nocken 55 verschieben nacheinander und in der im voraus bestimmten Ordnung die Verteilerkästen   561   bis 564'Jeder Arbeitszyklus der Maschine entspricht einer vollständigen Drehung der Nockenwelle 61. Das Anhalten nach jeder Umdrehung ist gesichert durch einen Zahn 62, welcher am beweglichen Teil der Kupplung 60 angebracht ist.

   Am Ende einer Umdrehung begegnet der Zahn 62 einem andem Zahn 63, der mit dem Kolben 64 verbunden ist. Der Kolben 64 gestattet dem Zahn 63 seinen Gang, bis der Kolben der Arretierung 65 begegnet. Wenn der Zahn 62 bei seinem Weiterlauf verhindert wird, so zwingt er den Zahn 63 auf die schiefe Ebene zu gleiten, wodurch die Klauenkupplung ausgeschaltet und die Nockenwelle zum Anhalten gebracht wird. 



   Der Satz der Verteilerkästen 56 besteht aus drei Vierwegverteilerkästen    561'562, 563 und aus   einem   Dreiwegverteilerka. sten 564 ;   der Satz weist ferner noch zwei Endstücke auf, von welchen das eine die Verteilung und das zweite den Auswurf regelt. Das System ist mit einer Zentralstelle 66 (Fig. 7) verbunden. Die Zentralstelle ist konventionell und umfasst beispielsweise einen Tank, einen Pumpenmotor in Verbindung mit einer Tauchpumpe,   ein Druckventil, einen Durchflussregulator   und ein Manometer. 



  Diese Vorrichtungen sind in der beigelegten Zeichnung nicht einzeln dargestellt worden. 



   Eine Lichtquelle 67 (Fig. l) ist so aufgestellt, dass sie einen Lichtstrahl parallel zu der Achse des An- 
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 zelle 68 trifft, wenn in dieser Revolverhülse keine patronenhülse enthalten ist, oder eine Patronenhülse falsch eingesetzt ist. Die erregte Photozelle bewirkt über ein Relais das Anhalten der Maschine. 



   Die Vorrichtung 69 (Fig. l) ist ein abgedichteter Mikroendbegrenzungsschalter, welcher durch die Betätigungsstange des Verteilerkastens   34 (Fig. 1) betätigt wird. Wenn die genannte Welle sich bewegt,   wird der Endbegrenzungsschalter freigegeben und erregt einen üblichen Zeitschalter. Der Zeitschalter ist nicht gezeigt. Solange die Maschine normal arbeitet, wird der Zeitschalter niemals ganz den Kreislauf abschalten können, weil die Betätigungsstange des Verteilerkastens 34 in ihrer Anfangslage zurückweicht und wiederum gegen den Endbegrenzungsschalter einen Druck   ausübt ;   tritt dagegen eine Störung ein (z.

   B. ungenügender Sprengstoffnachschub, Beschädigung der Patronenhülse), so verzögert sich (oder unterbleibt) die Rückkehr der Betätigungsstange nach rechts, und der Zeitschalter bewirkt durch seine   Schliessung   das Anhalten der Förderschnecke, des   Rührgliedes   und somit der ganzen Maschine. 



   Zweckmässig geben die   Kontrollvorrichtungen   visuelle und akustische Warnzeichen, damit die Stillsetzung der Maschine baldmöglichst bemerkt wird. 



   Zu Beginn eines Arbeitszyklus nehmen die Maschinenteile die in Fig. l dargestellte Lage ein. Nachdem der Maschinenwärter den Trichter beschickt und sich vergewissert hat, dass sich die erste Patronenhülse auf dem Verbindungsstück 5 aufschiebt, setzt er die Pumpe 66   (Fig. 7),   sowie den Motor 57 der Verteilereinrichtung (Fig. 6 und 7) in Betrieb.   Dann   fährt er den abseitsliegenden Motor (nicht gezeigt), der den Antrieb 70   (Fig. l)   regelt, an. Dieser bringt über die Kupplung 10 den Rührer 6 und die   Förder -   schnecke 4 in   Galg.   Diese füllt Sprengstoft in die Patronenhülse, welche vorher auf das Verbindungsstück 5 gesteckt wurde, ein. 



   Mit diesem System wird die Patronenhülse gleichmässig gefüllt, denn ihrem   Zurückweichen,. 1rd   nämlich durch den Kolben 32 (Fig. 1) ein gleichmässiger Widerstand entgegengestellt, der übrigens reguliert werden kann durch Veränderung des Querschnitts einer   Durchflussöffnung,   durch welche hindurch der Kolben dann das Öl aus dem zugehörigen Zylinder herausdrängen muss. 



   Der Sprengstoff, welcher mittels der Förderschnecke durch das Verbindungsstück 5 geschoben wird, füllt nach und nach die Patronenhülse. Diese weicht zurück und wirkt dabei auf die Kolbenstange 32. 



  Nachdem die Kolbenstange das äusserste Ende ihres Laufes erreicht hat, verschiebt sie die Stange 34a des Verteilerkastens 34. Der von der Leitung 71 herrührende Druck wird zur Leitung 72 gerichtet oder abgelenkt, wobei er eine Verschiebung des Kolbens 11 (Fig. l) und folglich das Entkuppeln der Antriebskupplung bewirkt, so dass die Förderschnecke 4 und der Rührer 6 zum Anhalten gebracht werden. Während seines Laufes verschiebt Kolben 11 auch die Stange des Verteilerkastens 73, welcher den Druck durch die Leitung 74 zum Kolben des Zylinders 75 fortleitet. Dieser Kolben bewegt bei seinem Vorrücken die Kupplung 60 der Verteilergruppe in die Eingriffsstellung, so dass die Nockenwelle 61 zum Drehen gebracht wird. 



   Der Nocken 551 (Fig. 6) verschiebt während seiner Drehung die Welle des Verteilerkastens   561. wo-   durch Druck in die Leitung 76 gelangt (Fig. 7), welche mit dem Zylinder 38   (Fig. l) verbunden   ist. Durch diesen Druck wird der Zylinder 38 verschoben. wodurch jener Teil der leeren Hülse von dem Verbindungs- 

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 stück 5 abgezogen wird, welcher zum Schliessen der Patronenhülse notwendig ist. Der Nocken    55   (Fig. 6) bewegt die Welle des Verteilerkastens   56.   wodurch Kolben 16 (Fig. 2) durch die Leitungen 77 Druck zugeführt wird, wobei Kolben 16 auf die Stifte 18, welche auf der Scheibe 19 angeordnet sind, einwirkt ; daher wird der Revolver 14 (Fig.   l)   in Drehung versetzt. 



   Dieser letzte führt eine neue Patronenhülse vor das Verbindungsstück 5. Gleichzeitig mit der Drehung des Revolvers wird der Kolben 46, der die Hämmer 54 (Fig. 3) betätigt, durch Einwirkung von Druck   durch die Rohrleitung 78 (Fig. 7) in Ruhestellung gehalten. Der Nocken 55 (Fig. 6) bewegt den Verteilerkasten 561 in seim Anfangsstellung zurück. Dieser unterbricht die Verbindung der Rohrleitung 76 zur Ab-   flussleitung 79 und überträgt den Druck zur Rohrleitung 80, welche mit dem Zylinder 38 (Fig.   : L) In   Verbindung steht. Dieser bewirkt eine Annäherungsbewegung der ganzen Bearbeitungseinrichtung, wodurch eine neue   Patronenhljlse   auf das Verbindungsstück aufgesteckt wird. Hierauf bewegt Nocken    55   die Spin- 
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 zeugte Patronenhülse aus der Revolverhülse entfernt.

   Die Rotation des Nockens    55   bringt die Spindel des
Verteilerkastens 563 in seine Ausgangsstellung zurück. Dieser verbindet die Rohrleitungen 81 und 82 des Entleerungskreises und erhöht den Druck in den Rohrleitungen 83 und 84, welcher Druck die Zylinder 22 und 35 in Ruhestellung zurückbringt. 
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 tigt, welche die eingefüllte Patronenhülse schliessen. Gleichzeitig bringt der Druck durch die Rohrleitung 86 den Kolben 16 in die Ruhestellung zurück. 



   Nocken 554 verschiebt die Spindel des Verteilerkastens    564'welche durch   die Rohrleitung 87 dem Kolben 32 Druck übermittelt. Der Kolben 32 steckt eine neue Patronenhülse auf das Verbindungsstück 5. Sobald das Ende des Kolbenganges erreicht ist, wird der Druck von der Rohrleitung 87 zur Abflussleitung gerichtet oder abgeleitet. Am Ende seines Ganges bewegt der Kolben 32 die Spindel des Kastens 34, die durch Umkehren des Kreislaufs die Rohrleitung 72 entleert und den Druck zur Leitung 88 übermittelt. 



   Der Druck verschiebt den Kolben im Zylinder 11, wodurch das Einschalten der Kupplung 10 bewirkt wird ; diese letzte bringt wiederum die Förderschnecke und das   recheeuartige Glied   in Bewegung und bewegt die Spindel des Kastens 73. 



   Diese entleert bei Umkehrung des Kreislaufs die Rohrleitung 74 und übermittelt den Druck dem Zylinder 75 durch Rohrleitung 89. Durch Verschiebung des Kolbens gibt sie den Zahn 63 (Fig. 6) frei, welcher das Anhalten der Nocken 55 bewirkt hat, wodurch über die Kupplung 60 die Welle 61 zu einem neuen Arbeitszyklus in Bewegung gesetzt wird. 



     Es verden simit   unter Kontrolle der   Nockenprofile   der Hauptverteilergruppe 55, die wie oben beschrieben funktioniert, wenn die Patronenhülse eingefüllt ist und die Beschickungsschnecke ebenfalls gefüllt ist, folgende Arbeitsgänge in vorbestimmter Operationsfolge durchgeführt :

   a) Die ganze Revolvergruppe wird zurückgezogen, wobei die Patronenmundöffnung von dem Verbin-   dungsstück   5 abgezogen wird. b) Der Revolver 14 wird um 600 weitergedreht,   uw   eine neue leere   Patronenhülse   dem Verbindungsstück 5 gegeniiberzustcllen, worauf die ganze Gruppe vorgeschoben wird, so dass sie in ihre normale Stellung zurückkehrt, worauf eine neue Hülse auf das Kupplungsstück aufgeschoben wird. 
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    153-durch   mehrere Hämmer geschlossen, deren Betätigung durch einen Kolben 46 erfolgt ;

   aus der bei Stellung    155   gelegenen Revolverhülse wird eine volle und verschlossene Patrone durch die Stange des Kolbens 35 ausgestossen, um in einen Sammelbehälter oder auf ein Transportband   od. dgl.   gesammelt zu werden. d) Zuletzt, während der letzten Arbeitsstufe, stösst Kolben 32 gegen den Boden der leeren Patronenhtilse, die in der RevolverhUlse an der Stelle   151   enthalten ist, und steckt diese leere Patronenhülse auf das Verbindungsstück 5, worauf der Arbeitszyklus vonneuem beginnt. 



   Aus der oben beschriebenen Verkettung der Steuerungen ergibt sich, dass der einmal begonnene Arbeitszyklus der Maschine durch den Ablauf der Einfülloperationen gesteuert wird und niche abgeschlossen werden kann, wenn die Patrone nicht richtig und vollständig gefüllt ist ; ferner wird die Patronenhülse unabhängig von ihrer Länge mit konstanter Geschwindigkeit gefüllt, denn die Einfullzeit hängt nicht von der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine ab, sondern umgekehrt. 

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   Die Maschine ist so ausgelegt und ausgerüstet, dass sie ganz selbständig arbeitet und nicht einmal der Bewachung durch eine Person bedarf. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Maschine zum   selbsttätigen Füllen von   pulverförmigen oder halbgelatinösen   Schiess-bzw.   Sprengstoffen in Patronen, bestehend aus einer Einfülleinrichtung und einer Bearbeitungseinrichtung die voneinander abhängig sind und hydraulisch gesteuert werden, wobei als Druckmittel vorzugsweise unter Durck stehendes Öl verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfülleinrichtung einen den Sprengstoff 
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 einrichtung in Verbindung steht, während die Bearbeitungseinrichtung einen Revolver (14) aufweist, neben welchem eine Vorrichtung, die aus einem Hebel (27), einem Verbindungsstab (28) und einen, den Hebel regelnden Exzenter (29)

   zur   Beförderung   leerer Patronen zum Revolver und zum Einstecken jeweils einer Patrone in eine der Patronentraghülsen   (IS)   angeordnet ist, während an einer andern Stelle neben dem Revolver eine   Schliesseinrichtung   vorgesehen ist, welche vomKolben (46) betätigt wird und wodurch die gefüllten Patronen verschlossen werden, und in Verlängerung des Verbindungsstückes   (5).

   an   der andern Seite des Revolvers, ein   druckölbetätigter Kolben   (32) zum Herausdrücken   det   in einer der   Patronei1trag   hülsen (15) enthaltenen leeren Patrone und gleichzeitigem Aufschieben dieser Patrone auf das Verbin-   dungsstück   (5) vorgesehen ist, welcher Kolben beim Einfüllen des Sprengstoffes in die Patrone dem durch den Druck der Förderschnecke (4) bewirkten Zurückweichen dieser letzteren einen einstellbaren gleichmässigen Widerstand entgegenstellt, zwecks Erzielung einer entsprechenden Verdichtung des   Schiess- bzw   Sprengstoffes in der Patrone und welcher über eine Stange (32a), ein   Querstuck   (32b) und zwei Anschlagstücke (33) an einer Stange (34a) mit einem Verteilerkasten (34) in Verbindung steht, welcher,

   wenn sich der Kolben (32) in seiner Ausgangsstellung befindet, alle übrigen Arbeitsvorrichtungen der Bearbeitunggruppe einschaltet und dass schliesslich an der Bearbeitungseinrichtung eine Gruppe von Druckölverteilern 
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 mittels eines hydraulischen Kolbens (75) gesteuerte Klauenkupplung (60) angeordnet ist, welche nach Beendigung des Füllens einer Patrone die Verbindung zwischen der Nockenwelle und dem Schneckengetriebe herstellt.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bearbeitungseinrichtung eine Lichtquelle (67) angeordnet ist, die einen Lichtstrahl durch die an der Stelle (IA) befindliche Patronen- traghülse wirft, welcher eine auf die Einfülleinrichtung aufgestellte Photozelle (68) trifft, wenn in der Patronenhülse keine Patrone enthalten oder eine solche falsch eingesetzt ist, wobei die erregte Photozelle (68) über ein konventionelles Relais das Anhalten der Maschine bewirkt.
    3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Betätigungsstange des Verteilerkastens (34) ein abgedichteter Endbegrenzungszeitschalter (69) angeordnet ist, welcher durch diese betätigt wird und auf eine Zeitdauer eingestellt ist, die nur wenig länger ist als für ein ungestörtes Füllen der Patrone benötigt wird, wobei bei normaler Arbeit der Maschine der Zeitschalter niemals ganz schlie- ssen kamt. 'während beim Eintritt einer Störung sich die Rückkehr der Betätigungsstange verzögert oderun- terri) leib und der Endbegrenzungszeitschalter durch seine Schliessung das Anhalten der ganzen Maschine bewirkt.
AT390557A 1956-06-15 1957-06-14 Maschine zum selbsttätigen Füllen von pulverförmigen oder halbgelatinösen Schieß- bzw. Sprengstoffen in Patronen AT204930B (de)

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