AT204015B - Vorrichtung zur feinsten Verteilung von Gas in einer Flüssigkeit unter gleichzeitiger Förderung des ersteren - Google Patents

Vorrichtung zur feinsten Verteilung von Gas in einer Flüssigkeit unter gleichzeitiger Förderung des ersteren

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AT204015B AT497957A AT497957A AT204015B AT 204015 B AT204015 B AT 204015B AT 497957 A AT497957 A AT 497957A AT 497957 A AT497957 A AT 497957A AT 204015 B AT204015 B AT 204015B
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  Vorrichtung zur feinsten Verteilung von Gas in einer Flüssigkeit unter gleichzeitiger För-   derung   des ersteren 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Förderung von Gas und zu dessen gleichzeitig feinster Verteilung in einer Flüssigkeit mittels eines rotierenden Verteilers. 



   Die Verdichtung und Förderung des Gases erfolgt in an sich bekannter Weise nach dem Prinzip der Wasserring-Luftpumpe. Die Erfindung erstreckt sich im wesentlichen auf eine neuartige Anordnung dieser letzteren derart, dass die Gasverteilvorrichtung durch das in die drehbar gelagerte Wasserringpumpe eingeleitete Drehmoment indirekt von dem Antriebmotor der Wasserringpumpe aus in Drehung versetzt wird. 



   In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt die Einrichtung im Aufriss, u. zw. in Ansicht. 



   In Fig. 2 ist ein Längsschnitt, in Fig. 3 ein waagrechter Schnitt in der Ebene   I-I   durch die Gasfördereinrichtung geführt. 



   Fig. 4 zeigt eine andere Ausführung der letzteren, u. zw. ebenfalls im waagrechten Schnitt. 



   Die Verdichtung und Förderung des Gases kommt nach Art der Wasserringpumpen auch im vorliegenden Falle dadurch zustande, dass ein in dem zylindrischen Gehäuse   d2   mit Deckeln   d1   und d3 exzentrisch gelagertes, über die Welle c in Drehung versetztes, Schaufelrad g mit Nabe f eine bestimmte Menge von Wasser in kreisender Bewegung hält. Unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft bildet dieses Wasser am Umfange des Gehäuses   d2   einen geschlossenen Wasserring m. Zwischen den einzelnen Armen g des Schaufelrades f, g und dem Wasserrring m bilden sich Gasräume, deren Volumen bei der Rotation des Schaufelrades f, g in dessen Drehrichtung von einem Minimum über ein Maximum wieder zu einem Minimum sich verändert.

   Durch einen in der Stirnwand   d1   des Gehäuses   d1-d3   angeordneten, sichelförmigen Kanal i gelangt das zu fördernde Gas in den Hohlraum der einzelnen, durch zwei benachbarte Arme g des rotierenden 
 EMI1.1 
 und die annähernd zylindrische Innenfläche des umlaufenden Wasserringes m gebildeten Zelle. 



   Bei jeder Drehung der einzelnen Zelle erfolgt eine Ansaugung des Gases über den Schlitz i, darauf die Verdichtung desselben und schliesslich das Ausblasen über den in der Stirnwand d3 vorhandenen Schlitz k in die Hohlwelle   e1   der eigentlichen Gasverteilvorrichtung e2/e3. 
 EMI1.2 
 dann durch entsprechend angeordnete Verbindungskanäle geführt. 



   Durch das über das Schaufelrad f, g in die Wasserringpumpe eingeleitete Drehmoment erfolgt erfindungsgemäss der Antrieb der mit der beschriebenen Wasserringluftpumpe c,   dj-d.,   e, f starr verbundenen Gasverteilvorrichtung   el-e3.   Das in die Wasserringpumpe eingeleitete Drehmoment muss nach dem Momentensatz wieder vernichtet werden. Dadurch wird bedingt, dass die mit der Wasserringpumpe starr verbundene Gasverteilvorrichtung   el-e3   sich so rasch dreht, bis das von ihr aufgenommene Drehmoment gleich dem in die Wasserringpumpe eingeleiteten ist.

   Ergibt das auf die Gasverteilvorrichtung auf diese Weise übertragene Drehmoment eine für erstere nicht ausreichende Drehzahl, so enthält die Innenfläche des zylindrischen Luftpumpengehäuses d2 Stege h, welche über den Wasserring m ein zusätzliches Drehmoment auf das Gehäuse   d2   bzw. die mit diesem Gehäuse starr verbundene Hohlwelle el der Gasverteilervorrichtung   e2-e3   übertragen. Die Achse c des auf geeignete Weise, etwa durch einen Elektromotor a, angetriebenen Schaufelrades f, g fällt mit jener der durch ein Lager e geführten Hohlwelle el des Gasverteilers e2-e3 zusammen. 



   Durch entsprechende Anordnung der Stege h nach Zahl und Abmessungen kann das im einzelnen Falle erforderliche Übersetzungsverhältnis zwischen dem über die Welle c angetriebenen Schaufelrad f, g und der Hohlwelle el der Gasverteileinrichtung   ssz-eg   hergestellt werden. 



   Die mit dem Gehäuse d2 verbundenen Stege h erhalten zweckmässig Stromlinienform und bilden dann nach Fig. 4 einen Kranz von Schaufeln   h1.   



  Ordnet man jede dieser Schaufeln   h1   im Gehäuse   dl-d3 um eine   senkrechte Achse drehbar an und verbindet die Achsen sämtlicher Schaufeln   h1   durch ein geeignetes Maschinenelement, z. B.   einen Zahnkranz, so lässt sich der Anstellwinkel der Schaufeln verändern. Dadurch wird das   

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 EMI2.1 
 Schlupf zwischen Schaufelrad und Pumpengehäuse geändert. Die Folge ist eine Veränderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen der Antriebswelle c und der Gasverteilervorrichtung   ei-e3'  
Die bei der vorbeschriebenen Einrichtung, durch den zur Antriebswelle c exzentrisch gelagerten Wasserring m entstehende Unwucht wird in bekannter Weise, etwa durch ein Gegengewicht, ausgeglichen.

   Eine solche Vorrichtung lässt sich in dem Hohlraum zwischen der, zur Antriebswelle c exzentrisch liegenden Gehäusewand   d2   und der zentrisch zu der ersteren liegenden Verschalungswand   d4   anordnen. 



   Die in der zu begasenden Flüssigkeit rotierende Verteilereinrichtung   e2, e3   kann in jeder geeigneten Anordnung ausgeführt werden. 



   Bei schäumenden Flüssigkeiten kann die Gasfördereinrichtung   d1-d3,     g, f in   geringer Entfernung oberhalb der Oberfläche der zu begasenden Flüssigkeit angeordnet werden. Über die Ansaugeöffnungen i tritt dann ein Gas-Flüssigkeitsgemisch in das Innere des Gehäuses   d1-da   ein und der umlaufende Flüssigkeitsring m wird durch die zu begasende Flüssigkeit selbst gebildet. Der Zuwachs an letzterer gelangt zusammen mit dem geförderten Gas über die Öffnungen k, die Hohlwelle el und die Verteilereinrichtung   e2, ea   in die zu begasende Flüssigkeit zurück. Die Begasungsvorrichtung gemäss der Erfindung dient in diesem Falle gleichzeitig der Entschäumung des betreffenden Gefässes.

   Die Menge der auf diese Weise aus dem Gefäss über die beschriebene Vorrichtung umlaufenden Flüssigkeit kann durch die Lage der Eintrittsöffnungen i zur Oberfläche der Flüssigkeit variiert werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur feinsten Verteilung von Gas in einer Flüssigkeit unter gleichzeitiger Förderung des ersteren, wobei das Gas aus in der Flüssigkeit umlaufenden Hohlkörpern austritt, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderung des Gases durch eine Flüssigkeitsringpumpe   (dug)   erfolgt, die als Flüssigkeitskupplung zwischen die Motorwelle (c) und die Welle (el) der Gasverteilkörper   (e"e,)   geschaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (c) des Antriebsmotors mit dem Schaufelrad (f, g) der Flüssig- EMI2.2 verbunden ist, dessen Innenwand (d2) mit Stegen bzw. Schaufeln (h bzw. h1) versehen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle des Antriebsmotors mit dem an der Innenwand mit Stegen bzw.
    Schaufeln versehenen Pumpengehäuse und die Welle der Gasverteilkörper mit dem Schaufelrad der Flüssigkeitsringpumpe verbunden ist. EMI2.3 um ihre senkrechte Achsen drehbar angeordnet und über ein geeignetes Maschinenelement, z. B. einen Zahnkranz, miteinander derart verbunden sind, dass sie gleichzeitig und im gleichen Winkel verstellt werden können.
    5. Vorrichtungen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsringpumpe (d1- d3, f, g) so nahe an die Oberfläche der zu begasenden Flüssigkeit herangerückt wird, dass sie den aus der Flüssigkeit entweichenden Schaum aufnimmt, so dass der umlaufende Flüssigkeitsring (m) aus der durch die Fliehkraft aus dem Schaum abgeschiedenen Flüssigkeit besteht.
AT497957A 1957-07-27 1957-07-27 Vorrichtung zur feinsten Verteilung von Gas in einer Flüssigkeit unter gleichzeitiger Förderung des ersteren AT204015B (de)

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