DE2259740C3 - Vorrichtung zum Entgasen von Flüssigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zum Entgasen von Flüssigkeiten

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DE2259740C3 DE19722259740 DE2259740A DE2259740C3 DE 2259740 C3 DE2259740 C3 DE 2259740C3 DE 19722259740 DE19722259740 DE 19722259740 DE 2259740 A DE2259740 A DE 2259740A DE 2259740 C3 DE2259740 C3 DE 2259740C3
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/0042Degasification of liquids modifying the liquid flow
    • B01D19/0047Atomizing, spraying, trickling

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

Es ist bekannt, mit Gas, insbesondere Luft, angereicherte Flüssigkeiten in einen evakuierbaren Behälter einzufüllen und dort dem Einfluß eines verminderten Druckes (Vakuum) auszusetzen. Die in den Behälter eingebrachte Flüssigkeit schäumt während des Abpumpens auf, wobei die aus der Flüssigkeit entfernten Gase von der an den Behälter angeschlossenen Vakuumpumpe verdichtet und ins Freie abgeführt werden.
Insbesondere bei der Herstellung von homogenen, gießfähigen Epoxidharzmassen, die ^Js Isolierstoffe in der Elektrotechnik Anwendung finden und für höchste dielektrische Beanspruchungen bestimmt sein sollen, muß darauf geachtet werden, daß die Harzmasse optimal von Luft- und Gaseinschlüssen frei ist
Aus dem Buch von Jahn »Epoxidharze«, VEB deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1969 ist auf den Seiten 307 bis 310 beschrieben, daß die Harzmasse im Verlauf der Aufbereitung längere Zeit unter Vakuum und Beibehaltung einer harzindividuellen Temperatur sowie unter gelegentlicher Umwälzung entgast wird. Die in dieser Weise entgasten flüssigen Harze enthalten, wie sich gezeigt hat, noch eine Vielzahl kleinster Gasbläschen, die zwar durch eine weitere Verminderung des Druckes entfernt werden könnten, was jedoch technisch schwierig und wirtschaftlich mit hohem Aufwand verbunden wäre.
Aus der Zeitschrift »Chemie Ingenieur Technik« 8, 1962, Seiten 497 bis 503 ist eine Flüssigkeitsentgasung unter verringertem Druck zu entnehmen, die in einem evakuierbaren Behälter stattfindet. Dieser Behälter weist einen oberhalb des Flüssigkeitsspiegels angeordneten, drehbar angetriebenen Teller auf und ist mit einer Zuführung für die zu entgasende Flüssigkeit durch die hohle Antriebswelle auf den Teller versehen. An den Behälter ist eine Umwälzpumpe für die Flüssigkeit angeschlossen,
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entgasen von Flüssigkeiten nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs!.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, möglichst geringe Reibungsverluste im Bereich der Pumpe zu erzielen, um insbesondere kalte Harze oder andere zu entgasende Flüssigkeiten mit einer hohen Viskosität mit geringem Zeitaufwand verarbeiten zu können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Umwälzpumpe eine axial drehbare Kreiselpumpe ist, deren Laufrad bodenseitig im Behälter angeordnet ist, und daß die Kreiselpumpe über diese Antriebswelle, auf der der Teller verdrehungssteif befestigt ist, betreibbar ist
Durch Anwendung der Erfindung ergibt sich eine besonders kompakte Bauform, die wegen des kombi-
nierten Antriebes in der Lage ist, wirtschaftlich zu arbeiten. Die Anwendung der Erfindung ist vorteilhaft, weil axial durchströmbare Kreiselpumpen eine geringe Reibung im Bereich des Laufrades aufweisen, was wegen der hohen Viskosität einiger zu entgasender
Flüssigkeiten, insbesondere kalter Harze, wünschens-
Es ist an sich bekannt, zur Beeinflussung der Viskosität von zu entgasenden Flüssigkeiten Heizeinrichtungen vorzusehen. Die Erfindung eröffnet jedoch die Möglichkeit, die Heizvorrichtung zumindest im Bereich der die abgeschleuderte Flüssigkeit aufnehmenden Teile des Behälters anzuordnen. Damit läßt sich der Wirkungsgrad der Heizeinrichtung, die als Flächenheizkörper mantelseitig auf dem Behälter aufgebracht sein kann, steigern.
Die Vorrichtung nach der Erfindung kann auch beispielsweise mit einer Dosierfördereinrichtung verbunden sein, die saugseitig unter dem von der Kreiselpumpe erzeugten Druck steht Damit läßt sich eine Flüssigkeitsaufbereitungsanlage schaffen, bei der ein konstanter Füllgrad der Dosierpumpe erreicht wird, ohne daß auf statische Druckhöhen der Vorrichtung in bezug auf die Dosierfördereinrichtung Rücksicht genommen werden muß.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind anhand eines Beispiels beschrieben.
Die Figur zeigt in schematischer Darstellung den Schnitt durch eine Vorrichtung zum Entgasen von Flüssigkeiten nach der Erfindung.
In der Figur ist eine Vorrichtung zum Entgasen von Flüssigkeiten mit einem evakuierbaren Behälter 1 gezeigt der über einen Stutzen 2 an eine nicht weiter dargestellte Pumpeinrichtung zur Erzeugung eines verminderten Druckes (Vakuum) angeschlossen ist. Mit dem Behälter 1 steht ein die zu entgasende Flüssigkeit 3 enthaltender Vorratsbehälter in Verbindung, der unter dem gleichen Druck wie der Behälter 1 steht
Der Behälter 1 enthält bis zu einer vorbestimmten maximalen Füllhöhe 6 Flüssigkeit, die über einen
so bodenseitig angeordneten Rohrstutzen 7 zu einer Entnahmevorrichtung geführt wird. Oberhalb des Flüssigkeitsspiegels 6 ist ein Teller 8 angeordnet, der über eine Welle 9 mit einem Antriebsmotor 11 verbunden und drehbar angetrieben ist. Die Welle 9 durchsetzt eine vakuumdichte Durchführung 10.
Dem Teller 8 wird die zu entgasende Flüssigkeit 3 zugeführt und von dessen Rand 12 gegen die Innenseite 13 des Behälters 1 abgeschleudert Von dort rinnt die Flüssigkeit nach unten ab.
Die auf den Teller 8 gelangende Flüssigkeit bildet eine dünne, durch Fliehkräfte hochbeanspruchte Schicht, in der auch kleinste Gasbläschen zerstört werden, so daß die Flüssigkeit oftmals entgast wird. Die frei werdenden Gase werden über den Rohrstutzen 2 abgeführt, d. h.
von der Pumpeinrichtung abgesaugt.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein innerer Umwälzkreislauf vorgesehen. Hierzu ist die Antriebswelle hohl und als Führung für die von der
elpumpe IS geförderte Flüssigkeit ausgebildet, Die elpumpe 14 ist axial durchstimmbar und weist ein ad 14a mit einem Vorleitrad 14Λ und einem leitrad 14c auf. Das Laufrad 14a ist bodenseitig im lter angeordnet. Die Hohlwelle 9b hat eine lung 19, die oberhalb des Schleudertellers 8 jrdnet ist Die Mündung i9 hat einen rohrförmigen Fortsatz 20, der als Strömungsrichter ausgebildet ist.
Die zur Anwendung bei Harzmassen beschriebene Entgasungsvorrichtung läßt sich auch für die Entgasung von Ölen oder anderen Flüssigkeiten verwenden. So ist es beispielsweise erwünscht, für optische Zwecke bestimmte Kunststoffe vor dem Vergießen oder Formen optimal zu entgasen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    U Vorrichtung zum Entgasen von Flüssigkeiten unter vermindertem Druck in einem evakuierbaren Behälter, mit einem darin oberhalb des Flüssigkeitsspiegels auf einer drehbaren Antriebswelle angeordneten Teller, mit einer Zuführung für die zu entgasende Flüssigkeit durch die hohle Antriebswelle auf den Teller, und mit einer Umwälzpumpe für die Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwälzpumpe eine axial durchströmbare Kreiselpumpe (14) ist, deren Laufrad (14ajbodenseitig im Behälter (1) angeordnet ist, und daß die Kreiselpumpe (14) über die Antriebswelle (96Jt auf der der Teller (8) verdrehungssteif befestigt ist, betreibbar ist
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest im Bereich der die abgeschleuderte Flüssigkeit aufnehmenden Teile (3a) des Behälters (1) eine Heizvorrichtung (16) angeordnet »st
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